Kind (12 Jahre) krank

Dieses Thema im Forum "Arbeitsrecht / Gesundheitsrecht / Krankenpflegegesetz" wurde erstellt von mutters-kind, 13.11.2009.

  1. mutters-kind

    mutters-kind Poweruser

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    Hallo....


    Ich muss mal eben meinem Unmut Luft machen...
    Meine Tochter hat heute Nacht geschüttelt,Fieber entwickelt und über Halsschmerzen geklagt.Ich habe heute morgen um 4°° auf meiner Station angerufen und mich Kind-krank gemeldet.Wir waren heute morgen dann beim Arzt und habe auch einen Abstrich machen lassen wegen der Schweinegrippe (da in der Klasse meiner Tochter schon gestern 6 Kinder nicht anwesend waren).Meine Stationsleitung hat nun eben angerufen und mich informiert,dass ich den heutigen Tag nacharbeiten müsste,da mir nur ein Kind-krank bei einem Kind unter 12 Jahren zustünde,meine Tochter aber eben schon 12 ist
    Ich habe nachgeforscht,es ist tatsächlich so!!!

    Was macht man denn bitte als alleinerziehende Mutter mit einem 12jährigen kranken Kind?? Schickt man es etwa allein zum Arzt und lässt es stundenlang auf sich gestellt?? Das kann doch wohl nicht richtig sein...

    Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht oder wie wird es bei Euch gehandelt???


    Liebe Grüsse von einer gebeutelten Mutter
     
  2. majosu

    majosu Junior-Mitglied

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    Hallo,

    sieht dein Tarifvertrag vielleicht was anderes vor?
    Mir ging es vor einigen Tagen ähnlich....Kind frühmorgens mit fast 40 Fieber fast kollabiert im Badezimmer gefunden.
    Laut AVR Caritas stehen mir einige freie Tage im Jahr wg, Kind krank bis zum 14. Lebensjahr zu.


    Grüße
    majosu
     
  3. mutters-kind

    mutters-kind Poweruser

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    Tja..keine Ahnung...ich habe eben schon gegoogelt,aber bin nicht wirklich fündig geworden...:angryfire:
    Ich bin beim DRK angestellt,die habe einen eigenen Tarifvertrag..vielleicht weiis das ja jemand hier????
     
  4. Joerg

    Joerg Poweruser

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    Dann geh doch einfach zu Deinem Hausarzt und lass Dich von dem krank schreiben. Dann ist aus Kind-Krank ein normales Krank.
    Wenn das System betrogen werden will, dann soll es halt betrogen werden.
     
  5. flexi

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    sorry, eine solche Empfehlung kann ich wirklich nicht für gut heissen, lieber Jörg, so geht das ja nun garnicht.
    Sich könnte man einen Tag über "Arbeitsunfähig melden" ohne Bescheinigung abdecken, dann bliebe einem aber die Zeit, organisatorisch für die Versorgung des Kindes zu sorgen, ggf. natürlich auch Einzelurlaubstage zu nehmen.
     
  6. Hypertone_Krise

    Hypertone_Krise Poweruser

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    Also: Pfingsten lag mein Sohn ( 12 1/2 Jahre alt ) mit Grippe flach und es ging ihm so dreckig, dass nicht daran zu denken war, ihn sich selbst zu überlassen. Und Freunden wollte ich auch nicht zumuten, sich um ihn zu kümmern- allein schon wegen der Ansteckungsgefahr...- Ich habe deshalb der Rufbereitschaft Bescheid gesagt, dass ich am nächsten Tag nicht arbeiten kann, weil ich mich um meinen Sohn kümmern muss. Das wurde zwar zähneknirschend und quängelnd kommentiert aber letztendlich akzeptiert. Nur einen Tag später hatte es mich dann auch erwischt, so dass ich mich eh krankmelden und den Vater des Kindes ordern musste, weil ich mich um meinen Sohn ja auch nicht mehr kümmern konnte. Das Ganze wurde von meinem Chef bis heute mit keinr Silbe kommentiert...Allerdings würde ich mich zum jetzigen Zeitpunkt in der gleichen Situation wahrscheinlich direkt selbst wegen was auch immer arbeitsunfähig schreiben lassen, weil sich das Verhältniss zu meinem AG aus ganz anderen Gründen so dermaßen verschlechtert hat, dass ich bei einer eh schon so belastenden Situation ( Kind ist krank und braucht mich) nicht noch auf den guten Willen von jemanden angewiesen sein will, der mir alles andere als wohlgesonnen ist...Die Gesetzgebung ist dahingehend vollkommen absurd: Ein zwölfjähriger wird dabei so behandelt wie ein Erwachsener und selbst wir brauchen jemanden, wenn wir richtig krank sind. Deshalb verstehe ich jeden Kollegen, wenn er sich ( manchmal auch auf Umwegen ) der Arbeit entledigt, um ausnahmsweise mal ausschließich für das Kind dasein zu können.
    Ach ja: Der Tag, an dem ich wegen meines Kindes zu Hause geblieben bin, wurde auf dem Dienstplan gestrichen. Somit musste ich die Stunden letztendlich nacharbeiten, aber das finde ich auch o.k.. Denn der AG hätte mich ja auch wegen Arbeitsverweigerung zur Rechenschaft ziehen können.
     
  7. sigjun

    sigjun Gast

    Kannst Du mir bitte sagen wo das steht?
     
  8. Hypertone_Krise

    Hypertone_Krise Poweruser

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    dann bliebe einem aber die Zeit, organisatorisch für die Versorgung des Kindes zu sorgen, ggf. natürlich auch Einzelurlaubstage zu nehmen.[/QUOTE]

    Liebe Flexi, so sehr man sich auch bemüht, ist es leider manchmal einfach unmöglich >> organisatiorich für die Versorgung des Kindes zu sorgen << weil einem das soziale Netz fehlt und /oder ein Kind , wenn es ihm wirklich schlecht geht ( und ich meine damit nicht eine läppische Erkältung oder einen umgeknickten Fuß...) seine Mutter und nur die braucht. Und wenn das Kind akut erkrankt, ist die Idee einzelne Urlaubstage zu nehmen , doch eher unrealistisch, weil das Problem, schnell und unverzüglich für Ersatz zu sorgen, das gleiche bleibt. Genau dieses Risiko hält viele AG davon ab, alleinerziehende Mütter einzustellen oder zu fördern. Es ist zum K....:wut:
     
  9. sigjun

    sigjun Gast

    Was wäre denn in Deinen Augen richtig?
    Für mich war die Priorität immer, dass ich mein Kind nicht alleine lassen muss. Bis heute hatte ich nirgendwo Probleme, dass mir frei gegeben wurde, wenn ich es akut für mein Kind brauchte.
     
  10. mutters-kind

    mutters-kind Poweruser

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    Natürlich hat meine Tochter Priorität...deswegen war ich auch etwas erstaunt,dass man quasie "bestraft" wird,wenn man mal in diese Situation gerrät....und seine freien Tage "opfern" muss.Irgendwas kann doch da nicht richtig sein.....

    @Flexi:Klar kann ich für die Versorgung sorgen...nur leider hat meine Mutter einen ziemlich heftigen Herpes Zoster...und meine Tochter noch keine Windpocken.Aber auch unabhängig von dieser Tatsache denke ich auch für den ersten Moment,wenn es dem Kind schlecht geht oder ein Artzbesuch ansteht sollte die Mutter anwesend sein und nicht die Grosseltern oder sonst wer.


    Schade,dass man als Mutter in so einer Sitaution einen Spaghat machen muss und mit schlechtem Gewissen rumläuft...entweder dem Kind oder den Kollegen gegenüber....
     
  11. majosu

    majosu Junior-Mitglied

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    Hallo,

    für alle die es interessiert : AVR CAritas sagt

    § 10 Arbeitsbefreiung (1) Persönliche Angelegenheiten hat der Mitarbeiter außerhalb der Arbeitszeit zu erledigen.
    (2) Als Fälle des § 616 BGB, in denen der Mitarbeiter unter Fortzahlung der Dienstbezüge (Abschnitt II der Anlage 1 zu den AVR) und der in Monatsbeiträgen festgelegten Zulagen in nachstehend genanntem Ausmaß von der Arbeit freigestellt wird, gelten nur die folgenden Anlässe:
    a) Umzug aus dienstlichem oder betrieblichem Grund an einen anderen Ort 1 Arbeitstag, b) Niederkunft der Ehefrau 1 Arbeitstag, Tod des Ehegatten, eines Kindes oder Elternteils 2 Arbeitstage, d) Kirchliche Eheschließung des Mitarbeiters 1 Arbeitstag, e) Taufe, Erstkommunion, Firmung und entsprechende religiöse Feiern eines Kindes des Mitarbeiters 1 Arbeitstag, f) Kirchliche Eheschließung eines Kindes des Mitarbeiters 1 Arbeitstag, g) Schwere Erkrankung 1 Arbeitstag, aa) eines Angehörigen, soweit er in demselben Haushalt lebt 1 Arbeitstag im Kalenderjahr, bb) eines Kindes, dass das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, wenn im laufenden Kalenderjahr kein Anspruch nach 45 SGB V besteht oder bestanden hat bis zu 4 Arbeitstage im Kalenderjahr, cc) einer Betreuungsperson, wenn der Mitarbeiter deshalb die Betreuung seines Kindes, das das 8. Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder wegen körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung dauernd pflegebedürftig ist, übernehmen muss bis zu 4 Arbeitstage im Kalenderjahr. Eine Freistellung erfolgt nur, soweit eine andere Person zur Pflege oder Betreuung nicht sofort zur Verfügung steht und der Arzt in den Fällen der Doppelbuchstaben aa und bb die Notwendigkeit der Anwesenheit des Mitarbeiters zur vorläufigen Pflege bescheinigt. Die Freistellung darf insgesamt 5 Arbeitstage im Kalenderjahr nicht überschreiten. h) Ärztliche Behandlung des Mitarbeiters, wenn diese nach ärztlicher Bescheinigung während der Arbeitszeit erfolgen muss erforderliche nachgewiesene Abwesenheitszeit einschließlich erforderlicher Wegezeiten.
    (3) Bei Erfüllung allgemeiner staatsbürgerlicher Pflichten nach deutschen Recht, soweit die Arbeitsbefreiung gesetzlich vorgeschrieben ist und soweit die Pflichten nicht außerhalb der Arbeitszeit, gegebenenfalls nach ihrer Verlegung, wahrgenommen werden können, besteht der Anspruch auf Fortzahlung der Dienstbezüge (Abschnitt II der Anlage 1 zu den AVR) und der in Monatsbeträgen festgelegten Zulagen nur insoweit, als der Mitarbeiter nicht Ansprüche auf Ersatz dieser Bezüge geltend machen kann. Die fortgezahlten Bezüge gelten in Höhe des Ersatzanspruchs als Vorschuß auf die Leistungen der Kostenträger. Der Mitarbeiter hat den Ersatzanspruch geltend zu machen und die erhaltenden Beträge an den Dienstgeber abzuführen.
    (4) Der Dienstgeber kann aus anderen besonderen Anlässen als den in Absatz 2 Buchstaben a bis h genannten Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung der Dienstbezüge (Abschnitt II der Anlage 1 zu den AVR) und der in Monatsbeträgen festgelegten Zulagen bis zu 3 Tagen gewähren, sofern die dienstlichen und betrieblichen Verhältnisse es zulassen.
    (5) Der Mitarbeiter, der im Einverständnis mit dem Dienstgeber an Exerzitien teilnimmt, erhält hierfür im Kalenderjahr bis zu 3 Arbeitstage Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung der Dienstbezüge (Abschnitt II der Anlage 1 zu den AVR) und der in Monatsbeträgen festgelegen Zulagen.
    (6) Der Mitarbeiter, der im Einverständnis mit dem Dienstgeber an fachlichen Fortbildungskursen teilnimmt, erhält hierfür im Kalenderjahr bis zu 5 Arbeitstage und, wenn er regelmäßig mehr als 5 Arbeitstage in der Woche arbeitet, bis zu 6 Arbeitstage Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung der Dienstbezüge (Abschnitt II der Anlage 1 zu den AVR) und der in Monatsbeträgen festgelegten Zulagen. Diese ist auf einen gesetzlichen Anspruch auf Bildungsurlaub anzurechnen.
    (7) Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung der Dienstbezüge (Abschnitt II der Anlage 1 zu den AVR) und der in Monatsbeträgen festgelegten Zulagen erhalten die Mitglieder der Arbeitsrechtlichen Kommission für die Teilnahme an deren Tagungen und an Sitzungen von Kommissionsausschüssen die Mitglieder von Schlichtungsstellen gemäß § 22 AT AVR für die Teilnahme an deren Verhandlungen und die Mitglieder von Organen der Versorgungseinrichtungen der Mitarbeiter für die notwendige Dauer der Abwesenheit.
    Zur Teilnahme an Sitzungen von Prüfungs- und von Berufsbildungsausschüssen nach dem Berufsbildungsgesetz sowie für eine Tätigkeit in Organen von Sozialversicherungsträgern kann den Mitgliedern Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung der Bezüge (Abschnitt II der Anlage 1 zu den AVR) und der in Monatsbeträgen festgelegten Zulagen gewährt werden, sofern nicht dringende dienstliche oder betriebliche Interessen entgegenstehen.
    (8) Soweit in einer diözesnen KODA-Regelung eine Arbeitsbefreiung für die teilnahme an Tagungen von vereinigungen im Sinne des Artikels 6 der Grundordnung des kirchlichen Dienstes im rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse besteht, hat der Mitarbeiter in einer Einrichtung mit Sitz in dieser Diözese einen Anspruch auf entsprechende freistellung in demselben Umfang.
    (9) In begründeten Fällen kann bei Verzicht auf die Dienstbezüge kurzfristige Arbeitsbefreiung gewährt werden, wenn es die dienstlichen und betrieblichen Verhältnisse gestatten.
    Anmerkung
    Als Zulagen, die in Monatsbeträgen festgelegt sind, gelten auch Monatspauschalen der in § 2 Abs. (3) der Anlage 14 zu den AVR genannten Bezüge.






    Grüße
    majosu
     
  12. Jacaranda

    Jacaranda Stammgast

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    Gesetze oder Tarife legen nun mal gewisse Richtlinien fest, schlecht oder gut sei mal dahin gestellt. Ich bringe aber dieses Thema auch allgemein mit dem zuwenigen PP überall in Verbindung, da ist auch die netteste Station mal überfordert mit der Situation, "wer soll denn jetzt schon wieder einspringen!" Wir sind doch alle so am Limit eingeteilt, dass man einen garnicht mehr kompensieren kann, weil man mit dem Eingeteilten auch schon nicht fertig wird. Bei uns auf der Station, obwohl wir echt auch am Limit rumwuselten, gibt es bei solchen "krank" wegen Kindern eigentlich keine Probleme, egal wie alt, vielleicht auch, weil wir alle Mütter sind. Ob ich den Tag nun als "kindkrank" bekomme, ist mir dann letztendlich egal, wenn es mir zusteht freue ich mich drüber, wenn nicht, dann geht es hald nicht anders, aber dann bekomme ich auf alle Fälle frei(haben ja auch alle genügend Überstunden). War letztes Jahr auch wegen meinem Mann mal zuhause! Ich wünsche euch verständnisvolle Stationen! Priorität hat bei uns Müttern nunmal die Kinder! Und wenn man es nicht übertreibt( heißt also bei Kleinigkeiten auch schon zuhause bleibt), würde ich natürlich auch sofort für eine Mutter, deren Kind krank ist einspringen!!! Jederzeit! Ich wünsche euch einen gesunden Winter!
     
  13. sigjun

    sigjun Gast

    Hättest Du ein besseres Gewissen, wenn Du gesetzlichen oder tariflichen Anspruch hättest?

    Deine Zwickmühle des schlechten Gewissens dem einen oder anderen gegenüber würde sich dadurch keineswegs lösen lassen. Die Entscheidung wem gegenüber Du ein schlechtes Gewissen haben magst obliegt Dir alleine.
     
  14. mutters-kind

    mutters-kind Poweruser

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    Ja,dass wünsche ich mir auch...zumal in ich sieben Jahren auf der derzeitgen Station das erste Mal wegen meiner Tochter zu Hause geblieben bin....Sie hat heute immer noch Schüttelfrost und hohes Fieber (ja,sie hat vermutlich die Schweinegrippe oder eine anderen Form der Influenza ) und ich bin mehr als froh,dass ich am WE frei habe und mich kümmern kann.Am Montag muss ich wieder arbeiten,aber ich denke,bis dahin haben wir das Gröbste überstanden...und mein Vater wird dann zwischen Grippe und Zoster hin-und herfahren können...

    Allen ein ruhiges WE
     
  15. medsonet.1

    medsonet.1 Poweruser

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    Hallo Frau Kollegin,

    der DRK-Tarifvertrag orientiert sich (leider) an der gesetzlichen Regelung nach SGB V:

    § 45 Krankengeld bei Erkrankung des Kindes

    (1) Versicherte haben Anspruch auf Krankengeld, wenn es nach ärztlichem Zeugnis erforderlich ist, daß sie zur Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege ihres erkrankten und versicherten Kindes der Arbeit fernbleiben, eine andere in ihrem Haushalt lebende Person das Kind nicht beaufsichtigen, betreuen oder pflegen kann und das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat

    DRK Reformtarifvertrag:

    § 33 Arbeitsbefreiung

    eines Kindes, das das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, wenn im laufenden Kalenderjahr kein Anspruch auf Krankengeld nach § 45 SGB V besteht oder bestanden hat, bis zu 4 Arbeitstage im Kalenderjahr

    Das Begehren deines Arbeitgebers, diese Zeit nachzuarbeiten, ist daher (leider) rechtens.

    Gruß

    medsonet.1
     
  16. mutters-kind

    mutters-kind Poweruser

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    Nein,dann wäre das nicht rechtens,denn meine Tochter ist 12,wird im Januar 13...
     
  17. flexi

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    Wenn sie 13 wird, hat sie das 13.te Lebensjahr vollendet....
     
  18. renje

    renje Poweruser

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    Hallo flexi,

    sie hat nicht das 13te Lebensjahr vollendet wenn sie 13 wird, sondern wenn sie 13 ist also an ihrem 13ten Geburtstag.

    Oder meinst du, dass sie das 12te vollendet hat, oder steh ich irgendwie auf dem Schlauch?

    Gruß renje
     
  19. ycassyy

    ycassyy Poweruser

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    Ich würde mich auch immer für mein Kind entscheiden. Natürlich haben meine Kinder immer oberste Priorität. Was ich allerdings für absolut in Ordnung halte, ist, wenn ich dafür (kurzzeitig) erstmal freie Tage nehmen muss oder im längeren Fall sogar meinen Jahresurlaub anbrechen mus.

    Denn mein AG kann ich ja auch nicht dafür bestrafen, wenn mein Kind krank ist, und wenn der mir ermöglicht zu Hause zu bleiben sehe ich es nicht ein, das er mir das auch noch bezahlen mus....

    Zu Hause bleiben Ja (egal wie alt mein Kind ist), auf Kosten des AG nein...

    lg Cassy
     
  20. Hypertone_Krise

    Hypertone_Krise Poweruser

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