Kann ich als Altenpflegerin auch in der Forensik arbeiten?

Dieses Thema im Forum "Pflegebereich Psychiatrie/Psychotherapie/Psychosomatik/Sucht/Forensik" wurde erstellt von Muddi//Pure, 25.10.2012.

  1. Muddi//Pure

    Muddi//Pure Newbie

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    Hallo ;))

    .... ich bin eine gelernte Altenpflegerin und seit 14 Jahre in dem Beruf tätig.
    Zur Zeit bin ich Teamleitung in einer Wohngemeinschaft für Demenzkranke ( insg. 5 Jahre ). Voher war ich 6 Jahre auf einer Gerontopsychiatrischen Station eines Altenheimes tätig und 2 Jahre in der psychiatrischen Ambulanten Pflege.

    Da ich mein 2tes Kind plane und nach dem der Erziehungszeit nicht wieder zurück in die Pflege möchte, oder besser gesagt wegen meinem Rücken einfach nicht mehr kann - würde ich gerne in den forensischen Bereich wechseln.

    In ca. 5 Jahren eröffnen die Stadt Lünen bei uns eine Klinik für psychisch kranke Straftäter, das wäre für mich optimal und ich denke das ich da gut klar komme. Zumindestens denke ich das - da ich mich ja schon seit Jahren mit Krisenintervention und Herausforderndem Verhalten von Menschen beschäftigt habe. Was für den forensischen Bereich nötig ist, würde ich auch gerne noch erlernen. Kann man das in Form einer Weiterbildung oder eines Praktikums ? Ist es überhaupt möglich in meinem Fall, in dem Bereich zu arbeiten ?

    Hier mal der Link zu der Eröffnung der Kliniken :

    Kliniken für psychisch kranke Täter in Lünen und Haltern | WAZ.de


    Ich sag schon mal Danke ;))
     
  2. -Ben-

    -Ben- Stammgast

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    Hallo Mussi//Pure,

    eine Weiterbildung ist nicht zwingend erforderlich. Du kannst als AP natürlich im gesamten psychiatrischen Bereich - auch in der Forensik tätig sein. Möglich ist auch im Rahmen der Tätigkeit in der forensischen Klinik die Weiterbildung zur Fachpflegerin f. Psychiatrie.

    Viele Grüße
    Ben
     
  3. Har Monie

    Har Monie Newbie

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    Natürlich geht das, einfach bewerben, habe selbst Freunde die im Massregelvollzug arbeiten und AP sind. Erfahrungen im psychiatrischen Bereich sind natürlich von Vorteil. Die Arbeit selbst wird als sehr interessant und abwechslungsreich beschrieben. und....keine oder wenig grundpflegerische Tätigkeiten.
     
  4. Stylewalker88

    Stylewalker88 Newbie

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    Praxisanleiter
    kein Ding können sogar Pflegehelfer auch wenn es die eigentlich nicht mehr gibt. Auf und zu schliesen kann schlieslich jeder :-)
     
  5. -Ben-

    -Ben- Stammgast

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    Fachpfleger für Psychiatrie, Student Pfl.-Manag.
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    Allgemein-/Akutpsychiatrie
    Glücklicherweise gehört mehr dazu als "auf und zu schließen". Das Berufsbild ist schon etwas differenzierter. Nicht ohne Grund wird auf die Mitarbeiterqualifikation in psychiatrischen Häusern immer mehr Wert gelegt.

    Gruß
    Ben
     
  6. zuckersüss

    zuckersüss Newbie

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    super Motivation - ich geh in die Psychiatrie, oder besser noch Forensik weil mein Rücken kaputt ist und ich nicht mehr in die Pflege will. Außerdem ist die Pflegestation für mich zu stressig, und in der Psychiatrie muss ich ja nur Messer zählen und Kaffee ausschenken.... Mitarbeiter die sich in der Psychatrie "ausruhen" wollen ... ja ja man wird ja nicht jünger ... sind so fehl am Platz wie ein Maurer im OP. Wenn man die dann alle nehmen (muss) (Versetzungstaktik) hat man letztlich eine überalterte Mitarbeiterstruktur mit wenig Erfahrung, dafür vielen Krankheiten (deswegen muss man sich ja schonen in der Psychiatrie) und entsprechend hohe Ausfallzeiten, was wiederum bewirkt, dass die angeschlagenen Mitarbeiter, die sich eigentlich ausruhen wollten, wieder mehr gefordert werden und dann au krank sind usw ......
     
  7. -Ben-

    -Ben- Stammgast

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    Ein unqualifizierter Beitrag, der an Unwissenheit, Naivität und Unerfahrenheit nicht zu übertreffen ist.

    Die Pflege in der Psychiatrie ist sowohl physisch wie psychisch von hohen Belastungen geprägt und befreit zugleich nicht automatisch von der Grund- und Körperpflege oder anderen "üblichen" pflegerischen Tätigkeiten. Die Tätigkeiten sind äußerst umfangreich und erfordern neben einer entsprechenden Fachlichkeit natürlich auch Einsatzbereitschaft. Niemand geht in eine Psychiatrie mit dem Ziel, sich "auszuruhen". Letztlich wäre nämlich das Gegenteil der Fall. Wer schon einmal in einer psychiatrischen Klinik tätig war, kann dies sicherlich bestens nachvollziehen.

    Doch abgesehen davon: Warum sollte jemand mit "kaputtem Rücken" (um die Wortwahl zu übernehmen) denn nicht an einen Arbeitsplatz mit weniger körperlicher Anforderung? Was passiert, wenn jemand die Warnsignale seines Körpers ignoriert? Richtig - diese Leute fallen tatsächlich dauerhaft aus und belasten das Gesundheitssystem. Oder bedeutet eine bestimmte Ausbildung etwa automatisch, mit gesundheitsgefährdenden Arbeiten klar kommen zu müssen?

    Da hat jemand ein völlig falsches Bild von der Arbeit in der Psychiatrie - aber wie soll sich das auch ändern, wenn man selbst wahrscheinlich völlig unzufrieden ist und außer der Akkordpflege im Altenheim nie anderes gesehen hat.... !? Es ist doch nebenbei viel tragischer, ein solches System zu unterstützen, als auf die eigene Gesundheit zu achten - wenn der "Rücken" nun das Problem wäre.

    Gruß
    Ben
     
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