Kahnbeinfraktur

Suse

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Hallo zusammen !
Hat jemand von euch Erfahrungen gemacht mit Pat. ,die vor Jahren eine Kahnbeinfraktur hatten, die konservativ versort wurde? Arthrosen etc???
Gruß Suse
 

Rabenzahn

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Hallo Suse,
ich kann unsere Handchirurgen einmal befragen. Wir haben eine große Handchirurgie und die sehen solche Fälle öfters.
Melde mich in der nächsten Woche zu diesem Thema.
 

Rabenzahn

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Hallo Suse,

ich habe mit dem Chefarzt der Handchirurgie gesprochen. Es sieht so aus, dass eine Kahnbeinfraktur, welche nicht operativ sondern konservativ behandelt wurde fast immer zu einer Pseudarthrose führt und die Therapie in der Entfernung des Kahnbeins besteht.
Die Frage ist, wie lange ist die Fraktur her ? Und welche Beschwerden bestehen jetzt ?

Aber fast sicher kommt es unbehandelt zu Komplikationen.
 

Suse

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Hi Rabenzahn !
Nett, daß Du nachgefragt hast.
Daß das Kahnbein zu Arthrosen neigt wußte ich.... aber fast immer ?....
Oje. Die Fraktur ist 3 Monate her, erst hieß es OP, dann nicht mehr, da die Fraktur angeblich so auch gut heilen könne, mit Gips. Von wegen glatter Bruch und so.
Er arbeitet am Computer, ist Rechtshänder, die linke Hand war gebrochen.
Und wie weiter ????Was meinst du ?? Der Gips ist erst vor 4 Wochen ab.
Gruß Suse
 

Rabenzahn

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Hallo Suse,

unser Handchirurg ( Kapazität auf seinem Gebiet ) hat mir wörtlich gesagt:
" Von 1900 bis 1936 hat man Kahnbeinfrakturen konservativ behandelt und musste dann sehen da sie fast alle mit einer Pseudarthrose behaftet waren, ab 1936 hat man dann begonnen diese operativ zu versoren und dann hatte man gute Erfolge."
Auf jeden Fall sollte sich der Patient einem Handchirurgen vorstellen und dann muss gesehen werden wie weiter verfahren wird.
Braucht ihr die Adresse des Handchirurgen ?

Kurze Meldung ich stelle dann den Kontakt her.
 

Suse

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Hi Rabenzahn !
Ich frag nach und melde mich dann, DANKE SCHÖN !
Gruß Suse
 

*Kathi*

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Hey,
ich hab mir mein Kahnbein gebrochen -.-.
Als mein Gips (nach5wochen) gewechselt wurde, hab ich an der stelle (kahnbein) ganz schön viele schwarze haare gesehn ?!?!?! ich hatte noch nieee schwarze haare (bin ein sehr heller haut-&haartyp)
eine bekannte von mir ist physiotherapeuten und hat gemeint, dass es vor kommt bei kahnbeinfrakturen :gruebel: (hormonell!?!)

hat das schon jemand auf station gesehn? oder weiß etwa näheres darüber??
 

Susi_Sonnenschein

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Hallo Kathi,
ich habe längere Zeit auf einer handchirurgischen Abteilung gearbeitet und mir ist noch nie zu Ohren gekommen, dass es bei Scaphoidfrakturen zu übermäßigem Haarwuchs kommen könnte.
Wie stellst Du eine hormonelle Verbindung her?
 

Sr. S.

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Hallo Kathi,
hast Du nur Veränderungen beim Haarwuchs bemerkt oder hast Du auch andere Symptome, insbesondere Schmerzen?
Falls ja, sprich mal mit Deinem Arzt darüber. Hier ein Link für Dich, schau dir mal das Stadium II an, da steht etwas von einem verstärkten Haarwuchs.
http://www.solitude24.de/pdf_wissen/morbussud.pdf

MfG Sr. S.
 

*Kathi*

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Danke für die antworten:-)

ich hab einen handchirugen angeschrieben und der hat gesagt, dass
der abnorme Haarwuchs sich meist nach einem Jahr ganz von selbst reguliert .
Und das es eine Folge einer veränderten Mikrozirkulation in der Hand. Oft schwillt auch die Hand etwas an und schwitz vermehrt! (Na toll)

aber trotzdem danke:mrgreen:
 

Susi_Sonnenschein

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Hallo Kathi,
danke nochmal für die Rückmeldung, hab gestern nach Deinem Beitrag noch ein bisschen recherchiert, aber nicht wirklich viel gefunden. Und wie gesagt - mir ist es bislang auch noch nie zu Ohren gekommen.
Sehr interessant.
 

*Kathi*

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@susi-sonnenschein
wusste ich auch bisher noch nicht bzw. ich hab nie gedacht, dass so etwas wirklich gibt, bis ich es selbst gesehen hab...

-ja man lernt nie aus:-)


@ Sr.S. außer dem haarwuchs hab ich auch desöfteren "muskelzuckungen" und schmerzen(die aber nach einer zeit wieder nachlassen). Das hab ich meinem Arzt auch gesagt, der hat aber gemeint,dass es nicht schlimm sei...

Gruß
Katha
 

cobra880

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Hallo, möchte hiermit mein Problemm erst eimal etwas erläutern:
Hatte im Urlaub beim Volleyballspielen den Ball so unglücklich angenommen und wieder ins Feld gespielt, daß mein rechter Handgelenk verdreht bzw. verstaucht wurde;Am ersten Tage hatte ich starke schmerzen;dort holte ich mir aus der Apotheke Voltarex, und versuchte die Hand zu kühlen. Der Schmerz wurde aber mit der Zeit erträglich, so daß ich 2 Tage später in Deutschland angekommen zum Arzt ging. Er hat mir nur ein Stützverband angelegt, da es aber nicht besser wurde, habe ich mir eine Manchete geholt. Versuchte wohl die Hand nicht zu benutzen. Und so ging die Zeit weiter ohne eine richtige Behadlung, bis mein Hausarzt mich zum Handchirurgen weiterschickte. Dort wurde mein Hand [FONT=&quot]geröntgt[/FONT], es wurde aber nichts festgestellt. Zwei Wochen später wurde bei mir ein MRT gemacht, weil es einfach nicht besser wurde. Beim MRT wurde dann diagnostiziert, daß ich ein Kahnbeinbruch habe. Inzwischen ist es 1 Monat her und mein Arbeitgeber ist überhaupt nicht begeistert von der Sache. Ich kann natürlich nichts dafür, daß keiner den Bruch gesehen hatte, bzw. ich hatte schon schmerzen, aber nur wenn ich bestimmte Bewegungen gemacht hatte. Langsam bin ich nicht mehr so sicher ob es wirklich sich um ein Kahnbeinbruch handelt. Am Dienstag sollte ich wohl ein Gips kriegen:x.

Hat vielleich jemanden das selbe Schicksal erleidet, oder kann mir bezüglich weiter Schritte, mir Tips geben.


Grüße
Cobra880
 

Viki

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Hallo,
ich finde es sehr interessant, das die konservative Behandlung eines Kahnbeinbruches doch glat bis in das Jahr 1936 reicht. Mir war es so als hatte ich im Jahr 1996 einen Kahnbeinbruch - bei dem kein einziges Wort über operation viel.
Also habe ich mich nach einem mittelschweren Verzweiflungsanfall damit abgefunden 15 Wochen (eigentlich sollten es 12 sein, aber das hat wohl nicht ganz gereicht :eek1:)!!!! einen Gips zu tragen.

Direkt danach hatte erstens kaum noch Kraft in der Hand und Unterarm - kein Wunder habs ja auch 3 Monate nicht bewegt,
und ich hatte viele dunkle Haare am Unterarm - was ich auch normal fand, da ja die ganze Zeit kein Licht da war zum aufhellen - hab mir da bis jetzt keine Gedanken zu gemacht, so dass sie auch ganz schnell wieder hell waren.

Da die ganze Geschichte noch zu Schulzeiten passierte war ich natürlich noch jung. Aber es hat seine Zeit (denke so 3-4 Jahre) gedauert bis ich meine Hand wieder vollständig belasten konnte. Normale Benutzung ging recht schnell. Aber volle Belastung wie z.B. Handstände, und Klimmzüge gingen nicht gut. - Mittlerweile merke ich nichts mehr von der Sache. Und ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, das ich dadurch eine Pseudarthrose entwickle, aber das werde ich ja dann sehen,...

Ansonsten hat es bei mir auch einen Tag gedauert, bis sie merkten, dass ich keine Knochenabsplitterung am Handgelenk hatte, sondern eine Kahnbeinfraktur...

Wobei ich gehört habe, das diese mitlerweile wirklich nur noch operativ versorgt werden. Ob ich das besser gefunden hätte weis ich nicht. Auf 2 Operationen kann ich auch verzichten.

Nun ja, soviel zu mir. Aber ich denke das ganze kann auch anders ausgehen. Ich hoffe einfach, das ich Glück im Unglück hatte.
Viele Grüße
Viki
 

Dirk 1506

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Hallo zusammen,

ich hatte vor 3 Jahren eine Kahnbeinfraktur, die erst nach 4 Wochen festgestellt wurde. Ich bekam dann allerdings nur noch einen Unterarmgips, mit Daumeneinschluss. nach weiteren 3 Wochen wurde dieser Gips entfernt und ich sollte dann auch wieder arbeiten gehen. Allerdings hatte ich so starke schmerzen im Handgelenk, dass ich noch einen anderen Chir. aufgesucht habe und ihm den Vorgang schilderte. Er war etwas verwundert, aber sagte das ich auf keinen Fall arbeiten sollte und ich wurde weitere 3 Wochen Krankgeschrieben. Ein Verlaufs MRT ergab dann das die Fraktur gut verheilt ist und da ich auch beschwerde frei war, habe ich meine arbeit wieder aufgenommen. Es handelte sich übrigens auch um einen AU durch einen sturz aus etwa 2 metern Höhe.

Vor kurzem kam es also nach 3 Jahren zu einem ähnlichen Sturz, die Beschwerden waren ähnlich der des AU vor 3 Jahren. Ich habe sofort einen Chir aufgesucht der auch den anfangsverdacht einer erneuten Fraktur hatte. Die hand wurde sofort ruhig gestellt und ein MRT was nach etwa 2 1/2 Wochen angefertigt wurde ergab aber "nur" ein Knochenödem. Alerdings bestand mein Chir auf ein erneutes MRT, was nun nach 7 Wochen gemacht wurde. Ich war nach 6 Wochen auch schon wieder arbeiten und bis auf leichte Schmerzen und vermehrtes einschlafen der Hand war alles i.O. Das erneute MRT hat nun folgenden Befund ergeben.
" ulnotriquertrale arthrose mit intraossärer synovialzystenbildung und degenerativer ödembildung der knochenstrukturen bd. handwurzelknochen? "
Mein Arzt hat mir eine Überweisung zu einem Handchir. ausgestellt wo ich jetzt am 03.12 einen Termin habe!
Er meine es hängt wohl mit dem AU vor 3 Jahren zusammen!

Was denkt Ihr kann oder wird mich erwarten? OP??? wenn dann eher Ambulant?
Mir macht eigentlich das Wort Arthrose etwas große Sorgen!!

vielen Dank für Eure Antworten, sollten welche kommen!!!
 

tangelo

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Kahnbeinfraktur übersehen

Hallo,

auf dersuche nach Informationen über Kahnbeinfraktur bin ich hier gelandet und fange nun an zu grübeln, was mich wohl erwartet.

Habe mir vor 10 Wochen die rechte Speiche gebrochen, dies wurde operativ korrigiert und nach 10 Tagen Schiene wurde diese entfernt mit der Aufgabe, sie mit KG zu mobilisieren. Hat teilweise sehr wehgetan, dass ich keine Schiene mehr hatte.

Habe bis heute noch Schmerzen und habe deswegen einer Freundin aus dem Röntgenfach die Aufnahmen gezeigt. Sie hat zu dem Speichenbruch noch eine Kahnbeinfraktur entdeckt. Wurde offensichtlich übersehen.

Werde am Freitag wieder zum Arzt gehen.

Was erwartet mich? Was bedeutet es wenn das 10 Wochen nicht gesehen wurde und ich feste Gymnastik gemacht habe? Mir schwant nichts gutes...

Gruß Tangelo
 

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