Ist OTA eine Pflegefachkraft?

Kryziu

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Hallo meine Lieben =)

Ich bin gelernte OTA habe aber mehr im Pflegeberuf gearbeitet als Pflegehelferin als OTA.

Jetzt wollte ich meine Stelle wechseln in die private Pflege über einen Ambulanten Pflegedienst und der sagte mir heute ,, Ich wäre Pflegefachkraft'', wegen meiner OTA-Ausbildung.
Auch wenn ich lange in der Pflege gearbeitet habe empfinde ich mich nicht als Fachkraft und , durch die OTA -Ausbildung erst recht nicht.

Weiß jemand von euch ob es stimmt, dass OTA in der Pflege eine Pflegefachkraft ist ???
Sie zeigten mir den Arbeitsvertrag den ich eig. heute unterschreiben sollte aber, weil da Pflegefachkraft stand, wollte ich nicht. Ich möchte nicht als Pflegefachkraft arbeiten und lieber als Pflegehelferin weiter Arbeiten.

Ach ja, ich hatte mich auf die Stelle beworben, da es hieß es sei keine Pflege-Ausbildung von Nöten.
 

Salzferkel

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Eine OTA ist definitiv keine Pflegefachkraft.
Pflegefachkräfte sind AltenpflegerInnen, Gesundheits-und KrankenpflegerInnen und Gesundheits-und KinderkrankenpflegerInnen.
 

Jan1608

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Ich denke schon das man als OTA der Fachpflege angehört. Man ist speziell nur für diesen Bereich ausgebildet.
Genau so ist es mit GuKs die eine Fachweiterbildung machen zB. für Anästhesie, Intensiv, Endoskopie und OP
Erst durch diese Weiterbildung wird man zum Fachkrankenpfleger.

Mfg. Jan
 

Kryziu

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Danke für die Antworten =)

Habe nie weitere Qualifikationen gemacht, da ich als Pflegehelferin ganz zu frieden war und auch nicht wirklich großartig Verantwortung übernehmen möchte, wobei meine ehemalige Gruppenleitung immer darauf bestand.
Durch die Jahre in der Pflege hat es mich sehr abgeschreckt eine Pflegefachkraft zu werden.

Morgen werde ich dort Anrufen und Ihnen sagen sie sollen den Vertrag umändern in Pflegehelferin, dass gibt mir auch ein sicheres Gefühl abgesichert zu sein.
 

-Ben-

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Ich denke schon das man als OTA der Fachpflege angehört. Man ist speziell nur für diesen Bereich ausgebildet.
Genau so ist es mit GuKs die eine Fachweiterbildung machen zB. für Anästhesie, Intensiv, Endoskopie und OP
Erst durch diese Weiterbildung wird man zum Fachkrankenpfleger.

Mfg. Jan
Pflegefachkräfte, die eine Fachpflegeweiterbildung machen, haben danach mindestens 5 Jahre Ausbildung hinter sich. Während ersteres ein Pflegeberuf ist, zählt OTA zu Assistenzberufen in der Medizin. Also nein, natürlich gehört man als OTA nicht der "Fachpflege" an, auch wenn man zumindest im OP ähnliche/gleiche Aufgaben haben kann.

Ben
 

Salzferkel

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@Jan1608

OTA ist kein pflegerischer Beruf, da in der Ausbildung nur rudimentäre Pflegekenntnisse vermittelt werden!

edit: da war jemand schneller :-)
 

FLORA.BLEIBT

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OTA ist meines Wissens keine staatlich anerkannte ausbildung. und was OTA mit fachpflege zu tun haben soll erschließt sich mir erst recht nicht. weiß nicht wie du auf so einen schwachsinn kommst. sry. du sagst ja schon selbst dass man erst mit fachweiterbildung zu einer fachpflegekraft wird.. also OTA ist keine pflegefachkraft und erst keine fachpflegekraft ganz klares nope lieber jan
 

matras

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Fachbereich OP-Pflege, - also ist eine OTA eine Pflegefachkraft für den OP-Bereich!
 

Jan1608

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Fachbereich OP-Pflege, - also ist eine OTA eine Pflegefachkraft für den OP-Bereich!
Danke, Das meine ich nämlich auch.

Natürlich lernt man in der Ausbildung keine reine Pflege. In dem Bereich reichen aber auch wirklich die Grundkenntnisse und eine Art Pflegeplanung für die OP.
Es kommt meiner Meinung nach auf andere Dinge an ohne natürlich den Menschen an sich zu vernachlässigen.
 

-Ben-

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Fachbereich OP-Pflege, - also ist eine OTA eine Pflegefachkraft für den OP-Bereich!
Auch die Arbeit innerhalb eines medizinischen Assistenzberufes im Fachbereich "OP-Pflege" macht aus einer Nicht-Pflegefachkraft keine Pflegefachkraft. Pflegefachkräfte können nur Angehörige der Berufe Kinderkrankenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege oder Heilerziehungspflege sein. OTA's sind medizinische Assistenten und auch im OP nicht plötzlich Pflegefachkräfte. Und Fachpflegekräfte damit ebenso nicht.

Ben
 

Jan1608

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Auch die Arbeit innerhalb eines medizinischen Assistenzberufes im Fachbereich "OP-Pflege" macht aus einer Nicht-Pflegefachkraft keine Pflegefachkraft. Pflegefachkräfte können nur Angehörige der Berufe Kinderkrankenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege oder Heilerziehungspflege sein. OTA's sind medizinische Assistenten und auch im OP nicht plötzlich Pflegefachkräfte. Und Fachpflegekräfte damit ebenso nicht.

Ben
Sie sind vllt keine Fachkrankenpfleger (Sind halt OTAs) ist schon klar aber sie gehören der Fachpflege an.
 

einer

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Hallo Leute.

Einigen wir und doch darauf: OTAs sind Fachkräfte im OP-Bereich (evtl. auch Endoskopie , gehört ja zur Ausbildung:wink1:)

Sie sind aber keine Pflegekräfte !!!


LG Einer
 
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Elisabeth Dinse

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OTAs gehören definitiv zu den medizinischen Assistenzberufen und nicht zur Pflege. MFA, MTA usw. gehören mit in diesen Bereich. Sind alles spezialisierte Fachkräfte.

Elisabeth
 

Floste

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Ist denn ein OTA gleichzustellen mit einem Fachkrankenpfleger?

Ich weiß nämlich nicht ob ich nach meiner Gesundheits-und Krankenpflege-Ausbildung die OTA-Ausbildung machen soll. Hatte auch mit dem Gedanken gespielt eine Fachweiterbildung nach der Krankenpflege-Ausbildung im Bereich Intensivpflege und Anästhesie zu machen.
 

-Claudia-

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Ist denn ein OTA gleichzustellen mit einem Fachkrankenpfleger?

Ich weiß nämlich nicht ob ich nach meiner Gesundheits-und Krankenpflege-Ausbildung die OTA-Ausbildung machen soll. Hatte auch mit dem Gedanken gespielt eine Fachweiterbildung nach der Krankenpflege-Ausbildung im Bereich Intensivpflege und Anästhesie zu machen.
Off-topic, aber: Wenn Du als GuKP in den OP willst, wäre die Fachweiterbildung zur OP-Pflegerin die bessere Wahl, denn die ist berufsbegleitend bei vollem Gehalt.

Vom Aufgabenbereich her sind die OTAs den OP-Pflegekräften gleichgestellt, vom Gehalt her kommt's auf den AG an. Mancherorts werden die OTA-Azubis im zweiten und dritten Ausbildungsjahr mit den Weiterbildungsteilnehmern gemeinsam unterrichtet.
 
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Floste

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Off-topic, aber: Wenn Du als GuKP in den OP willst, wäre die Fachweiterbildung zur OP-Pflegerin die bessere Wahl, denn die ist berufsbegleitend bei vollem Gehalt.

Vom Aufgabenbereich her sind die OTAs den OP-Pflegekräften gleichgestellt, vom Gehalt her kommt's auf den AG an. Mancherorts werden die OTA-Azubis im zweiten und dritten Ausbildungsjahr mit den Weiterbildungsteilnehmern gemeinsam unterrichtet.

Oh, tut mir leid. Ja war Off topic..
Okay, vielen Dank. Muss ich mich dann mal schlau machen, und während der Ausbildung kann ich ja immer noch sehen welcher Bereich mir mehr zusagt. Aber das ist schonmal gut zu wissen.

Oder wenn ich nebenbei fragen kann (ohne, dass mir jemand böse wird):
Was ist der Unterschied genau zwischen jemanden der als OP-Pfleger arbeitet und jemandem, mit der Fachweiterbildung Anästhesie?
Ich denke mal, dass der OP-Pfleger der Assistent des Arztes ist. -> Ich frage das, weil in meinem Krankenhaus eine Weitbildung Anästhesie angeboten wird.

Sorry furs Off-Topic :confused:

Und

Gracias ;)
 

Elisabeth Dinse

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OTA ist nicht gleichzustellen mit dem Fachkrankenpflege OP. Sagt doch eigentlich schon die Berufsbezeichnung. Da kommt das Wort Pflege nicht vor: Operationstechnischer Assistent.

Fachweiterbildungen sind nix weiter als Spezialisierungen aus dem Grundberuf heraus. OP-Fachpfleger werden im OP eingesetzt und assistieren dem Operateur. Der Anästhesie-Fachpfleger arbeitet ebenfalls im OP. Assistiert aber dem Anästhesisten. Dann gibt es noch diverse andere Fachweiterbildungen, die außerhalb des OPs ihren Platz haben

Wenn du also nur "Assistent" des Arztes im OP werden willst, dann werde OTA. Musst lediglich bedenken, dass dies dann dein Arbeitsplatz bis zur Rente wäre- es sei denn, du machst i-wann eine Pflegeausbildung.

Elisabeth
 

Jan1608

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OTA ist nicht gleichzustellen mit dem Fachkrankenpflege OP. Sagt doch eigentlich schon die Berufsbezeichnung. Da kommt das Wort Pflege nicht vor: Operationstechnischer Assistent.

Fachweiterbildungen sind nix weiter als Spezialisierungen aus dem Grundberuf heraus. OP-Fachpfleger werden im OP eingesetzt und assistieren dem Operateur. Der Anästhesie-Fachpfleger arbeitet ebenfalls im OP. Assistiert aber dem Anästhesisten. Dann gibt es noch diverse andere Fachweiterbildungen, die außerhalb des OPs ihren Platz haben

Wenn du also nur "Assistent" des Arztes im OP werden willst, dann werde OTA. Musst lediglich bedenken, dass dies dann dein Arbeitsplatz bis zur Rente wäre- es sei denn, du machst i-wann eine Pflegeausbildung.

Elisabeth
Sei mir nicht böse aber das ist Blödsinn !
Nur der Assistent des Arztes ???? Man macht genau das gleiche was eine GuK für den OP-Dienst auch macht. Du hast genau die selber Verantwortung und Aufgabenbereiche übernimmst Anwesenheitsdienste im OP usw.... ! Und du musst auch nicht nur im OP arbeiten. Du kannst in der Notaufnahme, in der Endoskopie oder in der ZSVA arbeiten. Aber ich denke jeder der die Ausbildung wählt tut das um nicht extra eine GuK Ausbildung zu machen um in den OP zu kommen.
Mich persönlich hat es auch nie gereizt eine GuK Ausbildung zu machen aber mir war immer klar das ich in den OP gehe.
Wie gesagt, man kann viel mit der Ausbildung machen außer eben auf Station oder Pflegedienst zu arbeiten. Für mich wäre das aber auch nichts. Das muss aber ja jeder selbst wissen.

Und nur mal so als Anmerkung. So schlecht verdienen wir auch nicht. Die Häuser die ich kenne geben um die 1800 Netto ohne Dienste und mit um die 2000 Netto wenn nicht sogar noch mehr.
 

WildeSchwester

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Kardiologie
Arbeitsbereiche und Aufgaben

Operations-Technische-Assistentinnen und Assistenten sind vorwiegend in operativen Zentren von Krankenhäusern und Kliniken tätig. Weitere Einsatzgebiete bestehen in Endoskopieabteilungen, Notfallambulanzen, Zentralen-Sterilgut-Versorgungs-Abteilungen (ZSVA) und in Zentren für ambulantes Operieren.

Als Mitglied des Op-Teams betreuen Operationstechnische-Assistentinnen und Assistenten Patientinnen und Patienten vor, während und nach operativen Eingriffen bzw. Untersuchungen und leisten damit ihren Beitrag zu deren Sicherheit. Sie bereiten die Eingriffe vor und stellen die benötigten medizinischen Geräte, das Instrumentarium und die weiteren erforderlichen Medizinprodukte bereit. Sie tragen durch eine qualifizierte und fachlich versierte operationstechnische Assistenz die Verantwortung für einen zügigen und reibungslosen Ablauf des Eingriffs und sind somit Partner des Arztes im Op.

Ein weiteres Aufgabenfeld der OTA besteht darin, im Umfeld der Operation das Operationsteam durch eine sogenannte Springertätigkeit zu unterstützen. In dieser Eigenschaft ist sie dafür verantwortlich, dass während der Operation zusätzliche Geräte bereitgestellt werden, dass weitere benötigte Instrumente und andere Medizinprodukte angereicht und Untersuchungs-materialien entgegengenommen werden. Dabei trägt sie eine hohe Verantwortung für die Einhaltung der Hygienebestimmungen.

Unabhängig von der Tätigkeit in einer Operations- oder Funktionsabteilung ist die OTA zur Aufbereitung der Instrumente und andere Medizinprodukte in der Zentralen Sterilgut-Versorgungs-Abteilung (ZSVA) befähigt.

Innerhalb ihrer Arbeitsgebiete trägt die OTA zur Entwicklung und Umsetzung von Qualitäts- und Sicherheitsstandards bei, und gewährleistet so ein hohes Maß an Sicherheit für den Patienten. Sie ist ferner für eine lückenlose, fachlich korrekte, Dokumentation verantwortlich und führt administrative und organisatorische Tätigkeiten effizient und wirtschaftlich aus.
Quelle:http://www.ota.de/das-berufsbild/


Damit sollte geklärt sein was die Aufgabengebiete eines/einer OTA sind :wink:
Und auch dass OTA keine Pflegefachkraft ist.
 
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Elisabeth Dinse

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Akt. Einsatzbereich
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@jan ... kennst du das Ausbildungsgesetz der GuK...

...die folgenden Aufgaben eigenverantwortlich auszuführen:
a) Erhebung und Feststellung des Pflegebedarfs, Planung, Organisation, Durchführung und Dokumentation der Pflege,
b) Evaluation der Pflege, Sicherung und Entwicklung der Qualität der Pflege,
c) Beratung, Anleitung und Unterstützung von zu pflegenden Menschen und ihrer Bezugspersonen in der individuellen Auseinandersetzung mit Gesundheit und Krankheit,
d) Einleitung lebenserhaltender Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen der Ärztin oder des Arztes,
2. die folgenden Aufgaben im Rahmen der Mitwirkung auszuführen:
a) eigenständige Durchführung ärztlich veranlasster Maßnahmen,
b) Maßnahmen der medizinischen Diagnostik, Therapie oder Rehabilitation,
c) Maßnahmen in Krisen- und Katastrophensituationen,
3. interdisziplinär mit anderen Berufsgruppen zusammenzuarbeiten und dabei multidisziplinäre und berufsübergreifende Lösungen von Gesundheitsproblemen zu entwickeln.
http://www.gesetze-im-internet.de/krpflg_2004/__3.html
... und die Rahmenrichtlinie der DKG zur Ausbildung der Ota...
... Ziel der Ausbildung
(1) Die Ausbildung zur Operationstechnischen/Anästhesietechnischen Assistentin vermittelt den Schülerinnen entsprechend dem allgemein anerkannten Stand technischer, medizinischer und weiterer bezugswissenschaftlicher Erkenntnisse fachliche, personelle, soziale und methodische Kompetenzen für die verantwortliche Mitwirkung in operativen und/oder anästhesiologischen Bereichen, der Notfallaufnahme, der Endoskopie, der ZSVA und anderen diagnostischen und therapeutischen Funktionsbereichen. Im Mittelpunkt der Aufgabengebiete der OTA/ATA stehen die Mithilfe bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Maßnahmen der medizinischen Diagnostik und Therapie und die umfassende Betreuung der Patientinnen in diesen Arbeitsbereichen.
2
Die Ausbildung befähigt dazu, bestimmte Aufgaben eigenverantwortlich oder im Rahmen der Mitwirkung auszuführen und interdisziplinär mit anderen Berufsgruppen zusammen zu arbeiten.
http://www.dkgev.de/dkg.php/cat/147/aid/8630/title/DKG-Empfehlung_zur_Ausbildung_und_Pruefung_von_OTA_und_ATA
Damit dürfte geklärt sein, dass ein OTA nicht einer GuK gleichzustellen ist. Erst eine Fachweiterbildung dürfte die Defizite ausgleichen. Wenn ein Haus die Wahl hat, dürfte es immer zuerst zu Otas greifen. Sie bringen das Wissen mit und müssen nicht erst kostenpflichtig weiter gebildet werden.

Das es nach wie vor Häuser gibt, die sich den Luxus einer Fachweiterbildung leisten, soll nicht bestritten werden. Die Anzahl dürfte rückläufig sein.

Elisabeth
 
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