Ist das Hyperthereose?

Dieses Thema im Forum "Pflegebereich Innere Medizin" wurde erstellt von *balista*, 06.05.2005.

  1. *balista*

    *balista* Junior-Mitglied

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    hallo meine freundin berichtete mir neulich sie habe so herzrasen da hab ich prompt den puls gezählt. über 100 in ruhe..
    auch erzählte sie mir von unregelmäßigen durchfällen und das sie oft nervös sei..aber angst hat zum arzt zu gehen ich hab es ihr trotzdem noch mal ans herz gelegt.
    in pflege heute hab ich einige von den beschriebenen symptomen wiedergefunden..

    könnten das anzeichen für eine schilddrüsenüberfunktion sein??
    was wenn es eine ist ?? was bedeutet das??
    ich mache mir sorgen ..

    danke für eure antworten...
     
  2. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Hi balista!

    Also da wird dir keiner was zu sagen können!

    nur weil deine Freundin öfter Durchfall hat und jetzt grad mal herzrasen muss das noch keine Überfunktion sein!

    Könnte klar. zur Sicherheit einfach mal zum Doc und die Werte checken lassen. bzw Palpation und ultraschall...

    Was dann daraus folgt WENN es eine Störung der Schilddrüse ist kann man auch so nicht sagen :-) Gibt ja verschiedene Arten...
     
  3. Helen

    Helen Senior-Mitglied

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    Schilddrüsenüberfunktion

    Hallo Balista,

    ich habe gerade mit der Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin angefangen, da haben wir im Zusammenhang mit dem Herzen auch über Schilddrüsenüberfunktion gesprochen. Es könnte möglich sein, daß Deine Freundin eine hat. Aber eine Diagnose stellen und beurteilen, das ist meiner Ansicht nach Aufgabe eines Arztes. Versuche Deiner Freundin klar zu machen, dass nur ein Arztbesuch ihr ihre Ängste nehmen könnte, denn dann hat sie Klarheit. So muß sie ja mit der ständigen Angst leben und Du wie es aussieht ja auch und vielleicht fragst Du sie mal ob sie Dir und sich selbst das weiterhin zumuten möchte?!

    Meine Schwester hat eine Schilddrüsenüberfunktion und hat dagegen Medikamente bekommen. Ein Vorteil bei dieser Erkrankung ist, dass man alles essen kann ohne Angst haben zu müssen, dass man zunimmt.

    Ich wünsche Dir und Deiner Freundin alles Gute!

    Liebe Grüße,
    Helen.
     
  4. Maniac

    Maniac Poweruser

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    hehe, und manch einer der dann medikamentös eingestellt wird geht dann auf wie n Hefekuchen ;)

    Nix für ungut :-)

    (Btw kann es auch zB ne Hashimoto sein. hab jetzt noch gelesen dass zu Anfang des Krankheitsbildes ne überfunktion vorliegt, die dann erst etwas später in die typische unterfunktion übergeht ... fiel mir grad so ein und wollte es noch los werden)
     
  5. flexi

    flexi Administrator
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    Hallo Balista,
    ja, es könnten Anzeichen sein. Geh mit Deiner Freundin zum Doktor, lasst die Schilddrüsenwerte im Blut bestimmen und man wird dann eine Therapieempfehlung geben.
     
  6. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Aber vielleicht ist es auch eine ganz normale Erkrankung???

    Vielleicht hat die Freundin einen banalen Magen- Darm -Infekt? Vielleicht verträgt sie bestimmte Nahrungsmittel nicht? Vielleicht hat sie zuwenig bzw. das falsche getrunken? Vielleicht nimmt sie ein Medikament und das sind Nebenwirkungen? Vielleicht...? Vielleicht...?

    Man sollte sich nicht mit einer Auswahl von Symptomen (hier sehr allgemeine Symptome) auf die Suche in diversen Büchern begeben. Zur Diagnosestellung gehört mehr. Unter anderem auch Erfahrung und die hat man als Anfänger meist nicht.

    Also sollten wir uns vor Diagnosen und vor allem Ferndiagnosen hüten und den Betreffenden zum Arzt schicken.

    Elisabeth
     
  7. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Hypochondrie: Die meisten fürchten, an Krebs zu erkranken


    Jeder Vierzehnte sorgt sich um seine Gesundheit


    (idw/tol). Angst vor Krankheiten hat jeder Mensch - mehr oder weniger. Bei manchen wird die Angst jedoch selbst zur Erkrankung. Als Hypochondrie bezeichnet man sie in schweren Fällen. Das Psychologische Institut der Uni Mainz bietet ein Behandlungkonzept für Betroffene an.

    Jeder vierzehnte Deutsche leidet an Krankheitsangst. Das ergaben Untersuchungen am Psychologischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. "Die Betroffenen sind in Gedanken oft bei ihrem Körper", erklärt Gaby Bleichhardt, stellvertretende Leiterin der Poliklinischen Institutsambulanz für Psychotherapie. "Sie prüfen häufig, ob es ihrem Körper gerade gut geht, oder ob unangenehme Empfindungen auftreten. Sie gehen auch häufiger zum Arzt, um abklären zu lassen, ob sie gesund sind."

    Die Poliklinische Institutsambulanz bietet in Zusammenarbeit mit dem Psychologischen Institut Menschen mit Krankheitsangst seit Dezember vergangenen Jahres ein umfassendes Behandlungskonzept an.Die ersten Erfahrungen zeigen nach Darstellung von Bleichhardt sehr positive Resultate.

    Krankheitsangst oder Hypochondrie bezeichnet die Angst, unter einer der mehreren Krankheiten zu leiden. Jeder Mensch hat mehr oder weniger Krankheitsangst. Menschen mit viel Krankheitsangst leiden unter einer ausgeprägten Angst oder Überzeugung, eine ernsthafte Krankheit zu haben. "Die meisten Betroffenen befürchten an Krebs erkrankt zu sein, wobei meistens eine ganz spezifische Krebsart, zum Beispiel Darmkrebs, genannt wird", erläutert Bleichhardt.

    Aber auch andere schwere Erkrankungen, wie etwa AIDS oder Alzheimer, sind Gegenstand der Krankheitsangst, außerdem treten "Modeerscheinungen" wie die SARS-Ängste auf. Den Betroffenen fällt es dann oft schwer, sich von den Gedanken an diese Krankheit zu lösen. Viele fühlen sich von den Ängsten gefangen genommen.

    Oft gelingt es nur durch wiederholte Arztbesuche, durch Suche in der Fachliteratur oder durch die Einbindung anderer Personen eine Erleichterung zu erfahren. Meist ist diese Erleichterung jedoch nicht von Dauer. Die Poliklinische Institutsambulanz bietet im Rahmen eines Forschungsprojekts Betroffenen mit Krankheitsangst ein umfassendes Behandlungsangebot, das ihnen helfen soll, sich von den Ängsten zu lösen.

    Bei dieser kognitiven Verhaltenstherapie wird versucht, sowohl Gedanken als auch dem Verhalten eine andere Richtung zu geben. Gedanken rund um die Krankheitsangst sollen bewusst gemacht und möglichst aufgelöst werden. Bei den Verhaltensänderungen wird beispielsweise versucht, die Betroffenen zu regelmäßigen Arztbesuchen anzuhalten, während sie gleichzeitig die ständige Selbstkontrolle des Körpers unterlassen. Betroffene, die sich für das Behandlungskonzept interessieren, können sich mit Fragen oder für ein klärendes Vorgespräch an Bleichhardt wenden.

    Kontakt und Informationen:

    Dr. Gaby Bleichhardt, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Psychologisches Institut, Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie, Tel.: 06131 39-23707, Fax: 06131-39-24623, E-Mail: bleichha@uni-mainz.de
     
  8. *balista*

    *balista* Junior-Mitglied

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    ich danke euch allen für die ratschläge....


    liebe grüße von balista
     

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