Initiative gegen SCHWARZARBEIT im häuslichen Pflegebereich

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zur Berufspolitik" wurde erstellt von Admin, 03.08.2003.

  1. Admin

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    [26.07.2003] Schwarzarbeit ist bei der Pflege älterer Menschen nach wie vor ein massives Problem. Darauf hat der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) anlässlich der jüngsten Ankündigung von Finanzminister Hans Eichel zur Bekämpfung der Schwarzarbeit hingewiesen.

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  2. Ute

    Ute Poweruser

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    Roland Koch zur illegalen Beschäftigung in der Pflege

    [18.11.2004]

    Roland Koch zur illegalen Beschäftigung in der
    Pflege: „Kriminelle Schleuserbanden bekämpfen!“

    Hessische Landes- sowie Bundespolitik positionierte sich auf bpa-Fachtagung / Private Pflege im Wettbewerb unverzichtbar

    „Für die konsequente Bekämpfung krimineller Schleuserbanden“ sprach sich Ministerpräsident Roland Koch im Rahmen einer großen hessischen Fachtagung des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e. V.(bpa) aus, die heute mit rund 200 Teilnehmern in Darmstadt zu Ende ging. Koch positionierte sich hiermit eindeutig zu einem Tatbestand, der auch aus Sicht des sozialpolitischen Sprechers der FDP-Landtagsfraktion Florian Rentsch „ein massives Problem für die professionelle Pflege“ darstellt, „das von staatlicher Seite auf keinen Fall geduldet und schon gar nicht tot geschwiegen werden darf“: die illegale Beschäftigung überwiegend osteuropäischer Hilfskräfte in Privathaushalten mit Pflegebedürftigen.
    „Von allen Bundesländern hat sich Hessen zu einer Hochburg der Schwarzarbeit in Privathaushalten mit Pflegebedürftigen entwickelt, die mittlerweile existenzbedrohende Ausmaße für etablierte ambulante und stationäre Einrichtungen angenommen hat“, betonte Jochen Rindfleisch-Jantzon, Vorsitzender des bpa in Hessen und Leiter der Fachtagung in
    Darmstadt. „Die Leidtragenden sind letztlich die Pflegebedürftigen, die von oftmals nicht qualifizierten Hilfskräften unzureichend versorgt werden. Umso schlimmer, dass die verantwortliche Politik bislang weggeschaut hat – umso besser, dass heute eindeutige Worte gesprochen wurden: Illegale Beschäftigung ist kein Kavaliersdelikt, sondern Steuerhinterziehung und Sozialversicherungsbetrug!“ „Wieviel ist uns eine hohe Qualität in der Pflege und Betreuung älterer Menschen wert?“ Diese alles entscheidende Frage stellte der sozialpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Andreas Storm auf der
    bpa-Fachtagung in seiner Rede zum Reformbedarf der Pflegeversicherung.
    „Ohne eine zusätzliche Finanzspritze ins System wird man die Probleme nicht lösen können.“ Storm weiter: „Bislang ist die Pflege immer zu kurz gekommen, obwohl seit Jahren dringender Handlungsbedarf besteht.“ Als „einen sinnvollen Schritt hin zu einem Mehr an Leistung und an Beschäftigung“ bezeichnete bpa-Präsident Bernd Meurer zusätzliche Arbeitsgelegenheiten in der Pflege durch die Schaffung von „Ein-Euro-Jobs“,
    selbstverständlich nur „unter der Maßgabe, dass diese Tätigkeiten rein zusätzlich sind und dadurch keine regulären Beschäftigungsverhältnisse verdrängt werden“. In diesem Zusammenhang gratulierte Ministerpräsident Koch dem bpa auch zu der kürzlich erreichten Klarstellung durch das Bundeswirtschaftsministerium, dass nicht nur öffentliche, sondern auch private Einrichtungen „Ein-Euro-Jobs“ anbieten können. Koch: „Private Pflegeeinrichtungen werden im Wettbewerb immer unverzichtbarer.“

    Für Rückfragen: Manfred Mauer, Landesbeauftragter, Tel. (0611) 34 10 79 0

    Quelle: www.bpa.de
     
  3. Ute

    Ute Poweruser

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    Legale Beschäftigung fördern – Schwarzarbeit schärfer sanktionieren!

    [26.05.2005]

    Häusliche Pflege: Legale Beschäftigung fördern – Schwarzarbeit schärfer sanktionieren!

    Politisches Positionspapier des bpa heute in Berlin vorgestellt Während in traditionellen Schwarzarbeitsbereichen wie z. B. der Baubranche die kriminelle Form der Beschäftigung zurückgeht, verzeichnet die Pflege eine derzeit explodierende Zunahme: „Rund 70.000 osteuropäische Hilfskräfte sorgen in Deutschland nicht nur illegal für ihren Lebensunterhalt, sondern auch dafür, dass professionelle Anbieter nicht mehr konkurrenzfähig sind, Personalentlassungen bis hin zu Betriebsschließungen zu verzeichnen sind und die gewachsenen Strukturen in der Altenpflege zusammenzubrechen drohen.“

    Mit diesen Worten stellte Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa), heute in Berlin das politische Positionspapier des bpa „Legale Beschäftigungsverhältnisse fördern – schärfere Sanktionen gegen Schwarzarbeit und Schleuserbanden“ vor.

    Neben der Darstellung der kritischen Ausgangslage hat der bpa in seinem Positionspapier, abrufbar unter www.bpa.de („neu auf bpa.de“) ein zukunftsweisendes Modell für Beschäftigungsmöglichkeiten von umfassender und zugleich günstiger Betreuung skizziert. Zudem wurden sechs klare Forderungen benannt: angefangen bei dem Appell, illegale Beschäftigung in Pflegehaushalten strafrechtlich
    stärker zu verfolgen – bis hin zur konkreten Handlungsempfehlung,hauptberufliche, sozialversicherungspflichtige Betreuungstätigkeiten für Pflegebedürftige durch Lohnsteuer begünstigende Anreize attraktiver zu gestalten.

    „Das Positionspapier des bpa wird den verantwortlichen Bundes- und Landespolitikern
    sowie Pflege- und Krankenkassen als konkreter Lösungsansatz zur Umsetzung zur Verfügung gestellt“, kündigte Bernd Meurer an. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Pflege nachweislich zum Job-Motor der nächsten Jahre avanciert. „Der Seniorenmarkt ist ein Wachstumsmarkt, dessen Bedeutung bislang viel zu gering geschätzt wurde.“ Dies hat auch Peter Ruhenstroth-Bauer, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie und Senioren, kürzlich auf einer Fachtagung in Berlin betont.

    Umso deutlicher betont der bpa, dass dem inländischen Arbeitsmarkt durch eine „stillschweigende Duldung“ von Schwarzarbeit in diesem Sektor erhebliche Beschäftigungspotenziale verloren gehen, die – gerade angesichts der besonders ausgeprägten Arbeitslosigkeit unter gering qualifizierten Arbeitnehmern – dringend benötigt werden. bpa-Geschäftsführer Bernd Tews: „Der bpa vertritt bundesweit rund 4.000 private Pflegeeinrichtungen. Bereits jetzt kommt es zu Entlassungen und Betriebsschließungen aufgrund illegaler Beschäftigung.“ Tews weiter: „Illegale Beschäftigungen sind kein Kavaliersdelikt! Sie sind kriminell, schaden der Sozialversicherung, vernichten Arbeitsplätze, hinterziehen Steuern und verstoßen gegen Qualitäts- und Arbeitsvorschriften.“
    Der Kampf gegen die Schwarzarbeit in der Pflege ist schon seit längerem ein Aktionsschwerpunkt
    des bpa. Auch regional gegründete, unabhängige Initiativen betroffener Einrichtungen werden konsequent unterstützt. Tews: „Mit seinem Positionspapier fordert der bpa die Politik zu konkretem Handeln auf.“

    Für Rückfragen: Bernd Tews, 030 / 30 87 88 60.

    Quelle: www.bpa.de
     
  4. heriion

    heriion Stammgast

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    Da stimme ich zu - das wäre wunderbar.
    Es gäbe mehr Jobs und professionellere Einstellung zum unseren Beruf. Wie oft werden wir mit gelernten Popowischern verglichen ohne Kompetenzen. Aus unseren Berufsbild entsteht die heutige Lage.

    Meine Freundin arbeitete in der Ambulantenpflege. Gerade dort ist Kompetenz mit hocher Verantwortung gefragt um Bedürftigen ein Aufenthalt im Krankenhaus zu ersparen. Aber die Bedinungen von denn Krankenkassen und Ambulantendiensten gestellt sind, erlauben nur das nötigste. Sie machen aus verantwortungsvoller und kompetenter Pflege eine phrase

    Zb.:- Sie wird nur für die getane Arbeit am Pat. bezahlt. (das heist wegzeiten werden nicht bezahlt)
    -Neu aufgetrettene Pflegeprobleme müssen von Angehörigen bezahlt werden, erstdann ist die Versorgung erlaubt.
    - Die für die Pflege angesetzten Zeiten sind nicht einzuhalten, was anders aussehen würde hätte sie Maschienen zu waschen.
    -Sie verdient 700 netto bei 57 std/wo und 4 freien Tagen in Monat.

    Meine Meinung: eine Schande

    1: die Versorgung im KH wäre für den Pat. billiger, professioneler und vorallen humaner.
    2: wenn ein schwarzarbeiter/oder selbständiger nur 5 bis 6 Kunden hat (für das gleiche Geld das ein Verband bekommt) sind diese Pat. besser Versorgt, es geht MENSCHLICHER zu, und das Geld stimmt mit dem Aufwand überein.
    3: die Summen die an Verbände oder Andere bezahlt werden, sind mit den Leistungen Dieser nicht konform.


    Es gab mal den Treat "selbständige pflegekraft" oder ähnlich.

    Nur meine Meinung:
    Wenn Schwarzarbeit die staren Normen sprängen kann, ist sie ein gute Werkzeug. Und niemand kann einen schwarzarbeiter seine Kompetenzen und Engagement absptechen.
    Man kann nur handeln wenn es ein Ziel gibt


    mit herzlichen Gruß Herion
     
  5. Ute

    Ute Poweruser

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    „Schwarzarbeit in der Pflege muss entschieden bekämpft werden!“

    [02.07.05]

    „Schwarzarbeit in der Pflege muss entschieden bekämpft werden!“

    Presseeinladung: Bayerische Pflegeeinrichtungen wehren sich/Info-Veranstaltung am 05.07.2005 in Garmisch-Partenkirchen Rund 70.000 osteuropäische Hilfskräfte sorgen in Deutschland nicht nur illegal für ihren Lebensunterhalt, sondern auch dafür, dass professionelle Pflegeanbieter nicht mehr konkurrenzfähig sind und Personalentlassungen bis hin zu Betriebsschließungen zu verzeichnen sind. „Auch in Bayern, vor allem im südlichen Oberbayern, hat sich die Lage dramatisch verändert“, berichtet Gisela Zöller, Pflegeheimbetreiberin aus Unterfranken und stellvertretende Vorsitzende der bayerischen Landesgruppe im Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa). Zöller: „In immer mehr Privathaushalten breitet sich die illegale Beschäftigung der über Touristenvisa eingereisten Kräfte weiter aus. Vorbei an Finanzamt und Sozialkassen
    wird zu Dumping-Löhnen gearbeitet, scheinbar ohne staatliche Sanktionen befürchten zu müssen.“

    Ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen des bpa in Bayern setzen sich jetzt mit gebündelten Kräften zur Wehr. Dies im Rahmen der gemeinsamen Info-Veranstaltung „bpa – gegen illegale Beschäftigung in der Pflege“ am Dienstag, 05.07.2005, 18.00 bis 21.00 Uhr, im Café-Restaurant im Kurpark, Richard-Strauss-Platz 1, 84267 Garmisch Partenkirchen (Ausschilderung „Kongresshaus“ folgen).

    Pressevertreter sind herzlich eingeladen (Bildberichterstatter erwünscht). Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr mit der Begrüßung durch den Vorsitzenden der bpa-Landesgruppe Bayern, Friedrich Schmidt. Es folgen Statements u. a. des Leitenden Ministerialrates im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Franz Wölfl, sowie Vertretern des Hauptzollamtes
    Finanzkontrolle Schwarzarbeit, der Bundesagentur für Arbeit in Weilheim, der Arbeitsgemeinschaft der Kranken- und Pflegekassen sowie eines ambulanten Pflegedienstes aus Garmisch-Partenkirchen. Das komplette Programm ist unter www.bpa.de („neu auf bpa.de“) abrufbar.

    Aktuell hat der bpa, der bundesweit die Interessen von rund 4.000 privaten Pflegeeinrichtungen vertritt, sein Positionspapier „Legale Beschäftigungsverhältnisse fördern – schärfere Sanktionen gegen Schwarzarbeit und Schleuserbanden“ veröffentlicht, online unter www.bpa.de (Positionen). Dieses Papier, das den verantwortlichen Politikern sowie Pflege- und Krankenkassen als konkreter Lösungsansatz zur Verfügung gestellt worden ist, stellt nicht nur die kritische Ausgangslage dar. Es schlägt auch ein realistisches Modell für Beschäftigungsmöglichkeiten von umfassender und zugleich günstiger Betreuung vor. „Der bpa fordert die Politik damit zu konkretem Handeln
    auf“, so Friedrich Schmidt. „Entscheidend ist, dass wir bei diesem Problem alle an einem Strang ziehen“, betont er mit Blick auf den bundesund landesweiten Arbeitsschwerpunkt des bpa.
    Für Rückfragen: Joachim Görtz, Landesbeauftragter, Tel.: 0 89 / 12 16 33 34.

    Quelle: www.bpa.de
     
  6. Ute

    Ute Poweruser

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    Sozialministerin Stewens und BA-Chef Weise einig: „Schwarzarbeit ist unsozial!“

    10.11.2005

    Sozialministerin Stewens und BA-Chef Weise einig: „Schwarzarbeit ist unsozial!“

    Breite Unterstützung für bpa-Aktion auf der ConSozial 2005

    Sowohl bei der bayerischen Sozialministerin Christa Stewens als auch dem
    Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen
    Weise, ist der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)
    mit seiner Initiative gegen die Schwarzarbeit in der Pflege auf offene Ohren
    gestoßen: „Illegal ist unsozial! Dieses Motto gilt immer, selbstverständlich
    auch in der Pflege und Betreuung von Menschen.“ Dies betonte Ministerin
    Stewens am Eröffnungstag der ConSozial 2005, Fachmesse für den
    Sozialmarkt in Deutschland, in Nürnberg. Gemeinsam mit dem BA-Chef Weise
    nahm die Ministerin ein T-Shirt des bpa mit dem Aufdruck „Illegal ist unsozial“
    entgegen und begrüßte die bundesweite Initiative. Überreicht wurde das
    symbolträchtige Outfit auf einer Pressekonferenz durch die stellvertretende
    bayerische bpa-Vorsitzende Gisela Zöller, Präsidiumsmitglied Volker Schirmer
    und Geschäftsführer Herbert Mauel.

    Ministerin Stewens begrüßte, dass der bpa mit seiner vor kurzem ins Leben
    gerufenen, bundesweit durchgeführten T-Shirt-Aktion „Illegal ist unsozial“ ein
    eindeutiges politisches Signal gesetzt hat. Gisela Zöller, stellvertretende bpa-
    Vorsitzende in Bayern, Betreiberin eines Pflegeheimes und ambulanten
    Dienstes in Unterfranken: „Vorbei an Finanzamt und Sozialkassen wird
    illegal zu Dumping-Löhnen gearbeitet, so dass professionelle Pflegeanbieter
    nicht mehr konkurrenzfähig sind. Personalentlassungen und Betriebsschließungen
    sind bereits zu verzeichnen. Zudem werden unsere
    hohen Standards in der Pflegequalität erheblich in Frage gestellt. Bei
    mittlerweile rund 100.000 illegalen osteuropäischen Hilfskräften in
    Deutschland hat sich auch in Bayern die Lage dramatisch verschärft.“

    Dass Politik und Behörden nicht wegschauen, wenn die Qualität der Pflege
    sowie hunderttausende Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen, hat der bpa auf
    der Messe ConSozial, die heute in Nürnberg zu Ende geht, positiv erlebt. Gisela
    Zöller: „Die Regierungen der ebenfalls stark betroffenen Länder
    Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg haben ihre Unterstützung
    im Kampf gegen die Schwarzarbeit bereits zugesagt. Jetzt kommt
    es darauf an, dass auch in Bayern mit gebündelten Kräften konkrete
    Maßnahmen auf den Weg gebracht werden.“ Ziel des bpa in Bayern sei es
    nun, das Thema „Schwarzarbeit in der Pflege“ nicht nur in den Landespflegeausschuss
    zu tragen, sondern auch weitere konstruktive Gespräche mit den Verantwortlichen im
    Landtag sowie im Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen
    zu führen.

    Klare Handlungsvorschläge hat der bpa bereits in seinem bundesweit veröffentlichten
    Positionspapier „Legale Beschäftigungsverhältnisse fördern –
    schärfere Sanktionen gegen Schwarzarbeit und Schleuserbanden“ (online
    abrufbar unter www.bpa.de) vorgelegt. In seinen Eckpunkten sieht das
    Papier auch ein realistisches Modell für Beschäftigungsmöglichkeiten von
    umfassender und zugleich günstiger Betreuung vor.

    Quelle: www.bpa.de
     
  7. flexi

    flexi Administrator
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    Rechtsfragen des Einsatzes ausländischer Pflegekräfte in der ambulanten Pflege

    Broschüre zum Einsatz ausländischer Pflegekräfte

    Mainz (chb). Wer in seinem Pflegebetrieb ausländische Mitarbeiter beschäftigen will oder für einen pflegebedürftigen Angehörigen Unterstützung sucht, hat eine Reihe von Gesetzen und Vorschriften zu beachten. Der Caritasverband hat zu dieser Thematik eine Broschüre zur Klärung von Rechtsfragen erarbeitet. In der Publikation wird u. a. erläutert, wann es sich beim Einsatz ausländischer Pflegekräfte und Haushaltshilfen um Schwarzarbeit handelt, welche ausländerrechtlichen Beschränkungen bei der Beschäftigung bestehen und ob die Vermittlung von ausländischen Pflegekräften durch private Organisationen im Inland zulässig ist.
    Hier kann man die Broschüre herunterladen:
    http://www.dicvmainz.caritas.de/575.asp
    dort nach » Rechtsfragen des Einsatzes ausländischer Pflegekräfte in der ambulanten Pflege (61 kB)<< schauen.
     
  8. griesuh

    griesuh Gesperrt

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    Sicherlich ein heißes Eisen stellt das Thema SCHWARZARBEIT im häuslichen Bereich dar.
    Leider haben darunter alle zugelassen Pflegeeinrichtungen ob stationär oder ambulant zu leiden.
    Bundesweit wird diese Schwarzarbeit in der Pflege durch Zusammenschlüsse von Pflegeeinrichtungen angeprangert.
    Angehörige sehen die SCHWARZARBEIT als ein Kavaliersdelikt an, rechtlich ist es jedoch eine Straftat.
    Menschlich jedoch auch nach vollziehbar.
    Zu diesem Thema findet am 12..7.2006 um 14.00 Uhr, in 64342 Seeheim-Jugenheim, im Hauskrone Hauptstr. 20 eine Informationsveranstaltung statt.
    Wer Interesse daran hat melde sich per Fax unter 06257/903377.
    Veranstalter ist: Initiative ambulanter u. stationärer Pflegeeinrichtungen im südlichen Hessen.

    Grüße Griesuh
     
  9. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    *grübel* Was ist Schwarzarbeit in der Pflege? Müßte man nicht erst mal klar stellen, was rein pflegerische Leistungen sind die nur von Pflegekräften erbracht werden können?
    Pflege ist eine Dienstleistung. Dienstleistungen orientieren sich an den Bedürfnissen der Kunden. Es gab da eine Studie, in der nachgewiesen werden konnte, dass die Bevölkerung zwar im Alter Pflegeunterstützung will - die Bezahlung aber ein ganz anderes Thema ist. Geht die ambulante Pflege an den Bedürfnissen der Kunden vorbei? Preis-Leistungs-Vorstellungen von Anbieter und Kunde?

    Elisabeth
     
  10. griesuh

    griesuh Gesperrt

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    Hollo Elisabeth,


    Was ist SCHWARZARBEIT: wenn du jemanden 24 Stunden am Tag /30/31 Tage im Monat 365 Tage im Jahr bei dir zu Hause als Pflege und Hauswirtschaftskraft beschäftigst und diese Person nicht sozialversicherungspflichtig angemeldet hast und diese Personen alle 3 Monate ausgewechselt werden!

    Aber um Deine Frage ausführlich zu beantworten, melde dich zu der Veranstaltung an, dann erhälst du dort umfangreiche Infos.

    Ich weiß, dass die Meinungen darüber auseinander gehen. Auch weiß ich, dass die Pflege viel Geld kostet, auch weiß ich dass diese SCHWARZARBEIT etliche Pflegeeinrichtungen an den Rand des Ruins gebracht hat. Weiterhin stellt diese SCHWARZARBEIT Betrug, Hinterziehung von Sozialabgaben und Steuern dar, die wir alle mit erhöhten Beiträgen und arbeitslosen Pflegekräften bezahlen müssen !!!
    Auch ist mir menschlich nachvollziehbar, dass dieser Weg gewählt wird, da sonst die Kosten der privaten Pflege davon laufen.
    Deshalb ist hier unsere ach zu gute Regierung gefordert, diese SCHWARZARBEIT zu beenden und gesetzliche Grundlagen dafür zu erarbeiten, dass die Pflege wieder bezahlbar wird. Nur mit SCHWARZARBEIT geht das nicht!!!
    Alles weitere zu diesem Thema auf der Veranstaltung.
    Ich hoffe wir sehen uns!!!
    Grüße Griesuh
     
  11. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Meine Antwort dazu hab ich bereits bei pflegedialog.de hinterlegt.

    Elisabeth
     
  12. griesuh

    griesuh Gesperrt

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    Hallo Elisabeth,
    dann liegt es doch genau in deinem Interesse, dass du für gutes Geld eine QUALFIZIERTE Pflege erwarten kannst und nicht mit und von ungelernten, Kräften versorgt werden musst, die zusätzlich noch alle
    3 Monate ausgewechselt werden.
    Mache dir Bitte ein mal ernsthafte Gedanken zu diesem Thema.
    Mit gehobenen Zeigefinger drohen hilft hier nicht. Eindeutige Gesetzesgrundlagen müssen her, um diese Grauzone der Pflege zu beenden. Das wäre die eine Möglichkeit. Die andere wäre, die Auflagen für Pflegeeinrichtungen zu entschärfen, dann könnten auch die Kosten gesenkt werden.
    Das aber willst du bestimmt auch nicht, wenn dich eine ungelernte Kraft eines Pflegedienstes oder stationären Einrichtung versorgen würde.
    Qualität hat ihren Preis. Aber keiner will für die Qualität bezahlen !!!
    Auch du als Fachkraft in deinem Beruf gehst nicht 24 tgl. 365 Tage im Jahr für'n Appel und ein Ei arbeiten.

    Grüße Griesuh
     
  13. flexi

    flexi Administrator
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    Hallo Elisabeth,

    bitte keine Überkreuzdiskussion mit anderen Foren.
    Es zerreisst ganz einfach die Kontinuität dieses Beitrages.
    Wenn du in beiden Foren das gleiche schreiben möchtest, dann kannst du das gern tun, bitte aber dann hier mit vollem Text.

    Danke dir für dein Verständnis!
     
  14. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Entschuldigung, dann den Text nachgereicht:

     
  15. griesuh

    griesuh Gesperrt

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    Hallo Elisabeth,
    eine Frage brennt mir auf den Nägeln: Welchen Beruf übst du aus??
    Deinen Beiträgen glaube ich entnehmen zu können, dass du dich nicht in den Richtlinien und Vorgaben zur Erbringung von Grundpflege und Behandlungspflegeleistungen einer zugelassenen Pflegeeinrichtung aus kennst.
    Zugelassene Einrichtungen müssen examiniertes Pflegepersonal zur Versorgung der Kunden bereitstellen.
    Nur geringfügige Pflegeleistungen dürfen von nicht examinierten erbracht werden. dazu gehört z. B. Hilfe bei der Ernährung, Hauswirtschaft und im geringsten Umfang auch Hilfe bei der Körperpflege.
    Für fast alle anderen Tätigkeiten müssen wir Pflegedienste examinierte Kräfte einsetzen.
    Um deine Vorstellungen erfüllen zu können gibt es mehrere Möglichkeiten.
    1. Die Vorgaben zum einsetzen examinierten Personals sind abzuschaffen.
    2. Die Löhne und Gehälter sind drastisch zu senken.
    Um deinen Wunsch erfüllen zu können müssten, für 5€ die Stunde examinierte Pflegefachkraft arbeiten, ungelernte erhalten 3,00€. Somit wäre die Pflege deiner Meinung nach wieder bezahlbar??
    Ich biete dir an, für diesen Lohn zu arbeiten!
    Nur so können deine daneben liegenden Vorstellungen realisiert werden.
    Noch eine Frage beschäftigt mich: was hast du für einen Stundenlohn?
    Meine Frage ob du für'n Appel und ein Ei 365 Tage im Jahr arbeiten gehst hast du nicht beantwortet.
    Eine bitte habe ich an dich, informiere dich ein mal intensiv mit der Pflegesituation, den Vorgaben durch die Krankenkassen und über die Gesetzesvorgaben im SGB XI u. V.
    Wenn du die Zusammenhänge verstanden hast, können wir gerne weiter über dieses Thema sprechen.

    Grüße Griesuh
     
  16. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Du scheinst nur die Ausgabenseite zu sehen bei deinen Gedanken. Dumpinglöhne für examinierte Fachkräfte können kaum dein Ziel sein... will ich hoffen.
    Hausfrauenweisheit: Ich kann nur das Geld ausgeben, was ich einnehme. Wenn ich mehr ausgeben will, muss ich mehr einnehmen. Geht das nicht muss ich meine Wünsche den Möglichkeiten anpassen.

    Es ist kaum zu erwarten, dass die Einnahmen der entsprechend zuständigen Kassen steigen werden- im Gegenteil. Auch die Steuerschraube die ja als neues Heilmittel zur Sanierung des Geusndheitswesens entdeckt wurde, wird die Ansprüche kaum abdecken können. Bleibt nur:
    Zitat:
    Damit verändert sich m.E. das Gefüge im Pflegedienst: mehr "Hilfskräfte", wenige geschulte Fachkräfte.

    Das Problem der Kunden kannst du aber auch mit diesen Vorgaben kaum erreichen. Der Kunde hat sich ja bewußt für eine 24 Stunden Betreuung entschieden. Das ist und bleibt für den deutschen Markt unbezahlbar. Und so ist der Markt für ausländische Kräfte atraktiv.

    Man sollte Überlegungen anstellen, wie man ev. doch noch etwas von dem Kuchen abbekommt. Wie stehts mit Beratung der "Kollegen"? Und wie stehts mit der Vermittlung solcher Arbeitskräfte?
    Du schreibst das in deinem Pflegedienst die Behandlungspflege einen großen Raum einnimmt. Dann ist es am Arzt diese entsprechend zu verordnen. Ist die Leistung erlernbar duch Laien, dann kann sie auch von den polnischen Kollegen übernommen werden nach der Anlernphase. Ergo kannst du eine "Fortbildung" für die Patienten anbieten.

    Ich habe keinen Pflegedienst - ich bin nur ein potentieller Kunde. Mir steht also nicht die Sorge um die eigene Existenz im Wege, wenn ich hier antworte. Vielleicht macht dies das Problem aus, warum wir uns nicht verstehen können.

    Was uns beide eint, ist die Tatsache das es keine Vorbehaltsaufgaben für Pflegekräfte per Gesetz gibt. Die Aussagen dazu sind mehr als schwammig und nur weil die Kasse die Leistung bezahlt ist noch lange keine Garantie das man sicher sein kann, dass nur der Fachmann hier aktiv werden kann. Unser Problem ist, dass der Laie viele Tätigkeiten nach kurzer Anlernphase handwerklich geshen selbst durchführen kann. Das Hintergrundwissen würde uns unterscheiden von der Tätigkeit des Laien. Aber leider verfügen auch viele examinierte Fachkräfte nur über das Fachwissen des Laien ... und sind zufrieden - solange das Geld stimmt. Vielleicht ist es jetzt an der Zeit diese Einstellung zu ändern. Die Einrichtung von Pflegekammern könnte vielleicht weiter helfen.

    Elisabeth
     
  17. griesuh

    griesuh Gesperrt

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    hallo Elisabeth,

    genau das was du schreibst ist doch das Problem: Ich soll ungelernte zu Behandlungspflege anlernen, damit diese die Behandlungspflege ausführen. Aber wenn ich als Pflegedienst eine Kraft zur Behandlungspflege losschicke muss diese eine Examinierte sein.
    Deshalb sind deine Gedankengänge nicht logisch!!!
    Abgesehen davon, redest du am Thema vorbei.
    Es geht um SCHWARZARBEIT. Das bedeutet Personen beschäftigen die nicht sozialversicherungspflichtig und steuerlich angemeldet sind.
    Wenn in privaten Haushalten solche Helfer arbeiten sind sie bei der Sozialversicherung: Rente, Kranken- u. Pflegekasse und steuerlich anzumelden. Auch sind für diese Personen Haftpflicht- u. Unfallversicherungen abzushließen. Zugelassene Einrichtungen zahlen all diese Abgaben für ihr Personal !!!!!!
    Jetzt sage bitte im welchem Haushalt das erfolgt!!! In fast keinem. Das ist dann Betrug, Hinterziehung von Sozialabgaben und Steuern. das ist eine STRAFTAT und stellt eine strafbare Handlung dar. Darum geht es.
    Also, melde dich beim Arbeitsamt als Arbeitgeber, dann bekommst du eine Betriebsnummer und du kannst osteuropäische Hilfskräfte sozialversichert und steuerlich gemeldet beschäftigen. Nur zahle auch für diese Leute die Sozialabgaben u. Steuern. Dann kannst du dich auch von einer ungelernten, angelernten Hilfskraft behandeln lassen. Geht was schief ist es dann alleine dein Problem!!
    Wie schon gesagt, inforrmiere dich erst einmal über die gesetzlichen Grundlagen und Voraussetzungen die ein Pflegedienst erbringen muss, dann reden wir weiter.
    Meine Fragen zu deinem Beruf und deinem Verdienst hast Du immer noch nicht beantwortet.
    Arbeitest du für 3-5 Euro die Stunde ???????
    Grüße Griesuh
     
  18. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Dann sollte dein Interesse sich eindeutig an der Änderung der Auflagen für diese Tätigkeit orientieren. Ein Kampf gegen die von dir so genannte Schwarzarbeit ist da doch müßig.

    Behandlungspflege ist zu 85% nichts weiter als die Ausführung einer Routinehandlung. Dafür kann fast jeder angelernt werden.

    Ob ich für 3-5 arbeiten will? Diese Frage stellt sich für viele Menschen im Lande gar nicht. Vor allem im Osten findest du diesen Lohn nicht selten.
    Lohndumping ist in Deutschland längst angekommen. Und es wird sich weiter ausbreiten - gerade im Dienstleistungsbereich. Dienstleister hängen am Tropf der Industrie. Mehr Profit in der Industrie, geringere Löhne, weniger Sozialabgaben.
    Willst du das Gesellschaftssystem stürzen?

    Elisabeth
     
  19. griesuh

    griesuh Gesperrt

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    hallo Elisabeth, i
    ich sehe du hast überhaupt nicht den Durchblick. Du weißt nicht was Behandlungspflege ist. Sonst würdest du so nicht schreiben. Behandlungspflege hat nichts mit waschen zu tun, Behandlungspflege ist eine medizinische Versorgung von Wunden, Dekubiti, Injektionen, Infusionen geben, Katheterlegen, Portversorgung und Stomaversorgung, Ernährung über Port oder Sonde usw.
    Wenn jeder alle Tätigkeiten egal in welchem Beruf ohne Ausbildung ausüben kann, was deiner Auffassung nach ja möglich ist, wozu gibt es dann noch Ausbildungen mit Abschlüssen?
    Auch sehe ich, dass du das gesellschaftliche Problem der SCHWARZARBEIT im häuslichen Pflegebereich nicht siehst, das ganze auch nicht als Straftat betrachtest.
    Für dich gibt es sowas nicht.
    Da liegst du völlig falsch.
    Auch jetzt müssen solche Hilfskräfte angemeldet werden -
    Nur keiner macht es.
    Und das ist Betrug!!!
    Stellt eine Straftat dar, die gerichtlich geahndet wird..
    Deshalb nochmals meine Bitte an dich: Informiere dich erst einmal über den Sachverhalt, die Begriffsbestimmungen, Inhalte, die Vorgaben, die gesetztes Grundlagen u. die Richtlinen.
    Dann bitte steige in die Diskussion ein.
    Grüße Griesuh
     
  20. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Du erweckst hier den Eindruck, dass die von dir beschriebenen Tätigkeiten im großen Umfang von ausländischen Kollegen erbracht werden. Wo kann ich zu diesen Behauptungen Zahlen nachlesen?

    Wie sieht es mit der Verantwortung der Ärzte in dieser Richtung aus? Wenn es eine Vorbehaltsaufgabe der Fachpflegekräfte wäre müßte er diese dann ja rezeptieren.

    Ops da ist es wieder das Problem: es gibt keine Vorbehaltsaufgaben für Pflegekräfte. Was macht man dagegen? Hetzjagd auf ausländische Kollegen? Wird wenig bringen. ggf. wird erreicht, dass die Kollegen tatsächlich versichert hier arbeiten. Die Tatsache bringt dich aber nicht weiter.


    Wie wärs, wenn wir uns zusammentun würden. Krankenpflege und Altenpflege- egal in welchem Bereich arbeitend, ob ambulant, stationär oder freiberuflich- und endlich für Vorbehaltsaufgaben kämpfen würden: Aufgaben die eindeutig einer Fachkompetenz bei der Durchführung bedürfen. Ist übrigens ein steiniger Weg. Wir würden uns endlich vom ausführenden Hilfsjob zum selbstbestimmten anerkannten Beruf entwickeln.

    Elisabeth

    PS: Körperpflege, essen reichen usw. kann übrigens auch pflegetherapeutische Aspekte enthalten. Schade, dass wir diese Bereiche so klaglos aufgeben wollen. Wer bestimmt eigentlich definitiv das Pflegerisiko per Gesetz?
     
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