Individuelle Lagerungszeiten?

Dieses Thema im Forum "Fachliches zu Pflegetätigkeiten" wurde erstellt von SchülerinIsabelle, 31.08.2005.

?

Eine individuelle Lagerung halte ich für Sinnvoll...

Diese Umfrage wurde geschlossen: 09.12.2005
  1. Ja, das wäre super!Interessant und das beste für den Pat.

    24 Stimme(n)
    80,0%
  2. Das Beste ist immer noch die ADM. Für jeden einsetzbar und effektiv!

    0 Stimme(n)
    0,0%
  3. Ist mir egal...Hauptsache kein Dekubitus!

    6 Stimme(n)
    20,0%
  1. SchülerinIsabelle

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    Hallo,
    um mich kurz vorzustellen...Ich bin Isabelle und bin im 3. Ausbildungsjahr (und lerne Krankenschwester oder auch Gesundheits- und Krankenpflegerin):wavey:
    Nun hat unsere Kursleitung angefangen bei uns EBN einzusetzten (Evidance base nursing..oder so).:kloppen:
    Auf jeden Fall sollen wir eine Studie anfertigen zu einem freigewählten Thema. Meine Freundinnen und ich haben und die Dekubitusmatratze zum Thema gemacht...Soll heißen..
    Hat die ADM einen wirklich begründeten Sinn oder würde eine individuelle Lagerung lt. Krankheitsbild den gleichen Sinn erfüllen. Aus der Studie ausgenommen sind die ITS, Psychiatrie und Kinderstation...
    Wir beziehen uns auf die Erkrankungen Diabetes mellitus, pAVK und Myokardinfark, weil diese Pat. mit den aufgezählten Krankheiten besonders oft einen zeigleichen Dekubitus aufweisen (im Krankenhaus).
    Nun würden mich mal Erfahrungen von erfahrenen Schwestern interessieren.:nurse:Wir wollen keine ADM ersetzen oder verurteilen sie...:engel:wir sind bloß der Meinung, das Sie zu oft eigesetzt wird und damit extreme Kosdten für das jeweilige Krankenhaus und die jeweilige Station entstehen. Interessant wäre vielleicht zu wissen um wieviel Prozent, das Dekubitusrisiko steigt, wenn der Pat eine von unseren Krankheiten hat...
    Gibt es vielleicht schon einige Schwetser hier die mit individuellen Lagerungsplänen arbeiten (anstatt mit den 2 Stunden Plänen)..Individuell bezieht sich auf die Krankheit...
    Wie gesagt...ich bin froh das es so etwas wie eine ADM gibt...aber irgendetwas muss ich ja erforschen...:mrgreen:
    Na ja..Auf jeden Fall freue ich mich riesig auf Beiträge von euch und hoffe Ihr helf mir weiter :weiberheld: (ich steh nämlich total auf dem Schlauch.)

    Viele liebe Grüße von der Schwesternschülerin Isabelle
     
  2. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Was ist eine ADM? Antidekubitusmatratze? Meinst du eine Wechseldruckmatratze? Oder eine Weichlagerunsgmatratze?

    Elisabeth
     
    #2 Elisabeth Dinse, 31.08.2005
    Zuletzt bearbeitet: 31.08.2005
  3. narde2003

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    Hallo,

    wir lagern unsere Patienten immer nach dem individuellen Bedarf.
    Allerdings sind 90% unserer Patienten nach Myocardinfarkt so mobil, dass sie nicht gelagert werden müssen, ausser sie sind beatmet.
     
  4. Tobias

    Tobias Poweruser

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    Hallo SchülerinIsabelle,
    da habt Ihr eine interessante Arbeit in Planung!

    Bei uns wird nicht individuell zur Krankheit, sondern individuell zum Patienten gelagert! Denn auch ein Pat. mit pAVK kann einen besseren Hautstatus haben als eine stinknormaler Infarktpatient.
    Das wird schwierig, da diese Erkrankungen oft gemeinsam auftreten! Und "einfacher" Infarkt hat meist einen besseren Hautstatus als ein Infarkt mit Nebendiagnose Diab.mell!!:gruebel:

    Neue Hypothese für Euch:
    "Eine ADM (Antidekumatraze) ist dann kostensprarender wenn damit das fehlende Pflegepersonal kompensiert werden kann"
    Und das ist zZ Mode in den Krankenhäusern in D:kloppen::kloppen::kloppen:

    Leider kann ich Dir zu den anderen Fragen nix sagen! Suche im Internet, da findet sich bestimmt eine Studie für Euch Und dann veröffentlicht mal Eure Arbeit bzw. das Erghebnis !!!!

    LG Tobias
     
  5. -yvo-

    -yvo- Stammgast

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    Querschnittpatienten zählen also in der Studie?

    Wir lagern nur individuell....wenns sein muss auch mal halbstündlich, teilweise liegen Patienten die ganze Nacht auf dem Rücken oder der Seite.
    Je nach Hautzustand.
    Dennoch werden bei uns Weichlagerungsmatratzen sowie Wechseldruckmatratzen nie "überflüsssig" werden.
     
  6. heriion

    heriion Stammgast

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    re

    ob "ADM" oder nicht, gelagert wird trotzdem.

    und ob ich eine "ADM" benutze entscheide ich beim ersten Eindruck.(Bewustseinszustand, Ernährung, Agilität, Schmerzen usw..) sind Faktoren die mir helfen eine Auswahl der Lagerungsart zu treffen. Da ist der Krankheitsname zweitrangig. Da wir sowieso ein Vertrag mit kci haben ist es keine Kostenfrage.
    Wie schon oben gesagt: Es wird PP eingespart und ist in Krankenhaus sowie im Haushalt eine gute Hilfe.

    PS: einsparen kan man die ganzen Pflegestudien mit ihren Konzepten und Statistiken, die meine Arbeit genausowenig übersichtlicher machen wie meinen Schreibtisch.
     
  7. SchülerinIsabelle

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    Erläuterung zu gestern (individuelle Lagerung)...

    Mit der ADM meine ich solche Wechseldruckmatratzen bzw. alles das was sich das Krankenhaus dazu leihen kann z.B. von KCI...:flowerpower:
    Das diese individuelle Lagerung natürlich hauptsächlich vom Pat und dessen Hautbeschaffenheit bestimmt wird anstatt seiner Erkrankung ist das Thema auch so blöd zu bearbeiten....Allerdings fand unsere Kursleitung, das eben besonders interessant, da ja die Pat mit den genannten Erkrankugen von vornherein einen veränderten Hautzustand haben...:deal:
    Das heißt durch die Durchblutungsstörungen und/oder den Diabtetes mellitus darf ie Haut+Pat :rofl: nicht nur 2 stündlich gelagert werden, da diese Hautveränderung besteht...
    Lt. meiner Kursleitung ist die Empfindlichkeit bzw. die Verletzbarkeit der Haut bei diesen Krankheiten um eineige Prozente erhöht...und nun brauch ich diese Angaben...aber woher bekomme ich das bloß, wer ist für solche Messungen zuständig????:?:
    Ach so noch was...zum Thema individuelles Lagern als Thema ohne diese Krankheiten....
    Wenn ich dieses Thema so vorstellen würde und sagen würde...alte, bettlägrige, oder/und multimorbide Pat müssen individuell des Hautzustandes gelagert werden...wenn nötig auch 1/2stündlich..dann würde mir das halbe Kankenhaus den Kopf abreißen...:angry:
    Man würde mir an den Kopf werfen das ich anscheinend keine Ahnung vom Stationsablauf habe, denn 1/2 Lagerungen sind aus Zeitgründen nicht möglich...bla bla bla und außerdem würde ich die Kompetenz der erfahrenen Schwestern in Frage stellen...und das geht ja nun mal nicht. Deswegen hab wir diese Krankheiten noch mt in unsere Studie genommen.
    Ach so querschnittgelähmte Pat. und generell ans "Bett gefesselte" Pat nehemen wir auch nicht, weil eine Matraze in diesem Moment echt unbedingt notwendig ist.:nurse: Es geht eine nur um Durchblutungsstörungen der Haut und Diabetes mellitus und das daraus resultierende evt. erhöhte Dekubitusisiko.:verwirrt:
    Na ja...Ich hoffe ich konnte mich irgendwie verständlich ausdrücken...
    Hoffe auf weitere nette Zuschriften und bedanke mich noch mal ganz artig!!!

    Schülerin isabelle:wavey:
     
  8. narde2003

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    Hallo Isabella,
    bei deinen gesuchten Studien, kannst du z.B. bei KCI anfragen, die haben solche Studien.

    Du musst immer den Patienten im Auge behalten und kannst diese nicht über einen Kammscheren, von daher wird bei uns unabhängig vom Krankheitsbild, entsprechend dem Hautzustand des Patienten gelagert.
     
  9. Maniac

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    Wie heißts doch so schöne - Traue keiner Statistik die du niht selbst gefälscht hast ... würde mich nicht unbedingt nur auf KCI Studien/Statistiken berufen - wie bei denen das Ergebnis aussieht ist klar :-)
     
  10. Mellimaus

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    Ganz wichtig, lernt man als erstes an der Uni wenn man anfängt kleine Forschungsbeiträge zu verfassen. Verlasse dich nie auf Ergebnisse anderer!!
     
  11. Elisabeth Dinse

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    Interessante These. Wie untermauert die Kursleitung diese? Gibts da Studien oder ist das die Erfahrung der Kursleitung? Was meint die Kursleitung, welche Hautveränderung besteht denn da konkret bei dem D.m.? Es muss sich ja um Hautveränderungen in den für Dek disponierten Bereichen handeln.

    Elisabeth
     
  12. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Da stimm ich dir schon zu, aber die einzigen Studien, die ich in diesem Bereich kenne stammen von Firmen.

    Du kannst diese auch selbst ausführen, und dahingehend auswerten, dass dein Ergebnis herauskommt.

    :klatschspring:
    CU
    Narde
     
  13. -yvo-

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    Lieber nach strengen Richtlinien handeln als nach seinem Wissen, seiner Kompetenz den Hautzustand jedes Patienten individuell einzuschätzen?

    Das halbstündlich ist übertrieben und provozierend, jedoch auch zutreffend. Jeder Patient sollte möglichst individuell gelagert werden, ob mit oder ohne Wechseldruck oder Weichlagerung.
    (ich hab übrigens wirklich schon einen Patienten gehabt der anfangs nach ner guten halben Stunde Rötungen hatte, trotz Wechseldruck und richtig eingestellt.)

    Welche Aussage würde dies tun?
    Individuell zu entscheiden ob ein Patient alle 2 oder 3 Stunden umgelagert wird? Oder eine exikierte Dame mit allen möglichen Begleiterkrankungen auch mal alle Stunde?
    Auch bei dem Einsatz von speziellen Matratzen sollte meiner Meinung nach individuell entschieden werden (und nicht nur den Deku im Kopf...sondern auch mal die Lungenbelüftung).

    Wer sagt das?
     
  14. sisterNic

    sisterNic Stammgast

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    Hallo liebe Kollegen und Kolleginnen,

    bei uns im Haus wird 2-stdl. gelagert, weil die meisten Pat. auch eine sehr hohe Decubitusgefahr haben oder oft auch 2-stdl. die Windelhosen voll haben..

    Dann wird die Intimpflege gleich damit verbunden.

    Ausserdem wird mal die eine, dann mal die andere Seite der Lunge gut durchlüftet, und Sekret, was sich vielleicht da angesammelt haben könnte, läuft mal aus dem jeweils oben liegenden Lungenflügel heraus und kann somit teils besser abgehustet werden.

    Jedoch haben wir auch einige Pat., bei denen wir den Abstand vergrössern, manchmal aus Zeitmangel, um die Lagerung durchzuführen, manchmal auch-dann eher nachts- wenn der Pat. endlich mal tief und fest schläft, obwohl er ja sonst permanent wach ist.

    Wir haben extra einen Lagerungsplan, wo das Datum raufkommt, dann die Unterschrift der ausführenden Pflegkraft raufkommt und die Seite,auf der der Pat.dann liegt.

    Auch bei Wechseldruckmatratzen wird 2-stdl.gelagert.

    Ich kenn es auch nicht anders und ich kann nur sagen, dass bei uns dadurch noch kein Decubitus ab Grad 2 und höher zustande gekommen ist.
    Und bestehende Decubiti wurden schnell besser.

    Ach ja,nochwas zu Diabetes und Hautveränderungen.
    Diabetes macht bekanntlich ja auch Durchblutungsstörungen und Nervenschäden, und damit hat der Pat. automatisch ein höheres Decubitus-Risiko.

    LG, Nic
     
  15. Cyan

    Cyan Junior-Mitglied

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    Nabend zusammen

    Ein wichtiger Aspekt bei der Lagerung ist die Wahrnehmung bei einem Patienten.
    Wenn ein Patient eine ADM oder Wechseldruckmatratze im Bett hat sollte er trotzdem gelagert werden.
    Also ich möchte mir nicht vorstellen die ganze Nacht auf dem Rücken oder auf einer Seite zu liegen,wenn ich aus irgendwelchen Gründen mich nicht selbst lagern kann.
     
  16. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Hi sisternic
    ich denke, die Kursleitung wird auf die Nervenschädigungen abzielen. Aber ist wirklich jeder Diabetiker hochgradig gefährdet. Ich finde die Aussage einfach zu pauschal.

    Was ich hier vermisse, sind aus meiner Sicht das Wissen um den Entstehungsmechanismus des Dekubitus. Wie will ich die Gefährdung einschätzen können, wenn ich die Pathophysiologie nicht kenne? Bettlägrigkeit alleine ists ja nicht. Das Lagerungsintervall richtet sich nach dem Ausmaß der "Co"- Faktoren.

    Wie entsteht ein Dekubitus?

    Es ist übrigens traurig, dass examinierte Pflegekräfte oft exzellent über die Maßnahmen bei den Prophylaxen bescheid wissen... nur wann und wie diese zur Anwendung kommen müssen- da ist oft eine große Wissenslücke.

    Elisabeth
     
  17. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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  18. -yvo-

    -yvo- Stammgast

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    Wenn bei uns ein Patient die ganze Nacht in einer Position verbringt, dann auf eigenen Wunsch. Soviel sollte klar sein (schon alleine aus dem Grund der Pneumonieprophylaxe).
    Hierbei handelt es sich um Querschnittpatienten, größtenteils in der Rehaphase.
    Wir testen lieber vor der Entlassung bei uns ob dies aufgrund des Hautzustandes möglich ist, bevor er zuhause solche Experimente macht und kurze Zeit später wieder mit einem Deku bei uns landet.
    Nur nochmal zur Erklärung dass wir nur weil ein Patient die Rund-um-die-Uhr-Rückenlage verträgt, es nicht heißt das wir ihn dann dennoch nicht lagern.

    Zum Thema Windelhosen, wenn meine Patienten sowas tragen würden, würd ich auch eher auf die 2-Std.-Regel zurück greifen (gelegentlich vergess ich ja sogar wirklich dass es sowas noch gibt...die Windeln..vorallem im Bett).
    Der beste Hautschutz wär da aber mal, auf Windeln zu verzichten und dann doch individuell zu lagern. :wink:
     
    #18 -yvo-, 02.09.2005
    Zuletzt bearbeitet: 02.09.2005
  19. Mobitz

    Mobitz Poweruser

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    Also ich arbeite zwar auf ner ICU und falle deswegen aus der Studie heraus, ... aber nach einem langen Nachtdienst will ich auch noch schnell meinen Senf dazugeben.
    Ich halte es für eine veraltete Fragestellung.
    Also wir lagern individuell.
    Kommt ganz darauf an, wie die Patienten reagieren (gut, manche DARF man nicht lagern, da is es dann halt nur ne Minimal Change Lagerung).
    Aber strikt 2stündlich zu lagern ist doch total veraltet.
    Wir nutzen die "ADM" als Unterstützung, ... und nichts anderes DARF sie sein. Lagern muss man deswegen ja trotzdem ganz individuell.
    Beispielsweise verträgt der eine einen Lagewechsel nur alle 3-4 Stunden ohne Hautveränderungen, ... der andere hat schon nach 1 1/2 Stunden einen Dekubitus 1.-2. Grades!!!
    und ich dachte, dass in der Ausbildung patientenorientierte und individuelle Pflege propagiert wird.
    Wir nutzen dann wie erwähnt adjuvant noch "ADM". Und da wird dann halt auch gekuckt, was benötigt wird, ... Wechseldruckmatratze, Weichlagerung, oder was auch immer.
    Und dann halt wieder stufenweise abbau, sobald als möglich zur Förderung der Körperwahrnehmung und Aktivität. Patientenindividuell halt.
    Wie man ja mit jedem Pflegehilfsmittel umgeht.
    Jeden Tag erneut die Indikation in Frage stellen!!
    Also ich denke, die goldene Mitte macht's!
    Nicht NUR Schwarz oder NUR Weiß, ... Grau is die Lösung!!!
    Wozu gibt es denn die tollen Pflegehilfsmittel sonst!
    Das einzige Problem ist, dass oft viel zu unreflektiert gearbeitet wird und mit "ADM" nicht mehr gelagert wird oder die Leute zu lange drin liegen bleiben.
    Das sehe ich als das wirkliche Problem!
    Wir sollten schon nutzen, was uns gegeben. Nur gezielt und reflektiert!!! (denn am Ende zählt das Ergebnis!) :mryellow:
    Viel Spaß und Glück noch bei Eurer Forschungsarbeit!
     
  20. Mellimaus

    Mellimaus Poweruser

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    Nun ja das Patientenorientierte Lagern ist ja auch schön und gut, nur stelle ich mir jeden Tag aufs neue die Frage: wir haben in drei Touren Nachmittags um die 50 Leute plus Schellengäge und Patiententransfers......und von den 50 brauchen 10-15 kontinuierliche Btreuung... Eine Kollegin ist für knapp 3 Stunden auf Außentour. Also zwei Sr. 50 Leut plus diverses drumherum und dann individuelle Lagerungen.
    Mich k... der ganze Stress echt an. Manmacht nur noch Minutenpflege und ist eng kalkuliert. Da bleiben keine Spielräume außer mal bleibt gerne noch 1-2 Stunden länger abends da...
     
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