Ich sollte heute verlegen....

Dieses Thema im Forum "Intensiv- und Anästhesiepflege" wurde erstellt von jenny83, 28.04.2006.

  1. jenny83

    jenny83 Junior-Mitglied

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    ....einen Patienten nach AKE, 4.Tag, ausgeprägter Hypertonus trotz Ebrantil auf 6 und Nitro auf 4.
    Auf meine Frage, was denn mit dem Ebrantilperfusor wäre, geht ja nicht auf Normalstation, bekam ich die Order: Alles ab, für den Weg ne Adalat 10 und die Norvasc von heut nachmittag vorziehen.
    Super!!!!
    Gibts sowas bei euch auch???
     
  2. Tobias

    Tobias Poweruser

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    Moin,
    wenn die frischen Herzen anrollen, müssen die Betten frei gemacht werden.
    Ich habe da auch anfangs geschluckt, als die Stationsschwester der Normalstation das Dobutrex ausspannte und die Spritze in das Bett flog. :verwirrt:
    Die meisten herzchriurgischen Normalstation sind gut ausgestattet und ausgebildet, die kommen damit schon klar.

    Ich habe auch schon mal das NIV abgemacht, dann Sauerstoff mit 14 l/min (alles was es her gab) und verlegt. :verwirrt:

    LG Tobias :spopkorns:
     
  3. jenny83

    jenny83 Junior-Mitglied

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    Das Problem ist ja nur, dass die normalstion wahrscheinlich einmal bei ankunft blutdruck misst und der ist ja dann dank adalat okay, und dann denken die alles ist okay und keiner merkt wenn die Klappe rausfliegt.
    Ich kann ja auch nicht sagen, es lief bis gerade ebrantil, dann kann ich den patienten gleich wieder mitnehmen.
     
  4. narde2003

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    Hallo Jenny83,

    dass bis eben Ebrantil lief, ist doch wohl aus der Kurve und dem Arztbrief zu ersehen.

    Gehe ich recht in der Annahme, dass AKE Aortenklappenersatz heisst? ABKÜFI führt oft zu Missverständnissen.

    Schönes Wochenende
    Narde
     
  5. jenny83

    jenny83 Junior-Mitglied

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    AKE ist eigentlich weitläufig als Aortenklappenersatz bekannt...:weissnix:

    Einen Arztbrief gibts nicht, nur einen Verlegungsbericht, und da werden sich die ärzte hüten etwas davon zu erwähnen, komplikationsloser Verlauf steht da eigentlich immer :sdreiertanzs:

    Und durch eine Intensivkurve steigt das meiste PP (Pflegepersonal) auf Normalstation nicht durch....

    P.S: ich mag Abkürzungen....
     
  6. sigjun

    sigjun Gast

    Ganz schön überheblich! Ist die Intensivkurve eine Wissenschaft für sich, die nur von denen begriffen werden kann, die die Fachweiterbildung haben? Oder gar etwas Geheinisumwobenes, nur für die Insider der Intensivstation lesbar und zu verstehen?
    Macht Ihr keine Übergabe von PP zu PP? Und erwähnt ihr nicht, dass der Patient gerade eine Adalat erhielt. Auch wir auf Normalstation wissen nämlich wozu Adalat verordnet wird, und dass eine engmaschige RR-Kontrolle notwendig ist, da die Wirkung ja nachlässt.
    Und ist es nicht verantwortungslos gg. dem Patienten eine notwendige Information der übernehmenden Station vorzuenthalten?
    Ich bin etwas sprachlos...
     
  7. jenny83

    jenny83 Junior-Mitglied

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    ich war bis vor kurzer zeit noch selbst "normale" Schwester auf der Normalstation und ich hab durch diesen langen verwirrenden zettel der sich intensivkurve nennt nicht durchgeblickt!!


    Das "schönreden" oder "frisieren" von Patienten ist ein Thema für sich und da spielt der Doktor ja wohl die größte Rolle, denn der will unbedingt verlegen weil sonst die nächste "Maschine" nicht laufen kann.... (heißt übersetzt die nächste Op mit HLM = HerzLungenMaschine ) Ist ein Drama, ich weiss...
     
  8. Mobitz

    Mobitz Poweruser

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    Hallo Jenny!
    Das finde ich auch sehr grenzwertig. Ich hätte da wohl auch nachdrücklich meine Zweifel an der Verlegung geäußert und den Kollegen von Normalstation eine ENGMASCHIGE Vitalzeichenkontrolle nahegelegt. Manche "Bettenpolitik" werde ich wohl NIE verstehen.
    Ihr verlegt Patienten mit laufenden Dobutrexperfusor auf Normalstation??? Da bin ich aber erstaunt. So was gibt's bei uns nicht.
    Das habe ich leider anders kennengelernt, ... ok, gut ausgestattet ja, ... gut ausgebildet und damit klar kommen, ... wie man's nimmt. Allein die Handlungsweise der von Dir oben genannten "Stationsschwester der Normalstation" lässt mich daran zweifeln.
     
  9. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Also tut mir leid Jenny, aber da gibts bei euch noch mal nen risen Terz drum. jede Wette!
    Die Übergabe von PP zu PP sollte das Wichtigste umfassen, also auch das Ebrantil und Adalat! Oder sogar vor Allem!
    Evt ist es grade nicht drin das direkt die IntensivKurven durchgesehen werden und dann liegt der Pat ein paar h auf ner peripheren Station, ganz alleine im Zimmer und keiner weiß WIRKLICH um seinen Zustand...

    Im Endeffekt ganz schön patientengefährdend...
     
  10. jenny83

    jenny83 Junior-Mitglied

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    Worum soll es nen riesenterz drum geben?
    Ich hab den Patienten in meinem Dienst nicht mehr verlegt, das ganze hat sich hinausgezögert,
    Morgen seh ich was bei raus gekommen ist,

    und das das Ebrantil ausgestellt wird und der patient ne adalat für unterwegs bekommt, kam vom leitenden Oberarzt der anästhesie.
     
  11. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo Jenny,

    nun so etwas gibt es bei uns nicht, wir oralisieren die Medikamente vor Verlegung.
    Wir stehen auch zu dem was wir machen und geben dies so weiter.

    Ausserdem sind auch die Kolleginnen und Kollegen der Normalstation nicht, wie es bei uns so schön heisst " auf der Brennsuppe daher geschwommen".

    Nur weil du in deiner Allgemeinstationszeit keine Intensivkurve lesen konntest, heisst es noch lange nicht, dass andere es auch nicht können.

    Ausserdem haben wir noch eine kleine Macke und geben die Laufgeschwindigkeit von Medikamenten in mg/h an. Unter deiner Dosierung kann ich mir nix vorstellen.

    Liebe Grüsse
    Narde
     
  12. Dodi

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    Hi... 'Kollegen...'

    mannomann, was geht denn hier ab???
    Habt ihr schon mal das Wort 'Zivilcourage' gehört?
    Ist es wirklich immer der böse böse Arzt, der der kleinen, armen Pflegekraft solch üble Handlungsweisen aufdrängt?
    Also bitte, der Herr Doktor ist mir nicht weisungsbefugt, das ist meine Stationsleitung und dann die Pflegedienstleitung. Habt ihr nicht den Mum, dem Doc zu sagen, was ihr euch weigert zutun???
    Wart ihr schon mal Patient auf ner Intensivstation? Wohl nicht.
    Und die Pflegekräftekräfte auf 'Normalstation' als so bescheuert darzustellen, das die nicht mal eure Kurven lesen können ist ja wohl mehr als unverschämt. Ich nehme mal an, das ihr eure Patienten ja wohl immer auf die gleichen Stationen verlegt und nicht jeden Tag woanders hin; da werden die Pflegekräfte dort mittlerweile schon genauso wissen um was es geht, wie ihr. Nur das ihr nen grünen oder blauen Kittel tragt und die nen weissen, bedeutet echt gar nix. Wahrscheinlich hängt ihr euch noch schnell n Stetoskop um den Hals bevors auf 'Normalstation' geht, was?
    ich kann mich echt nur wundern und mich freuen, das ich hier arbeite wo ich es zue und nicht irgendwo da bei euch. Gute Nacht, Kollegen, auf bessere Zeiten!!!
    Liebe, aber frustrierte und momentan verärgerte Grüße!
    Dodi...:angry:
     
    flexi gefällt das.
  13. Joerg

    Joerg Poweruser

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    Kann es sein, dass Eure Docs ein wenig zu oft "House of God" gelesen haben? Wenn ja, wird es Zeit sie mal kurzzeitig wieder in Reallife zu stoßen.

    Das sind ja Zustände bei Euch, unfassbar. Und das Ihr als PP's bei der Übergabe die Gabe von Medis verschweigt finde ich auch echt traurig und verantwortungslos dem Pat. gegenüber!
    Zu Deiner Bemerkung, wonach PP's auf Normalstationen net durch die Intensivkurven durchblicken wurde ja schon genug gesagt, mich "beruhigt" nur, dass scheinbar viele Intensivkräfte so denken, das ist bei uns im Haus nix anderes. Einige Intensivkräfte scheinen ja wirklich der Meinung zu sein, dass die Leute auf der Normalstation ihr Examen im Lotto gewonnen haben müssen und sie die einizig wahren Pflegekräfte sind, da habe ich echt schon einige wilde Sachen erlebt, aber das gehört hier net hin.
     
  14. Werner Rathgeber

    Werner Rathgeber Stammgast

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    Hallo JennY 83,

    ich verstehe Deine Aufregung nicht.
    Beide Medikamente gehören zur Gruppe der Vasodilatatoren.
    Und die Anordnungen vom Doc finde ich so auch gut.
    Sicherlich hat der Patient einen Hypertonus und hat das Norvasc auch schon vor der OP eingenommen.
    Was ist also schlecht daran, wenn er nach seiner Intensivüberwachung wieder seine gewohnten Medikamente bekommt?
    Er befindet sich ja noch im Krankenhaus und der Blutdruck wird auch auf der Normalstation regelmäßig kontrolliert.
    Außerdem haben die Ärzte auch Dienstbesprechungen, in denen u.a. auch Verlegungen incl. weiteres Vorgehen festgelegt werden, sofern es dafür nicht sowieso schon Abteilungsstandarts gibt.

    Ich habe als Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin einen großen Respekt für die Leistungen der KolleggInnen auf den Allgemeinstationen.
    Ich persönlich möchte dort nicht mehr arbeiten müssen: viel zu stressig!!!


    Viele Grüße
    Werner
     
  15. Dirk Jahnke

    Dirk Jahnke Poweruser

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    Moin,Moin

    Zunächst mal - habe auch Probleme manche Intensivkurve "schnell" zu verstehen. Also einen entsprechenden Überblick zu gewinnen ohne mit der Kurve mal gearbeitet zu haben. :wink:

    Arbeite allerdings auf einer Intensiv und habe auch die Fachweiterbildung.

    Die Kernaussage - Patienten werden speziell im Herchir. Bereich für die Normalstation kurzfristig "fit gemacht" finde ich allerdings viel spannender.
    Klingt ja so wie - Transport beginnt - Ebrantil/Nitro aus - Adalat/Norvasc ohne Überprüfung der Wirkung rein - und ab. Kenne auch :Katecholamine aus - Haes für den Transport rein - mindestens 6 Stunden ein Bett für einen frischen.

    Kenne dieses Vorgehen auch - finde es nicht gut - habe so den Eindruck das ist tatsächlich ein Phänomen dieser Fachabteilung. Wohl gerade da ein sehr großer Anteil der Patienten über die ICU laufen muss. Habe da manchmal so meine Zweifel, da sich das ja meist von der Normalstation in die Reha weiter fortsetzt. Von dort landen solche Patienten bei uns dann häufig wieder in der Klinik - dann aber meist internistischen Bereich - blockieren also keine Herzchir. Betten mehr :angry: Inwieweit dieses Vorgehen (auf den Rücken der Patienten) kalkuliert ist lasse ich mal offen. Wünsche mir aber manchmal ein Reklamationsrecht für Patienten, um diesem Vorgehen entgegen zu wirken.

    Polemik ein

    Gerade im Moment im Rahmen der Kosten im Gesundheitswesen scheinen die Herzchirurgischen Abteilungen ja aber die Goldenen Kühe der Kliniken zu sein - und operierte Patienten- Maschinenanzahl ist alles. Scheinbar mit zunehmend komplizierteren Verläufen post OP aufgrund der niedrigeren Schwelle zu operieren. Bin irgendwie der Meinung gerade dieser Fachbereich wird zu gut bezahlt, wenn sich das immer noch lohnt :wink:

    Polemik aus

    Tschau
    Dirk Jahnke
     
  16. jenny83

    jenny83 Junior-Mitglied

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    Jetzt haltet mal alle die Luft an!
    Niemand hat behauptet das das pflegepersonal die Gabe von medikamenten verschweigt. Ich wollte eure meinung zu der Konfliktsituation hören... einerseits hat man die ärztliche anordnung diesen patienten zu verlegen, andererseits weiss man das er noch nicht so weit ist....

    was so schlimm daran ist wenn der patient seine alten medis erhält? Gar nichts, nur würd ich das nicht von jetzt auf gleich machen. Vor allem nicht bei diesem Pat., bei dem die Gefahr besteht, das bei zu hohem druck uns die Klappe um die Ohren fliegt!
     
  17. narde2003

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    ... Entschuldigung da habe ich dann etwas falsch verstanden:beten:

    Hallo Jenny,

    ich persönlich würde ein Gespräch mit dem Arzt suchen und mit ihm die Situation diskutieren. Der Arzt trägt die Verantwortung für die Verlegung.

    Nein, ich finde es nicht o.k. von jetzt auf gleich Medikamente zu oralisieren und dann nicht abwarten was wie es dem Patienten geht dabei.

    Liebe Grüsse
    Narde
     
  18. jenny83

    jenny83 Junior-Mitglied

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    Ja! ich meinte das eher als gedankengang... so hätte ich damals auf normalstation reagiert...
     
  19. amezaliwa

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    Ebrantil? Überwiegend schlechte Ergebnisse

    Frage: Ihr verwendet Ebrantil/ Ura...didingsbums noch?
    Wir benutzen es überwiegend bei Gehirnblutungen um den RR<160mmHg syst. zu bekommen, überwiegend klappt das schlecht bis sehr schlecht, die maximale Dosis 30mg/h wären bei uns 10ml/h (und so läuft er auch oft) da immer 3Amp. in den Perfusor kommen dokumentieren wir ml/h. Häufig muss auf ein anderes Med. umgestiegen werden, z.B. Nepresol.
    Wenn ich schon das Wort Ebrantil höre, schwant mir nix gutes (=Stress). Wir sind eine Überwachung, keine Int. sowie z.Zt. noch 1PK pro Tagschicht für die 8 Strokes/IMC's.
    Bis wie hoch geht ihr mit der Dosis? Gebt ihr zwischendurch auch einen Bolus?
    In einem anderen Thread gab es die Angabe: Laut Hersteller keine Maximaldosis vorgegeben, Dosis steigern bis RR soweit gesenkt wie nötig. Schon komisch, witzig finde ich das allerdings nicht.

    Mit einem Ebrantilperfusor verlässt keiner den Monitorplatz.
     
  20. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo,

    ich versteh jetzt nicht was du meinst. Wie ich geschrieben habe, vor der Verlegung auf eine Allgemeinstation werden bei uns i.v. Medikamente oralisiert.

    Ebrantil gibt es als Perfusor und wir haben alle Patienten am Monitor incl. arterieller Druckmessung.

    Liebe Grüsse
    Narde
     
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