Ich brauche mal etwas Hilfe für meine Pflegeplanung

Dieses Thema im Forum "Pflegebereich Neurologie / Neurochirurgie" wurde erstellt von sister-s, 27.10.2005.

  1. sister-s

    sister-s Newbie

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    halli hallo!
    ja also ich fange mal an, ich reise schon seit einigen tagen durch das world wide web um etwas informationen zu sammeln.
    na ich komme mal zum punkt, ich arbeite seit drei jahren (lange zeit)
    in einem pflegeheim auf einer wachkomastation um die qualität meiner pflege zu verbessern würde ich gerne mit pflegenden erfahrungen austauschen und würde mich freuen wenn mir jemand tips geben könnte, wie ich eine gute pflegeplanung für die bewohner erstellen kann, für die ich zuständig bin.
    unsere pflegeanamnese erstellen wir dort anhand der aedl´s, das war etwas gewöhnungsbedürftig für mich, da ich in meiner ausbildung nur mit den atl´s gearbeitet habe.
    einige planungen habe ich zwar schon erstellt, aber irgendwie bin ich damit noch nicht richtig zufrieden und das arbeiten mit dieser pflegeplanung finde ich noch sehr umständlich.
    ich hoffe mir kann da jemand helfen.:gruebel:
     
  2. sisterNic

    sisterNic Stammgast

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    hallo sister-s

    was ist denn der unterschied zwischen atl's und aedl's??

    kenn nur die ATL oder eben ADL..

    LG,Nic:daumen:
     
  3. NeuroNurse

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    Hallo SisterNic!
    Die ATL von Roper umfassen 11 Kategorien, die AEDL von Krohwinkel sind um zwei zusätzliche Aktivitäten erweitert:
    "soziale bereiche des lebens sichern" und " mit existenziellen Erfahrungen des Lebens umgehen". Durch diese Ergänzungen eignet sich dieses Modell meiner Meinung nach sehr gut ( und besser als das ATL-Modell) für die Pflege von neurologischen Patienten ,spez. Schlaganfallpatienten.
    Gruss NeuroNurse
     
  4. sisterNic

    sisterNic Stammgast

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    hallo NeuroNurse..

    vielen Dank..
    man lernt doch nie aus..

    jetzt kann ich auch gezielt nach was suchen und es für mich ausdrucken :daumen: .

    danke dir..
     
  5. stefan1981

    stefan1981 Senior-Mitglied

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    hallo

    Ich hab zwar noch nicht soviele Erfahrungen sammeln können, da ich diesen Monat erst ausgelernt habe, kann dir aber trotzdem helfen.

    Es gibt unter der URL www.standardsysteme.de einen praktischen Kalender
    wo von jedem AEDL mögliche Ressourcen, Ziele,Probleme,Maßnahmen drinne stehen. Der Kalender ist ganz praktisch.

    Ich hab noch diverse Textdateien- auch unter anderen eine von meiner praktischen Prüfung (mit 1 bestanden). Kann die dir ja zuschicken wenn du interesse hast.

    Dann gibt´s noch ein gutes Buch zur Pflegeplanung. Das heisst "spezielle Pflegeplanung in der Altenpflege". Dort werden zu jedem Krankheitsbild spezille Beispiele geliefert . Wenn ich mich nicht täusche ist dies von Urban und Fischer?!

    Soviel dazu....

    mfg Stefan
     
  6. sister-s

    sister-s Newbie

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    hallo, also erst mal danke, dass sich einige auf meinen hilferuf gemeldet haben!
    ja es ist nämlich nicht so einfach, wenn ein patient kaum oder keine recourcen hat, kennt denn auch jemand das buch "formulierungshilfen für die pflegeplanung nach den AEDL's"?
    das wollte ich mir zulegen weiss jemand wie das buch so ist?

    @ stefan1981:ja ich würde mich freuen, wenn du das machen würdest! danke!!!
     
  7. stefan1981

    stefan1981 Senior-Mitglied

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    .....

    Kenne das Buch leider nicht. Gib mir einfach deine E-Mailadresse und kann dir ein paar Textdaten zuschicken. Ich hoffe du kannst was davon gebrauchen.

    mfg Stefan
     
  8. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
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    Ressourcen: Er kann hören, sehen, fühlen, riechen, schmecken... er kann die Sinneseindrücke vielleicht nicht zu einem Ganzen zusammenfügen.
    Er kann nonverbal kommunizieren über Körpersprache, z.B. Muskeltonus, HF, RR, AF usw..
    Das Erleben von Gefühlen ist möglich. Schmerzen können wahrgenommen werden.

    Probleme: Er hat Probleme mit der Wahrnehmung: wahrnehmen kann man nur, wenn man sich bewegt.
    Er hat Probleme in der Kommunikation: er kann sich nicht selbst melden und ist auf die Aufmerksamkeit der Pflegeperson angewiesen.

    Ziele: Förderung bzw. Erhalten der Wahrnehmungsfähigkeit, Beachten der nonverbalen Kommunikationszeichen, Bewegungsangebote

    Maßnahmen: Basale Stimulation, Kinästhetik, Bobath

    Evaluation: z.B. Skala Expressive Kommunikation und Selbstaktualisierung (SEKS) von Zieger

    Ich kann leider mit ATLs, AEDLs u.ä. nur sehr wenig anfangen. Ich sehe da immer eine "Zerfledderung" des Menschen in möglichst mikroskopisch kleine Problemchen und dies in möglichst allen ATLs.

    Elisabeth
     
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