Ich bin am verzweifeln...

Dieses Thema im Forum "OP-Pflege" wurde erstellt von Pansinus, 20.01.2009.

  1. Pansinus

    Pansinus Newbie

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    Ich arbeite seit 8 monaten im Op... ich wollte neue Wege gehen... doch ich habe das Gefühl den falschen beschritten zu haben...

    In unserem Op herrscht ein rauhes Klima... aber nicht von Seiten der Ärzte... nein... sondern von Seiten des Op-Personals...

    Die älteren erfahrenden Opschwestern/pfleger nehmen sich kaum Zeit uns neue anzulernen... ständig heißt es "das machst du falsch... das hast unsteril gemacht " es wird böse geredet... zum größtenteil hinter dem Rücken...

    Ich bin nicht so hart... so taff als das ich groß wehren könnte... ich habe ja kein Grundwissen... so das ich kontern könnte... ein Op-pfleger macht mir die Arbeit zur Hölle... alles mache ich falsch... der Grundtisch ist falsch gerichtet... ich ziehe Op Mäntel falsch an... usw.

    Am Anfang habe ich ihn noch gebeten... zeig mir doch wie ich etwas verbessern kann... keine Reaktion... auf Gespräche geht er nicht ein... er nutz die Situation mich vor Ärzten runterzuputzen... er macht die runde und erzählt Kollegen wie ich arbeite...

    Ich will nicht zur Op Leitung... ich will nicht da stehn als Nestbeschmutzer... zu dem gilt dieser Kollege als äußerst lieb und hilfsbereit... nur eben hilft er mir nicht...

    Was soll ich nur tun... ich lerne... ich übe... wie soll ich mich denn verhalten... ich will nicht aufgeben... wie kann ich etwas ändern...
    wie kann ich stärker werden...
    :cry:
     
  2. Coro queen

    Coro queen Newbie

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    Wo warst du vorher tätig? Oft ist es so, dass die sich als Könige der Krankenpflege-schau was bin ich geiles geworden-sehen und selbst gequält wurden. Wenn Du nicht schon Op-Geruch an dir hast, respektieren sie einen nicht. Im OP sind leider ganz, ganz viele kaputte Typen, die sich daran ....du weißt schon, einen fertig zu machen. Das wird einige Jahre so gehen, bis du nicht mehr neu bist. Und wenn du hardcore OPs assistiert hast ohne Gefühle zu zeigen. Cool bleiben. Wenn du das nicht bist: hau da ab. Es gibt sicher auch nette andere Bereiche (oder OPs). Ich hab so viel aufs Maul bekommen, man ist so eine Art Sklave, der erstmal auseinander genommen wird um dann nach Gebrauchswert wieder zusammenerzogen wird. Am schlimmsten sind die Ärzte. Cool und nett waren die Anästhesisten. Aber wenn du ein underdog wirst, geht deine Psyche kaputt. Dann lass es eben. Sonst bist du nur mies drauf und wirst krank! Du wirst aber noch gebraucht: von kranken Menschen, die menschlich betreut werden wollen. Die warten auf dich. Aber nicht im OP. da schlafen sie ja. Deshalb gehen OP Leute nicht auf Station arbeiten, da muss man ja Gefühle empfinden und freundlich sein. Erkenne dich selbst und warte nicht zu lang damit!! Viel Erfolg! :boxen:
     
  3. Pansinus

    Pansinus Newbie

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    ich bin intensivschwester... habe jahrelang in einem tollen team gearbeitet... warum ich das aufgegeben habe... ich weiß es nicht... ich wollte mir etwas beweisen... mir einen traum erfüllen...

    aber ich habe niemals mit so einem desaster gerechnet...

    dieses... wer ist der beste im instrumentieren... wer schleimt mehr bei den operateuren...

    für neue kein platz... nichts von dem wissen abgeben... ich verstehe es nicht... es bleibt mir ein rätsel...

    :emba:
     
  4. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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  5. dieEv

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    Ich kann dir nur raten, den Mund aufzumachen und zu sagen, dass du dich schlecht behandelt und schlecht angeleitet fühlst und das so nicht möchtest, sonst suchst du dir was Anderes.
    Klar kennen wir alle den "rauhen Op-Ton", aber genau deswegen darf man auch gnadenlos ehrlich sein. Mach dir Luft, das verschafft Respekt, kann sein, dass du dann viel freundlicher behandelt wirst. Anders geht es manchmal nicht.

    Übrigens muss das ständige Aufmerksam-machen auf Fehler nicht böse gemeint sein, sondern als strenge Anleitung gemeint sein. Da muss man manchmal durch, und auf einmal geht es.
    2 Jahre bis zum einigermaßen selbständigen Arbeiten sind normal.
     
  6. Pansinus

    Pansinus Newbie

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    ich verstehe das... aber macht nicht der ton die musik... kann ich einer neuen schwester/pfleger nicht mit respekt und anstand gegenübertreten...

    ihr freundlich... auch zum 100sten male... erklären was sie falsch gemacht hat...

    ich bin neu... kenne viele abdeckungen noch nicht... auch die vielen instrumente jagen mir angst ein... und dann stehst du am tisch... du willst dein bestes geben... bist aufgeregt... möchtest alles gut machen... und wirst von einem erfahrenen kollegen in einer art und weise getadelt... das du insgeheim innerlich das handtuch wirfst...

    er macht das seit jahrzehnten... ich seit 8 monaten und von diesen 8 monaten war ich 5 monate nur als springer unterwegs... ich bin bereit mich einzubringen... wenn ich nur böse kritik für mein tun erhalte... gebe ich irgendwann auf... aber nicht weil ich es will... sondern weil ich mich ihm beuge...

    und wenn es vielen so ergeht... wie mir... wer wird dann irgendwann im op arbeiten... ich habe jahrelang... gerne mein wissen... meine tipps und tricks weitergegeben... und habe es nicht eine minute bereut... denn man lernt voneinander und miteinander... und auch dort im op... sollte menschlichkeit gegenüber den kollegen zählen...
     
  7. smiline

    smiline Junior-Mitglied

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    Hallo Pansinus,
    ich kann dich ganz gut verstehen... ich war auch einige zeit im op und nahm die herausforderung an, aber mir geviel es nicht, da es am team lag... die op-leitung war sehr nett, aber teilweise die anderen kollegen war die anleitung etc zuviel. Deshalb habe ich den mutigen schritt gewagt und bin gegangen und habe auch meine meinung am ende gesagt und die betroffenen kollegen konfrontiert.
    Ich rate dir, entscheide für dich, in wie weit es so weitergehen kann.. Bevor du an einen wechsel denkst, würde ich es erstmal der op-leitung bzw die betroffenen personen ansprechen :streit:
    in welchem op-bereich bist du?
    Lass den kopf net hängen :-)
     
  8. Pansinus

    Pansinus Newbie

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    ich danke dir für deine lieben worte...

    es liegt mir fern... aufzugeben... ich will es für mich versuchen... mag sein das ich dieses ich-verbessere-den-op-umgangston-syndrom habe...

    ich werde mir ein ultimatum setzen... ein ich komme jetzt an meine persönlichen grenzen ultimatum...

    und dann werde ich gehen... bevor ich gänzlich geschädigt untergehe...

    es ist schade... weil es ein so interessanter beruf ist... so facettenreich...

    aber... wenn jeder tag so :motzen:beginnt und so endet... nein danke...

    ähm... ich bin in der vizeralen... neuro... unfall... gefäß... plastischen chirurgie zu finden... das ganze nennen wir zentral-op...:sbaseballs:
     
  9. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Wenns der OP- Bereich sein soll... auch andere Kliniken haben sicher einen OP-Bereich. Und vielleicht ist dieser ganz anders. Nicht überall wird ein harter Ton vorhanden sein.

    Elisabeth
     
  10. Plutoniumgiraffe

    Plutoniumgiraffe Junior-Mitglied

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    Hallo,

    ich bin vor gerade mal 3 Wochen in denn OP gewechselt und ich muss sagen, dass es mir auch schwerfällt mcih einzugewöhnen ... ich habe vorher in einem super Team gearbeitet und die arbeit hat mir Spaß gemacht, jetzt bin ich die "Neue" und fühle mich irgendwie wieder wie ein Schüler ... natürlich sind es erst 3 Wochen, aber ich hätte nicht gedacht, dass ich solche Probleme mit dem Wechsel haben werde.
    Dazu kommt, dass die Einarbeitung nach dem Motto "wir werfen dich gleich mal ins kalte Wasser" abgehalten wird, nach nicht mal einer Woche musste ich alleine springen, mir wurde nur gesagt "wenn du was nicht weiß, dann frag den Springer im Nachbarsaal", das macht die Sache für mich nur schwerer ... ich habe Angst Fehler zu machen, vor allem, weil ich Angst habe, mir Fehler anzugewöhnen, weil keiner so richtig Zeit hat es mir mehrmals richtig zu zeigen ...
    Mein Hoffnungsschimmer ist das Team, es sind schon alle bemüht uns Neue gut zu intergrieren (wir haben zu zweit neu dort angefangen) und ich habe auch schon eine Menge positives Feedback bekommen.
    Ich werde mich da auch durchbeißen und hoffe, dass ich mich bald an die neue Arbeitssituation gewöhne.
    Ich wünsch dir viel Glück und hoffe, dass du dich bald besser fühlst und besser ins Team integriert wirst.
     
  11. Nursi82

    Nursi82 Newbie

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    Hallo
    mir geht es ganz genauso!!! Arbeite seit 3 Wochen im OP, auch ganz schlimm...mir wird auch sehr wenig erklärt, wenn ich mich dann mal trau was zu machen kommt ständig jemand mit erhobenem Zeigefinger daher und weißt mich wieder zurück...also kopf hoch!!! Bist nicht allein...
    Liebe Grüße
     
  12. lilli1978

    lilli1978 Newbie

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    so jetzt muß ich auch mal meinen senf dazu abgeben:-)
    bin jetzt auch erst ein paar wochen im op tätig aber ich habe das glück das sich (fast) jeder mühe gibt u ich total nett aufgenommen wurde. mein team unternimmt auch rel viel privat zusammen, selbst dort werde ich nicht ausgeschlossen.
    ich weiß nur das ich es in einem op wo mir nichts erklärt wird u ich nur kritisiert werde es nicht aushalten könnte. vor allem wenn ich wegen mangelnder anleitung nichts dafür kann. es ist ja immerhin noch kein meister vom himmel gefallen.
    ich würde mich an deiner stelle an die op-leitung wenden u wenn das nichts hilft eine instanz weiter gehen. im notfall würde ich wieder wechseln, egal ob station oder sogar das haus. es lohnt sich nicht sich das leben durch die arbeit schwer zu machen.
    halt die ohren steif.
     
  13. OPschwesterlein

    OPschwesterlein Stammgast

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    Hallo Pansinus,
    deine Schilderungen kenne ich auch!
    Vllt. nicht in DEM Maße, aber Ansatzweise schon...
    Ich bin jetzt 2 und 1/4 Jahre im OP tätig, ohne Vorkenntnisse. Und ich werde immernoch teilweise behandelt wie am ersten Tag. Jeder gibt den Neuen ständig seine "Tipps" und der Nächste kommt und meint: "Wer hat dir denn das SO erklärt!?" :knockin: Am Ende muss man für sich den goldenen Mittelweg finden, wie man selber am Besten klar kommt. Denn es allen recht zu machen, habe ich aufgegeben.
    Ich habe dort sofort ein "besonderes" Klima bemerkt.
    Erstens sind es meistens die älteren Mitarbeiter der OP-Pflege die einem das Leben schwer machen, warum auch immer und zweitens fühlen sich Einige von denen merklich als etwas Besseres als die Pflegekräfte auf Station. Ist wahrscheinlich so wie Chirurg vs. Internist.
    Bei uns sagen Einige wenn man die Fachweiterbildung in der Tasche hat wird man dann in Ruhe gelassen.
    Tja, was soll man dir jetzt raten...!? :gruebel: Also ich würde den unkollegialen Umgang auch irgendwann mal ansprechen, aber natürlich behutsam, denn es fühlen sich ja viele meist gleich auf den Schlips getreten.
    Am Anfang habe ich mir auch ständig Gedanken gemacht, aber mittlerweile denke ich das die anderen halt ein schlechten Tag haben und nicht immer alles an mir liegt wenn was schief läuft. Dir wächst auch noch ein dickeres Fell, man darf nur nicht abstumpfen so wie einige Kollegen.
    Und wenn es nicht geht, ist halt nicht so schlimm, vllt. liegt dir ja mehr die Pflege und wechselst wieder in einen anderen Bereich der Krankenpflege...
    Also, ich drück dir die Daumen das alles gut wird! :daumen:
     
  14. Mondlichtfee

    Mondlichtfee Gesperrt

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    Tja, als frischgebackene PDL kenne ich dies natürlich auch, ich bin im Vorberuf Intensivkrankenschwester, habe meinen Beruf als Studium B.S.R.N. (Bachelor of Science/Registered Nurse) in den USA erlernt. Dort geht man sehr, sehr professionell miteinander um und es war nicht einfach mich hier in Deutschland einzugewöhnen. Ich habe nun eine zweijährige Vollzeitweiterbildung zur PDL, Qualitätsmanagementbeauftragte im Gesundheitswesen, sowie die Qualifikation Heimleiter, mit Erfolg, vor einigen Monaten abgeschlossen. Durch die vielen Praxiseinsätze etc. habe ich natürlich hautnah aus meiner Leitungsfunktion erlebt, wie es in Pflegeteams abgeht, wenn solche nach außen "getarnten" Engel, neuen Mitarbeitern das Leben zur Hölle machen. Ich würde Ihnen empfehlen, insofern Sie dies noch nicht probiert haben, die betreffenden Kollegen anzusprechen, nach Möglichkeit natürlich nicht gerade mitten im größten Betrieb, sondern mit den Mitarbeitern einfach einen Gesprächstermin vereinbaren, nach dem Dienst oder in einer Pause. Ziehen Sie sich in einen geschützten Raum zurück und sprechen Sie offen über ihre Gefühle. Oft habe ich erlebt, dass die betroffenen Kollegen, das Leiden der "Neuen" gar nicht so wahrgenommen haben wie eben diese und in den meisten Fällen konnte durch ein oder auch mehrere Gespräche zwischen den betroffenen Parteien das "Problem" geklärt werden. Wenn gar nichts anderes funktioniert, müssen Sie zur OP-Leitung gehen, haben Sie das Gefühl dass diese auch an der Problematik beteiligt ist, gehen Sie zu Ihrer PDL, schildern Sie die Sache offen und bitten um ein gemeinsames, klärendes Gespräch. Wichtig ist, dass Sie signalisieren müssen, dass Sie daran interessiert sind, sich zu verbessern und in das neue Team zu wachsen. Wenn Sie nichts unternehmen wird die Situation nicht besser werden ... und zur OP-Leitung oder zur PDL zu gehen hat nichts mit "Petzen" oder sonstigem zu tun. Speziell wenn bekannt ist, dass Sie vorab verschiedene Möglichkeiten genutzt haben, die Sache auf kollegialer Ebene zu klären. Ich wünsche Ihnen viel Kraft und weiter viel Freude am Beruf.
    Herzliche Grüße
    Mondlichtfee
    :nurse:
     
  15. Sittichfreundin

    Sittichfreundin Poweruser

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    tätig als Nachtschwester
    Niemand kann auf einer neuen Station und schon gar nicht im OP vom ersten Tag an alles können!
    Ich würde das Gespräch mit der Bereichsleitung suchen. Wenn das nichts bringt, wende Dich an die PDL, ggf. Personalrat. Es geht nicht an, dass Du psychisch fertiggemacht wirst. Du hast ein Recht auf eine anständige Einarbeitung. Hast Du denn im selben Haus von Intensiv auf OP gewechselt?
    Ich weiß noch von meiner Zeit als Schülerin, dass im OP oft ein rauher Ton herrscht. Damals waren es aber Chirurg und Anästhesist, die sich in einer Weise zankten, dass man glaubte, man befindet sich im Kindergarten.
     
  16. Pansinus

    Pansinus Newbie

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    OP
    ja... liebe brigitte... selbes haus... von der intensiv/stroke unit in den zentral-op...

    mit mir haben noch 5 schwestern die arbeit dort aufgenommen... 2 davon schon ausgebildete opschwestern...

    und ich bin die einzige... die geblieben ist... diese 5 haben nacheinander das handtuch geworfen... teils wegen der chefärzte... die das absolute sagen dort haben... sie bringen dem haus das meiste geld... teils wegen der op-pflege...

    ich habe das gespräch mit meiner leitung gesucht... ein gutes aber wenig von erfolg gekröntes gespräch...

    o-ton meiner leitung... " dieser op kocht... uns fehlt personal... und das wesen der dort arbeiteden schwestern und pfleger kann er nicht ändern... er kann und wird immer wieder auffordern sich der neuen besser anzunehmen..."

    tja...:gruebel:
     
  17. Pink81

    Pink81 Junior-Mitglied

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    OP
    Hallo Pansinus,
    ich finds erstmal klasse, das du den Mut hattest das Gespräch mit deiner Op-Leitung zu suchen.Ich weiß nicht, wie es in deinem Haus zugeht, aber geh zum Betriebs oder Personalrat und hol dir von denen Hilfe und Rat, auch für ein eventuelles Gespräch mit der PDL.
    Hier hat es nichts mehr mit Nestbeschmutzen zu tun, hier geht es um die Qualität der OP-Pflege und die Sicherheit der Patienten.
    Denn das innerhalb doch so kurzer Zeit, die so wenige Monate doch sind, so viele Leute den Op wieder verlassen, würde mich als PDL doch hellhörig werden lassen. :gruebel:
    Ich drücke dir Daumen das es dir bald besser geht und wenn alles nix hilft, wie einige meine Vorschreiber schon schrieben, auch andere Khs haben OPs.
    Kopf hoch!:-)
     
  18. M.S.

    M.S. Junior-Mitglied

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    Gesundheits und Krankenpfleger
    Akt. Einsatzbereich:
    OP.

    DA BIN ICH DEINER MEINUNG!

    Ich Arbeite seit fast einem Jahr im OP!
    Und ich kann nur sagen, dass es bei mir nicht mehr so zugeht!

    Ich bin mit großen Erwartungen in den Op gegangen (Direkt nach dem Examen!)
    Und wurde erstmal Enttäuscht am Anfang war es auch so wie bei euch... alles mist jeder schaut einen schief an Fehler bekommt man postwendend reingewürgt, der nächste der Jung ist 8 jahre Älter als ich... USW.:cry:

    Das hab ich mir 6 wochen angeschaut und dann meine Ziele dem team bei einer besprechung Formuliert, und sie konsequent durch gesetzt!
    Einige hatten nur drauf gewartet das ich sowas mache, denn dann wussten sie das ich sage was ich denke!:mrgreen:

    Habe mich Belesen und meine Zeit sehr Intensiv mit dem Thema OP ausgefüllt (Fortbildungen angefordetrt oder Privat gemacht, Instrumenten karten und Optechniken gelernt usw):gruebel:

    Dadurch habe ich auch besser verstanden warum mir meine Kollegen manchmal gleich an Ort und Stelle eine reinwürgen!
    Denn Fehler haben Konseuenzen und die sind im OP zt besonders gefährlich für den Pat oder einen selbst!:eek1:


    Wer keine Ordnung hält weis im Notfall nich wo sein Zeug liegt, wer die Messer schlecht übergibt schneidet den pat, den kollegen oder sich!!!


    Wenn man sich ungerecht behandelt fühlt sagt man es gleich (am tag des geschehens) und wartet nicht bis eine Woche vergangen ist!:knockin:

    Fazit:
    Sagt was ihr denkt aber mit Respeckt vor dem anderen und fordert euch den respeckt auch ein wenn mit euch gesprochen wird.
    Akzeptiert fehler und versucht sie zu minimieren/ auszuschalten!
    wenn euch keiner zeigen will wie dann fragt Hartnäckig nach...irgendeiner sagts euch schon!:mrgreen:

    Und das WICHTIGSTE!!!
    :nurse:Immer den Kopf hoch tragen nich hängen lassen!:nurse:

    :mrgreen:So wie ich mitlerweile:mrgreen:

    LG an alle Neulinge und natürlich auch die erfahrenen Kollegen!

    M.S.

    Ps:
    UND :knockin:
    zum Thema gefühllos! (wie es am anfang des Threads geschildert wurde!)
    Opschwestern/Pfleger sind nicht gefühllose Instrumentiermaschienen!
    Sondern wir wahren einen gewssen abstand zu unseren Patienten!

    Ist Die OP gut gelaufen ist die sache fertig, wir können uns nicht über jeden Pat gedanken machen,wie einige der Stationsschwestern es bevorzugen, und es auch müssen!

    Ihr Pflegt wir sind beim Operieren dabei
    Wir sehen den Pat einige minuten bis Stunden ihr einige Tage bis wochen.
     
  19. Christin_STO

    Christin_STO Newbie

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    HI!

    ich kann sagen, was ich auch von meiner Mutter erfahren habe, da sie auch mal für 6 Monate im OP war und ich jetzt als OTA in Ausbildung. Alle OP's haben solche alt Eingessenen drinnen.
    Und momentan überlegen auch eine aus meinem Kurs, ob sie nicht das Handtuch werfen soll. Den die geben kein Feed-Back oder so wie du es richtig machen kannst oder so.
    Doch ich habe momentan nur ein Motto, um so einen Tag zu überstehen, 'mache den Mund auf' und 'Beiße die Zähne zusammen und durch' den meist wissen die nicht, wie sie mit jemanden umgehen sollen bzw. unterrichten, da sie dass noch nicht so lange machen zu mindest bei mir in der Arbeit.

    LG,
    Christin
     
  20. dieEv

    dieEv Poweruser

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    Akt. Einsatzbereich:
    OP
    In der Regel herrscht in Ops eine große Fluktuation, es kommen immer wieder neue Mitarbeiter, so dass viele eher genervt sind, wenn sie schon wieder jemanden anlernen sollen. Das ist aber kein Grund, unfreundlich zu sein. An größeren Kliniken arbeiten oft Leute mit Fachweiterbildung, von denen man viel lernen kann.
    Wie immer, wenn man irgendwo neu anfängt, wird natürlich die "Hackordnung" ausgehandelt. Das läuft im Op oft etwas aggressiver, aber dafür auch offensichtlicher ab als woanders. Der Typ "scheues Reh" und "zartes Mäuschen" kommt höchstens bei männlichen Operateuren gut an :emba:!
     
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