Hygiene im Op

Dieses Thema im Forum "Hygiene im Krankenhaus / Infektionskrankheiten" wurde erstellt von Rabenzahn, 26.02.2002.

  1. Rabenzahn

    Rabenzahn Poweruser

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    Hallo leeres Forum. Ich möchte dieses Forum mit der Frage eröffnen, wie halten es Eure Op-Schwestern mit der Hygiene im Op ? Wir haben Einleitungsräume für die Anästhesie. Dort wird der Patient narkotisiert und dann in den Op gefahren.
    Frage: " Kann der Patient in den Saal gefahren werden, während die Intrumententische noch gedeckt werden ?
    Sollte da nicht lieber gewartet und der Tisch komplett steril abgedeckt werden ?

    Es entstehen doch viele Turbulenzen im Saal, weil wir natürlich den Patienten lagern müssen und daher auch mal um den Op-Tisch laufen.
    Was sagt Euer hygienisches Gewissen dazu ?

    Gruss
    Hyronimus Rabenzahn ( Anästhesie ) :D :twisted:
     
  2. Ute

    Ute Poweruser

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    Hi Rabenzahn,

    wenn ich mir das genau überlege, hast Du recht ! Wenn der Patient in den Op gefahren wird, dann bereiten die Op-Schwestern die Tische noch vor! Ich kann mich noch an meine Ausbildung erinnern, da war das so !!! Aber ich werde mal eine Kollegin fragen ob das immer noch so ist !!! Vieleicht hat sich die Hygiene auch etwas neues ausgedacht ??? Ist ja auch schon 10 Jahre her, mit der Ausbildung !!!!
    :wink:
     
  3. Salamon

    Salamon Gast

    Hi,
    natürlich sollte das hygienische Gewissen Alarm schlagen, wenn ein narkotisierter Patient in den OP gefahren wird, wenn die OP-Fachkraft noch ihre Tische "deckt". Hier ist der theoretische Hinweis auf Luft,- (Keim)-verwirbelungen angebracht.
    Leider haben nicht alle OP´s Einleitungs,- u.- Ausleitungsräume. Zu deiner Frage antworte ich wie folgt.
    Ist es möglich vor der Einfahrt in den OP zu fragen, ob eingefahren werden darf, oder wie lange das Richten des Instrumentariumes noch dauert? Können nicht schon einige Lagerungen in der Vorbereitung getätigt werden? z.B. HF-Neutralelektrode, Blutsperrenmanschetten oder Lagerungskissen etc. ?
    Arbeitskomprimierung, steigende Operationszahlen erhöhen natürlich den Druck auf alle Beteiligten so schnell und so viel wie möglich "abzuarbeiten". Bedenklich, wenn es jedoch heißt, dass jeder Patient das Recht auf gleiche hygienisch optimale Bedingungen hat.

    auf bald
     
  4. Rabenzahn

    Rabenzahn Poweruser

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    Ich sehe auch grosse hygienische Mängel und steigende Zahlen an Revisionen ( Jet Lavage ) gerade in der Traumatologie.
    Nur wie bereits angeklungen, wollen alle die Op-Zahlen steigern.
    Kurze Überleitungszeiten ( gehen immer zu Lasten der Anästhesie )

    Kann man die Op-Zahlen nicht steigern, wenn man nicht morgens 30 Minuten auf den Chefarzt warten muss bist der endlich zu seiner Op kommt. ?


    Gruss
    Hyronimus
     
  5. Salamon

    Salamon Gast

    Hi,
    wenn Chefärzte nur OP-Zeitkontingente zugewiesen bekommen bzw. Zeiten erkaufen müssen, dann sind sie pünktlich im OP. Wetten???
    Vielleicht werden die DRG´s ja doch etwas zum Positiven verändern.
    Schaun wa mal....
     
  6. Rabenzahn

    Rabenzahn Poweruser

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    Dann werden sie jede Op zum Notfall erklären.
     
  7. Salamon

    Salamon Gast

    Statistiken zur Relation von geplanten und Notfalloperationen bestehen schon seit langem und werden über die Dokumentationssysteme fixiert. Wenn jede Chefarzt - OP zum Notfall wird, werden nicht nur die Krankenkassen (Abrechnung) hellhörig.
    Habet Mut euch eures eigenen Verstandes zu bedienen.

    Nicht jede private Notfallstruma im Wochenenddienst ist zu rechtfertigen

    m.f.G.
     
  8. saerdna

    saerdna Newbie

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    Hallo wie waere es mit einem sterilen Instrumententisch der dieses Problem ganz einfach beseitigt da die Instrumente die ganze Zeit steril gehalten werden unabhaengig von den Bewegungen des Personals oder Patienten?
     
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