Hund + Beruf - Hundebesitzer?

Dieses Thema im Forum "Talk, Talk, Talk" wurde erstellt von Niamh, 12.05.2004.

  1. Niamh

    Niamh Newbie

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    Hallo zusammen! :-)

    Mein bis jetzt gehegter Kindheitstraum holt mich wieder ein: Ich hätte soo gerne einen Hund :-)
    Im Tierheim aushelfen, Pflegehunde tage-, wochen- und auch monateweise hatte ich auch schon. Aber ein "eigenes" Hundi, das man nach schon so kurzer Zeit nicht wieder hergeben muss.... :D

    Mir im Moment einen Hund "anzuschaffen" ist, denke ich kaum möglich. Ich bin noch Schülerin, werde dieses Jahr mit Fachhochschulreife die Schule aber hinter mir lassen. Danach kommt ein FSJ in einem Krankenhaus. Tja und danach - das weiß ich noch nicht. Also hab ich nicht gerade die besten Voraussetzungen einen Hund artgerecht wie er's verdient hat zu halten. :cry:

    Aber wie ist das generell als Krankenpfleger/in? Bekommt bei euch jemand Hund und Arbeit unter einen Hut ohne schlechtes Gewissen vor nicht artgerechter Haltung

    Bye :-)
     
  2. Trisha

    Trisha Poweruser

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    Krankenschwester, Pflegerische Fachexpertin für chronische Wunden
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    Göttingen
    Akt. Einsatzbereich:
    Bildungsmanagement Bereich chronische Wunden
    Hallo Niamh!

    Bei uns zu Hause klappt das prima. Wir haben sogar zwei Hunde.
    Wenn man alleine wohnt und sonst niemand da ist, der sich mit dem Hund mal beschäftigt, während Du arbeitest, dann sollte man das keinem Hund antun. Beschäftigen heisst nicht, fünf Minuten Gassi gehen und ihn wieder alleine lassen.
    Bei uns funktioniert das gut, ich verlasse früh morgens um 5.30 Uhr das Haus, mein Mann geht mit den Hunden um ca. 7 Uhr spazieren und fährt um 8.30 Uhr zu seiner Arbeit, und ich bin meistens wieder so um 12 Uhr herum zu Hause, da ich im amb. PD flexiblere Arbeitszeiten habe. Die Hunde sind also nicht lange allein, ausser ich hab mal Doppeldienst, aber da ist mein Mann ja auch bald wieder von der Arbeit zurück.
    Es ist absolut gegen die Natur eines Hundes, ihn alleine zu lassen, ein Hund ist ein Rudeltier und sucht ständig die Anbindung zu seinem Rudel(-führer). Er versteht nicht, warum der Rudelführer weg geht und er ihm nicht folgen darf. Deswegen haben wir ja auch zwei Hunde, bedeutet allerdings auch doppelte Kosten und Aufwand.
    An Deiner Stelle würde ich das mit dem Hund lassen. Du hast noch alles vor Dir, musst lernen, musst im FSJ Schichten arbeiten und bist viele Stunden weg.
    Generell gilt, einen Hund sollte man nicht länger als drei Stunden alleine lassen und sich tagsüber viel mit ihm beschäftigen. Das ist man ihm schuldig.

    LG
    Trisha
     
  3. catweazle

    catweazle Poweruser

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    Beruf:
    Krankenpfleger
    Ort:
    Münster
    Wir würden auch gerne- aber beide im Schichtdienst. Das hielte kein Hund aus :(
     
  4. Rasmus

    Rasmus Senior-Mitglied

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    140
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    Ort:
    nahe Berlin
    ...und auch nur aus diesem Grund bin ich nicht Hundebesitzer.

    Greetings,Rasmus
     
  5. carmen

    carmen Poweruser

    Registriert seit:
    22.07.2002
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    857
    Zustimmungen:
    2
    Hi Niamh,

    ist schon kompliziert, Hund und Schichtdienst unter einen Hut zu bekommen :besserwisser:
    Und wenn es dann auch noch ein Hund sein sollte, der nicht gerade klein ist und sehr viel Bewegung braucht (was fast alle Hunde brauchen), dann kannst Du schon in arge Diskrepanzen kommen.
    Wenn Du aber eine Person hast, die mit dem Hund raus gehen kann, während Du Dienst hast, dann könnte es funktionieren.


    LG

    Carmen

    PS. selber hab ich keinen Hund, weil i c h der Meinung bin, dass ein Hund nicht in die Wohnung gehört, außer vielleicht diese kleinen "umgebauten Klobürsten".
    Habe eine Katze, eine Karthäuser Katze. Sie ist wie mein 4. Kind. Aber ganz lieb.
    Eine Katze kommt natürlich eher klar damit, dass sie mal für viele Stunden allein ist. Mein Mann und ich sind in der Pflege und arbeiten Vollzeit in Schichten.
     
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