Hund bei der Arbeit

Dieses Thema im Forum "Der Alltag in der Altenpflege" wurde erstellt von flederwisch, 20.07.2010.

  1. flederwisch

    flederwisch Newbie

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    gibt es jemand, der seinen hund mit ins altenheim mitbringt.
    im letzten heim durfte mein hund mit, nun ist es ungewiss, ob das in meiner neuen arbeit auch klappt.
    :flowerpower:
     
  2. USA-Frosch

    USA-Frosch Senior-Mitglied

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    Hallo Flederwisch

    wäre wahrscheinlich besser gewesen, vor unterschreiben des Vertrags danach zu fragen...

    Drücke dir aber die Daumen,das es klappt.

    Tiere sind wunderbare Kontaktaufnehmer!

    Liebe Grüße vom Frosch
     
  3. flederwisch

    flederwisch Newbie

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    Danke für die Antwort. Vertrag ist noch nich´t unterschrieben, Heimleitung will sich erst kundig machen. Bei der letzten Arbeitsstelle war der Hund der absolute Liebling aller.
    Danke fürs Daumen drücken .
    Liebe Grüße Flederwisch
     
  4. ycassyy

    ycassyy Poweruser

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    Hund mitbringen?

    Hab ich bis jetzt weder gehört noch erlebt. Könnte vereinzelt hygienische Probleme hervorrufen, oder?

    Was ist, wenn jemand (Personal oder Bewohner) allergisch ist?
     
  5. flederwisch

    flederwisch Newbie

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    er ist geimpt, hat einen gesundheitspass und es gab nie Probleme mit Allergien. Selbst unser Heimleiter stellte ihn als unser "Bester Mitarbeiter" vor.
    Kenne übrigens mehr aAtenheime, wo ein Vierbeiner erlaubt ist. Man weiß ja auch, dass Tiere ,speziell Hunde positve Auswirkungen auf alles mögliche haben. der kerl erobert alle herzen im Sturm.
     
  6. Dann leben da hoffentlich keine Bewohner, die Hunde so lieb haben, wie ich.
    (Nämlich gar nicht)
     
  7. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Der AG kann aber muss nicht über alle maßen tierlieb sein.

    Was machst du, wenn ein Bewohner übers Hundeli stolpert? Oberschenkelhalsbruch mit ev. ungünstigem Ausgang. Klagewütige Angehörige gibts genug.

    Jeder Tierbesitzer sagt von seinem Hund: der tut nix. Man kann in die Hundeseele aber n et rein schauen. Der liebste Hund kann sich u.U. vergessen, wenn er in Bedrängnis gerät. Dann hat die Einrichtung ein klitzekleines Problem. Da muss noch nicht mal der halbe Arm ab sein, da reichen schon kleine Zähnchenspuren um Angehörige ausrasten zu lassen.

    Wie sieht das eigentlich deine Versicherung? Bist du und die Einrichtung in diesem Falle abgesichert? Wohlgemerkt: in alle Richtungen, nicht nur beim Personenschaden. Das Heim kann unter Umständen nach einem solchen Vorfall Ausgaben haben, die sie bei dir wieder eintreiben wollen.

    Elisabeth
     
  8. narde2003

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    Euch ist schon klar, dass es Heime gibt die Tiere haben?
    Dass es Therapiehunde gibt?
    Dass dieser Hund schon an solche Menschen adaptiert ist?
    Dass Hunde auf demente Menschen sehr positiv wirken?
    Dass sich Hunde und Mensch im Altenheim recht gut ergänzen können?
    Dass Tiere Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern?
    Dass manche wieder anfangen zu sprechen?
    Dass man nicht nur negativ denken sollte?

    Wer keine Hunde mag, der muss ihn auch nicht beachten.
     
  9. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Alles klar und befürwortet. Mir ging es lediglich darum, aufzuzeigen, warum ein AG sich auch berechtigt weigern kann, Hunde zuzulassen. Da werden lieber die harmlosen und gut zu händelnden Kleintiere genommen. Sehr beliebt: Kaninchen und diverse Piepmätze.

    Elisabeth
     
  10. narde2003

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    Ist zwar OT - aber viele Altenheime hier haben Katzen, die sind meist allergieträchtiger als Hunde.

    Wobei ich wiederum Tierhaarallergien bei der älteren Generation bisher noch nicht kennenlernen durfte.

    Dass ein AG dem Tier nicht zustimmen muss, ist auch dem Threaderöffner klar, sonst hätte er ja nicht gefragt, oder?
     
  11. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    *ggggg* ich wollt ja net zu vordergründig mit er Tür ins Haus fallen. Katzen sind bei alten Leuten sehr beliebt. Die Ängste vor der Mohrle sind auch geringer.

    Elisabeth
     
  12. flederwisch

    flederwisch Newbie

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    Danke für den Beitrag. Er ist mir aus dem Herzen gesprochen!!
    Dachte schon, ich wär net normal.Ich bin froh, dass es noch Menschen gibt, die wissen welch positive Auswirkungen ein Tier meistens hat.

    Liebe Grüße vom Flederwisch:trinken:
     
  13. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Vielleicht kannst du ja von deinen Erfahrungen berichten. Für jemanden der das nicht kennt und der die Sterilität eines KH vor sich sieht mag dies schon ungewöhnlich klingen.

    Ähm, vor kurzem waren sogar bei uns in der Klinik auf einer Station Therapiehunde zu Besuch.

    lg
    Narde - die lieber Katzen mag
     
  14. flederwisch

    flederwisch Newbie

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    das mit der mietze stimmt schon , aber ich hab halt nen Hund. Übrigens wollte man den in die Luft jagen. Hatte schon Knallkörper um seinen kleinen Hundebauch. Es gibt auch Leute, die das aber verhindern konnten.
     
  15. flederwisch

    flederwisch Newbie

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    Habe noch meinen Nero, einen rabenschwarzen Kater aus dem Tierheim. Er ist aber ein Einzelgänger, der am liebsten im Garten sitzt und seine Ruhe hat. Er kommt zum Schmusen und das wrs dann.
     
  16. usnurse

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    Mein Hund ist nur bei den Kollegen beliebt, meine Pat. schlafen ja sonst auch.....lol
     
  17. USA-Frosch

    USA-Frosch Senior-Mitglied

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    Ich werde mir in naher Zukunft einen Hund(Rasse:wahrscheinlich ein Beagle) zulegen, der dann im geeigneten Alter zum Therapiehund ausgebildet wird.
    Mein nächster Arbeitsplatz wird dann auch mit ihm abgestimmt.

    Gruß vom Frosch
     
  18. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Mit der rabenschwarzen Katze kannst auch Probs kriegen. Unser Hospiz musste deshalb die schwarze gegen eine bunte austauschen.

    Elisabeth
     
  19. flederwisch

    flederwisch Newbie

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    Ja leider, gibt es immer noch genug abergläubische und sind der Meinung,eine schwarze Katze = gleich Teufel
     
  20. usnurse

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