Honorar für Unterricht?

Dieses Thema im Forum "Adressen, Vergütung, Sonstiges" wurde erstellt von Babsi2530, 12.08.2010.

  1. Babsi2530

    Babsi2530 Gast

    Hallo zusammen,

    eine Klinik ist an mich herangetreten und möchte eventuell mein Thema "transkulturelle Pflege" in ihr Fortbildungs-Konzept aufnehmen. Sie wissen nun schon, dass der Kurs 12 Unterrichtsstunden umfassen wird, aber als die Frage nach dem Honorar kam, musste ich erstmal passen, denn bisher biete ich den Kurs online an, was pauschal vergütet wird.

    Ich hatte gedacht, dass es dazu Tabellen gibt, konnte aber nichts darüber finden, was ein üblicher Stundenlohn inkl. aller Nebenkosten wäre.

    Wer unterrichtet denn noch als Honorarkraft von euch und könnte sich dazu mal äußern? Bis Montag braucht sie meine Antwort.

    Danke.

    LG
    Babsi
     
  2. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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  3. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo Babis,
    verstehe ich das richtig, dass Du einen Auftrag hast von einer Organisation, die diesen Kurs "live" in deren IBF anbieten will und sich selber um die Rekrutierung der TN kümmert?

    Als Freiberufler im Pflegebereich sind Tagessätze (8 UE) von 450-600 Euro (zzgl. Fahrtkosten) ein anzustrebendes Honorar. Wenn Du 1,5 Tage machst, dann eben nochmal die Hälfte dazu...

    Ob die Klink TN hat und wieviele das im Endeffekt sind ist nicht Dein Problem. Sollte es aber aufgrun der Unterrichtsmethodik eine Obergrenze geben, dann solltest Du dieses vorher kund tun.
     
  4. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Nicht darauf einlassen, dass die TN-Anzahl dem Honorar zugrunde gelegt wird. Wichtig: Im Vorfeld alles schriftlich vereinbaren.

    Die Summen von Lille sind schon recht realistisch. Wenn du mehr zu den 450 € tendierst, dann mach auch solche Sachen wie Fahrtkosten und Unterkunft geltend.

    Elisabeth
     
  5. Babsi2530

    Babsi2530 Gast

    Oh, nun bin ich aber überrascht! :eek1: Ich merke grad, dass ich überhaupt keine Vorstellungen habe....???

    Also meine Onlinefortbildung umfasst 12 Lektionen und man rechnet mit ca. 1Std pro Lektion, kommt natürlich darauf an, wie schnell man ist und wieviel man noch nebenbei liest.

    Wir haben uns nun auf 12 UE (also 12x 45min?) geeinigt. Ich habe mich bei der Dame bisher noch nicht gemeldet, aber ich war jetzt dabei, meinen letzten Stundenlohn (12,50€x 9 Zeitstunden) zugrunde zu legen + das Busgeld für 2 Tage + Materialpauschale

    Für mich wäre es ein Nebenverdienst und nicht mein Lebensunterhalt und falls es überhaupt zustande kommt, wohl auch nur eine einmalige Sache....

    Aber wenn es zu günstig ist, lässt es evtl. Zweifel an der Qualität aufkommen, oder?
     
  6. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Ich kann nur sagen: mach das bitte nicht öfters. Du verdirbst den Markt und verkaufst dich unter Wert.

    Frag einfach mal nach, wieviel der Anbieter den TN abknöpft?

    Als dummer Anfänger habe ich es ähnlich gemacht. Bis ich in einem Kurs von einem TN erfahren haben, dass der Anbieter das 8-fache von meinem Stundenlohn verlangt hat. Auf Nachfrage wurde mir beschieden, man müsse schließlich auch teurere Referenten bezahlen und sei demzufolge auf die Billiganbieter angewiesen, dass die das Geld miteinbringen um diese Teuren auch bezahlen zu können.

    Von da an war ich auch teuer, obwohl ich die Seminare als Nebentätigkeit angeboten habe.

    Elisabeth
     
  7. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo,
    als Freiberufler solltest Du unter 50 Euro / 45 Minuten nicht gehen! Dozenten im IT Bereich kosten auch glatt mal das Doppelte...

    Bedenke auch bitte, dass Du Deine Onlinefortbildungen nicht 1:1 auf eine reale Unterrichtssituation übertragen kannst. Du musst Dich vorbereiten und das ganze didaktisch-methodisch neu aufziehen; Du musst neues Material erstellen etc.
    Wenn es das erste mal ist, dass Du sowas "live" machst, solltest Du Deinen Unterricht auch mal proben...nur so kannst Du einschätzen, inwieweit Du zeitlich hin kommst.

    Du wirst also in diesen ersten Unterricht ein vielfaches der Zeit investieren, die Du für das eigentliche Seminar brauchst! Auch sowas sollte in Deiner Kalkulation mit drinnen sein...

    Ach ja, zu den Honoraren: Pflegeschulen zahlen eher schlechter, womit ich etwa 25 Euro/ 45 Minuten meine. In der IBF oder eben bei Weiterbildungsanbietern geht mehr ...Beträge habe ich oben genannt.
     
  8. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Zugeständnisse kann man am Anfang sicher machen. Man muss sicher auch auf die Region achten. Im Osten muss man sich drauf einstellen,dass weniger gezahlt werden kann und will.

    Aber unter 25-30 Euro darf man einfach net gehen. Du arbeitest da in deiner Freizeit. Du verkaufst deine Möglichkeit zur Entspannung. Damit riskierst du ein Ungleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung mit u.U. weitreichenden Folgen die du momentan noch gar nicht absehen kannst.

    Elisabeth
     
  9. Meggy

    Meggy Stammgast

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    Hallo,

    normalerweise haben die Schulen festgelegte Sätze für Dozenten, die nicht verhandelbar sind, das ist erfahrungsgemäß je nach Region in Ballungsgebieten mehr in der Provinz eher weniger.

    Ein Mindestsatz von 25,-€ pro Unterrichtsstunde ist realistisch, in Ballungsgebieten entsprechend mehr, alles andere ist unseriös (s. Amerikanische Verhältnisse in der Erwachsenenbildung)

    Du solltest daran denken, Dir gleich die Umsatzsteuerbefreiung für berufsausbildungsbezogene Dozententätigkeiten geben zu lassen.

    Das ist zwar für kleinere Aufträge nicht relevant, aber wenn man mehr in der Freiberuflichkeit macht, dann macht das immerhin 19% aus.

    Weitere Fragen gern als p.n. an mich, ich bin auch als Kinderkrankenschwester und freie Dozentin tätig.

    Liebe Grüße,
    Meggy
     
  10. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Vielleicht sind es Fragen die alle interessieren. Wirst ja keine unlauteren Tipps geben wollen.



    Elisabeth
     
  11. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Das glaube ich nicht, dass Meggy unlautere Tipps gibt.

    Auch von mir noch der Hinweis - für 12,50 Euro pro Stunde, da bleibt dir am Ende nix mehr.
    Ich muss mein Honorar noch versteuern, die Vorbereitungszeit, Fahrtkosten, Materialkosten, das sind alles Dinge die man nicht vergessen sollte.
    Auch das Finanzamt will leben und hält dir die Hand hin und zwar mit der Einkommenssteuer, das wird bei einer einmaligen Angelegenheit noch nicht die Welt sein, aber zusammen mit den Onlinekursen kann da schon mal schnell einiges zusammen kommen.
    Bei meiner ersten Steuererklärung ist mir fast die Luft weggeblieben, damals.

    lg
    Narde
     
  12. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Ich find die Steuer ist noch das geringste Übel- gibt ja Freibeträge, die sei erst mal überschreiten muss.

    gehen wir mal anders ran: wieviel zeit hats verbraucht für den Online-Kurs? Wieviele Zeit wirst brauchen, diesen umzustellen auf den vis á vis Unterricht? Bist du didaktisch kompetent oder musst dich da ev. auch noch belesen? Welche Materialien nutzt du? Versichert für Wegeunfall? Onlinezugang kostet Geld. PC gabs net für umsonst. usw.

    Wenn der Handwerker kommt, dann verlangt er einen Beitrag der uns immer unverfroren erscheint...aber da sind eben nicht nur der Lohn für die Aktivstunden drin. Und was einem Handwerker recht ist sollte einer Pflegekraft wohl billig sein.

    Wobei- man kann natürlich auch mal ein Seminar "spenden", wenn man Leute hat, die nur sehr wenig bis nix verdienen und trotzdem ein großes Interesse haben. Azubis mit einem Obulus als Lehrlingsgeld.

    Beides dürfte hier nicht zutreffen.

    Elisabeth
     
  13. Meggy

    Meggy Stammgast

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    Hallo,

    klar, muss nicht per p.n. sein. Unlautere Tipps gebe ich nicht, manchmal ist es jedoch schwierig offen mit konkreten Zahlen im Zusammenhang mit konkreten Auftraggebern zu reden...

    Das mit den Steuern ist nicht zu verachten. Als Vollfreiberuflerin habe ich gerade meinen Steuerbescheid bekommen, trotz saftiger Vorrauszahlungen eine 4 stellige Nachzahlung und entsprechendes Anheben der nächsten Vorrauszahlungen auf eine 4-stellige Höhe, dazu eben die Umsatzsteuer, die ich leider nicht ganz umgehen konnte.

    Und glaubt mir ich habe doch Einiges zum absetzen, inclusive Dienstwagen und Arbeitszimmer, welches neuerdings wieder steuerlich berücksichtigt wird.

    Betriebswirtschaftliches Denken ist für Pflegekräfte in der Regel neu, deswegen sollte man nicht blauäugig in die Freiberuflichkeit starten, insbesondere dann nicht, wenn man es nicht hobbymäßig nebenher, sondern als Erwerbsquelle betreiben möchte. Ein Existenzgründungsseminar (am besten für die Berufsgruppe oder andere Freiberufler und nicht für GmbH-Gründer) ist auf jeden Fall empfehlenswert, ohne Steuerberater geht es ebenfalls nicht.

    Hilfreich ist auch der Austausch mit anderen freiberuflichen KollegInnen. Dafür haben wir Kikras eine Interessengemeinschaft als Berufsverband der FreiberuflerInnen www.IG-kikra.de , die sich u.a. auch um Fragen der Versicherung und rechtlicher Absicherung kümmert.

    LG,
    Meggy
     
  14. Lillebrit

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    Zu diesen Argumenten, die ich zu 100% unterstütze, kommt noch ein weiterer Gedanke: was ist, wenn aus diesem "Hobby" mal mehr werden sollte und Du Dich beruflich verändern möchtest und die Dozententätigkeit einen größeren Umfang einnehmen wird (bei gleichzeitiger Reduktion der Arbeitszeit als Pflegekraft)?

    Du kannst nach einigen Jahren nicht plötzlich die Preise um mehrere hundert Prozent raufsetzen, nur weil Du dann davon leben willst...

    Den Markt gestaltest Du mit; darum solltest Du auch jetzt schon preislich so kalkulieren, als ob Du davon leben würdest!
     
  15. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Elisabeth von welchen Freibeträgen sprichst du da?
     
  16. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Ich hatte als Nebenberufler im Jahr einen Betrag X, der net versteuert wurde. Frag mich aber nicht, wieviel und wie das genau hieß. Ist schon zu lange her. Meiner Erinnerung nach hatte das was zu tun mit einer "Unterrichtsform" in Pflegebereichen zu tun.

    Ich habe Jahre gehabt, da hat sich das Finanzamt ohne Ende gefreut... und ich durfte im Folgejahr Vorsteuer zahlen. Da hast dann echt zu tun gehabt, dass du genug nebenbei verdienst... aber bloß net zuviel. *grmpf*

    Elisabeth
     
  17. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Ich weiss, dass es eine Übungsleiterpauschale gibt, wenn du in Gemeinützigen Einrichtungen tätig bist, aber diese lässt sich sicher nicht als Dozentin einer Pflegeschule breitschlagen.

    Ich bleibe dabei, das Finanzamt hält seine Hand ordentlich hin und hat mir schon so manches Jahr die Farbe im Gesicht wechseln lassen, incl. der Steuervorauszahlungen im folgenden Jahr - dafür war dann der Schreck der Nachzahlung nimmer so gross.

    Deshalb halte ich 12,50 Euro für deutlich zuwenig, ich rechne immer dass mir im Endeffekt, nach Abzug aller Unkosten und Steuern maximal 30% bleiben und freu mich dann wenn es mehr ist.
     
  18. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Ich war ja eher selten in Pflegeschulen und mehr in den Einrichtungen selbst.
    Wenn man über dem Betrag war, dann hat das Finanzamt in die Hände geklatscht und ordentlich hingelangt.

    Steuervorauszahlung hatte ich glüklicherweise nur ein Jahr. In dem Jahr habe ich gezirkelt ohne Ende um ja das Limit net zu überschreiten. Ich bin allerdings auch in der glücklichen Sitaution, dass ich net alleinstehend bin und damals noch ne Menge Kinder hatte.

    Elisabeth
     
  19. Aspie

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    Weißt du, dass man die Umsatzsteuerbefreiung gemäß § 4 Nr. 21 UStG (dem Schul- und Bildungszweck dienende Leistungen) und § 19 (1) UStG (Kleinunternehmerregelung bis 17.500 Euro Jahresumsatz) kombiniert anwenden kann?
     
  20. Aspie

    Aspie Newbie

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    Wenn die Pflegeschule zu einem Krankenhaus gehört, das eine juristische Person des öffentlichen Rechts ist, und die Dozententätigkeit nebenberuflich ausgeübt wird, dann müsste das meines Erachtens gehen (vgl. § 3 Nr. 26 EStG).
    Der Freibetrag beträgt 2.100 Euro pro Jahr und wird auch dann bis zu dieser Höhe gewährt, wenn die Honorareinnahmen insgesamt darüber liegen.
     
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