Hochwassergebiete - Versorgung der Patienten

Dieses Thema im Forum "Ambulante Pflege / Private Kranken-Altenpflege zu Hause" wurde erstellt von blauwolf, 08.01.2011.

  1. blauwolf

    blauwolf Senior-Mitglied

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    Durch die neuen Hochwasserwarnungen habe ich mir mal Gedanken gemacht, wie die ambulante häusliche Pflege in diesen Gebieten abläuft. Da ich aus Berlin komme und noch nie Hochwasser erlebt habe, würde mich interessieren, wie die Pat. versorgt werden.
    Bitte schreibt dazu doch mal eure Erfahrungen.
    Danke.
    LG blauwolf
     
  2. BOBBELE

    BOBBELE Junior-Mitglied

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    Hallo.

    Bin aus einer Klinik in Berlin.
    Beim dem schlimmen Hochwasser der Oder 2002, hatten wir eine Anfrage der Stadt Dresden, ob wir Pat. nehmen können, die zu Hause gepflegt werden.
    Darunter auch Pat. mit Heimbeatmung.
    Hatten freie Betten, ist dann aber nicht dazu gekommen.

    Denke es wird ähnlich laufen.
    Gruß Bobbele
     
  3. Schwester 01

    Schwester 01 Junior-Mitglied

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    Also wo bei uns 2002 das Hochwasser war (ich war noch in der Ausbildung) wurden unsere KH in eine Berufsschule verlegt, die die Entlassungsfähig waren schnell noch nach Hause geschickt und die Intensivpatienten glaub ich in verschiedene KHs der Republik geflogen.

    In der Berufsschule haben sich natürlich dann viele auf engsten Raum bewegen müssen- Unterteilungen gab es noch für Wachstationpatienten und "normale" Patienten. Das war schon teilweise ein ganz schönes Tohuwabohu, und man konnte die Weißeritz beim Wachsen zu schauen- die war zu unseren Füßen.

    Das ganze KH war bis Erdgeschoß überschwemmt- es hat eine Woche gedauert bis die ersten Stationen in der ersten und zweiten Etage die Arbeit wieder aufnehmen konnten- und das anfangs als Mischstation.
     
  4. blauwolf

    blauwolf Senior-Mitglied

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    Danke an Bobbele und Schwester 01. Das Thema scheint hier wirklich niemanden weiter zu interessieren bzw. es gibt in diesem Forum anscheinend keine Betroffenen.
    Danke nochmals.
    LG blauwolf
     
  5. Schwester 01

    Schwester 01 Junior-Mitglied

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    nunja sicher hast du recht blauwolf, aber manch einer möchte solch ein Erlebnis schnell vergessen- ich selber möchte das auch nicht mehr in solch einem Ausmaß erleben.
    Allerdings war es für mich auch mit Erfahrungsammeln gebunden, ich konnte erleben, was Katastrophenmanagement bedeutet, auf engst bemessenen Zeitraum Zuversicht und Trost zu spenden und meine Arbeit trotzdem zu erfüllen.
     
  6. ycassyy

    ycassyy Poweruser

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    Ich bin froh, vom Hochwasser nicht betroffen zu sein. Dafür schneits hier immer etwas mehr als woanders.

    lg
     
  7. Schwester 01

    Schwester 01 Junior-Mitglied

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    naja von schnee waren wir dieses jahr auch mehr als gesättigt, die Tourenzeiten hatten sich glatt weg mal verdoppelt, parkplatz kriegen war ein sechser im Lotto und nicht auf die Schnute fallen noch viel mehr wert.

    Aber dies kann man mit der Flut nicht vergleichen... das war schon krass.
     
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