Hilflos in Ausbildung

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsinhalte" wurde erstellt von KP9, 07.02.2010.

  1. KP9

    KP9 Newbie

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    Hallo miteinander,

    ich weiß nicht so recht ob das hierher gehört bloß würde mir evtll. einen Rat einholen wollen.
    Ich bin seit Okt '09 in der Ausbildung zu GeKp.Es war schon immer das was ich machen wollte.Doch mittlerweile bin ich mir da (leider schon nach 4 Monaten) relativ unsicher.

    Ich arbeite z.Z. noch auf einer chirugischen Abteilung.Wechsel in 2 Wochen in die Innere.
    Ansich habe ich mit der Arbeit kein Problem da ich wusste was mich erwartet (habe Praktikas im Altenpflegeheim sowie KH gemacht), doch immer mehr habe ich das Gefühl nicht mit der Arbeit zurecht zukommen.Ich fühle mich irgendwo echt überfordert.Aber das ist halt nur bei Teilbereichen.Ich weiß das in der Pflege meistens alte Menschen sind da sie anfälliger sind für Krankheiten doch wenn ich daran denke das ich in die Innere komme fang ich gleich das weinen an da ich solch eine Angst habe davor.Ich habe solch eine Angst zu versagen das ich nicht mehr einschlafen kann weil mich die Gedanken daran einfach nicht loslassen.
    Alle anderen aus dem Kurs (so scheint es mir) kommen mit allem zurecht bloß ich bekomm es nicht auf die Reihe und das Gefühl zu versagen ist immer im Hinterkopf.
    Also das größte Problem für mich stellen Patienten da die Pflegefälle sind.Ich habe immer mehr Probleme damit Pflegefälle zuwaschen,irgendwie frisst mich das innerlich auf.Vllt bin ich auch zu sensible.

    Bloß jetzt meine Frage:
    Bei wem kam so etwas ähnliches auch in der Ausbildung vor?

    Denn eigentlich möchte ich die Ausbildung nicht abbrechen,habe aber Angst das sich der momentane Zustand nicht bessert.Daher wollte ich evtll. Erfahrungen von anderen während der Ausbildung kennen damit ich vllt weiß das es nur eine Phase ist die man mal haben kann,oder ob es nur kleine weh wechen sind und ich mich durchbeißen soll.

    Und bitte denkt jetzt nicht schlecht von mir.
    Hoffe auf antworten.

    LG Julia


     
  2. Any

    Any Junior-Mitglied

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    Hallo Julia,

    hast du schonmal mit jemand anderen darüber gesprochen? Mitschüler mit denen du dich gut verstehst, Lehrer oder Praxisanleiter?
    Behalt es nicht für dich, sondern teile deine Gedanken und Bedenken jemand anderes mit!Vielleicht findest du so einen Lösungsweg!

    Lg, Any
     
  3. renje

    renje Poweruser

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    Hallo Kp9,

    gehe davon aus, dass du mit deiner Problematik nicht alleine bist.

    Habt ihr einen Vertrauenslehrer? Geh zu dem und sprich mit ihm.

    Gibts einen Sozialdienst in der Klinik für MA oder JAV zu der du Vertrauen hast?

    Unterhalte dich mit diesen Leuten. Hast du Vertrauen zu dem einen oder anderen Mitschüler, unterhaltet euch mal. Ich glaube du würdest dich wundern was die Erzählen.

    Und bitte, denke daran du bist erst 4Mon. in Ausbildung, von dir kann noch keiner groß irgendwas erwarten, das solltest du von dir auch nicht.

    Prüfe deine Ansprüche an dich selbst. Und stelle es deinem Ausbildungsstand gegenüber, du bist erst ganz am Anfang. Du setzt dich selbst zu sehr unter Druck.

    Gruß renje
     
  4. KP9

    KP9 Newbie

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    Danke für eure Antworten,
    also ich habe schon mit meiner Schwester (ebenfalls Krankenschwester) und einem guten Freund (aus meiner Klasse) geredet.Beide sind der Ansicht das ich für mich selbst herrausfinden sollte ob es wirklich das richtige ist.
    Doch wenn ich daran denke das ich danach in die Kurzzeitpflege komme freue ich mich so sehr darauf.
    Man muss auch sagen das die Innere auf die ich komme an Personalmangel leidet und die Schüler die bis jetzt da gewesen sind nichts gutes an die Station lassen. Steiger ich mich vllt einfach nur darein.?!

    Aber noch was, man ist sehr aus sich gestellt. Meine ersten Tage in meinem ersten Einsatz waren nicht so berauschend.
    Für 40 Pat. 2 GeKp und 2 (neue!) Schüler.Davon waren aber ca. 10 schwerst Pflegefälle.

    Mit der Schule kann ich nicht reden, da diese eh schon den Eindruck haben das ich evtll in der Inneren Probleme bekommen könnte weil es halt starke Anforderungen sind. Bei uns im KH wird man jetzt schon als Vollpflegekraft angesehen und auch eingesetzt (von den Diensten her). Das bedeutet das meist gar keine Zeit ist mir für etwas mehr Zeit nehmen zu wollen.

    Ach ich bin grade sehr unglücklich möchte aber die Ausbildung nicht verlieren.:cry:
     
  5. midsommer

    midsommer Senior-Mitglied

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    Was genau an den Pflegefällen macht dir das Leben schwer? Weil es in der Mehrzahl alte Menschen sind? Oder ist es speziell die Angst vor der neuen Station und der Überforderung?
     
  6. KP9

    KP9 Newbie

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    Naja ich muss sagen das mir der Umgang einfach sehr schwer fällt.Ich hab das Gefühl einfach darein geschoben zu werden ohne irgendwelche vorbereitung.Ich habe zB mit einer Mitschülerin im Spätdienst einen Pflegefall frisch gemacht,dann hab die examinierte Kraft und meinte gleich das wir alles falsch gemacht haben.Doch wirklich erklärt hatte uns das dann keiner,es hieß geht weiter mit durch ich mach das schon allein wieder.

    Wie gesagt ich weiß das die meisten Menschen die im KH sind,alt sind da sie anfälliger sind für Krankheiten,das macht mir ja auch keine Probleme das sie so alt sind.Fühl mich halt einfach in dem Punkt allein gelassen und überfordert.
    Und es ist halt so das in einer Inneren ja oft Pflegefälle sind,so ist es in dem KH wo ich lerne, und da ist halt dauernde Unterbesetzung.
    Das macht mir solche Angst.
     
  7. kimmeling

    kimmeling Newbie

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    Hallo, mir ging es so ähnlich wie dir. Jetzt bin ich wieder in der Schule und kann mich erholen. Meine erste Station war so krass, da waren so viele schwerkranke Leute, die z.T. noch jung waren, Kinder zu Hause hatten und unheilbar krank. Ich habe total mit denen gelitten und häufig auch während dem Dienst mit den Tränen gekämpft. Jetzt geht es mir wieder besser und ich habe (auch durch die Eigenreflexionen) begriffen, dass das mitleiden einem selbst und vor allem den anderen nichts bringt. Irgendwie habe ich geschafft die Kurve zu kriegen. Bei mir war es im Nachhinein so, dass ich nach dem Frühdienst nicht schlafen konnte und am Abend total aufgekratzt war. Nach einer Woche war ich völlig im Eimer:x und dachte daran die Ausbildung abzubrechen und mich an der Uni anzumelden. Natürich war vieles durch den Schlafmangel bedingt, das ist mir irgendwann klar geworden. Habe mich einfach nach dem Dienst konsequent hingelegt und die Rolläden runtergefahren. Irgendwann konnte ich problemlos einschlafen und es ging wieder bergauf.

    Vielleicht war es bei dir ähnlich?

    Lieber Gruß
    Chrissi:flowerpower:
     
  8. midsommer

    midsommer Senior-Mitglied

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    Also ist es eigentlich nicht die Angst vor Pflegefällen an sich, sondern einfach die Angst weiter allein gelassen zu werden. Sprich mit deiner Mentorin und der SL. Wenn es dir dann immer noch keiner zeigt, wende dich an deine Schule. Ich finde es immer wieder unglaublich, das Schüler ohne Anleitung auf die Patienten los gelassen werden und man sich dann wundert, warum nichts so funktioniert wie es soll. Ich kenne das von meiner Ausbildungsstätte, Gott sei Dank und auf Holz geklopft, bisher nicht so. Vergessen Examinierte ihre Verantwortung, nicht nur dem Schüler, sondern auch dem Pat. gegenüber?
     
  9. Flop

    Flop Stammgast

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    Hallo KP9,
    zuerst muss ich dir sagen: Lass den Kopf nicht hängen. Ich bin auch erst 4 Monate in der Ausbildung und hab jetzt auch einen Einsatz in der Inneren. Und genau wie du hatte ich Angst davor.
    Bei mir war es jetzt, weil ich im Jahrespraktikum immer erst nach der Grundpflege zur Arbeit gekommen bin (wegen der schlechten Busverbindungen) und Angst hatte, dass ich das nicht schaffe. Aber es hat alles ganz wunderbar geklappt.:flowerpower:
    Gib dir selbst Zeit und frag einmal nach, ob dir eine Schwester das nochmal zeigen kann, weil du dir noch nicht sicher bist. Ich wünsch dir alles Gute und viel Freude bei deinem Einsatz!
     
  10. Schwester Chrischtel

    Schwester Chrischtel Junior-Mitglied

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    ohje wenn ich mir das so anhöre wird mir ganz angst....echt schlimm mit anzusehen wie heutzutage schüler "angeleitet" werden....ich denke nicht das es an dir liegt.du überforderst dich weil du das gefühl hast alles richtig machen zu müssen und alles können zu müssen.aber dem ist nich so.du bist schüler im ersten jahr,ich erwarte von solchen das sie ma nen blutdruck messen können un ne windel wechseln aber sonst noch nix!!echt unglaublich....laß dich nicht unter druck setzen!!!un mach dir keinen kopf wenn du anfangs die arbeit noch nicht aus dem kopf bekommst.das geht mir bei schwierigen fällen heute noch so un auch ich weine mal mit oder um einen pat.,das ist nur menschlich.friß bloß nicht alles in dich rein!
    ansonsten kann ich mich den anderen nur anschließen,sprich mit deiner praxisanleiterin,du hast ein recht darauf ordentlich angeleitet zu werden!man sollte sich immer vor augen halten das ihr mal diejenigen seid die uns ma den po abwischen...
    laß dich nicht unterkriegen!!
    liebe grüße
     
  11. KP9

    KP9 Newbie

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    Danke für eure Antworten.Es ist echt schön so aufmunternde Worte zuhören.
    Ich hoffe das es wirklich besser wird.Bin nämlich reine 8 Wochen auf der Station.Und ich werde versuchen positiv anzufangen.Auch wenn es mir einwenig schwer fällt.

    Aber ist es eigentlich nicht ungewöhnlich so früh schon das Gefühl zuhaben an seine Grenzen zu stoßen.?!
     
  12. Viuu

    Viuu Newbie

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    hey.. also erstmal kann ich dir nur sagen:

    Mach die Ausbildung weiter!


    Wenn du diese Hürde hinter dir hast, geht es dir bestimmt besser, du wirst stolz auf dich sein dass du durchgehalten hast und du wirst so viele schöne Erfahrungen noch sammeln-schließlich wirst du ja nicht auf ewig in der Inneren sein!

    Es ist wichtig,dass du dir einfach mal aufschreibst, was 1) schlimmstenfalls passieren kann und 2) was du alles kannst und auf was du dich freust - vllt. ganz neue Erfahrungen? Neue Menschen und neue Kenntnisse? Du wirst viel dazulernen.

    Es ist wirklich schlimm dass Azubis so im Stich gelassen werden... da fehlen mir auch die Worte, schließlich sollte das examinierte Personal dir/euch weiterhelfen und euch anlernen..

    Sprich mit Kollegen, Lehrer, Pfleger/innen darüber wenn du dich überfordert fühlst und sei nicht Scheu-sage ruhig wenn du dich überfordert fühlst dem ex. Personal dass du das nicht alleine schaffst oder du einfach noch nicht so weit bist solch eine Last auf dich zu tragen weil du einfach noch nicht so weit geschult bist- du bist doch noch am Anfang!

    Bitte lass die Ausbildung deswegen nicht sausen! Dir ermöglichen sich so viele Perspektiven nach der Ausbildung.. Du wirst dir einfach denken müssen ''die Innere,nee das ist nicht mein Ding, ich bin eine super Krankenschwester aber kann dies (..) oder jenes besser und will das z.B. in der Reha, Psychiatrie (oder was dir gefällt) intensivieren.

    LG
    Antje
     
  13. Schwester Chrischtel

    Schwester Chrischtel Junior-Mitglied

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    Besser jetzt als gar nicht!Und an gewisse Grenzen wirst du immer wieder stoßen,auch noch nach 10 Jahren im Beruf!Sobald alles selbstverständlich ist und dich nix mehr schockt dann solltest du dir Gedanken machen!
     
  14. tombar

    tombar Newbie

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    Mir geht es sehr ähnlich, ich mache mich auch immer total verrückt. Bei mir kommt noch dazu dass ich mir gar nicht sicher bin ob ich den Beruf überhaupt für längere Zeit machen will, eigentlich möchte ich danach an die Uni und vielleicht sogar was ganz anderes studieren. Aber da ich mir noch so unsicher bin und mir der Zivildienst Spaß gemacht hat...

    Ich bin jetzt seit ca. 10 Wochen auf der Inneren (Kardiologie/Nephrologie) und bin insgesamt ganz zufrieden, habe eigentlich auch gar keine Lust nach der Probezeit auf eine andere zu kommen ^^ Muss aber auch sagen dass ich auf der Station fast nur nette und hilfsbereite Kollegen habe und vor allem meine Praxisanleiterin schwer in Ordnung ist.
    Allerdings ist es wirklich oft so dass man einfach allein ist und sich selbst durchbeißen muss, gerade auch was mit den Praktikanntinen läuft finde ich teils echt unmöglich.

    Ich habe auch eine Menge ****** vor der weiteren Ausbildung, mein erster Praxisbesuch lief nicht sehr gut, ich bin einfach furchtbar nervös wenn mir jemand beim Pflegen auf die Finger schaut. Zudem bin ich ziemlich introvertiert und zurückhaltend, mit der großen Mehrheit der Patienten komme ich zwar super zurecht und ich denke viele schätzen meine ruhige, sachliche und freundliche Art auch sehr, aber die Schule hat halt gewisse Standards nach denen sie knallhart vorgeht.
    Der Unterricht ist kein Problem für mich, klar muss man für Anatomie schon mal büffeln, aber bis jetzt finde ich das sehr schaffbar.

    Was bei mir anders ist als bei dir: Ich kann mich ziemlich gut von den menschlichen Schicksalen distanzieren. Vielleicht wird das beispielsweise auf der Onkologie noch anders sein, aber ich kann nicht sagen dass es mich außerhalb der Arbeit wirklich belastet. Klar denke ich mir mal wie schlimm es einen gewissen Patient getroffen hat, aber ich kann nicht behaupten dass es mich emotional mitnimmt.

    Auf jeden Fall finde ich dass auch von der Schule aus oft viel Stress und Angst geschürt wird, während es in Wirklichkeit dann doch nicht so schlimm ist. Finde ich nicht gut, vor allem da das bei mir kaum motivierend, sondern eher demotivierend wirkt.
    Auch das permanente Gejammer in dem Beruf ist einfach unglaublich. Bin froh dass es Leute wie meine PAL gibt die einem zeigen dass der Beruf durchaus Spaß machen kann und man auch gut mit den oft widrigen Umständen zurecht kommen kann.

    Aber was will man machen, ich versuche die Probezeitendeprüfung jetzt möglichst gut zu machen und hoffe wieder eine halbwegs gute Station danach zu bekommen und dann mal sehen wie es nach dem ersten Jahr aussieht.
     
  15. Nurse_72

    Nurse_72 Newbie

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    Rede mit deiner Schule und Deiner Stationsleitung!
    Ängste hatten wir glaub ich fast alle am anfang unserer Ausbildung!
    Mir ging es auf der inneren in meinem Ausbildungsbetrieb damals ( oh gott wie sich das anhört ) nicht anders.
    Aber ich habe mir dann gedacht wie möchte ich mal in so einer situation behandelt und gepflegt werden? Hört sich echt doof an, aber es hat ein wenig geholfen und meinen Kopf etwas frei bekommen von der angst.Respekt und Würde ist doch das was sich ein jeder von uns wünscht egal wie alt oder krank! Alles andere kam mit der zeit und der sicherheit die man bekommt.
    Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!!!!
    Aber auch ich bin entsetzt das Schüler auch heute noch so allein gelassen werden. meinen Schülern passiert das zum glück nicht. Bin zwar noch in der Weiterbildung, aber meine Schülerin ist zufrieden mit mir und ich mit ihr!
    So wie es sein soll. Ich sag ihr immer es gibt keine blöden fragen, nur Idioten die blöde antworten geben!!
    Hoffe für dich das du deine ängste bald überwindest. Ein jeder von uns wird mal alt.
    LG
     
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