Hilfe bei Einsatzort Entscheidung, wegen Befangenheit

Isidor

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Hey allerseits,

Folgende Sachlage:

Ich werde in circa 2 Jahren einen Außeneinsatz in eine Kinder und Jungend Psychiatrie absolvieren.
Drei Kliniken stehen zur Auswahl.
Da ich Familie habe, möchte ich vor Ort bleiben. Alternativ musste ich für den gesamten Einsatz weg bleiben, halt nur im Frei nach Hause.

ABER...eine meine Kinder ist in der hiesiger Klinik ganze 5 Monate Stationär behandelt worden, vor knapp ein halbes Jahr.
Das bedeutet, ich werde die Therapeuten auf der andere Seite mit erleben.....ist das Schräg?
Die 5 Monate haben viel Kraft und einige Tränen gekostet.

Meine Hoffnung: in 2 Jahren sind nicht mehr alle da (neues Personal), oder sie wissen nicht mehr wer ich bin.

Was denkt ihr? Was ist eure Erfahrung? Vergißt ihr nie einen Eltern Teil von euren kleinen Patienten?
Ist mein Vorhaben realistisch oder soll ich lieber gleich weg bleiben?
 

Bachstelze

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Ich arbeite auch mit Kindern, aber es wäre mir egal, wenn ich in einem Kollegen plötzlich einen Elternteil wiedererkennen würde. Wobei ich mir, wenn es nicht gerade extrem auffällige (egal ob auffällig nett oder auffällig doof) Eltern wären, nicht sicher bin, ob ich sie überhaupt wiedererkennen würde.

Wahrscheinlich hätte ich eher das Gefühl, ich hätte sie schon mal irgendwo getroffen. Aber auch das nur vielleicht.
Hundehalter erkenne ich ohne ihre Hunde auch nicht wieder und grüße sie oft nicht einmal, weil ich sie nicht erkenne.
 

jazz85

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Hallo,
ich hatte vor kurzem genau das gleiche Problem, zwar hab ich keine Kinder aber es war mein Partner. Ich war jeden Tag bei ihm, was dem Pflegepersonal nicht passte und die haben mich das auch spüren lassen, aber in meinem Einsatz dort kannte mich keiner mehr und es waren ca 6 Monate dazwischen. Wenn du allerdings auf keinen Fall auf die Station möchtest dann würde ich mich an deiner Stelle einer Lehrerin anvertrauen und die Lage schildern, evt können die was regeln. Liebe Grüße
 

renje

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Da fließt noch viel Wasser die Isar runter.

Beschäftige dich damit wenns so weit ist.
2 Jahre sind ein lange Zeit, dann passiert einiges bei dir.
Mach dir evtl. Gedanken 1/2Jahr vorher.

Ich sehe da aber auch kein Problem.
 

verenalgo6

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Die Frage ist doch- stört es dich, angenommen sie würden dich wiedererkennen?
Die Gespräche in einer KJP betreffen ja oftmals das gesamte Familiensystem, nur du weißt wieviel die Therapeuten dort auch von dir wissen und ob es ok für dich ist wenn sie dann deine Kollegen sind. Ich persönlich würde es eher ablehnen, aber das ist nur meine Meinung für mich...

Egal wo du den Einsatz machst, ich wünsche dir viel Spaß dabei- ein echt tolles Fachgebiet!
Lg
Vlgo6
 

Isidor

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Hallo ihr lieben,
Vielen Dank für die Anregungen und für eure Meinungen.
Es macht mich echt nachdenklich.
klar, in 2 Jahren kann und wird viel passieren. Es sind nur 6 Wochen für diesen Einsatz geplannt. Ich muss echt überlegen ob ich dorthin gehen möchte, oder besser nicht.
Es sind nur zwei kleine Stationen, mit weniger als 10 Kinder jeweils. Es ist alles sehr familiär. Und 15 Minuten von meinen Haustür entfernt :|

Bachstelze -> mir gehts genauso wie dir...ohne Hund erkenne ich die Herrchen/Frauchen gar nicht...
 

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