Heutige Pflegeausbildung schlechter als "früher"?

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsinhalte" wurde erstellt von Talulafee, 10.04.2011.

  1. Talulafee

    Talulafee Newbie

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    Hallo,

    ich bin ganz neu hier und eigentlich nur weil eine Aussage meiner Stationsleitung mich seit ein paar Tagen nicht mehr in ruhe lässt. Es hat mich geärgert was sie gesagt hat und auch drüber nachdenken lassen ob sie im Unrecht oder Recht ist.
    Sie hatte nach der Übergabe gesagt das die heutige Pflegeausbildung und die zukünftige immer schlechter wird und sie heute schon einen starken Unterschied feststellen kann. Sie meinte das soll nichts persönlich gegen uns ( ich und eine neue Mitarbeiterin beide erst 2010 examiniert) sein aber das die Stationen das jetzt schon und auch in Zukunft abfangen müssen. Das hat mich geärgert und gewundert. Denn eigentlich sollten ja Fortschritte in einer Ausbildung eintreten und keine Rückschritte! Und es nervt mich oft das die " älteren" Schwestern immer erzählen " ja früher war das so und so," und "früher hat es das nicht gegeben". Ist das jetzt gut oder schlecht ich denk man kann sowohl dem Früher als auch dem Heute Vorteile und Nachteile abgewinnen... aber das die Ausbildung schlechter wird ? Wir jungen Gesundheits- und Krankenpfleger/ innen schlechter, weniger ausgebildet sind als die schon länger im Beruf stehen? wie seht ihr das ???

    liebe Grüße Talulafee:king:
     
  2. kaffeeespresso

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    Hi,
    hm diese Aussage wundert mich, denn auch ich war bisher der Meinung eine wesentlich fortschrittlichere Ausbildung genießen zu dürfen als sie früher der Fall war. Denn zum einen lernt man ja wesentlich mehr (siehe höhere Anzahl der Theoriestunden) und wird vermutlich auch besser innerhalb der Ausbildung begleitet als dies früher der Fall war, zumindest im Vergleich zu den Erzählungen älterer Krankenschwestern die ich kenne...
    Aber ich bin ja mal gespannt auf die Meinungen der anderen...
     
  3. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Ich hab ne KiKra-Ausbildung absolviert... vor über 30 Jahren.

    Es gab in den ersten zwei Jahren Schulblöcke, die sich mit den Praxiseinsätzen abwechselten. Im dritten Jahr wurde nur noch in der Praxis gelernt.

    Die Unterrichtsinhalte in der Theorie dürften sich nur wenig von den heutigen unterscheiden. Anatomie/Physiologie, allgemeine Pathologie, spezielle Pathologie, Infektionslehre, Ernährungslehre, Medikamentenlehre, Psychologie/Pädagogik, Chirurgie, Gynäkologie ... und sicher auch so unsinnige Fächer wie Marxismus/Leninismus oder Medizinschutz (neudeutsch: Katastrophenschutz). Medizinische Fächer wurden von Ärzten gegeben, der Rest von Medizinpädagogen.

    In der Praxis gab es einen wöchentlichen Unterrichtstag. Praktische Anleitungen waren die Norm. Entweder durch die praktischen Ausbilder oder durch dei Mentoren vor Ort. man legte Wert auf die Ausbildung von selbständig denkenden und arbeitenden PKs. Dazu gehörte auch am Ende des dritten Lehrjahres der alleine absolvierte Nachtdienst.

    In der praktischen Prüfung musstest du neben den pflegerischen Tätigkeiten, deiner Fähigkeit zur Ablauforganisation auch dein medizinisches Fachwissen nachweisen. Da gings vor allem um die Darstellung der kausalen Zusammenhänge zwischen der Erkrankung und den Pflegemaßnahmen.

    Die Theorie wurde fachbezogen im jeweiligen Abschlussjahr abgeprüft. Es gab keine theoretische Abschlussprüfung über die Inhalte aus allen drei Jahren.

    Elisabeth
     
  4. Fearn

    Fearn Poweruser

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    Die Ausbildung hat sich gewaltig geändert.
    Die Schüler müssen mehr Selbstinitiative einbringen und sie lernen die Unterrichtsinhalte auf andere Art und Weise, erlangen am Ende angeblich mehr Kompetenzen.
    Sie erreichen mit dem fachübergreifenden Unterricht mehr Zusammenhänge,- und mehr Fachkompentenzen, laut Aussage der Schulen.

    Je weniger Selbstinitiative eingebracht wird, desto schwieriger wird das Lernen für die Schüler, weil an Fallbeispielen gearbeitet wird.

    Das kann so aussehen, daß die eine Gruppe an einem anderen Fallbeispiel als die andere arbeitet. Wenn die Arbeiten später präsentiert werden hat unter Umständen die ausarbeitende Gruppe über das Thema mehr Wissen über das Thema der eigenen Gruppe, als das der anderen Gruppen.
    Dieses Wissen der anderen Gruppen muß dann nachgearbeitet werden.

    Das bedeutet für den Schüler sehr viel lernen in Selbstinitiative und ich denke, wenn es an diesem Einsehen fehlt, entstehen ganz fix große Lücken.

    Den Fachunterricht wie wir ihn früher kennen und der als Frontalunterricht gegeben wurde, der fällt nahezu weg und wird in kleinere Abschnitte zum Thema gegliedert. Damit erscheint das Pensum, daß zu bewältigen ist auf den ersten Blick niedriger.
    Hält ein Schüler die Aufgaben nach, so kann er sicherlich dieselben Inhalte erlernen wie damals.
    Die Schüler früher erlernten eher zunächst das, was sie am häufigsten benötigten und so konnte man zb. rasch alles über Vialzeichenkontrollen , was heute später der Fall ist.
    Die Schüler benötigen diese Aufgaben jedoch in der Praxis rasch und wenn hier die Praxisanleitung nicht ordentlich Zeit bekommt, dann gerät die Sache ganz fix ins Schwimmen.
    Diese ist zur Zeit jedoch ein Stiefkind und kaum einer der Schüler erhält die Praxisanleitung wie sie vom Gesetzgeber gefordert wurde.
    Wird von den Arbeitgebern und der Station nicht umgedacht, dann ist der Eindruck, daß die Schüler weniger "können" als früher sicherlich gerechtfertigt.
    Allerdings macht man den Mitarbeitern auf der Station auch nicht klar, daß die Schüleranleitung anders aussehen muß als vor Jahrzehnten. Im Gegenteil, die Ansicht "WIR" haben früher schon Schüler ausgebildet herrscht auf den meißten Abteilungen vor.
    Oftmals wird nicht einmal davon ausgegangen, daß das was man den Schülern auf der entsprechenden Abteilung von allen Mitarbeitern gezeigt wurde, nicht unbedingt daß ist, was die Schüler als Lernaufgabe mit auf die Station bringen.
    Andererseits haben wir auch hier in den Treads schon gelesen, wozu die Schüler eingesetzt und benötigt werden.- Die 1200 Stunden Praxislernen, bedeuteten umgerechnet, daß pro Ausbildungsjahr 400 Stunden Anleitung vorgesehen sind. Zieht man die Urlaubszeiten ab, dann sind diese 400 Stunden in 42- 46 Wochen zu erteilen, denn die Praxis erhielt eine höhere Gewichtung während der Ausbildung und hier herrscht leider noch ein großes Loch und wenig Einsehen.
    Die meißten Schüler erhalten also keine festen Schultage sondern bekommen Blockunterricht erteilt und die sind dann für lange Zeit auf eine praktische Ausbildung angewiesen, bei der ich festgestellt habe, daß diese um Akzeptanz kämpfen muß, weil die veränderte Ausbildungssituation nicht in den Köpfen der PDL und Dienstplanschreibenden Personen verankert ist.

    Und selbst wenn die Bestrebung herrscht die Schüler von den Stellenplänen der Häuser wegzubekommen und dafür das Ausbildungsgehalt zu reduzieren, dann wird sich auf der anderen Seite immer noch nichts verändern, wenn die Praxisanleitung im selben Zuge keine Zeitfenster für die Aufgaben erhält.
    Ich denke für die Auszubildenden ist es schwerer geworden an ihr Wissen und Können zu gelangen, weil nichts von dem was erforderlich wäre ineinandergreift.
    Oftmals kann ich die vielen Komeptenzen, die die Schüler mit dieser Art Ausbildung forciert erringen sollen, nicht nachvollziehen und davon nur wenig feststellen.
    Da nutzt es leider nichts festzustellen, die Ausbildung ist schlechter geworden, sondern die Umstände in denen die Schüler lernen sollen sind verschärft worden und haben sich dem neuen System nicht angepaßt.
    Die geforderte praktische Ausbildung hat sich noch um keinen Millimeter fortbewegt in den letzten Jahrhunderten und mit der neuen Ausbildungsordnung können die wenigsten Praktiker etwas anfangen.
    Die Standardanleitungen nach einem 3-5 oder 7 Stufenmodell in der Praxis scheitert oftmals daran, daß die PA mit dem Schüler 1-3 mal pro Einstatz geplant wird wenn es hoch kommt, weil der Schüler an vielen Stellen Lücken stopfen muß oder aber weil er auf den Stationen dazu auserkoren ist, lediglich alle Pflegefälle zu waschen.
    Das System kollidiert hier hart, denn der Schüler soll für sein nicht geringes Ausbildungsgehalt gefälligst Leistungen erbringen, die den Arbeitsablauf gewährleistet.
    Die wenigsten Stationen planen pro Woche Anleitungsstunden für den Schüler, die er erhalten müßte.

    Daß das SO aussieht mit den Schülern, daran trägt diese Denkweise der Stationen und PDL´s sehr großen Anteil. Beschwehren nützt da wenig, insbesondere, wenn die SL die Planung in der Hand hat.
    Liebe Grüße Fearn
     
  5. Keen01

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    Hallo Zusammen

    MEINE Gründe Warum die Ausbildung heute anders ist als vor ein Paar Jahren.

    1. Menschen die länger im Beruf sind haben mehr Berufserfahrung dadurch können Sie sich besser struckturieren als neue Menschen

    2. Das Medizinische Wissen hat sich in den jahren deutlich Verändert ist durch Neuerrungen aus Forschung und mit der Ausarbeitung der Pflegemodelle größer und anspruchsvoller geworden.

    3. Der Demografische Wandel, denn es gibt heute deutlich mehr alte Menschen als junge wodurch ein Mangel an Pflegekräften entsteht. Dazu haben natürlich die Altersbedingten Erkrankungen ; Diabetes Mellitus Typ 2, Parkinson, Demenz usw. deutlich zugenommen und werden in der Ausbildung mit angelernt was vor etlichen jahern sicherlich nicht der fall wahr

    Da wurden Demenziell erkrankte Menschen nähmlich in die Klapse eingewiesen!!!

    :!:4. Technologie ES GIBT COMPUTER UND DIESE MACHEN EINE WELTWEITE VERNETZUNG MÖGLICH WODURCH DAS WISSEN DEUTLICH UMFANGREICHER WURDE!!!!!!:!:

    Durch diese deutliche Veränderungen im Gegensatz zu früher ist die Ausbildung sicherlich schlechter geworden weil mehr Inhalt in gleicher Zeit Vermittelt werden muss. Aber durch die einzelnen Fachausbildungen soll das ja ausgeglichen werden.


    Seht ihr das genauso oder liege ich falsch?

    Ich habe mein examen 2009 abgeschlossen und bin der Meinung das ich eine SEHR GUTE AUSBILDUNG genossen habe. Ich bin allerdings der meinung das 3 Jahre Krankenpflegeausbildung bei dem heutigen Wissensstand sehr knapp bemessen sind um alle Inhalte die heutzutage auf dem Programm stehen vernünftig zu lernen.


    @ Fearn an dem was du Schreibst ist wares dran. Da pflichte ich dir voll und ganz bei.

    MFG Keen01

    ES ist viel Arbeit zu tun, also fangen wir an damit wir hoffentlich endlich fertig werden!
     
  6. Fearn

    Fearn Poweruser

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    Das Krankenpflegegesetz wurde geändert, weil die Ansicht herrschte, daß die Ausbildung zu theoretisch war und zu medizinlastig.
    Die praktische Ausbildung sollte mehr Gewicht erhalten.

    In der Praxis sieht das SO aus.
    Es wird ein Anleitungskonzept für eine Aufgabe erarbeitet.
    Diese wird in kleinere Lerneinheiten unterteilt und mit dem Schüler besprochen.
    Die Grundlagen kann man gemeinsam erarbeiten und das bedeutete zb. für die Tätigkeit Blutzuckermessung, daß man mit dem Schüler je nach Wissenstand in der Praxis die Blutzuckererkrankungen durchspricht und alle theoretischen Inhalte.
    Die Aufgabe wird gemeinsam erarbeitet, vorgemacht, und dann vom Schüler nachgemacht, es erfolgt eine Reflexion, danach übt der Schüler unter Anleitung, wird korrigiert, bis er die Aufgabe selbstständig beherrscht.
    Erst dann wird die Übung im Ausbildungnachweis als gekonnt abgezeichnet und darf selbstständig durchgeführt werden.
    Wie sieht das in der Praxis real aus.?
    Einer zeigt dem Schüler in 5 Minuten, da mußt Du drücken, da stechen, hier eintragen, fertig.
    Oder aber der Erstkursschüler wird zum Patienten geschickt: " Geh mal waschen, nachdem er das 2 mal gesehen hat." usw.
    Zumeist handelt es sich um Learning by Doing.
    Es hat sich trotzdem die Häuser Praxisanleitungen haben müssen kaum etwas geändert.
    Die meißten Schwestern und Stationsleitungen sind der Meinung: Wir haben seit Jahrzehnten Schüler ausgebildet, und das war gut so.
    Das war sicherlich auch gut, aber entspricht nicht mehr den Ausbildungsinhalten wie früher.
    Viele Stationsleitungen möchten die Schülerbeurteilung gar nicht aus der Hand geben, weil in ihrer Ausbildung die Mitarbeiterbeurteilung enthalten war.
    Also wird nicht die Beurteilung der Lernaufgaben herangezogen, hat der Schüler die geforderte Aufgabe überhaupt abgeliefert? War er fleißig und hat sich zb. vorbereitet, wenn das erfoderlich war, sondern man beurteilt das "Waschverhalten " und weiß nicht einmal ob der Schüler die Grundlagen, die er erlernen sollte überhaupt beherrscht.

    Was der Praxisanleiter macht, das machen alle anderen ebenso. Das ist die vorherrschende Meinung auf den Stationen und somit wird auch kaum eine Anleitung geplant oder ermöglicht.
    Das neue Ausbildungssystem wird von 80 % der Mitarbeiter ignoriert und unterlaufen.
    Ich höre dann immer, was der einzelne Mitarbeiter dem Schüler gezeigt hat, und für die Lernaufgabe, erhalte ich dann in den Übergabezeiten 30 Minuten inkl. schriftlicher Ausarbeitung.
    Eine nichtabgelieferte Lernaufgabe wird für den Schüler mit ungenügend in den Papieren bewertet.
    Man muß als PA hart darum kämpfen, daß man seinen Job überhaupt tun darf.
    Freigestellte PA, finde ich zwar auch nicht die Lösung, denn die sieht der Schüler teilweise auch nur 1-2 mal im Jahr.
    Genaugenommen ist die neue Ausbildungsverordnung nur auf dem Papier umgesetzt, und ich denke, daß jede Abteilung, die die nicht wirklich umgesetzt hat überhaupt nicht beurteilen kann, ob man früher mehr oder weniger gelernt hat. Nach den Gegebenheiten hat der Schüler selbstverständlich weniger gelernt. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

    Ich hoffe, daß sich viele ihre Ausbildungsbedingungen auf den Stationen nun einmal ansehen werden, wie man diese verbessern könnte.
    Meine Kollgin und ich, wir sind zu zweit auf der Abteilung als Praxisanleitung eingesetzt. Keiner von uns hat mit den letzen 3 Schülern überhaupt zusammenarbeiten dürfen.
    Das liegt daran, daß meine Kollegin und ich alleine geplant werden, und der Schüler nur den anderen Mitarbeitern zum Waschen helfen zugeteilt werden.
    Es sind alles examinierte Krankenschwestern, deren Dienste austauschbar wären. Wer eine Waschhilfe benötigt, der arbeitet ständig mit dem Schüler. Man muß nur laut genug jammern, daß man sein Pensum nicht alleine schafft, dann geht der Einsatz zu Gunsten einiger Mitarbeiter und zu ungunsten des Schülers aus.
    Und für alle Aufgaben die man als Praxisanleitung ausführen soll kann man dienstplanmäßig rechtens ausgehebelt werden.

    liebe Grüße Fearn
     
  7. monaluna

    monaluna Poweruser

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    Schoener Beitrag Fearn, :klatschspring:

    Eine Ausbildung wie die neue Ausbildungsverordnung vorsieht, ist so fuer viele Hauser nicht durchfuehrbar.... und ich frage mich auch warum soll das KH fuer die Ausbildung Geld investieren? Ich denke man kann nicht immer nur verlangen, wenn man in einer Ausbildung gutes Geld verdient, darf man sich nicht wundern, das der Arbeitgeber dafuer auch etwas zurueck verlangt. Das ganze sieht anders aus wenn man dafuer bezahlt und das ist teuer. Schauen wir mal ueber den Tellerrand:-)

    In der USA, bezahlen die Schueler fuer ihre AA degree zur RN ein minimum von 54000$! Der Bachelor liegt noch deutlich drueber. Dafuer stehen sie und ihre PA nicht mit auf dem Stellenplan.7 Schueler ein PA. Beide kommen an den Clinicdays auf Station, bekommen einen Pat zugeteilt um den sie sich ausschliesslich kuemmern, so bekommt man einen sehr guten Ueberblich bei diesem Pat. und hat viel Zeit die Studien und Medikamente zu diesem Krankheitsbild nachzusehen und nachher in der Postkonferenz zuerklaeren.
    Vorteil ist, kein Schueler muss irgendwelche Nebenaufgaben machen (Beckenspuele, etc.) Nachteil: die Schueler bleiben deutlich aussen vor und sehen wenig verschiedene Pat. und man muss es ihnen spaeter in ihrem ersten Jahr beibringen... Da kommen dann junge RNs auf Station voll mit Theorie aber leider nur wenig praktische Erfahrung ein bisschen so wie mit den AIPs.
    Uebrigens gibt es viele PA die das deutsche, alte System nicht schlecht finden. So wurde hier vor vielen vielen Jahren auch mal ausgebildet und gerade die alten Lehrer und PA fanden das System besser. Nun faengt man die fehlende Praxis im Internshipjahr auf.

    Aber jemand der 54000 und mehr fuer seine Ausbildung ausgibt, muss spaeter deutlich mehr verdienen um seinen Ausbildungskredit abzustottern.
     
  8. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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  9. monaluna

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    Habe ich ja auch nicht gesagt, aber ein Grossteil wird von den Hausern getragen! Hast du genaue Zahlen was ein Ausbildungsplatz kostet, und wieviel die KH zurueckerstattet bekommen!
     
  10. Fearn

    Fearn Poweruser

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    Ich denke, daß wir froh sein müssen, daß wir als Arbeitnehmer kein amerikanisches Gesundheistsystem hier in Deutschland haben.

    Wir müssen ja unser Sozialsystem irgendwie gestemmt bekommen, ob das nach dem amerikanischen System mit unserem Sozialsystem, oder dem was von unserem Sozialsystem übrig geblieben ist, finanzierbar wäre, müßte sicherlich erst bewiesen wären.

    Auf der einen Seite sind wir sicherlich in der Situation, daß diese Löhne gerne angenommen würden, auf der anderen sind wir aber auch "Kunden" dieses Systems, daß wir gemeinsam bezahlen müssen und auf dessen Leistungen angewiesen.

    Mir als Pflegefall wäre es eigentlich egal, ob ich von einer Aushifskraft gewindelt würde, oder aber von einen Bachelor, falls ich diese Pflegeleistung benötige, nur müßte ich das auch irgendwie noch bezahlen können. ( mal abgesehen von den medizinischen Handlungen, die an mir vorgenommen werden.
    Und solange ich die nötigen Handgriffe erhalte, ist es mir eigentlich ebenfalls egal, ob die von einem Arzt oder eben einem Bachelor getätigt werden.
    Nur befürchte ich, daß mein Windelchen naß bleiben würde, wenn sich keiner findet, der diese "unschöneren" Arbeiten an mir durchführen möchte, die aber leider zur Kranken-und Altenpflege gehören.

    Wäre es nun wirklich soviel effektiver, wenn einer auf der Abteilung seinen Bachelor hat und dann das weniger qualifiziertere billigere Pflegepersonal anweisen würde, mein Windelchen zu wechseln?
    So hoch sind die Löhne des examinierten Personals ja nicht, als daß die sich von einem Hilfsarbeiterjob unterscheiden würden, daß man mit dem System nun günstiger rund um die Uhr arbeiten könnte.

    Wenn ich mir die Stationen vor 30 Jahren ansehe, dann verdiente eine 6 Wochenschwester oder Stationshilfe oft nur zwischen 100- 300 DM weniger als eine examinierte Kraft, konnte dafür aber nicht rund um die Uhr eingesetzt werden und durfte die examinierte Kraft im Dienst auch nicht ersetzen.
    Für denselben Einsatz an finanziellen Mitteln, werden wir auch mit einem neuen System nicht kostengünstiger arbeiten können, und die Krankenkassenkosten müssen ja von uns Arbeitnehmern ebenfalls erbracht werden.
    Schade, daß man das nicht einmal praktisch in Zahlen ansehen kann, was mit den Forderungen gemeint ist und wo die Ersparnis liegen soll.

    Das sieht irgendwie nur danach aus, daß EIN akademisierter Pflegender viel Geld verdient für einen Job in dem er nur Anweisungen erteilt, und daß die körperliche Arbeit mal wieder für wenig Lohn ausgeführt werden soll.

    Warum ist körperliche Arbeit in Deutschland nur so wenig wert?

    Je schwerer man heben muß und je mehr mal laufen muß, je geringer ist die Entlohnung.
    Liebe Grüße Fearn
     
  11. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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  12. Kalimera

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    Solch allgemein formulierte Aussagen würde ich immer detailliert hinterfragen.
    Kommen keine Argumente, ist es nur heiße Luft nach dem Motto, dass früher alles besser war.
    Seit einigen Jahren bekommt unsere Station jedes Jahr neu Examinierte aus den Kursen. Ich halte das für eine große Bereicherung, da dadurch immer die neuesten Pflegeerkenntnisse weiter, bzw. auf unsere Station vermittelt werden.
    Ich könnte nicht behaupten, ob die Ausbildung heute schlechter oder besser ist, ich finde zumindest dass die Lehrmethoden besser geworden sind, da die Schüler mitdenken müssen.
    Das einzige was ich bemängele, dass Neuexaminierte sich oftmals sehr schnell in den vorherrschenden Trott einer Station integrieren, anstatt dafür zu kämpfen, dass Neuerungen Einzug zu halten, egal ob Wissen, Strukturen, Methoden oder was auch immer verändert werden könnte.
    Lass Dich bloß nicht ärgern von solchen Aussagen und darüber nachzugrübeln, ob sie zutreffen könnten lohnt nicht.
     
  13. monaluna

    monaluna Poweruser

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    Fearn ich wollte auch nicht das USsystem als Beispiel voranstellen, denn ich finde es hat durchaus seine Nachteile, aber wird hier nicht immer gesagt die Akademisierung ist der Weg der Wege, und wird nicht immer auf andere Laender verwiesen.




    Darauf wird es hinauslaufen. Denn es wird ja nicht mehr Geld ins System kommen, sondern die Bachelor bekommen mehr und irgendwer wird dann weniger bekommen.
     
  14. ZNA-Öse

    ZNA-Öse Poweruser

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    Guten Abend zusammen,
    ich bin ja nun auch schon 29 Jahre "fertig" und muß sagen,die Ausbildung zu meiner Zeit hat die Schüler viel mehr gefordert,als das heute der Fall ist.
    Im 3.Lehrjahr alleine Nachtdienst machen oder mit nem Schüler aus dem 1.Lehrjahr,war völlig normal,heute wird von den Schülern schon gemeutert,wenn sie bis 22:00 Uhr Spätdienst machen sollen.
    Ich hatte meine Mentorin auf Station und es wurde Stationsalltag vermittelt,also genau das,was den Schüler als *** erwartet,Praxis rauf und runter.
    Die Theorie gabs in 3-wöchigen Schulblöcken und war auch mehr auf die Praxis ausgelegt,vorallem die medizinischen Fächer.
    Am deutlichsten seh ich den Unterschied immer,wenn ich Schüler auf meiner Station hab...die praktischen Dinge,wie Patientenbeobachtung sowie daraus Schlußfolgerungen ziehen und Maßnahmen ergreifen,geht irgendwie nicht :knockin:.
     
  15. Mieke1007

    Mieke1007 Newbie

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    Hallo =)

    Jetzt möchte ich doch auch mal meinen Senf dazu geben.

    Den Fehler bei den Schülern zu suchen ist glaube ich der falsche Weg. Ich nehme hier Bezug auf die Aussage "im 3. Lehrjahr alleine Nachtdient", "Schüler meutern schon bei SD bis 22:00 Uhr". Es gibt knallharte rechtliche Rahmenbedingungen. Diese sind in der Ausbildungsverordnung vorgeschrieben. Schüler dürfen im Nachtdienst min 80 Stunden aber MAXIMAL 120 Stunden eingesetzt werden. Das sind durchschnittlich 8 bis 12 Nächte. Der Schüler kann an seiner Ausbildungsverordnung, also den rechtlichen Vorschriften!, nichts ändern. Viele würden gern mehr "arbeiten" als die vorgeschriebenen 2.500 Stunden. Die wenigsten würden mosern, wenn sie länger bleiben sollen, weil ein interessanter Fall eingetroffen ist, weil ein zur passender Fall eingetroffen ist, wenn ein harter Tag auf der Station war. Aber da macht uns Schülern die Schule einen Strich durch die Rechnung. Denn die Praxisanleiterin (weibliche Form zur Vereinfachung) muss sich dann vor der Schulleitung rechtfertigen und ich denke in der heutigen Zeit hat diese "bessere" Dinge zu tun, als sich darüber zu streiten, ob diese Überstunde nun angebracht war oder nicht.

    Die heutige Ausbildung ist mit der von "früher" nicht vergleichbar. Die Änderungen die bereits angeführt wurden, Unterricht nach Kompetenzen, Lernfeldern, Wissensgebieten, nicht mehr frontal (das macht es SEHR schwer für die Schüler), Unterricht nach der "alten Schule" der sich stark von den Anforderungen unterscheidet.

    Ich denke allerdings auch, und da stimmen mir einige Mitschüler nicht zu, dass jemand der rumnölt, weil er länger bleiben soll oder direkt mit den Vorschriften kommt, wenn er in seiner Pause zur Klingeln gehen soll oder direkt zur Schule rennt, wenn er eine "Extranacht" einschieben soll, egal ob erlaubt oder nicht, vielleicht doch fehl am Platz ist. Denn in der heutigen Zeit sollte man immer 100% Einsatz zeigen und das auch wollen. Jeder hat mal einen schlechten Tag, wir sind alle keine Maschine (um den folgenden Kommentaren vorzubeugen) aber das ist nun mal kein Bürojob, dem Papier macht es selten etwas aus, wenn es liegenbleibt, bei Patienten sieht das anders aus.

    Ich schweife ab. Ich denke einfach, dass sich die Kerngebiete und Ansprüche geändert haben und es von keiner Seite fair wäre zu sagen "wir haben damals mehr gelernt" oder "heute müssen wir vie mehr lernen".

    Wir sollten alle anfangen das beste aus der Situation zu machen und uns gegeseitig zu unterstützen. Denn ab und an kann auch ein Schüler seiner Anleiterin einen guten Tip zur Optimierung geben.
     
  16. ZNA-Öse

    ZNA-Öse Poweruser

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    Hallo Mieke,
    ich stimme Deiner Sichtweise zu,da Du ja noch Schülerin zu sein scheinst,hast Du ja aktuellen Einblick.

    Gut,früher wurden wir ganz auf den Stationsalltag mit all seinen Tätigkeiten und Prioritäten getrimmt. Wir haben im letzten Lehrjahr alleine ND oder mit ner Schülerin im Ersten zusammen gemacht,damit wir sicher wurden und auch delegieren lernten. Auch die fachliche Theorie in Krankheitslehre wurde durch Ärzte gelehrt und diese haben soviel eigene Erfahrungen,Tricks und Tipps gebracht,die man wirklich im Alltag brauchen konnte.

    Für mich ist die Ausbildung heute zu theoretisch ausgelegt,denn vieles,was theoretisch gelehrt wird,geht in der Praxis unter,weils keiner braucht.
     
  17. kräuterfrau

    kräuterfrau Poweruser

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    @ZNA-Öse: Interessante Sichtweise. Ich bin auch Schülerin und ich glaube wir bekommen zu wenig Theorie. Welche Inhalte meinst du genau? Welche Theorie, die wir in der Praxis nicht brauchen wird uns vermittelt?
     
  18. Mieke1007

    Mieke1007 Newbie

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    Was das Theoretische angeht hast du 100%ig recht. Ich habe vor der Ausbildung bereits einige Erfahrungen in der Pflege sammeln können und muss nun in der Schule immer wieder feststellen, dass zwischen Schule und Arbeit Welten liegen.

    Unser Kurs hat das große Glück Anatomie außerhalb des Curriculums von einem Chirurgen in Altersteilzeit unterrichtet zu bekommen. Dafür bin ich sehr dankbar.

    Ich glaube das größte Problem bei solchen Reformen ist, dass die Reformierenden immer "alles besser als die Vorgänger" machen wollen und in vielen Fällen nicht sehen, dass manchmal der vermeintlich veraltete Weg, der bessere oder effektivere ist.

    Doch der Wunsch aus dem Pflegeberuf einen Bachelorstudiengang zu machen und die duale Ausbildung abzuschaffen, wird die Schüler immer weiter von der Praxis entfernen.
     
  19. kräuterfrau

    kräuterfrau Poweruser

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    @Mieke1007: Warum Glaubst du BA-Absolventen wären Praxisfremd? Natürlich wird keiner BA-Absolvent die Schränke auffüllen und Schmutzraum reinigen. Aber ich erwarte von den endlich allgemein gültiges Wissen anzuwenden und nicht nur Erfahrungswerte. Ich erwarte dass der Stellenwert der Diagnostik und des prozesshaften Arbeitens wächst. Ich war in meinem Wahleinsatz in einem KH wo jeder Patient eine Pflegeplanung bekommt. Diese wird jede Schicht aktualisiert. Das Pflege-Assesment ist viel umfassender gerade durch BA-Absolventen.
     
  20. Mieke1007

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    Ich bin generell dagegen jeden x-beliebigen Beruf auf Universitäten und Fachhochschulen zu schieben. Ist es wirklich notwendig ein Studium abzuschließen um Menschen pflegen zu können? Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich das Gegenteil oftmals bewiesen hat. Ist nicht jemand der das Lagern von Menschen an Menschen und nicht an Schemata gelernt hat nicht vielleicht sogar fähiger? Und wieviele Leute hat man nicht schon kennengelernt, die schulisch top waren und dann im ersten Einsatz abgebrochen haben, weil Ausscheidungen nunmal ganz anders riechen/aussehen als in Büchern vermittelt, oder vielleicht eins der härtesten Beispiele, Sterben ist nunmal nichts, was sich theoretisch vermitteln lässt, die Realität sieht immer anders aus, jeder "Tod" sieht anders aus.Ich finde wir sollten unsere Haupt- und Realschüler nicht noch weiter in ihren Perspektiven beschneiden. Gerade Berufe in denen es vor allem um Menschen geht, sollten praktisch bleiben.

    Versteh das bitte nicht falsch, ich finde auch, dass es klare Richtlinien und Standards geben sollte. Aber diese lassen sich ebenso für duale Ausbildungen umsetzen. Ich finde es einfach nicht richtig und nicht den richtigen Weg alles zu Akademisieren. Da hat jeder seine eigene Meinung. Aber ich bleibe dabei, frei nach Alice im Wunderland, Probieren geht über Studieren. (In einigen Berufsfeldern).

    Weiterführende berufliche Qualifikationen, können oder sollten an Fachhochschulen/Universitäten vermittelt werden, da geht es nicht mehr um die Basis.
     
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