Hepatits C im OP

Dieses Thema im Forum "OP-Pflege" wurde erstellt von opjutti, 22.11.2012.

  1. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Guten Abend!

    Ich habe mal eine Frage zur Rechtslage im OP und wollte mal fragen, ob ihr mir weiterhelfen könnt?

    Es werden ja öfter mal Patienten mit bekannter Hepatitis C operiert. Vor kurzem hat mir unser Professor gesagt, dass er bei Elektiveingriffen seine Mitarbeiter explizit fragt, ob sie bereit sind bei der OP eines mit Hep. C infizierten Patienten zu assistieren. Wenn diese ablehnen würden, bräuchte er den Patienten nicht operieren, weil er seine Mitarbeiter nicht wissentlich gefährden darf.

    Jetzt wollte ich von euch wissen, ob die Mitarbeiter im OP sich ebenfalls weigern könnten, bei der OP eines Patienten mit Hep. C zu instrumentieren.
    Gilt das als Arbeitsverweigerung? Oder muss das respektiert werden, weil die MA sonst wissentlich gefährdet werden könnten?

    Ich rede nicht von einem Notfall, sondern von einer geplanten OP und einem Patienten mit hoher Viruslast.

    Bitte nicht falsch verstehen, mir geht es um die Rechtslage und nicht um ethische Zweifel.

    Wer kennt sich aus und könnte mir einen Link einstellen?

    LG opjutti
     
  2. matras

    matras Bereichsmoderator
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    Grundsätzlich ist es so, dass man nie von allen Patienten den aktuellen Serostatus zu allen viralen Erkrankungen erhebt(/en darf). Somit besteht grundsätzlich bei jedem Patienten die Möglichkeit sich zu infizieren. Aus diesem Grund soll sich Mensch entsprechend schützen. Im Allgemeinen geschieht das durch das Tragen von sterilen Einweghandschuhen. Wem das nicht ausreicht, der kann (und die RKI empfiehlt das bei allen Eingriffen mit der erhöhten Gefahr von Handschuhperforationen) ein zweites paar sterile Handschuhe tragen.
    Aus dem beschriebene Gründen halte ich die Argumente Eures Chefs für nicht tragfähig!
     
  3. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Hallo matras,

    danke für deine Antwort.

    Natürlich schützen wir uns mit dem Tragen doppelter Handschuhe. Wir haben sogar extra andersfarbige Handschuhe, damit auch kleine Perforationen sofort ins Auge fallen.

    Da bei uns die Patienten mit großen geplanten Operationen Eigenblut zur evtl. Retransfundierung abgeben, ist bei uns der Serostatus dieser Patienten schon bekannt.
    Außerdem betreiben wir eine Knochenbank. Auch dafür brauchen wir die Serologie der Patienten, die die Einwilligung zur Hüftkopfspende geben.

    Mir geht nach wie vor um die rechtliche Seite, damit es den evtl. verweigernden Mitarbeitern nicht als Arbeitsverweigerung ausgelegt werden kann, da es gegen Hep. C keine Impfung gibt und diese Infektionskrankheit bisher unheilbar ist.

    Außerdem möchte sich niemand, und ich auch nicht, der wissentlichen Körperverletzung strafbar machen, weil ich den MA eingeteilt habe, diese Operation zu instrumentieren.

    LG opjutti
     
  4. Paula Puschel

    Paula Puschel Poweruser

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    Ich muss da mal mit Nachdruck wiedersprechen. Hepatitis C ist durchaus in vielen Fällen heilbar, und das, was du da beschreibst, ist eindeutige Diskriminierung von gesellschaftlich sowieso schon stigmatisierten Erkrankten. Da geht mir echt die Hutschnur hoch, wenn ich sowas lese.
     
  5. opjutti

    opjutti Poweruser

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    @Paula Puschel:

    Jetzt reg´dich nicht so auf!!
    Ich habe in meinem ersten Post drauf hingewiesen, dass ich keine ethische sondern eine rechtliche Diskussion möchte.

    @all:
    Ich will niemanden diskriminieren, sondern nur rausfinden, ob unser Prof. recht hat mit seiner Aussage oder nicht?
    Als Leitung bin ich aber auch verpflichtet, meine Mitarbeiter zu schützen.

    Aber es war klar, dass es TE´s gibt die es nicht lassen können, einen mit solch einem Anliegen anzufeinden.:streit:

    Deshalb möchte ich den zuständigen Moderator bitten, diesen Thread zu schließen.

    Ich werde mich in einem weniger emotionalen Forum über die Rechtslage erkundigen.

    opjutti
     
  6. matras

    matras Bereichsmoderator
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    Mit allem Nachdruck: es ist Arbeitsverweigerung, es besteht kein Grund eine solche OP nicht zu instrumentieren! Euer Prof. ist falsch oder sehr schlecht informiert. Auch mit den für Knochenmarkdatenbank und Eigenblut (warum soll da der Serostatus interessieren, der Pat. kriegt doch sein Blut zurück) erhobenen Befunde habt Ihr nie den Serostatus zu allen Patienten und schon gar nicht zu allen blutübertragbaren Krankheiten (wesshalb auch, aber nicht allein eine Knochenbank rechtlich sehr bedenklich ist)!!!
     
  7. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Hallo matras,

    vielen Dank für deine Antwort,

    nun off topic: verwechsel nicht Äpfel mit Birnen!

    Ich habe nicht von einer Knochenmarkdatenbank, sondern von einer Knochenbank, in der gespendete Hüftköpfe zur Eigen- bzw. Fremdimplantation aufbereitet und gelagert werden, gesprochen. Dieses ist insofern rechtlich nicht bedenklich, weil wir die Zulassung von der Regierung haben, eine Knochenbank zu führen.
    Und dafür braucht es halt nun mal bestimmte Blutuntersuchungen, zu denen u. a. der Serostatus gehört.
    Die Empfänger müssen auch geschützt werden.

    Außerdem habe ich nicht von einer Serostatuserhebung aller Patienten geschrieben.

    Zum Thema Eigenblutspende: Es wird sehr wohl festgestellt, ob Hepatitis, HIV, oder andere Infektionskrankheiten vorliegen. Denn das Blut einer Eigenspende wird vom z. B. vom Arzt angehängt und dann muss das Infektionsrisiko ausgeschlossen sein.

    Aber genug zu dem Thema, ich werde mich nun nicht mehr rechtfertigen und schon gar nicht mehr äußern.

    opjutti
     
  8. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Ich kann es mir nicht vorstellen, dass ich in Notaufnahme oder auf Station in der Position bin, die Pflege und Betreuung eines infektiösen Patienten zu verweigern (Schwangere ausgenommen natürlich). Warum sollten für die Mitarbeiter im OP andere Regeln gelten?
     
  9. Fachidiot

    Fachidiot Senior-Mitglied

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    Hallo opjutti,

    ich rate Dir bei der Rechtsabteilung Deines AG nachzufragen (habe ich in ähnlichen Fällen auch gemacht und immer eine rechtssichere Auskunft bekommen)

    Juristische Datenbanken sind voll mit Urteilen: "Arbeitsverweigerung nicht rechtmäßig = Kündigungsgrund" bzw. "Arbeitsverweigerung rechtmäßig = keine Kündigungsgrund"
    Ich weiss nicht ob Du hier im Forum eine ABSOLUT wasserdichte Auskunft bekommen kannst.

    Grüße
     
  10. matras

    matras Bereichsmoderator
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    Nochmals und ohne Emotion: versehentlich habe ich Knochenmarksdatenbank geschrieben. Gemeint war durchaus die Knochenbank. Das diese genemigt ist habe ich nicht angezweifelt und war auch nicht Thema. Dennoch bleibt die Durchführungsverantwortung dafür ausschließlich bei Euch! Und nicht alle Krankheiten lassen sich sicher erkennen, daher sind viele Kliniken wieder aus diesem Geschäft ausgestiegen. Bei der Eigenblutspende macht es überhaupt keinen Sinn auf Hepatitis oder HIV zu untersuchen, weil eben Eigenblut! Der Arzt der das anhängt soll eben aufpassen, dass er sich nicht verletzt. Bei der Blutabnahme muss er das auch können und da kann er eben den Serostatus (noch) nicht kennen.
    Wie Du habe ich zum Ausdruck gebracht, dass nicht jeder Serostatus jedes Patienten erhoben werden kann. Eben deswegen ist es Quatsch die Mitarbeit bei jenen zu verweigern, bei denen ein positiver Befund erhoben wurde. Das ist rechtlich im allerhöchsten Mass angreifbar, diffamierend und stigmatisierend!
    Meine Intention war Deiner Ausgangsfrage einige hilfreiche Argumente beizusteuern, dass Du diese als Angriffe gewertet hast, bedauere ich.
     
  11. BettyBoo

    BettyBoo Poweruser

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    OP Jutti schrieb oben als erstes von elektiven Eingriffen.
    Es ging nirgendwo um Diskriminierung oder Ausgrenzung.
    Dass alle Patienten potentiell als infektiös anzusehen sind im OP ist ein alter Hut und hilft hier auch nicht weiter, es ist höchstens leicht gesagt von denen, die noch nie im OP gearbeitet haben.
    Soll das OP Personal doch täglich sein Leben riskieren...

    Ich kann dir mit der rechtlichen Lage leider auch nicht weiterhelfen, Jutti, aber ich würde den Prof direkt ansprechen, ob er selbst das irgendwie mit einem gültigen Gesetzestext untermauern kann.
     
  12. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Guten Morgen!

    Danke an Fachidiot und BettyBoo für eure konstruktiven Ratschläge.:up: Auch wenn ihr mir nicht komplett weiterhelfen konntet, habt ihr wenigstens verstanden, worauf ich hinaus wollte.

    Ich dachte, dass sich auf meine Frage jemand meldet, der sich mit den Gesetzestexten oder evtl. Urteilen auskennt. Denn die gibt es ja hier im Forum.

    Na ja, dann werde ich mich mal selber schlau machen und wenn ich mehr weiss, werde ich mich vllt. wieder melden.

    LG
     
  13. lusche

    lusche Poweruser

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    Hallo opjutti,
    mit Gesetzestexten bzw. Urteilen kann ich Dir auch nicht weiterhelfen, leider.

    Aber ich selbst habe schon das Instrumentieren verweigert. Der Grund hierfür lag allerdings darin, dass ein bestimmter Chefarzt einfach zu fahrig und hektisch mit den scharfen Instrumenten war und es an der Tagesordung war, dass die Instrumentierkraft verletzt wurde. Leider brachten eindringliche Bitten und Gespräche mit ihm nichts, so blieb mir nur die Möglichkeit mich zum Selbstschutz „zu verweigern“. Das wurde akzeptiert und nicht als Arbeitverweigerung gewertet.
    Ebenso blieb es für uns als OP Personal folgenlos, das Instrumentieren oder Springen bei Interuptios abzulehnen.

    VG lusche
     
  14. opjutti

    opjutti Poweruser

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    @lusche:

    Genau darin sehe ich das Problem.

    Bei jeder Stichverletzung gibt es reihenweise Untersuchungen und Nachkontrollen, weil der Betroffene nicht weiss, ob der Patient Hepatitis oder HIV hat und eine Übertragung stattgefunden hat. Das erfährt er erst nach Wochen quälender Ungewissheit!

    Aber bei einer Operation mit einem bereits bekanntem Risiko soll sich die IPK diesem einfach so aussetzen. Es darf dann schon mal erlaubt sein, darüber nachzudenken.

    LG
     
  15. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Da mein Beitrag oben wohl überlesen wurde: Warum sollten im OP andere Regeln gelten als auf Station? Auch dort besteht die Gefahr von Stichverletzungen. Trotzdem darf ich die Betreuung eines infektiösen Patienten nicht verweigern.
     
  16. lusche

    lusche Poweruser

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    Hallo opjutti,
    ich sehe es genauso wie Du und ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass diese Warterei auf das Ergebis fürchterlich ist.

    Auf jeden Fall sollte ja mal gleiches Recht für alle gelten. Wenn sich die Ärzte verweigern dürfen, dann auch das OP Personal.

    VG lusche
     
  17. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Ärzte dürfen aus diesem Grund eine Behandlung verweigern?

    Da hätte ich gern eine Quelle zu.
     
  18. opjutti

    opjutti Poweruser

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    @Claudia!

    Ein Arzt kann einen Wahleingriff sehr wohl ablehnen. Und eine elektive OP ist ja wohl nix anderes!
    Dafür braucht es keine Quelle.

    LG opjutti
     
  19. matras

    matras Bereichsmoderator
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    Auch ein Wahleingriff ist unter Umständen eine lebensnotwendige OP. Seit wann darf die ein Arzt verweigern? Zumindest wenn er von der Ausbildung und sonstigen Begleidumständen in der Lage ist diesen durchzuführen, möchte ich den Grund wissen der ihn/sie berechtigten soll die OP zu unterlassen?
     
  20. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Meines Wissens sind auch elektive OPs in der Regel medizinisch indiziert. Oder reden wir hier von kosmetischen Operationen etc. ?

    Ich kann doch nicht einem Hepatitis-Patienten seine Tonsillektomie verweigern, oder seine Gallensteine drinlassen. Kriegt er halt zig Koliken, Hauptsache, ich bin außer Gefahr - dies halte ich für ethisch nicht durchsetzbar.
     

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