Heimbeatmung

Dieses Thema im Forum "Außerklinische Intensivpflege" wurde erstellt von SrSa, 31.12.2005.

  1. SrSa

    SrSa Senior-Mitglied

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    Hallo zusammmen,
    Zur Zeit arbeite ich bei einem PD, wo ich mich total unterfordert fühle.
    Am Montag gehe ich zu einem Vorstellungsgespräch, die Hauptsächlich Heimbeatmete Patienten betreuen. Das alles hört sich gut und auch nach Arbeit an. Ich hoffe, dass dort meine Fähigkeiten als Gesundheits- und Krankenpflegerin mehr gefordert werden, als da wo ich jetzt bin.
    Hat den schon jemand Erfahrungen in diesem Bereich gemacht? Sowie positiv als auch negativ?!
    Freue mich über schnelle Antworten und nen guten Rutsch ins Jahr 2006 für alle.
    Lieben Gruß SrSa :nurse:
     
  2. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo SrSa,
    jaaaa ich habe vor einigen Jahren mal für einen solchen Pflegedienst aushilfsweise gearbeitet.

    Ich habe sowohl positive als auch sehr negative Erfahrungen gemacht.

    Du arbeitest alleine oder mit den Angehörigen zusammen.
    Viele Angehörige wollen, dass der Handgriff immer gleich ausgeführt wird, so z.b. Pflaster muss immer von links nach rechts geklebt werden.


    Mein damaliger Pflegedienst wurde von Pflegekräften geführt die knapp 2 Jahre Intensiverfahrung hatten und mir dann gesagt haben wie ich z.B. eine Trachealkanüle wechseln soll.

    Ich sollte dann auch 100 km zu einem Patienten fahren um dann nach 4 Stunden 150 km in eine andere Richtung zum nächsten Patienten zu fahren.

    Sehr angenehm ist, dass du die Kunden in der Regel länger kennst, meist sind auch immer die gleichen PK bei den Kunden.

    Du kannst dir die Arbeit einteilen wie du willst, oder die Angehörigen meinen.
    Du hast ausreichend Zeit für einen Patienten und arbeitest ohne Zeitdruck.

    Mir hat es nicht sonderlich gut gefallen und es wäre für mich nichts auf Dauer gewesen. Was aber sicher an der Führung des Pflegedienstes lag, die Arbeit mit den Patienten hat Spass gemacht.

    Du betreust auch häufig die Angehörigen mit.

    viel Spass
    Narde
     
  3. SrSa

    SrSa Senior-Mitglied

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    Danke

    Hallo Narde,
    danke für deine Erfahrungen.
    Darf ich fragen wie dein PD hies oder in welcher Stadt er war.
    Da wo ich gleich hin muß, der heißt isb.
    Wie war denn so dein Lohn und vorallem die Arbeitszeiten????
    Und mußtest du die Strecken mit deinem Privatwagen fahren???
    Fragen über Fragen, hoffe, dass sie nicht nerven.
    Bin gespannt wie das VSG gleich wird.

    LG SrSa :nurse:

    P.S. freue mich auf eine weitere Email
     
  4. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo SrSa,
    da ich auf 400,- Eurobasis gearbeitet habe, waren es 9,-- Euro je Stunde.
    Ich musste mit meinem Privatwagen fahren und habe aber keine Fahrtkosten bekommen, das war im Stundenlohn eingerechnet.
    Der Pflegedienst ist in München.
    Meine Arbeitszeiten waren unterschiedlich, abhängig davon, was die Krankenkassen für den Patienten genehmigt hatten, oder die Angehörigen selbst dazu gezahlt hatten.
    Das wechselte zwischen 4 Stunden und 12 Stunden.

    Anfangs war ich hauptsächlich im Stadtgebiet München, da waren die 9,- Euro Stunde o.k., da ich die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen konnte. Als ich aber dann ausserhalb München tätig werden sollte, eben mal 100 km zu einem Patienten für 4 Stunden fahren und dann zum nächsten wieder, fand ich die Fahrtkosten nicht mehr adequat eingerechnet, da auch die Arbeitszeit erst beim Patienten begann.
    Kleine Aufstellung:
    Wohnort von mir zum Patienten (Kleinkleckershausen) ca. 100 km, Fahrtzeit ca. 50 Minuten
    Arbeiten: 4 Stunden in Kleinkleckershausen, Weiterfahrt nach Hintertupfing
    Kleinkleckershausen - Hintertupfing 150 km, Fahrtzeit 2,0 Stunden
    Arbeitszeit dort 6 Stunden
    Heimfahrt 60 km, Dauer ca. 30 Minuten

    Wie du aus meiner Aufstellung siehst, war es für mich unlukrativ.
    Ich würde mich nicht mehr auf eine solche Arbeit ohne Fahrtkostenersatz einlassen, bzw. ein Dienstfahrzeug. Nur agierte dieser Pflegedienst als ich dort anfing nur in München und erweiterete später seinen Wirkungsbereich.
    Nach einigen sinnlosen Diskussionen haben wir und dann getrennt.

    Je nachdem was es an Hilfsmitteln für den Patienten gibt ist es leicht oder schwer zu arbeiten. Meine Kinästhetikerfahrung hat es mir leichter gemacht.
    Allerdings hatte ich einen 140 kg Patienten ohne Muskeltonus, der 3 täglich in den Rollstuhl umgesetzt werden musste, was alleine extrem anstrengend war. Es gab zwar einen Bettenlift, nur passte der nicht in das Zimmer des Patienten.

    Also viel Glück bei deinem Pflegedienst.
    Narde
     
  5. KleinMelli

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    Eure Erfahrungen mit Pflege und Heimbeatmung?

    Ich arbeite z.Z. noch in einem Pflegedienst, möchte und hatte auch Vorstellungsgespräch bei einem Intensiv-Pflegedienst, mit Heimbeatmung.
    Ich bin immer noch sehr hin- und her gerissen und würde mich riesig über eure negativen als auch positiven Erfahrungen diesbezüglich freuen!!!
    Jetzt heißt es nur noch 2 Tage Probearbeiten und dann wäre ich dabei.
    Also, ich hoffe sehr, dass ihr mir helfen könnt!!! BIIIITTTTEEEE!!!:gruebel:
     
  6. KleinMelli

    KleinMelli Newbie

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    Danke Narde 2003!
    Das macht die Entscheidung schwerer, aber vielleicht ist es besser,: "was man hat das weiß man, was man bekommt, dass weiß man nicht."
    Vielen Dank :roll:
     
  7. Morningstar

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    Hallo Melli,

    ich werde jetzt auch bei einem Pflegedienst für Heimbeatmung anfangen.
    Bin sehr gespannt auf die Arbeit und freu mich eigentlich auch...

    Ich kenne das leidige Problem mit den befristeten Verträgen noch dazu in Teilzeit auch zu genüge...

    Arbeitest du jetzt bei dem Pflegedienst?
    Wie gefällts dir?

    Der Morningstar
     
  8. Ying_Yang

    Ying_Yang Gast

    Ich überlege auch, zu einem Pflegedienst mit Heimbeatmung zu wechseln. Habe von einer Bekannten nur Gutes gehört. Wenn ich das hier von narde lese, überlege ich es mir vielleicht noch einmal. Von ISB habe ich übrigens nicht viel Gutes gehört.
     
  9. deichschwester

    deichschwester Junior-Mitglied

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    @ KleinMelli

    Moin,
    das ist erstaunlicherweise wie Fahrradfahren, das verlernst du nicht. Ich hatte 5 Jahre nicht mehr in einem Krankenhaus und 9 Jahre nicht mehr auf einer Station gearbeitet. Vor 4 Wochen habe ich ein Praktikum begonnen und hatte ähnliche Bedenken. Da war ich natürlich völlig erstaunt, wie flott ich wieder "drin" war. Es dauert halt seine Zeit, bis mir alle hausspezifischen Vorgänge vertraut sein werden, aber das ist bei einem Wechsel in ein anderes Haus auch nicht anders...

    LG
    deichschwester
     
  10. Morningstar

    Morningstar Senior-Mitglied

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    Hallihallo,

    arbeite jetzt seit drei Tagen für die Firma für Heimbeatmung.

    Mir gefällt es recht gut, hatte drei komplette Tage Einarbeitung, morgen ist mein erster Tag allein.

    Der erste große Vorteil, den ich bei dieser Arbeit erkenne, ist dass man Zeit für seinen Patienten hat und einem nicht die Zeit im Nacken sitzt.
    Das erste Manko an der Arbeit ist, dass man aus o.g. Gründen manchmal recht viel freie Zeit hat, Beispiel im Nachtdienst, wenn der Patient schläft...

    Aber ich denke dass mir die Arbeit sehr viel Spaß machen wird, ich freu mich!

    LG
    Euer Morningstar
     
  11. Ying_Yang

    Ying_Yang Gast

    Ich hatte am Mittwoch meinen ersten Arbeitstag, allerdings nur 1,5 Stunden Einarbeitung...
    Es gefällt mir bis jetzt sehr gut. Genau, man hat Zeit für seinen Patienten und kann die Pflege nach seinen Wünschen ausrichten. Außerdem ist ganzheitliches Know How gefragt, je nach Krankheitszustand des Patienten.

    Was ich als sehr anstrengend empfand, waren die Angehörigen inkl. 2jährigem Enkel, bei dem man immer aufpassen musste, dass er nicht die Schläuche abreisst...
    Ich habe bei der Patientin leider keinen Raum für mich.

    Aber alles in allem bin ich zufrieden und habe immer mal wieder Zeit, die Nase in ein Fachbuch zu stecken.
     
  12. eiseule

    eiseule Stammgast

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    Hallo zusammen, wie habe ich mir die Arbeit bei Heimbeatmung vorzustellen? Eine ganze Schicht bei einem Patienten? Wie wird das finanziert? Haben hier auch Anfragen zur Heimbeatmung, die aber bisher abgelehnt wurden.
     
  13. Morningstar

    Morningstar Senior-Mitglied

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    Hallo Eiseule,

    ja du bist die ganze Zeit bei deinem "Patienten". Ziel dieser Art der Pflege ist es, den Patienten wieder eine eigene Lebensführung zu geben, ihn wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Der Tagesablauf wird nach deinem Patienten gerichtet. Finanziert wird das ganze durch Kranken- und Pflegekassen.

    Es gibt in Deutschland ein Gesetz, das besagt dass jeder intensivpflegebedürftige Patient (incl. Beatmung) zuhause betreut werden muss, wenn es sein Wunsch ist. Das hängen die krankenkassen ja nun nicht an die große Glocke und so wissen die meisten Patienten davon nix... Die Kosten, die für die Kassen da so entstehen, können riesig sein. Aber das ist das Problem der Krankenkasse.

    Ich kann dir nix genaueres sagen, das hat mir auch nur ein Kollege so gesagt...


    LG, der Morningstar
     
  14. eiseule

    eiseule Stammgast

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    Hallo Morningstar, danke erstmal für deine Antwort!
    Nun bin ich erst recht neugierig geworden: vielleicht weiß ja der ein oder andere noch mehr über Finanzierungsmodelle.
     
  15. sunshineali

    sunshineali Newbie

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    Morningstar hat recht, wenn Patient oder Angehörige eine Betreuung zu Hause wünschen, muss die Krankenkasse die Kosten für Behandlungspflege übernehmen. (Ist meist auch günstiger als Intensivstation!)

    Das heißt bei (invasiv) beatmeten Patienten bis zu 24 std. tgl. eine Pflegekraft bezahlen. Je nachdem wieviel die Angehörigen übernehmen.
    Diese ist für die Beatmung, absaugen, o2 Gabe usw. zuständig.

    Dann gibt es zwei Möglichkeiten wer die Grundpflege übernimmt:

    1. sie wird auch angeordnet (vom Arzt) dann zahlt die Pflegekasse dafür an den Pflegedienst. Die Pflegekraft die vor Ort ist wird von Pflege- und Krankenkasse bezahlt, darf Behandlungs- und Grundpflege machen.:daumen:

    Oder

    2. die Angehörigen machen die Grundpflege und beantragen Pflegegeld (Pflegestufe vom MDK nötig!) Bekommen dann monatlich zusätzlich Geld ausgezahlt. Theoretisch dürfte die Schwester die die Behandlungspflege macht absolut nichts Grundpflegerisches machen, denn sie wird ja von der Krankenkasse bezahlt.
    Praktisch natürlich unmöglich. Ich arbeite gerade bei so einem Fall und wechsle trotzdem Windeln usw. ist doch doof die Mutter jedesmal zu rufen?!
    Bei Kindern ist es manchmal so, dass die Krankenkasse alle Kosten übernimmt, da die Pflegestufe oft noch nicht einschätzbar ist.

    Ach ja: es lebe die Bürokratie: wenn dein Patient und dessen Angehörige auch Hilfe im Haushalt brauchen, muss das Sozialamt diese zahlen. Die Krankenkasse zahlt z.B. nur das Reinigen von medizinischen Geräten.
    Also: wenn dein Patient seine Milch verschüttet darfst du es theoretisch nicht aufwischen, du wirst ja von der Krankenkasse (und Pflegekasse) bezahlt!!! :-)

    Ich hoffe das sind genug Info´s. Kann dir sonst auch noch ein paar nette Gesetzestexte rüberschicken... :-)
     
  16. Ying_Yang

    Ying_Yang Gast

    Ja, Du bist eine ganze Schicht bei einem Patienten. Wir haben nur 2 Schichten à 12 Stunden, entweder tags oder nachts, jeweils von 8-8. Es sind ca. 15 Dienste im Monat. Bei der Patientin, bei der ich zur Zeit bin, ist allerdings nicht an Besserung zu denken, die Therapie ist rein palliativ.
     
  17. eiseule

    eiseule Stammgast

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    Hm, ist bei Euch das Arbeitszeitgesetz ausser Kraft gesetzt? Mehr als 10 Stunden dürft ihr doch gar nicht arbeiten? Pause könnt ihr auch nicht machen, da ihr Einzelkämpfer seid. Habt ihr besondere Vereinbarungen?
     
  18. griesuh

    griesuh Gesperrt

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    hallo, bitte nicht falsch verstehen!

    bei Intensivversorgung in der ambulanten Pflege, auch mit Beatmung, sind solche Entfernungen die Du angibst überhaubt nicht zulässig!
    In einer außergewöhnlichen Situation oder Notfall, z.B. Ausfall des Beatmungsgerätes, muss das Pflegepersonal innerhalb kürzester Zeit vor Ort sein!!
    In Hessen ist das zumindest so geregelt.
    Das Thema Arbeitszeit, Entlohnung und km-Geld für privat genutzen PKW ist wieder eine andere Geschichte.
    Ich würde dir raten den Namen dieses Pflegedienstes bekannt zu geben und auf diese AUSBEUTERISCHEN Machenschaften eindeutig hinweisen, wenn dem tatsächlich so wäre wie es von Dir beschrieben wird.

    Darf ich ehrlich sein?
    Ich bezweifle die Richtigkeit deiner Angaben, zumindest was die Entfernung zu den Kunden anbelangt. Die Pflegedienste bekommen ein EINZUGSGEBIET welches sie angegeben haben, bewilligt. Rein betriebswirtschaftlich sind die von dir genannten Enfernungen überhaupt nich realistisch. Wie gesagt, solche Entfernungen sind bei ambulanten Intensiv-Kunden nicht zulässig. Abgesehen davon, wie machst Du das bei einen 400 Euro JOB? So wie du das beschreibst, wirst du nur maximal 4 Tage im Monat eingesetzt, da du ja nach Deiner eigenen Rechnung, 4 Std. beim Kunden plus 2-3 Stunden Fahrtzeit damit schon 7 Stunden täglich, denn Fahrtzeit von Kunde zu Kunde ist ARBEITSZEIT, unterwegs bist.
    Was Bezahlung, Arbeitszeit, KM-Geld belangt, sollten diese Angaben den Tatsachen entsprechen ist das eindeutig AUSBEUTUNG und unterlassene Fürsorgepflicht gegenüber den Arbeitnehmern
     
  19. Ying_Yang

    Ying_Yang Gast

    Nein, es gibt keine besonderen Vereinbarungen. Laut Arbeitsvertrag haben wir durchschnittlich eine 40 Stunden Woche und die Pausen werden abgezogen d. h. wir müssen sie nacharbeiten. Aber Du hast Recht, offiziell haben wir keine, denn wir sind ja immer in Bereitschaft. Vor allen Dingen ist es ziemlich anstrengend, 5 Tage am Stück zu arbeiten. Eine Kollegin hat sogar einmal 36 !!! Stunden am Stück gearbeitet und kurz danach wieder 24 Stunden! Das ist echt kein Quatsch. Der Arbeitgeber profitiert einfach von der Arbeitsmarktlage.
     
  20. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo Griesuh,

    hast du genau gelesen? Ja? Anscheinend nicht.
    Dann hättest auch gelesen, dass ich geschrieben habe, dass es Patienten waren/sind, die eben nur 4 oder 6 Stunden vom Pflegedienst betreut wurden.
    Der Rest der Zeit wurde von den Angehörigen übernommen, somit waren die Patienten nicht unterversorgt.
    Wie ich auch geschrieben habe, war die Fahrtzeit mein Privatvergnügen.
    Es handelt sich nicht, wie bei einem Ambulanten Dienst, darum schnell hin und die Pflege abwickeln, sondern um eine zeitliche Betreuung, in der die Angehörigen entlastet werden und auch mal von Zuhause weg können.

    Also bevor du mir solche Dinge wie Lügen unterstellst, lies bitte genau. Es ist eben nicht bei allen Pflegediensten eine heile Welt.

    Narde
     
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