Heilerziehungspflegerin und Krankenpflegerin?

Dieses Thema im Forum "Talk, Talk, Talk" wurde erstellt von sommerheldin, 29.03.2010.

  1. sommerheldin

    sommerheldin Newbie

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    Hallo an alle,

    das ist nun mein erster Beitrag in diesem Forum. Ich habe lange überlegt ob ich euch die Frage stelle, aber ich möchte einfach wissen was ihr davon haltet.

    Momentan befinde ich mich im 3. Lehrjahr zur Heilerziehungspflegerin (Arbeit mit Menschen mit Behinderung) und werde im Juli die Ausbildung erfolgreich beenden. Ich hätte die Möglichkeit in Wohnheimen, Pflegeheimen, Kindertagesstätten, Werkstätten oder Schule zu arbeiten.

    Mein zweites Fachpraktikum absolvierte ich auf einer Station für Intensivpflege in einem Wohnheim. Dort wohnten Kinder und Jugendliche die intensiv-medinzinisch betreut werden mussten (PEG, Tracheostoma). Die Arbeit war wirklich sehr interessant. Leider musste ich feststellen, dass Aufgaben wie z.B. "Sondieren" zum Berufsfeld der Gesundheits- und Krankenpfleger gehörte. Also bewarb ich mich im Frühjahr in einem Krankenhaus für diese Ausbildung. Alles lief gut und nun habe ich sogar einen Vertrag hier.

    Ich bin richtig stolz auf mich und freue mich auf die Ausbildung zur GuK, aber ich habe ein wenig Angst, dass meine Ausbildung zur HEP zu sehr in den Hintergrund rückt. Ich habe nun kaum Berufserfahrung (bis auf Praktika) und wenn ich nun 3 Jahre als GuK arbeite dann bin ich ja 3 Jahre aus meinem Beruf "raus". Abgesehen davon würde ich auch endlich gerne richtiges Geld verdienen und nicht um Bafög betteln und Schulgeld zahlen.

    Ich weiß im Moment einfach garnicht was ich machen soll :weissnix: Wie findet ihr die Kombination aus den beiden Berufen? Glaubt ihr, dass das meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessert? In der Zeitung und im Internet gibt es so viele Stellenangebote für GuK aber kaum für HEP :(

    Ich hoffe ihr habt ein paar erfreuliche Antworten...:verwirrt:
     
  2. Leonie:-)

    Leonie:-) Junior-Mitglied

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    Anfangs wollte ich auch eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin machen! Habe mich dann aber doch für die Krankenpflege entschieden...
    fand es auch etwas doof,dass die Heilerziehungs-Lehre schulisch ist und somit nicht bezahlt wird. Aber ich finde die Idee sehr gut, noch eine Ausbildung zu machen. Habe zwar nicht viel Erfahrung,aber kann mir DENKEN,dass die Berufschancen dadurch noch steigen... Denn dann kannst du ja in mehreren Bereichen arbeiten! Also ist meine Meinung dazu :-) Jedenfalls sind das tolle Berufe :cheerlead:
     
  3. kiki83

    kiki83 Junior-Mitglied

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    hallo

    ich würde das auf jedenfall als vorteil sehen menschen mit behinderungen sind ja auch öfters im KH da ist dir deine ausbildung als HEP sicher sehr von vorteil.
     
  4. sommerheldin

    sommerheldin Newbie

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    Danke für euren lieben Worte!!

    Aber was ist denn wenn ich später einmal in ein Wohnheim für Menschen mit Behinderungen möchte und mein Arbeitgeber sagt das ich ja keine Berufserfahrung habe...Bis eben auf das Praktikum..Möchte ja nicht aus dem Beruf "rauskommen".. Soll ja nicht umsonst gewesen sein!

    Geht das nur mir so oder macht ihr euch auch schon während der Ausbildung Gedanken und einen Arbeitsplatz? Also in die Richtung Zukunftsängste, weil man eventuell keinen Job bekommt?! Ach es ist irgendwie alles konfus :verwirrt:

    LG
     
  5. billybatty

    billybatty Gast

    Ich finde du solltest das nochmal mit der Ausbildung überdenken. Du scheinst ja sehr gerne als HEP zu arbeiten und strebst auch an nach der GuK-Ausbildung weiter in Behindertenbereich tätig zu sein. Das einzige was dich stört sind das einige medizinischen Tätigkeiten ins Aufgabenfeld der Krankenpflege fallen.

    Bewirb dich erstmal, arbeite und mach deine Erfahrung. Wenn dich der Beruf nicht erfüllt und du unbedingt GuK lernen willst, dann tu es. Finde allerdings das dies ein Rückschritt wäre, würde an deiner Stelle eher in Richtung Pädagogik / Heilpädagogik gehen.
     
  6. sommerheldin

    sommerheldin Newbie

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    Ich konnte es nicht passender beschreiben :-) Danke..:-)

    Und ja klar bereitet mir die Arbeit als HEP sehr viel Freude! Könnte mir jede Arbeit vorstellen, quasi Wohnheim, Werkstatt, Kita etc.. Ganz egal - hauptsache erstmal einen guten Berufseinstieg!

    Ich habe gelesen das die Heimerer Schulen Fortbildungen anbieten, wie z.B. einen Spritzschein. Das wäre doch eine weitere medizinische Qualifikation die ich dann noch nutzen könnte :-) Weiß jemand ob das erworbene Wissen nach 2 bis 3 Jahren aufgefrischt werden muss, also mit einem erneuten Besuch einer Fortbildung?!

    LG
     
  7. Terrier

    Terrier Stammgast

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    Eine Freundin von mir ist HEP und möchte nun, nachdem sie ihr Baby bekommen hat, sich ebenfalls um eine Ausbildung als GuK bewerben.
    Sie sagt, dass man da weitaus besser einsetzbar ist, ein größeres Spektrum hat.
    Hm, ich finde, dass die Ausbildung zur GuK dir nicht schaden wird und während der 3 Jahre Ausbildung bist du zwar aus der HEP "raus", aber sitzt nicht zu Hause rum, sondern lernst ganz viel dazu. Was dir später, solltest du wieder als HEP arbeiten wollen, sicher auch ein Stück weit helfen könnte.

    Aber entscheiden musst du dich letzten Endes und ich wünsche dir viel Erfolg dabei! :wink:
     
  8. Susi_Sonnenschein

    Susi_Sonnenschein Bereichsmoderatorin
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    Hallo,
    ich kenne ein Behindertenheim, in dem sowohl HEP als auch GuKP arbeiten. Ich denke, Du bist mit beiden Ausbildungen in einem Wohnheim für Behinderte gern genommen, vor allem, wenn Du beide Ausbildungen hast.

    Wenn Du Dich nicht schon beworben und einen Ausbildungsplatz hättest, hätte ich gesagt, sammel erstmal ein paar Jahre Berufserfahrung und schau, ob Du es wirklich für nötig hältst, noch eine Ausbildung dranzuhängen. Allerdings macht man es dann oft nicht mehr, weil es schwierig ist, dann wieder mit Auszubildendemgehalt auszukommen.
     
  9. sommerheldin

    sommerheldin Newbie

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    Danke nochmal für die Antworten :-)

    @Susi_Sonnenschein: Ich habe bereits in einem Wohnheim für schwerstmehrfach-Behinderte gearbeitet und ich weiß das sie auch beide Berufsbilder nehmen...Aber ich habe halt gedacht das sich meinte Chancen auf dem Arbeitsmarkt dahingehend verbessern..Quasi als Qualifikation!

    Berufserfahrung sammeln klingt sehr gut, aber wie du schon sagtest: ob man dann nochmal mit Ausbildungsgeld auskommt, wenn man ein paar Jahre immer einen guten Lohn hatte :(

    Ist alles ein wenig verzwackt gerade :/ An Fortbildung bin ich definitiv interessiert, ob nun als HEP oder GuK. Aber wie Alf schon sagte, es geht eigentlich nur um die medizinischen Aspekte, da ich ja schon gerne mit Menschen mit Behinderungen arbeiten möchte.

    LG
     
  10. Terrier

    Terrier Stammgast

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    Und aus genau diesem Grund würde ich es an deiner Stelle auch machen!
    Oder, du hättest als HEP eine gute Weiterbildung, die dich qualifiziert und mit der du besser da stehst, als andere HEP (ohne diese Weiterbildung).
    Wichtig ist eben heutzutage, dass man einiges (mehr) vorweißen kann und sich unentbehrlich macht.
    Aber, wie schon geschrieben, die Entscheidung können wir dir nicht abnehmen.
     
  11. sommerheldin

    sommerheldin Newbie

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    Naja Weiterbildungen gibt es ja viele und die muss man definitiv besuchen. Ausbildung machen und ein Leben lang in dem selben Betrieb arbeiten ist eben nicht mehr drin. Weiterbildungen würde ich bei beiden Berufen als Vorteil sehen. Ich habe auch gehört das in der Ausbildung zur GuK nur wenig über Behinderung gesprochen wird. Aber Menschen mit Behinderungen müssen auch mal ins Krankenhaus. Und ich denke einfach das ich als HEP dann sehr gut auf die Bedürfnisse dieser eingehen kann.

    Meine Angst ist einfach nur das ein späterer Arbeitgeber meine HEP Ausbildung nicht anerkennt, weil ich ja nie richtig in dem Beruf gearbeitet habe (bis auf die Praktika). Aber die Ausbildung hat mich so geprägt und ich habe so viel lernen können.

    @Terrier: Zum Punkt "mehr vorweisen": Weiterbildungen oder eben mehrere Ausbildungen?

    Weil ich finde die Kombination HEP und GuK sehr gut, da ja eben auch Menschen mit Behinderungen ein Stoma oder eine PEG haben. Das wäre dann quasi eine Fachkrankenschwester für Menschen mit Behinderungen :mryellow:

    Grüße
     
  12. heihei123

    heihei123 Newbie

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    Hallo erst mal,
    also meine Meinung ist: Je mehr man weiß/kann, um so mehr Möglichkeiten hat man. Deine HEP hast du ja schon in der Tasche u. wenn du jetzt eine Zusage für die Ausbildung z. GuK bekommen hast, würde ich sie ergreifen. Das kostet dich ja kein Geld, du verdienst ja auch was dabei.
    Egal wo du später einmal arbeiten möchtest, dir stehen mit dieser zusätzlichen Ausbildung mehr Wege offen! Deine Angst, dir würde zuwenig Berufserfahrung vorgeworfen, teile ich eigentlich nicht sooo sehr, du warst ja nicht für Jahre total berufsfremd abgetaucht, sondern hast dich auf med./pflegerischem Niveau weitergebildet. Auch wenn da die Praxis nicht vorrangig war, wirst du auf jeden Fall einen interessierten und engagierten Eindruck hinterlassen.

    Du wirst vielleicht jetzt in deinem Beruf arbeiten u. evtl. in wenigen Jahren schwanger werden, (nur mal angenommen), u. für mehrere Jahre pausieren. Der "Wiedereinstieg" wird dir erheblich leichter fallen, wenn du 2 Ausbildungen nachweisen kannst. Du kannst dich auf versch. Stellen bewerben!
    Mit HEP kenne ich mich nicht so gut aus, aber als GuK hast du auch wirklich sehr viele Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung, es stehen ganz viele Sparten offen......
    Ganz liebe Grüße u. viel Glück bei der Entscheidung!
    heihei
     
  13. Stolluba

    Stolluba Newbie

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    Ich bin gelernte Heilerziehungspflegerin (Examen gemacht 2000), arbeite aber schon seit 2001 in der Altenpflege...
    Ich weiß jetzt nicht ob sich das in der Zwischenzeit geändert hat, aber wir haben in der Ausbildung PEG-Pflege etc, Stomawechsel und -pflege und DK legen, wechseln und pflegen noch gelernt und ich darf dies auch machen...
    Ich arbeite inzwischen als verantwortliche Dauernachtwache, da gehören diese Dinge ja zu den alltäglichen Verrichtungen.

    Im Grunde finde ich Deinen Ansatz, das Du mit 2 Ausbildungen für den Arbeitgeber "interessanter" bist absolut richtig, denn gerade in der Pflege ist Flexibilität und die Möglichkeit in vielen Bereichen eingesetzt werden zu können unheimlich wichtig.

    Andererseits solltest Du halt auch überlegen das nochmal 3 Jahre eine sehr lange Zeit sind... ich weiß nicht wie alt Du bist... aber überleg Dir auch welche privaten Ziele Du hast. Wenn ein Partner auf Dich wartet, bzw. auf die Familiengründung... dann können 3 Jahre extrem lang werden. Und dann solltest Du nach der 2. Ausbildung ja möglichst auch noch 1-2 Jahre arbeiten um Berufserfahrung zu sammeln.
     
  14. sommerheldin

    sommerheldin Newbie

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    Danke für deine Antwort! Schön das man auch von jemand hört der HEP ist :-) Also ich bin jetzt 21, quasi noch jung :-) Ich würde die 3 Jahre auf mich nehmen, weil ich ja schon großes Interesse mich medizinisch weiter zu qualifizieren. Wir haben leider über solche Sachen wie PEG oder DK nur gesprochen..Und wir dürften das auch nicht machen. Es sei denn eine Einrichtung wäre dazu bereit, aber da wir es nicht gelernt haben, glaube ich nicht das sie das durchgehen lassen!

    Ich ringe momentan immer noch mit mir. Bei dem Gedanken an die Ausbildung zur GuK zaubert sich ein riesiges Lächeln in mein Gesicht :-) Aber ich habe einfach Angst, dass die Ausbildung zum HEP später nicht mehr anerkannt wird, weil ich ja nun noch keine Berufserfahrung habe :/ Aber GuK können ja auch in Behindertenwohnheimen arbeiten!

    Liebe Grüße
     
  15. Stolluba

    Stolluba Newbie

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    Es ist mehr als schade, das das Berufsbild HEP immer mehr in den pädagogischen und betreuuenden Bereich geschoben wird, und die medizinischen Grundlagen immer weniger werden.
    Leider werden inzwischen HEPs ja auch nicht mehr als Pflegefachkräfte anerkannt... Ich habe nur Glück das mein Chef mich aufgrund der langen Erfahrung noch als Fachkraft anerkannt hat.. gemusst hätte er das nicht.

    Also wenn Du die Zeit noch hast... dann mach die 2. Ausbildung... Du hast dann einfach mehr Möglichkeiten, und gerade die GuK-Ausbildung ist eigentlich die variabelste von allen pflegerischen!
     
  16. scnucky

    scnucky Junior-Mitglied

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    GuK und AP
    Hallo,
    ich bin gelernte Altenpflegerin, aber ohne Berufserfahrung, da ich direkt nach der AP-Ausbildung die GuK Ausbildung begonnen habe, nun bin ich im zweiten Lehrjahr und bereue es nicht. Meine Erstausbildung kommt mir täglich zugute. Derzeit bin ich im Altenheim-Einsatz, es gefällt mir sehr gut, aber ich freue mich auch schon wieder aufs KH.
    Auch ich habe mich mit dem Gedanken getragen, HEP zu werden, nachdem ich ein Jahr in einer Einrichtung für geistig-, körperlich-, psychisch-, mehrfach- Behinderter MEnschen gearbeitet habe, auf einer Jugendwohngruppe. Das war lange vor meinen Ausbildungszeiten. Leider klappte es dann nicht mit dem Ausbildungsplatz.
    Aber ich denke mir, ich habe halt bald beide Ausbildungen und kann dann weiter entscheiden wo ich mal hin möchte, derzeit denke ich erst mal noch darüber nach, nach der Ausbildung relativ schnell eine Fachweiterbildung zu absolvieren, um mich weiter zu qualifizieren.
    Ich bin sehr gespannt wo ich in ferner Zukunft stehen werde.
    Ich wünsche dir alles Gute und das du die richtige Entscheidung triffst.
     
  17. Quarkwickel

    Quarkwickel Newbie

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    Du solltest die Ausbildung auf jeden Fall machen, wenn du Lust und Energie dazu hast! Ein Nachteil wird es sicher nicht sein. Wo machst du denn die Ausbildung? Vielleicht an einer psychiatrischen Klinik? Das wäre vielleicht so ein bißchen eine Schnittstelle..... habe selber schwerpunktmäßig meine Ausbildung in der Psychiartrie absolviert und dort viel gelernt...
     
  18. sommerheldin

    sommerheldin Newbie

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    Sozialassistentin, Heilerziehungspflegerin, Gesundheits- und Krankenpflegerin
    Mal wieder herzlichen Dank für eure aufbauenden Worte :-)

    @Stolluba: Ja ich finde es auch sehr schade das es nicht mehr medzinische Aspekte in meiner Ausbildung gab..Zumal es ja so viele Schwerstbehinderte gibt mit PEG o.ä. In meinem Praktikum in einer Einrichtung für schwerstmehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche konnte ich so viele Erfahrungen im medizinischen Bereich sammeln. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen und war auch so mein Input für die GuK Ausbildung.

    @scnucky: Schön wie du beschreibst, dass dir deine Erstausbildung viel weiterhilft. Was hat dich denn dazu bewegt gleich noch GuK zu lernen? Musstest du dich während der Ausbildung zur GuK auf viel neues einstellen oder war es in Ordnung? Weil ein HEP verfolgt ja schon andere Ziele als vielleicht eine GuK.

    @Quarkwickel: Ich absolviere die Ausbildung dann in einem ganz "normalen" Krankenhaus. Ich habe aber schon gehört, dass im 3. Lj. verschiedene Bereiche, wie z.B. Psychiatrie durchlaufen werden müssen.
     
  19. scnucky

    scnucky Junior-Mitglied

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    Hallo Sommerheldin,
    mich haben meine vorherigen Praktika und meine Selbstreflexion das die AP nichts für mich ist auf Dauer, dazu bewogen gleich noch die GuK zu machen. Mich reizt echt der medizinische Schwerpunkt und die vielen verschiedenen Disziplinen, die man während der Ausbildung durchläuft.
    Wir wechseln alle 6-8 Wochen den Bereich und ich lerne in einem Haus der Maximalversorgung. Mir gefällt es immer noch sehr gut, kann mir gar nichts anderes vorstellen. Bin ja derzeit wieder in der Altenpflege aber ich freue mich wahnsinnig aufs KH.
    Es ist von jeher mein Traumberuf gewesen und ich hab einfach mehr Wissen und eine größerer Entschidungsmöglichkeit und muss mich net mit den jeweiligen HA´s auseinander setzen, wie das halt im AH so ist.
    Von der Altenpflege war ich nie 100 % überzeugt, es war eine Lösung auf Zeit. Nun läuft die Zeit schon auf die Zwischenprüfungen zu und es wird unheimlich viel gefordert und das zu koordinieren ist nicht immer einfach aber es wird einem soviel zurück gegeben auch von den Kollegen. Das kannte ich halt nicht, wurde zuvor während der AP Ausbildung regelrecht verheizt, das ich kurz vor einem Burn-Out stand und alles hinschmeissen wollte. Heute bin ich froh es nicht getan zu haben aber eine neue Chance erhalten zu haben. MIr geht es so gut wie nie zuvor und das zeigt mir, das ich für mich die richtige Entscheidung getroffen habe, meinen Traumberuf zu erlernen. ICh habe einfach die Möglichkeit mir hinterher mein Berufliches BEtätigungsfeld auszusuchen und von daher gebe ich mir große Mühe alles gut hin zu bekommen.
     
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