Heftige Probleme durch Angehörige

Dieses Thema im Forum "Ambulante Pflege / Private Kranken-Altenpflege zu Hause" wurde erstellt von PflegerMarcus, 22.12.2006.

  1. PflegerMarcus

    PflegerMarcus Junior-Mitglied

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    Hallo Zusammen ich möchte euch gerne folgende von mir erlebte Situationen schildern und hoffen das ich ein paar nützliche Ratschläge abstauben kann ...

    Es begann vor ca 2 Wochen als ich bei einer sehr adipösen Patientin war die bei ihrer Tochter und ihrem Schwiegersohn lebt. Sie liegt in einem Pflegebett und wird wöchentlich von 2 KG´s die vorbeikommen unter anderem auf die Bettkante mobilisiert.
    Der Schwiegersohn verlangte von den Pflegekräften also das wir sie bei der Grundpflege ebenfalls auf die Bettkannte mobilisieren was aber nicht ohne unseren Rücken zu ruinieren möglich ist. Dies versuchte ich ihm auch klar zu machen. Er hat daraufhin bei meiner Cheffin angerufen und sie dazu gebracht mich zu zwingen diese Pat. ebenfalls auf die Bettkante zu mobiisieren.
    Wenige Tage später war Haarwaschtag (immer Freitags mit einer Wanne im Bett) und ich versorgte die Dame wie gewohnt. Ich fuhr das Wochenende ebenfalls zu dieser Frau und Montag Nachmittag beschwerte sich dieser Schwiegersohn bei meiner Cheffin über mich und erfand irgendwelche Lügen in denen er unter anderem behauptete ich hätte ihr die Haare nicht richtig getrocknet (man erinnere sich, ich war nach diesem Freitag jeden Tag da und er sprach dieses Thema nicht an).
    Meine Cheffin hat sich natürlich richtig aufgeregt und mir gesagt das ich mir dort mehr Mühe geben soll und mehr auf die Angehörigen eingehen da wir ja schließlich 2 Einsätze Täglich dort fahren (Anmerkung: Der Pflegedienst ist mit über 200 Pat. einer der größten in MG) und wir viel Geld von ihnen bekommen .
    Ich biss also die Zähne zusammen und fuhr weiterhinn jeden Tag dorthin und versorgte diese Pat. nach bestem Wissen und Gewissen , versuchte sogar nett zu dem Schwiegersohn zu sein der wie jeden morgen bei der Gp auf der Couch saß frühstückte und seiner Schwiegermutter zwischen die Beine sah als ich sie versorgte.

    Nun kam der heutige Tag :
    Ich fuhr wie immer dorthin und es war wieder Haarwaschtag der von dummen Kommentaren seinerseits vonstatten ging. Nachdem ich dieser Pat. die Haare wieder gründlich getrocknet hatte bat ich ihn oder seine Frau doch zu überprüfen ob die Haare nun trocken genug seien woraufhin er mit einem breiten Grinsen antwortete ich müsse ja nun wissen wie man Haare trocknet...
    Darauf antwortete ich das er sich das letzte mal ja auch nicht bei mir beschwert hatte als er meinte ich hätte die Haare nicht richtig getrocknet und ihm das erst nach 3 Tagen aufgefallen ist. Er antworte das das nicht wahr sei da ich ja das Wochenende nicht da gewesen sei ...
    Ich sagte ihm das er sich irre und ich das Wochenende auch dagewesen bin was er auch in der Kurve nachlesen kann welche beim Pat verbleibt (was er auch täglich tut und seinen Senf dazu gibt)

    Das fand er nun so schlimm das seine Lügengeschichten über mich einen größeren Umfang annahmen und er sich telefonisch bei meiner Cheffin über mich beschwerte das ich unmöglich mit ihm reden würde und außerdem seine Schwiegermutter überhaupt nicht gut versorge. Meine Cheffin bat ihn dann seine Beschwerde schriftlich zu fixieren.
    Ihr könnt euch vorstellen was los war als ich im Büro eintraf...
    ... dort wurde ich erstmal von meiner Cheffin und der PDL in die Mangel genommen und mir wurde mitgeteilt das ich meine einstellung gegenüber Kunden doch stark ändern müsse und ich mit Konsequenzen zu rechnen habe sobald die schriftliche Beschwerde über mich vorliegt...!!!

    Ich habe nun das große vergnügen das WE und die Weihnachtstage Teildienste zu schieben so das ich nichts von diesem Fest habe da ich jeden Morgen früh raus und abends erst spät heimkomme ...

    Frohe Weihnachten
     
  2. Brady

    Brady Gast

    Hallo PflegerMarcus,

    es ist immer einfach hinterher was dazu zu sagen. Ich weiss auch nicht, wie oder ob ich besser in der Situation gehandelt hätte.

    Du versuchtest dem Schwiegersohn klarzumachen, dass eine Mobilisation kaum möglich ist. Das dein Rücken kaputt geht, interessiert ihm wohl herzlich wenig. Er ist Laie, will das volle Programm, ob zu leisten ist, eine ganz andere Sache.

    Also würde ich fortschlagen, sowas erst garnicht zu erwähnen, sondern fachlich ihm mitzuteilen, das dies im Team abzusprechen sei, wie dies geschehen kann. Egal ob Du vorher weisst, dass du keine Hilfe zur Mobilisation bekommst, sprich es an. Dann gibst du diese Fakten dem Schwiegersohn weiter. Denn für ihn sieht es anscheinend so aus, als ob du nicht willst.

    Er spürte wohl eine Diskriminierung seiner Schwiegermutter und wollte sich einfach mit der Aussage beschweren. Wenn jemand was sucht....findet er auch was....

    Wieso lässt Du es zu, dass ein Schwiegersohn bei der Grundpflege dabei ist? Was sagt die Patientin überhaupt dazu? Kann sie sich nicht äussern? Wenn der Schwiegersohn dabei ist, könnte man ihn auch zur Mobilisation auf die Bettkante in Anspruch nehmen?

    Wenn ich meine, dass die Haare gut gefönt sind ....frage ich nicht nach....warum auch? Egal wer es ist......Das provoziert mein Gegenüber, du begibst dich in die schwächere Position.
    Ich rate Dir, diese Patientin abzugeben. Es kann so nicht gehen, die Sache ist zu verkorkst.

    Mit deiner Cheffin würde ich auch nur fachlich argumentieren. Nichts anderes bringt Dich weiter.
    Vielleicht irre ich auch mit meinen Vermutungen oder Vorschlägen, aber es ist immer schwer aus der Entfernung.
    Hoffe aber, es wird einfacher ......

    Liebe Grüße und Dir auch ein frohes Weihnachtsfest Brady
     
  3. steffi1963

    steffi1963 Junior-Mitglied

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    Hallo Pfleger Marcus!

    Du hast es ja echt nicht leicht.
    Bei uns ist das einfacher geregelt,wenn da jemand Probleme mit Angehörigen oder Pat.,geht erst mal jemand anderes hin,ändert sich da auch nichts,geben wir die Pat. ab .
    Bei uns ist es so das wir noch etwas wert sind und unser Vorstand,sowie PDL absolut hinter uns steht.
    Wenn wir adipöse Pat.haben,machen wir ohne Hilfsmittel nichts.Ich brauch meinen Rücken noch etwas länger.
    Rückenprobleme sind auch keine anerkannte Berufskrankheit mehr.
    Ich persönlich lasse mich auch weder von Pat. oder Angehörigen,wie ihre persönliche Angestellte behandeln.
    Noch bin ich Mensch und keine Maschine.
    Wenn es bei eurem Pflegedienst nur ums Geld geht,könnt ihr einem Leid tun.

    Gruß

    Steffi
     
  4. PflegerMarcus

    PflegerMarcus Junior-Mitglied

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    Ja es ist leider so , ich bin seit 2002 bei diesem Pflgedienst der damals noch nicht so groß war...
    Früher war soetwas auch kein Problem einen Pat. abzugeben nun gehts ihr leider aber nur noch ums Geld und Rücksicht auf die Gesundheit wird nicht genommen. Ich habe auch diversen Dienstbesprechungen meine Rückenschmerzen die ich seitdem habe erwähnt aber sie geht darüber hinweg und lässt durchblicken das es ihr egal sei , hauptsache der Kunde ist zufrieden...!!!
     
  5. Brady

    Brady Gast

    Hallo PflegerMarcus,

    es ist dein Rücken. Da musst selber auf dich aufpassen und Verantwortung für deinen Rücken übernehmen. Wenn es nicht zu schaffen ist, muss eine andere Lösung her.

    Klagen über Rückenschmerzen bringt dich nicht weiter. Du musst eine Entscheidung finden und treffen.
    Das es heutzutage schwerer wird, keine Frage.


    Liebe Grüße Brady
     
  6. White Rabbit

    White Rabbit Newbie

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    Hi Markus

    find ich schade das deine Chefin nicht mehr hinter euch steht.
    Ich bin auch in einem kleinen Pflegedienst beschäftigt, doch bei uns ist der Chef selber jeden Tag draussen und er gibt uns auch Rückendeckung.

    Ich wäre zu dieser Kundschaft höflich, würde aber die Distanz waren und Dienst nach vorschrift machen.
    Nur nicht persönlich und mit nach Hause nehmen.

    MFG

    WR
     
  7. Brady

    Brady Gast

    Hallo White Rabbit,

    wo steht das, das sie nicht hinter ihren Leuten steht? Es ist klar, dass sie auf Beschwerden von Angehörigen reagieren muss.

    Denke aber, dass jemand der ins "Schussfeuer" gerät überlegen sollte, wie es dazu kam. Seine Anteile an dem Vorfall mitüberdenken, ohne das jetzt nach Schuld geschaut wird.

    Aus unserer Entfernung kann man auch dann schlecht sagen, der oder der andere ist schuld.

    Liebe Grüße Brady
     
  8. White Rabbit

    White Rabbit Newbie

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    Und wenn man die anderen Sachen ließt, dann hört sich das wohl schon so an?

    WR
     
    #8 White Rabbit, 23.12.2006
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23.12.2006
  9. Brady

    Brady Gast

    Hallo Withe Rabbit,

    aber das genannte Zitat hat aber doch nichts damit zu tun, ob die Chefin hinter einem steht. Es macht nur deutlich, das die Zeiten härter geworden sind. Darauf hat selbst ein Vorgesetzer kaum Einfluss. Zudem ist die Gesundheit des Mitarbeiters in erster Linie seine eigene Verantwortung. Da muss jeder auf sich selber aufpassen und für sich sorgen.

    Liebe Grüße Brady
     
  10. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo,
    ich glaube ihr entfernt euch allmählich vom Thema.

    Weihnachtliche Grüsse
    Narde
     
  11. Hallo PflegerMarcus,

    so wie du die Situation schilderst, kann ich White Rabbit nur zustimmen.
    Ich lese das auch deutlich heraus, da ich es auch von meiner Arbeit her
    nicht kenne, dass ein Chef meine Meinung und Stellungnahme so übergeht.
    Ich würde mich so nicht wohl fühlen.
     
  12. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Wahrehmung ist immer subjektiv. Hier wird nur die Position der Pflegekraft eingenommen. Wie wäre es mal mit einm Positionswechwsel? Warum reagieren die anderen beteiligten Personen, wie sie reagieren.?

    Elisabeth
     
  13. Oldtimer

    Oldtimer Gast

    Hallo Pfleger Marcus,
    wie reagieren die Angehörigen denn auf deine Kollegen, ich denke es wird ja auch einmal jemand anders diese Tour fahren!!
    Es gibt manchmal Situationen, wo einfach eine Antipathie besteht, aber das kann man mit einem Gespräch mit den Angehörigen klären.
    Frage doch einfach mal, was du in ihren Augen falsch machst und bitte sie, es dir doch persönlich zu sagen, so das man gemeinsam einen Ausweg findet.
     
  14. maple

    maple Junior-Mitglied

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    ich bin pdl in einem betrieb von 30 mitarbeitern.würde ich merken,dass sich einer von uns in so einer situation unwohl fühlen,würde ich ihn von der schicht nehmen.mir ist das wohl meiner kollegen wichtiger.
     
  15. steffi1963

    steffi1963 Junior-Mitglied

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    Das finde ich mal eine Aussage!

    Zu oft wird vergessen das wir nicht nur Werkzeuge von irgendjemandem sind,sondern Menschen.
    Bekommt man mal eine positve Bestätigung oder merkt,das man nicht nur als Arbeitstier mißbraucht wird,das Geld einbringen soll,lässt sich auch besser arbeiten.
    Es ist einfach nötig zu sehen,das jemand hinter einem steht.
     
  16. Stern26

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    Hallo PflegerMarcus. Was du dort geschrieben hast kommt leider viel zu häufig vor, das Chefs ehr dem Kunden glauben und dem alles recht machen wollen wir ihren Angstellten. Da hilft nur eins Augen zu und durch, seine Arbeit nach vorschrift hinzulegen und dann wenn du bei den gewissen Leuten raus bist abschalten. Lass das nicht zu nah an dich ran, das macht dich sonst kaputt.
     
  17. Brady

    Brady Gast

    Hallo zusammen,

    warum ist so schwer sich mal in die andere Lage zu versetzen? Es ist bei Unklarheiten oder Unstimmigkeiten meistens so, dass irgendwas auf beiden Seiten verkehrt gelaufen ist.

    Es sollte nicht um Schuld gehen, oder der Chef ist der böse...nutzt einen nur aus. Sondern es geht darum auch sich mal kritisch zu hinterfragen, was oder wo ist mein Anteil?

    Wieso konnte das passieren? Wie kann ich damit besser umgehen? Wieso reagiert mein Chef so und nicht anders? Das hat nichts nur mit "richtig" oder "falsch" zu tun, sondern es bedeutet kritisch sein. Nicht von vornherein sagen, ich bin gut, die anderen sind schlecht.

    Es gibt nicht nur Schwarz/weiss. Wenn ich den Eindruck von meinem Chef habe, dass er so ist, quasie nicht an dem Personal interessiert ist, dann ist es eben auch so. Er muss mich auch nicht loben, ich bekomme Geld für meine Arbeit. Er darf mich auch kritisieren, wenn er denkt, dass meine Arbeit nicht gut ist. Aber da habe ich auch Fachwissen um dem entgegenzutreten, nicht auf der Beziehungsebene schmollen und persönlich gekränkt sein.

    Ich habe immer Verantwortung für mich und meine Arbeit. Wenn der Chef mir nicht passt, dann muss ich dort auch nicht weiter arbeiten.

    Wie wäre es mal sich in eine andere Person zu versetzen? Alles aus dieser Perspektive zu betrachten? Dann sieht man aufjedenfall klarer...Denn meistens liegt die richtige Entscheidung dazwischen.

    Liebe Grüße Brady
     
  18. maple

    maple Junior-Mitglied

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    also ich muss dir wiedersprechen,brady.es gibt schon ganz klar angehörige,die versuchen deutlich zu zeigen,dass sie die "arbeitgeber" sind.da ich selber jeden tag in der pflege bin,weiß ich ganz genau,worüber ich rede.
    wenn es nur mit einem mitarbeiter probleme gibt,zwischenmenschliche chemie spielt da eine grosse rolle,lasse ich den kollegen woanders fahren.warum soll ich einem mitarbeiter eine belastung zumuten,die ich von ihm fernhalten kann?auch unsere mitarbeiter sind menschen!!!!!!!!!!!!sollten solche dinge mehrfachst passieren fahre ich zu einem gespräch und mache klar und deutlich,wie die weitere zusammenarbeit aussehen kann.in 14 jahren bestehen des pflegedienstes ist es bisher zu einer kündignung durch angehörige nach solch einem gespräch gekommen.das ist zu verkraften.mir ist es wichtiger,dass unsere mitarbeiter entspannt in die pflegen fahren,denn sie repräsentieren den betrieb nach außen.
     
  19. Brady

    Brady Gast

    Hallo maple,

    das ist deine Einstellung zu den Dingen. Es hat aber nichts damit zu tun, wie der Einzelne sich selber mit Problemen auseinander setzen sollte.

    Das du ein guter Chef sein willst, hat diesbezüglich nichts damit zu tun.


    Liebe Grüße Brady
     
    #19 Brady, 27.12.2006
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27.12.2006
  20. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Ich denke, hier geht es eher um das unprofessionelle Verhalten ... der Pflegekraft.

    Das ist aus meiner Sicht eine eindeutige Provokation. Wenn ich schon weiß, dass der Angehörige ein Problem mit mir hat, gieße ich nicht noch Öl ins Feuer.

    Wenn ich mich abgrenzen will, dann bleibt mir primär das Gespräch mit der PDL. Bringt das nicht den gewünschten Erfolg... sollte man überlegen, ob man die Konsequenzen auich tragen will: kündigen und eine andere Arbeitsstelle suchen.
    Sekundär kann ich versuchen ein Gespräch mit dem Angehörigen zu suchen. das macht man nicht ohne (unbeteiligte) Zeugen. Ergebnis war ja schön beschrieben: Aussage steht gegen Aussage.

    Zur Diensteinstellung. Wir sind in einem Dienstleistungsberuf tätig. Dazu gehört auch von vornherein deutlich zu machen, welches Produkt man verkaufen will und wo die Dienstleistung aufhört. Leider fällt oft zu spät auf, dass man dies versäumt hat- nämlich dann, wenn Angehörige Pflegekräfte komplett vereinamen und sie als persönliche Pflegesklaven sehen.
    Primär liegt die Schuld nie nur bei einer Partei: jeder hat seinen Beitrag geleistet für diese Entwicklung.

    Elisabeth
     
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