Haftungsfrage im Umgang mit Medikamenten: PTA vs. Krankenschwester

Dieses Thema im Forum "Fachliches zu Pflegetätigkeiten" wurde erstellt von Loone, 20.05.2013.

  1. Loone

    Loone Newbie

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    Hallo an alle!
    Ich bin auf der Suche darüber was die aktuellen Krankenpflegegesetze/Haftungsrechte über den Umgang bzw. das Haftungsrecht einer Krankenschwester im Bezug auf Arzneimittel sagt. In einer Hausarbeit will ich darüber diskutieren ob es sinnvoll wäre das Tabletten richten / vorbereiten in die Hände eines Pharmazeutisch-technischer Assistenten (PTA) zu geben. Wo liegen hierbei eurer Meinung nach die Vor und Nachteile und wo gibt es juristische Grenzen. Welchen Qualifikationsbedarf sollte die PTA erfüllen???
     
  2. Loone

    Loone Newbie

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    Hausarbeit Aufgabenneuverteilung in der Pflege

    Im Rahmen einer Hausarbeit möchte ich mich mit dem Thema der Aufgabenneuverteilung im Krankenhaus beschäftigen. Ich habe mir überlegt, welchen Vorteil/Nachteil es hätte wenn eine Pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA) das richten/vorbereiten der Medikation übernehmen würde. Diese Tätigkeit wird in meinem Haus derzeit noch von Pflegekräften im Routinebetrieb übernommen und birgt meiner Meinung nach eine menge Gefahren. Aspekte der Qualität, Kosten, Haftung, Juristische Grenzen und Qualifikationsbedarf sollten berücksichtigt werden. Danke für eure Hilfe!

     
  3. stormrider

    stormrider Poweruser

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    Warum willst du das Tabletten richten und vorbereiten in die Hände einer PTA geben?
    Die Krankenschwester ist doch aufgrund ihrer Ausbildung prädestiniert dafür.
    Die Ausbildungsinhalte einer PTA schauen ganz anders aus.
     
  4. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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    Schreib doch mal was Du schon alles hast. Bist Du in der Ausbildung zur PTA?
     
  5. anästhesieschwester

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    Hallo,

    meine Mutter ist PTA und sie sagt, dass man die Fülle an Medikamenten die es auf dem Markt gibt, auch als PTA nicht kennen kann. Ihrer Meinung nach sind Pflegekräfte über die Wirkstoffe und Präparate in ihrem Fachgebiet insgesamt wesentlich besser informiert.
    Außerdem wäre eine PTA ja nicht rund um die Uhr verfügbar. Wenn also eine Änderung der Medikation erfolgt, z.B. abends bereits gestellte Tabletten aus dem Dispenser entfernt werden müssen, wären doch wieder die Pflegekräfte gefragt.
    Letztendlich trägt die verabreichende Pflegekraft ja auch die Verantwortung für die Medikamentengabe - wenn sie nicht sicher weiß was sie da gibt (weil sie seit Monaten oder noch länger keine Tabletten gestellt hat) sehe ich das Ganze sehr kritisch. Aber das ist meine persönliche Meinung.

    Gruß
    Die Anästhesieschwester
     
  6. amezaliwa

    amezaliwa Poweruser

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