Häusliche Pflege mit Widrigkeiten

Dieses Thema im Forum "Ambulante Pflege / Private Kranken-Altenpflege zu Hause" wurde erstellt von Daisy18190, 30.01.2010.

  1. Daisy18190

    Daisy18190 Junior-Mitglied

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    Haben heute dank des Schneesturms in Mecklenburg-Vorpommern unsere Patienten so (siehe Foto) versorgen müssen. Mit Auto hatten wir überhaupt keine Chance, vom Hof zu fahren. Unser Glück war das Wochenende, so daß z.T. die Familien der Patienten mobilisiert werden konnten. Was macht ihr, wenn ihr absolut nicht zu Patienten kommt?:weissnix:
     

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  2. Markus23KP

    Markus23KP Stammgast

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    Als der Sturm Kyill war, bin ich nach meiner 12h Schicht (8-20) in der ambulanten Intensivpflege und Heimbeatmung auch nicht mehr Hause gekommen und meine Ablösung die zur 12h (20-8) Nachtschicht kommen sollte hatte auch keine Chance zum Dienst zu erscheinen... MUSSTE also beim Patienten bleiben, habe also 24 h durchgearbeitet und der Kollege der mich hätte ablösen müssen ist dann um 4 uhr losgefahren und hat mich um 8 uhr abgelöst , also meinen Tagdienst übernommen... War heavy, aber es ist nunmal eine Ausnahmesituation in der alle Verständnis füreinander haben müssen...!!! Gleiches gilt für die massiven Schneefälle zur zeit!
     
  3. Daisy18190

    Daisy18190 Junior-Mitglied

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    Da warst du ja wenigstens beim Patienten, wir sind absolut nicht hingekommen auf die verschiedensten Dörfer :cry1:. Heute rollts übrigens wieder mit ca. 40 km/h aber es rollt. Ich kam zwar überall recht spät trotz Hilfe von Kollegen, die eigentlich frei haben. Mal sehen, was Dienstag noch auf uns zukommt 8O. Ein gebrochenes Sprunggelenk gibts seit gestern abend auch schon im Team:cry:
     
  4. indy J

    indy J Poweruser

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    Hallo

    Erinnert sich jemand an das Schneechaos 2005 im Münsterland? Ich war damals Zivi in der ambulanten Pflege und hatte an dem Wochenende Dienst. Anfangs ging es noch. Da lag "nur" viel Schnee. Und da von den älteren Mitarbeitern niemand bei dem Wetter Autofahren wollte, durften wir zwei Zivis an dem Wochenende so ziemliche alle Schichten mitfahren. War auch nicht weiter schlimm, uns hats richtig Spaß gemacht.
    Problematisch wurde es, als die ersten Strommasten umgeknickt sind und die plötzlich keine Kommunikation mehr möglich war. Besonders die entlegenen Bauernhöfe konnten wir teilweise gar nicht oder nur mit sehr großer Verspätung anfahren. Es hat uns aber kein Patient und Angehöriger krumm genommen, dass wir nicht kommen konnten. Glücklicherweise hatten wir aber auch keinen Patienten, der dringend auf uns angewiesen war. Im äußersten Notfall hätten wir die Feuerwehr gerufen.
     
  5. narde2003

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    Als vor einigen Jahren das Schneechaos in Bayern war - der Schnee ging mir bis zur Hüfte - war ich im Rettungsdienst unterwegs.

    Die Notrufe waren nicht weniger, ein durchkommen kaum möglich, aber irgendwie ging es doch. Es war eine Herausforderung, wir konnten nämlich keine Angehörigen einsetzen und mussten uns zum Patienten mit Herzinfarkt durchschlagen.

    Ihr kennt wenigstens noch die Strassen und Hausnummern und Wege - bei uns waren nichtmal mehr die Strassenschilder und Hausnummern lesbar im Schneechaos. Wege zu den Häusern waren nimmer zu erkennen, die Fahrtrage einzusetzen ein Hohn. Dennoch haben wir es irgendwie geschafft in dieser Nacht.

    Irgendwie geht es immer, machte aber nicht wirklich Spass. Wir waren beide glücklich als die Nacht vorbei war und die Ablösung mit nur einer Stunde Verspätung eintraf.
     
  6. Daisy18190

    Daisy18190 Junior-Mitglied

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    Ja, im Rettungsdienst möchte ich bei solchen Bedingungen auch nicht sein !! Ist sowieso manchmal schwer, da noch immer nicht alle Hausnummern gut zu sehen sind, selbst bei gutem Wetter und im Hellen!
     
  7. AndyW

    AndyW Junior-Mitglied

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    Servus, auch wir haben mit den Widrigkeiten des Wetters zu leben, unsere Klienten wohnen teilweise sehr abgelegen und hoch auf einsamen Bauernhöfen. Aber sogar trotz Allradfahrzeugen müssen wir teilweise Termine absagen-die eigene Sicherheit geht vor!
     
  8. ellie

    ellie Junior-Mitglied

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    Hallo,
    mich hat`s erwischt. Glatteis, ausgerutscht, Arm gebrochen. Auf der Einfahrt eines Patienten. Meine grösste Sorge war - wer kann die restlichen Patienten übernehmen. Habs geschafft eine Kollegin zu erreichen, die ist mit dem Fahrrad! gekommen und hat die Tour zuende gefahren.
    Himmel, das Wetter ist echt gruselig. Auch wir müssen sehr abgelegene Höfe anfahren, bedauere meine lieben Kollegen sehr die jetzt raus müssen.
    Einige Patienten haben im Vorfeld schon gesagt das wir bei extremen Wetterbedingungen nicht kommen sollen. Die Gesundheit geht vor. Deshalb lege ich meine schmerzende Pfote jetzt auch wieder hoch. Euch allen die da draussen schaffen - ein sicheres Durchkommen!
    LG Elli
     
  9. Daisy18190

    Daisy18190 Junior-Mitglied

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    Hallo Ellie,

    gute Besserung für dich und deine "Pfote" :troesten:
     
  10. ycassyy

    ycassyy Poweruser

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    Bin seit Freitag auch im Dauereinsatz, die Hauptstraßen gehen stockend, die Nebenstraßen gar nicht, bzw nur zu Fuß. Da hilft nur eins: Augen zu und durch, irgendwie mus es immer weiter gehen (Gott seih dank, bisher noch keine Ausfälle durch Knochenbrüche). Viel Glück euch allen.
     
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