Hab ich kein Mitspracherecht als Schülerin beim Arbeitsplan?

Dieses Thema im Forum "Ausbildungsinhalte" wurde erstellt von alwaysbemythunder, 02.08.2010.

  1. alwaysbemythunder

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    Halli Hallo..

    Ich bin Schülerin im Unterkurs und zur Zeit für 3 Monate auf einer chirurgischen Station eingeteilt.
    Arbeite dort jetzt seit 2 Wochen.

    Da ich unter 18 bin, arbeite ich nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz, was dort auch recht streng eingehalten wird.

    Jetzt habe ich meinen Dienstplan für den August bekommen, und arbeite nächste Woche 6 Tage spät, habe nur am Donnerstag frei. Jedoch ist an diesem Donnerstag die Examensfeier unseres Oberkurses, wo wir als Unterkurs, "freiwillig" helfen.
    Sprich, ich habe an meinem freien Tag nicht frei.
    Der Tag wird aber nicht als Arbeitszeit gerechnet, also kann ich auch keinen anderen Tag frei machen.

    Nach diesem Donnerstag wo die Feier ist, hab ich dann nochmal Dienst bis Dienstag, sprich.. Also 9 Tage am Stück, was ja eigentlich nicht erlaubt wäre.
    Ich hab die Stationsleitung gefragt, ob ich nicht an dem Donnerstag wo die Feier ist, einen Frühdienst machen -, und dafür einen anderen Tag frei haben könnte.. Die stellte sich komplett quer, obwohl ich die einzige Schülerin bin, und wirklich nur einen Wunsch in Sachen Dienstplanänderung geäußert habe.

    Ich finde es ein bisschen ungerecht, dass alle anderen Schwester tauschen und drehen, wo es ihnen passt, und wir als Auszubildenden kein Mitsprache Recht haben.

    Meint ihr, ich sollte in der Schule meine Sichtweise schildern, und fragen, ob es nicht eine Möglichkeit gibt die 2 Dienste doch zu drehen?
    Es ist nicht schlimm, dass ich eben die 9 Tage arbeiten müsste, aber ich finde es einfach nicht fair, dass sich gar nicht mit meinem Wunsch beschäftigt wird, sondern das dieses viel mehr einfach unter den Teppich gekehrt wird.
    Ich möchte die Dienste ja nicht tauschen, weil ich auf irgendeine Party will oder einfach nur feiern gehen will, sondern weil ich eben an diesem Donnerstag zum Helfen eingeteilt wurde.

    Ratschläge wären lieb :(
     
  2. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Du hast also drei Tage Dienst, einen Tag frei und fünf Tage Dienst. Daran ist vom Arbeitszeitgesetz her absolut nichts auszusetzen. Auch nicht, wenn Du unters Jugendarbeitsschutzgesetz fällst.

    Die Hilfe beim Abschlussfest ist Dein Privatvergnügen. Die Teilnahme an einer Feier, auch wenn man da beim Auf- oder Abbau hilft, nicht als frei, sondern als unbezahlte Arbeitszeit anzusehen, ist ein - Ironie an - interessanter Gesichtspunkt. Sollte ich meine Arbeit im Haushalt oder das Vorbereiten meiner nächsten Geburtstagsfeier als Arbeitszeit eintragen? - Ironie aus.
     
  3. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Was du in deiner Freizeit machst, interessiert die Station nicht.

    Es geht primär um die Ausbildung. Dazu gehört net die "freiwillige Hilfe" bei einer Examensfeier. Wenn du also frei haben willst, dann musst du der Schule mitteilen, dass du nicht zur Verfügung stehst bei der Examensfeier.

    Ein Dienstplan ist kein Wunschplan. Tauschen kann- muss aber nicht genehmigt werden.

    Das Ganze hat nix mit dem Jugendschutzgesetz zu tun. Der AG kommt den Auflagen nach. Er plant dich entsprechend der Vorgaben. Aktuell bist du in der Praxis. Die Schule hat keinen Anspruch auf diesen Tag erhoben. Wäre auch schwierig- Feiern ist ja kein Ausbildungsinhalt.

    Elisabeth
     
  4. Joerg

    Joerg Poweruser

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    Ich schließe mich meinen Vorrednerinnen an.
    Also wirklich, mit welchen Vorstellungen mache Schüler in die Ausbildung gehen ist schon erstaunlich. Vieleicht sollte Deine Stationsleitung Deine gesamte Freizeitplanung in ihrem DP berücksichtigen. Wäre doch ein feiner Zug.
     
  5. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Na ja, die Alternative wäre doch einfach der Abschlussfeier fern zu bleiben und den freien Tag geniessen, aber denk dran, deine Abschlussfeier kommt auch irgendwann.
     
  6. Fleur79

    Fleur79 Newbie

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    Ich denke das sich die Stationsleitung gedacht hat, das es doch schön wäre am Abschlußfeiertag frei zu haben und nicht irgendwie Frühdienst oder sogar ein Spätdienst.
     
  7. midsommer

    midsommer Senior-Mitglied

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    Ich verstehe das Problem auch nicht. Warum meldest du dich denn zum Mithelfen bei der Examensfeier, wenn das anscheinend puren Stress für dich bedeutet??? Die Feier fängt doch sicherlich nicht morgens um 6 Uhr an und geht 8 Stunden? Das Leben ist kein Barbiehaus...:megaphon:
     
  8. definurse.bs

    definurse.bs Senior-Mitglied

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    Willkommen im Leben der berufstätigen Erwachsenen alwaysbemythunder!
    Was glaubst du, wieviele Absagen bei Feiern und Jubiläen jeglicher Art in 27 Berufsjahren Jahren als Examinierte im Drei - Schichtsystem meinen Lebensweg säumen?
    Das Leben ist hart und ungerecht! Besser man gewöhnt sich früh genug daran!
    Gruss
    D.
     
  9. DerStudent

    DerStudent Stammgast

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    Wenn ich das richtig verstehe (und bei unserer Schule ist das so), dann ist der Unterkurs quasi verpflichtet diese Feier auszurichten. Da nicht zu erscheinen macht gar kein gutes Bild.

    Aber ich denke mal, alwaysbemythunder hat jetzt gemerkt, dass sie hier kein Mitleid kriegt... ;)
    Und sie darf ja mal fragen, oder?
    Bei uns würde da kaum jemand nein sagen, wenn sie ne andere Schicht mit dieser Begründung tauschen wollte.
    Dass sie natürlich "kein Recht" darauf hat und auch deswegen nicht frei bekommen muss - unbestritten. 9 Tage am Stück sind doof, 12 doofer.
    Passiert eben in dem Job.

    Aber das muss man nicht zynisch, polemisch oder angreifend formulieren.

    DS
     
  10. Joerg

    Joerg Poweruser

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    Aber trotzdem ist es kein Tag der im DP angerechnet wird. Wenn die Schule das als offizielle Veranstaltung mit Anwesenheitspflicht ausschreiben würde, dann wäre es was anderes, aber das wird die Schule sicher nicht.
    Bei uns war es so ähnlich. Der Unterkurs hat die Examensparty unterstützt und der Mittelkurs hat eine Einstandsparty für den neuen Unterkurs ausgerichet. Beides waren ungeschriebene Gesetze, aber trotz allem haben sich nicht viele SL darum gekümmert. Einige von uns hatten am nächsten Tag sogar Frühdienst. Wenn Du dann halt nicht so lange bleibst hat auch jeder Verständnis dafür.
    Der Threaderöffnerin geht es ja nicht mal um den Tag nach der Feier, sondern um den, an dem die Feier ist und da hat sie sogar frei. Ich könnte ja durchaus verstehen, wenn sie sich bei ihrer SL um den Tag nach der Feier wegen Frei erkundigt hätte.
     
  11. Amy Blue

    Amy Blue Gast

    Verzeihung... man wird (insbesondere als Schülerin?) ja wohl mal fragen dürfen. Die Ausbildung ist auch schon am Anfang am Anfang sehr stressig, wenn man das Schichtarbeiten noch nicht gewöhnt ist, da kann ich verstehen, wenn man sich über jeden wirklichen Tag frei freut. Und bei uns ist die Vorbereitung der Feiern auch mehr oder weniger eine Pflichtveranstaltung - nicht zu kommen wäre ein no go! Verständlich, dass man das nach vielen Dienstjahren mit unzähligen verpassten Anlässen als Lapalie empfindet - in unserem Stadium der Ausbildung sind das für viele Schüler trotzdem ernste Anliegen:(
     
  12. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Gegen Fragen hat keiner was. Die Mithilfe bei der Examensfeier aber als "unbezahlte Arbeitszeit" anzusehen, den freien Tag daher als "nicht wirklich frei" zu zählen und dadurch auf "neun Tage am Stück" zu kommen, "was nach dem Jugend(arbeits)schutzgesetz gar nicht erlaubt ist" - das zeigt für mich eine sehr interessante Auffassung vom Berufsleben.

    Sie arbeitet einmal drei und einmal fünf Tage am Stück. Dabei hat sie genauso eine Fünf-Tage-Woche wie die meisten von uns, sie darf nur (noch) nicht so lange am Stück arbeiten wie wir.

    Fast jeder von uns hat auch im Frei seine Aufgaben und Verpflichtungen, ob man nun den Haushalt schmeißt, die Kinder zur Schule fährt, ein Ehrenamt ausübt oder den Wagen wäscht. Sollen wir das alle als Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz werten? :-?
     
  13. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Nach mehr als 10 Monaten Ausbildungszeit kennt man die Gepflogenheiten in einem KH. man kann sich selber einschätzen und es bestand sicher die Möglichkeit sich im Vorfeld bei der zuständigen SL zu melden um den Wunsch zu äußern.
    Aber selbst ein Wunsch muss nicht berücksichtigt werden. Das wirst du als Examinierte auch schnell lernen und nicht jeder Dienst kann dann mal so einfach getauscht werden.

    Hat das nicht was mit Selbstbewustsein zu tun- seine eigenen Interessen zu vertreten. Wann will ein Azubi damit anfangen?

    Und diese Aussage finde ich gelinde gesagt eine bodenlose Frechheit.

    Ich frage mich, ob nicht manche einfach noch zu unreif sind für diese Ausbildung.

    Elisabeth
     
  14. definurse.bs

    definurse.bs Senior-Mitglied

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    Ich hätte es nicht weniger direkt ausdrücken mögen ;)
    D.
     
  15. DerStudent

    DerStudent Stammgast

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    @ TE + Amy Blue

    Jetzt nutzt diese wunderbare Gelegenheit weise und blickt in Euch:

    Seid Ihr wirklich reif genug für diesen wunderbaren Beruf, indem freundliche Empathie so wichtig ist? Der nur voraussetzt, dass man grundsätzlich ein nicht-planbares Privatleben hat (das plant nämlich der Dienstplanschreiber indirekt mit), unter miesen Bedingungen (siehe diverse Themen hier und in der Presse) arbeitet und die Ausgangsfrage dieses Diskussion nicht nur für Schüler mit "Nein!" zu beantworten ist?

    Oder seid Ihr ehrlicherweise noch nicht "reif" für ein echtes Berufsleben? Vielleicht noch ein paar Jahre Schule, nen besseren Abschluss und dann im Zustand großer geistiger Reife was Vernünftiges werdet, mit normalen Arbeitszeiten, weniger "ungeschriebenen Gesetzen" und nem passenden Gehalt?

    :sdreiertanzs:

    DS
     
  16. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Das ganze erinnert mich an eine Mitschülerin aus meiner Ausbildungszeit. Sie dachte tatsächlich, dass man von Montag bis Freitag zwischen 6 und 22 Uhr in der Praxis ist. Auf die Nachfrage, was denn in der anderen Zeit so passieren sollte... na da sind doch die Schwestern da. Ohne Worte. Sie hat übrigens ihre Ausbildung bereist im ersten Monat abgebrochen.

    Ich bin nicht der Meinung, dass man kein Privatleben haben soll- im Gegenteil. Wer aber in diesen Beruf geht, der muss sich darüber im klaren sein, dass er sein Privatleben mit dem Beruf vereinbaren muss.

    Wobei mir gerade einfällt... dass ist in anderen Berufen net anders. Mein Männe kann ich net einfach mal so sagen: axo- da bin ich net da. Feiern werden in da auch vorher angemeldet und nicht erst wenn der Plan steht.
    Arbeitszyklen von 12 Tagen sind durchaus möglich... ohne vorherige Anmeldung des AG. Da erfährst u.U. am Do, dass das WE gearbeitet werden muss.
    Er arbeitet übrigens net in der Dienstleistungsbranche.

    Ein Azubi sollte nach einem Jahr entscheiden können, wo er Prioritäten setzt. Liegen die eindeutig im Privatleben kann man den Tipp von Student nur wärmstens empfehlen: sofort Branche wechseln.
    Dabei aber aufpassen, dass man eine findet, die die betrieblichen Anforderungen an die Freizeitgestaltungswünsche problemlos anpasst.

    Elisabeth
     
  17. midsommer

    midsommer Senior-Mitglied

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    Hier fehlt eindeutig der "DANKE"- Button, den ich das ein oder andere mal gerne gedrückt hätte.
     
  18. Joerg

    Joerg Poweruser

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    Hoppala, dass der Arbeitgeber im Rahmen seines Deligationsrecht einen DP erstellen darf ist Dir klar. Bei der Threaderöfferin hat er dies, unter Berücksichtigung des Jugendschutzgesetzes getan. Wo also bitte ist jetzt Dein Problem??
    In der Freien Wirtschaft würde Dir sicher auch kein AG mal 'nen Tag so einfach frei geben, nur weil Kollegen eine Party planen und Du diese mit ausrichtest.
    Mit Deinem Posting hat Du Dich schon irgendwie selbst disqualifiziert.
    Das sage ich als Betriebsrat, der eigentlich immer guckt wo man wie, irgendwas deichseln kann.
     
  19. DerStudent

    DerStudent Stammgast

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    Ich habe gar kein Problem.
    Ich weise junge zukünftige KollegInnen nur darauf hin, was sie zu erwarten haben.
    Natürlich darf der AG den Dienstplan erstellen! Nur dass sich mein Privatleben eben nach diesem Dienstplan zu richten hat. Was ja selbstverständlich ist - aber in dem Beruf eben immer nur 4 Wochen planbar. Und ja, es gibt auch andere Berufe wo man "mal" ein WE einspringen muss oder flexibel in seinen AZ sein muss.
    Nur dass ich eben der Meinung bin (und nix anderes tue ich kund), dass der Pflegeberuf in seiner Kombination aus sozial unverträglichen AZ, dem dazu mickrigen Gehalt und in seinen sonstigen Umgebungsbedingungen nicht mehr attraktiv ist. Und die besagten jungen KollegInnen jetzt die Chance zu inneren Reflexion nutzen sollen.

    Nicht dass sie als gefrustete, ausgebrannte und kranke Pflegekräfte enden...
    Und ja, es gibt auch die Zufriedenen und Glücklichen. Trotzdem darf man drüber nachdenken...

    DS
     
  20. alwaysbemythunder

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    ich wollte mit meinem beitrag gar nicht so sehr darauf eingehen, dass mir der eine tag, an dem ich frei hätte, so wichtig ist.
    ich werde natürlich auf die examensfeier gehen, ich habe mich mit einer anderen schülerin auch freiwillig bereiterklärt, am vorherigen tag unsere geschenke nach der mündlichen prüfung zu verteilen, kommt für mich nich in frage, da einfach abzusagen, nur, weil der dienstplan eben so fällt.

    mir ging es mehr darum, wie es in anderen kh's bzw auf anderen stationen gehandhabt wird.
    viele schwestern & pfleger tauschen und drehen ihre dienste teilweise bis zu 8x im monat, da is ein geburtstag, da hat mein mann frei, da muss ich zum tierarzt..
    aber wenn wir eine frage haben, wird sich damit wenig beschäftigt. war das erste mal, dass ich das erlebt habe, auf anderen stationen wurde sich immer mit mir darüber unterhalten, und ich akzeptiere es auch, wenn es eben keine möglichkeit gibt, die dienst zu drehen :-)

    aber ich hatte einfach das gefühl, dass es für die leitung der station nur eine zusätzliche last ist, sich auch noch mit der frage der schülerin in sachen dienstplan zu befassen ;)
     
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