Gute und schlechte Krankenhäuser

Dieses Thema im Forum "Talk, Talk, Talk" wurde erstellt von MTAF, 30.12.2008.

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  1. MTAF

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    Hy,

    weiss nicht genau ob es der richtige Themenbereich ist, aber mich würde mal interessieren ob ihr Krankenhäuser kennt die in eurer Gegend einen schlechten Ruf haben (ohne Namen zunennen) und was ihr dort schon gehört habt bzw. selbst erlebt habt? Und ob ihr ein gutes Krankenhaus kennt von eurer seite (also kein Hörensagen)

    Ich finde z. B. das Krankenhaus in Steglitz Berlin total gut. Lag schon mehrfach dort im Krankenhaus und habe mich einmal schon selbst dort einliefern lassen als ich ins Krankenhaus musste, da ich genau in das Krankenhaus was bei uns den schlechtesten Ruf hatte, eingeliefert werden sollte.
    Über das Krankenhaus hat man schon so viel schlechtes gehört. Eine freundin erzählte mir, dass sie mit einer Patientin vertauscht wurde die irgendwelche Medikamente bekommen hatte, die meiner Freundin überhaupt nicht gut getan hätten. Oder ein Klassenkamerad meiner Schwester wurde am falschen Bein operiert und hat seitdem erhebliche Schmerzen und musste nun, glaube auch eine Klassenstufe wiederholen, wegen zuviel Fehlzeiten. Ich persönlich habe dort gearbeitet, aber nicht als Krankenschwester und lag auch als Patient gezwungenermassen dort (war Notfall und dort ist das einzige in der Nähe). Als Patientin wurde ich mit 17 mit einem 4-5 jährigem Kind auf ein Zimmer gelegt, wobei das Kind den ganzen Tag und die dreiviertel Nacht nach der Mutter schrie. Ich bin ja sehr geduldig und bin also mehrmals die Nacht wachgeworden und habe sie beruhigt, aber das hielt nur solange bis ich wieder eingeschlafen bin. Naja das macht jedenfalls der Körper nicht lange mit und so bekamen dann die Schwestern von meiner Mutter etwas zuhören um dann auf die geniale Idee zukommen mich in ein Zimmer mit fast gleichaltrigen zulegen und das 6-jährige Mädchen, dass dort lag, mit der 4-jährigen zusammen. Aber auch sie floh dann mit der Mutter täglich aus dem zimmer. Ich kenne das von meinem Praktikastationen (Erwachsene) so, dass man versucht gleichaltrige auf einem Zimmer zulegen und das sollte bei einer Kinderstation dann erst recht funktionieren.Dass die zu den Eindrücken von Patientenseite.
    Als Klinikmitarbeiterin bekam ich dann auch die andere Seite mit. So waren die Schwestern der Meinung, dass es einem Patienten noch nicht schlecht genug gehen kann, also kann er ruhig 10 min klingeln bis sich einer aufmacht. Oft bin ich dann hingegangen, obwohl ich mich sowohl auf der Station nicht auskannte noch eine pflegerische Ausbildung hatte. Daher liess es sich nicht vermeiden, dass ich auch mal die Schwestern was sagen musste und die schnautzten mich gleich an, wie ich auf die Idee kommen könnte, sie anzusprechen. Und das schlimmste daran ist, dass sich die Pflegeschüler spätestens im 2. Ausbildungsjahr das abgeguckt haben. Die ärzte werden auch immer jünger, nette potenzielle Mitarbeiter werden vergrault oder auch gekündigt. So wurde der netteste Arzt vergrault, da er wie ein "Baby" behandelt wurde. Und der nächste hat dann auch gleich gekündigt.

    Das ist jetzt nur ein teil der Stories die ich über das Krankenhaus erzählen könnte, aber das würde dann doch zulang werden :-)
     
    #1 MTAF, 30.12.2008
    Zuletzt bearbeitet: 30.12.2008
  2. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Und was willst du uns jetzt mit deinen Storries sagen?

    Welche Lösung hättest du denn bei dem kleinen Kind favorisiert?
    Wie schaffst du es, jede Klingel sofort zu bedienen?
    Welche Erfahrungen hast du bis jetzt als examinierte Pflegekraft gemacht bezüglich Idealvorstellung und Realität?

    Elisabeth
     
  3. narde2003

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    Hallo,

    wie wäre es mit dem Klinikführer der TK, da findest die passende Klinik in deiner Umgebung: TK-Klinikführer

    Liebe Grüsse
    Narde
     
  4. MTAF

    MTAF Senior-Mitglied

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    Mit den Stories will ich nichts sagen. Es darf halt sowas nicht passieren. Ganz einfach.
    Naja man hätte das kleine Kind entweder in ein einzel Zimmer stecken können bzw. der Mutter mal darauf hinweisen soll, dass sie vielleicht länger als 5 min zu Besuch kommen sollte. Oder anderes, aber sie hätten mich auch gleich in dem anderen Zimmer legen können ohne zu wissen ob das Kind schreit. Vielleicht bilde ich mir das nur ein und man kann das auf Station nicht realisieren, dass relativ gleichaltrige auf einem Zimmer sind. Nur es ging halt auf den Stationen wo ich bereits als Praktikantin gearbeitet hatte (HNO und Neuro).
    Naja ich rede nicht davon, dass jede Klingel sofort bedient werden soll. Aber es kann auch nicht die Norm sein, dass die Patienten 10 min klingeln bis da mal einer hingeht. Und das war halt auf den Inneren auf jeder Station fast so.
    Wie du in meinem Profil lesen kannst, bin ich keine Examinierte Pflegekraft sondern MTAF. Das heisst ich arbeite in der Funktionsabteilung und musste öfter auf Station zum EKG schreiben und wenn ich dann schon 2 geschrieben haben und da klingelt der Patient immernoch und die Schwestern sitzen im Aufenthaltsraum, kann ich das nicht verstehen.
    Aber gut ich werde ja hoffentlich dann nächstes Jahr meine Ausbildung als GUK anfangen und dann kann ich ja schauen ob es die Norm ist oder ob es doch die Ausnahme ist.
     
  5. Julien

    Julien Poweruser
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    Ein ohnehin wegen Verlassensein schon panisches Kind in ein Einzelzimmer zu stecken halte ich für keine gute Idee. Manche Mütter haben mehr als ein Kind oder müssen Arbeiten, um dasselbige durchzufüttern. Da kann man nicht immer beim Kind sein. Es gibt durchaus unsoziale Arbeitgeber, die Mütter vor die Wahl stellen zu arbeiten oder zu kündigen. Und vielleicht dachte die Schwester, die die Zimmer verteilt hat auch, eine fast Erwachsene könnte besser mit dem Kleinen fertigwerden, als die später dazugelegte Sechsjährige? Ist natürlich alles Spekulation, aber ganz so einfach ist die Sache nicht, ne?
     
  6. MTAF

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    Ja okay, dass verstehe ich ja vielleicht irgendwo, aber das Problem war ja, dass sie immer geweint hat, wenn die Mutter da war und wieder gegangen ist und dann halt nachts. Und dann wäre es vielleicht besser gewesen, wenn die Mutter nur jeden 2. Tag kommt oder so. War auch oft als Kind im Krankenhaus, man kann sagen bestimmt 2-3 mal pro Jahr und meine Mutter kam auch nicht jeden tag. Aber stimmt natürlich, dass jedes Kind anders ist. Das lässt sich im nachhinein auch nicht klären.
    Ich kam ja auch relativ gut mit ihr klar. schliesslich habe ich es ja auch geschafft, dass sie aufhört zu weinen was ja dann auch etwa 2 Stunden angehalten hat und dann ging es halt wieder los.
    Aber solchen problemen werde ich sicher auch noch konfrontiert werden. Mal sehen wie ich dann reagiere :-) Aber irgendwas muss man doch machen können, damit es dem anderen patient besser geht, oder nicht? Die Frage ist dann halt nur was.
     
  7. KrankeSchwester.

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    Als Patient sieht man eben oft alles anders als es ist..In den meisten Fällen ist es eben so, das die meinsten Pflegekräte leider so überfordert sind das die meisten Patienten denken man würde sich zu wenig kümmern..oder macht lieber etwas anderes natürlich gibt es Fehler die sollte man lieber unterlassen, jedoch sollte man auch bedenken was eine Pflegekraft alles leistet
     
  8. Maniac

    Maniac Poweruser

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  9. MTAF

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    Na dann werde ich da mal reingucken. Aber da ich nicht nur der Meinung bin sondern viele andere (Personal, Patienten) auch, kann ja nicht nur ich subjektiv falsch denken, oder? Jetzt mal abgesehen von dem schreienden Kind.
     
  10. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Das Ding ist ja, dass meist nur diejenigen groß Geschichten erzählen, die unzufrieden sind. Die Mehrheit der Pat wird wohl zufrieden gewesen sein, aber geht nicht damit hausieren. Warum auch.

    Subjektivität bleibt subjektivität :-)
     
  11. MTAF

    MTAF Senior-Mitglied

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    Klar gehe ich nicht zu einem und sage: "eh das Krankenhaus ist echt super". Aber wenn mich einer fragt ob man dort hingehen kann, würde ich dann schon sagen: ja klar, wenn es denn so ist. Aber in jedem Falle erzählt man schneller einen, dass man unzufrieden war als das man zufrieden ist. Ist ja so bei die Menschen :-)
    Aber ich frage mich warum sich dann auch das Personal über diese Sachen beschweren. Z.B. über eine Sache haben sich meine Kollegen sehr oft geärgert. Das die schwestern und Pfleger es nicht schaffen die Patienten runter zur funktionsdiagnostik zubringen. Das habe ich wiederum meist verstanden, dass die andere sachen zutun haben als die patienten runter zubringen. Aber wenn man dann dochmal selbst zeit hatte und die Pat. geholt hat, weil die Schwestern nach dem 3. Anruf es immernoch nicht geschafft haben, sassen die schwestern dann wirklich nur rum und haben sich über irgendwelche privaten Sachen unterhalten.
    Selbst die ärzte von der Station haben sich oft aufgeregt. Aber gut, scheint wohl das einzige Krankenhaus zusein, was einen schlechten ruf hat.
    Jedenfalls ist schon eine Pat. dort gestorben, weil ihr eine OP schmackhaft gemacht wurde die sie eigentlich nicht wirklich brauchte und auch nicht wollte. Sie war alt und wollte sie halt nicht. Hat dann letzentlich doch zugesagt und ist dann ein Tag nach der OP gestorben. Hmmm, wenn das jedenfalls normal ist, dann weiss ich auch nicht ganz. Denn das ist diesmal Tatsache.
    Aber gut, Thema beendet, werde mich mit der Tatsache abfinden müssen und dort möglichst kein fuss mehr reinsetzen :-)
     
  12. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Du merkst aber schon, dass deine Storries keine Aussage über die Qualität der Einrichtung geben können? Es sind un bleiben "Erzählerchen".

    Zu deiner Funktionsdiagnostikstorry: Ich liebe die Abteilungen der Funktionsdiagnostik, die nicht in der Lage ist Termine zu vergeben aber von Pflegekräften verlangt stets auf dem Sprung zu sein.
    Und warum soll eine Pflegekraft ihre Pause verwenden für einen Transport? Woher weißt du, dass die Pflegekräfte genug Zeit haben?

    Elisabeth
     
  13. MTAF

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    Wie du schon selbst sagst, sie sind nicht dazu in der Lage. Was ich aber auch schon anders erlebt habe. Und bei allen Praktikas die ich während meiner Ausbildung hatte, hat es fast immer geklappt. Und da brauchten auch keine Pflegekräfte die Patienten bringen, da es meist Ziwis dazu gab oder andere Leute. Jedenfalls brauchten das nur in Ausnahmefällen die Pflegekräfte machen.
    Wer erzählt hier was von Pause? Ich jedenfalls nicht.
    Aber wenn du richtig gelesen hättest, hättest du ja gelesen, dass ich weiss, dass die Pflegekräfte genug andere sachen zutun haben als Patienten zubringen. Und ich es daher verstehen kann, wenn sie sie nicht bringen können, ausser die sitzen halt rum.
     
  14. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Und du kannst beurteilen, ob dies nicht eine der verdienten Kurzpausen sind in Ermanglung von echten Pausen ohne Klingel, Telefon oder sonstigen Störungen?

    Romantisch idealsisierte Vorstellung vom Beruf der Krankenpflege und die harte Realität prallen hier wohl aufeinander.

    Elisabeth
     
  15. MTAF

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    Ja vielleicht sind es dann eine von den vielen Kurzpausen die sie dann auch immer haben, wenn ich oder eine meiner Kollegen oben waren. Die es auch nur in diesem Krankenhaus auf der Inneren gibt.
    Übrigens weiss ich, dass der Beruf der Krankenpflege nicht einfach ist, aber ich habe schon viele Stationen kennengelernt, auch eine andere Innere Station, und da musste kein Patient so lange warten. Da waren die schwestern auch gestresst und waren nicht immer sehr freundlich, aber da gab es keine "Arbeitsverweigerung" und man hat immer eine Antwort bekommen, wenn man von einer anderen Station nach Medikamente fragte. Bzw. diese auch gleich bekommen.
    Die Schwestern erwarten dort ja schliesslich auch, dass wir gleich springen und ein "dringendes" EKG sofort in unserer Pause schreiben, obwohl sie das auch selber bzw. die Schüler es dort lernen. Was übrigens auch schneller ginge als wenn sie uns erst anrufen und wir dann loslaufen.

    Na gut trotzdem schönen neuen rutsch ins neue Jahr:boozed:
     
  16. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Ich erlaube mir auch kein Urteil über die Arbeitsweise der Funktionsabteilungen (obwohl es mir manchaml schon in den Fingern kribbelt)- dasselbe erwarte ich von fachfremden Kollegen.

    Du kannst von Augenblickaufnahmen selten auf die Qualität schließen. Das wäre so als wenn du einen DVD-Player von außen ansiehst und sagen solltest welche Formate er abspielt. Dir fehlen einfach die Hintergrundinfos jeglicher Art. Beim DVD-Player liest du die Bedienungsanleitung. Bei der Pflege würde manches mal schon eine Nachfrage nach dem WARUM weiter helfen. Kommunikation ist das Zauberwort.

    Elisabeth
     
  17. jackdanielsx84x

    jackdanielsx84x Gesperrt

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    Es gibt nur leider keinen Anspruch, dass alle gemeinsam pausieren, ergo kann man sich auch aufteilen, den meisten gefällt das nur nicht......
     
  18. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Kommen wir wieder zurück zur Diskussion: woran erkenne ich ein gutes und woran ein schlechtes KH? Reichen Blitzlichte aus zur Beurteilung? Woran macht man eigentlich die Qualität eines KH fest?

    Elisabeth
     
  19. jackdanielsx84x

    jackdanielsx84x Gesperrt

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    Als Patient wohl an seinem subjektiven Eindruck der Behandlung aller Berufsgruppen.

    Ansonsten beurteile ich Krankenhäuser nicht, daran kann sich versuchen wer will. Es gibt eben gute und schlechte Tage....wie überall, nur das bei uns die schlechten eher auffallen....:mrgreen:

    Gruß
    Dennis
     
  20. tutut

    tutut Junior-Mitglied

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    Es ist schwierig ein Krankenhaus zu beurteilen.
    Wenn ich dort arbeite, ist es einfacher.
    Doch nicht: "Wie verläuft eine XY-Standart-Behandlung" sollte der Maßstab sein, so eine Behandlung sollte nämlich jedes Krankenhaus hinkriegen, sondern wie wird mit Schwierigkeiten während der Behandlung umgegangen,
    wie Wundheilungsstörungen, resistenten Keimen, fehlende Behandlungserfolge, usw.

    Als Privatmensch kommen dann noch weitere Dinge hinzu, wie wird mit Besuchern, Anrufern,etc. umgegangen; was für ein Ton herrscht auf der Station mit dem Patienten; fühle ich mich richtig versorgt; haben Schwestern/Pfleger, Ärzte Zeit mir alles zu erklären...

    Schon eine Schwester auf Station kann da viel kaputtmachen, egal wie der sonstige Verlauf des Aufenthaltes ist.
     
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