Gründung ambulanter Dienst wird abgeraten

Dieses Thema im Forum "Ambulante Pflege / Private Kranken-Altenpflege zu Hause" wurde erstellt von doros, 30.01.2008.

  1. doros

    doros Newbie

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    hallo Forumsmitglieder,

    Pflegekassen und Berufsverbände haben mir abgeraten, einen ambulanten Pflegedienst zu gründen. Könnt ihr mir erklären warum ?
    Alle Zahlen über zukünftige Pflegebedürftige und ihr Wunsch, in der häuslichen Umgebung zu bleiben, sprechen doch eine andere Sprache.
    Auch die Familie ( Töchter ) wird zukünftig nicht mehr in der Lage sein,
    die Versorgung zu übernehmen.

    Was meint ihr ?
    Worum gehts wirklich ?

    Gruss
    doros
     
  2. processuscoracoideus

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    Bei uns gibt es ca. 1PD pro 5000 EW im dicht besiedelten Stadtgebiet. Es ist genug Arbeit für alle da, man muß nur clever genug sein. Allerdings finde ich diese Ein-Mann (Frau) - Dienste, die nur nach SGB XI arbeiten unwirtschaftlich, weil bei der Behandlungspflege einfach mehr rüberkommt pro Zeiteinheit. Wolltest Du sowas gründen?
     
  3. doros

    doros Newbie

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    Nee, beide Verträge SGB XI und SGB V. Aber wie seht ihr das ?
    Wird der Markt für ambulante Pflegedienste noch wachsen, oder ist eher
    betreutes Wohnen die Zukunft ?

    Gruss
    doros
     
  4. stormrider

    stormrider Poweruser

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    Man sollte nicht nur isoliert den Markt sehen. Natürlich ist der Bedarf theoretisch da. Praktisch scheitert es aber an der Umsetzung durch die Kosten. Viele Patienten bekommen erst garnicht die notwendige Einstufung um eine Kostenübernahme über die Kasse zu erhalten. Dann gibt es etliche, die zwar eingestuft sind, aber der Bedarf trotzdem nicht wirklich gedeckt ist, sodaß eine Aufstockung der Leistungen nicht mäöglich ist.

    Dann gibt es Vorschriften, z.B. die Personalbesetzung, die du umsetzen mußt, unabhängig davon, ob das nötiger Patienten-Klientel schon da ist. Der Kostendruck auf die Pflegedienste wird immer größer. Die Kassen wollen für die einzelnen Leistungen immer weniger bezahlen. Je kleiner der Pflegedienst, desto schwerer ist das abzufangen.

    Derzeit sehe ich deshalb einen Neubeginn als ein gigantisches Risiko an und vermutlich sind das auch Gründe für ein abraten durch die Verbände etc.

    Hinzu kommt auch noch, dass das heutige Klientel oft noch der Meinung ist, dass alle Sozialleistungen umsonst sind. Sie begreifen nicht, dass das nicht mehr möglich ist und bleiben lieber unterversorgt, als etwas aus eigener Tasche zuzahlen zu müssen. Abgesehen von den Fällen, die sich das sowieso nicht leisten können.
     
  5. chris

    chris Junior-Mitglied

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    hallo Stormrider,

    wenn alles so dramatisch ist, würde es ja gar keine Neugründung mehr geben. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird sich aber trotzdem drastisch erhöhen...........

    Gibt's eigentlich Statistiken, wieviel Neugründungen ambulanter Pflegedienste
    es 2007 in Deutshland gab ? Würde mich echt interessieren.

    Gruss
    chris
     
    #5 chris, 31.01.2008
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 01.02.2008
  6. Axmen

    Axmen Newbie

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    Man hat mir vor jetzt genau 10 Jahren schon geraten die Finger davon zu lassen, ich bereue den Schritt in die Selbstständigkeit keineswegs.
    An die besch.... Bürokratie gewöhnt man sich zwar nie, aber jeder der Arbeiten kann, will und den Mut besitzt ein Pflegedienst zu eröffnen sollte es tun.
    Viel Glück
    Axel
     
  7. stormrider

    stormrider Poweruser

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    Ich sehe nur wie viele Pflegedienste in meinem Umfeld, Großstadt, neu eröffnet und wieder geschlossen haben. Es hilft dir nicht, wenn sich die Zahl der Pflegebedürftigen drastisch erhöhen wird. Du brauchst jetzt, am Tag der Eröffnung sozusagen eine ganze Handvoll Patienten.

    Die Auflagen, die die Kassen machen, sind sehr hoch. Das bedeutet, dass du erst einmal eine Menge Kapital einbringen mußt, um dich in der ersten Zeit über Wasser zu halten.

    Hinzu kommt, dass die Patienten auch nicht gleich alle vor deiner Türe stehen und gepflegt werden wollen. Die mußt du dir mühsam "erwerben". Das braucht Zeit und die Zeit ist in der Regel nicht da, weil du schon eine Menge Personal bezahlen mußt.
     
  8. valentina-a

    valentina-a Junior-Mitglied

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    Ich sehe es wie stormrider:
    In unserem Gebiet eröffnen ständig neue Pflegedienste, um spätestens ein Jahr später wieder zu schließen.
    Mir liegt es fern, jemanden die Idee, einen Pflegedienst zu gründen, auszureden. Schließlich habe ich auch einmal klein angefangen. Mittlerweile sind 18 Jahre vergangen, wir ersticken in der Bürokratie, steiten uns mit den Kostenträgern und sind schon ziemlich ausgebrannt. Zusätzlich zum finanziellen Risiko sollte man extrem belastbar sein und Nerven aus Stahl haben, wenn man in der heutigen Zeit einen Pflegedienst eröffnet. Und wenn man hört, dass in Berlin 8 examinierte Kräfte für SGB XI-Leistungen erforderlich sind, dann ist der Weg noch steiniger.
    Ich würde eher schauen, dass ich mich in einen bestehenden Pflegedienst einkaufen/ einbringen kann.

    @ chris:
    Neue Zahlen habe ich nicht, die nächste Pflegestatistik (2007) erscheint erst nächstes Jahr, aber Ende 2006 waren knapp 12.000 zugelassene Pflegedienste (2005: 10600) auf dem Markt.
    Anbei noch eine interessante Studie, veröffentlicht 2007, die besagt, dass die Anzahl der Pflegedienste bis 2010 wieder abnehmen wird:
    http://www.atlanta-pflege.de/207.pdf
    Gruß
    Valentina
     
  9. doros

    doros Newbie

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    >> die Studie besagt aber auch, dass die Zahl der ambulant versorgten
    Pflegebedürftigen weiter zunehmen wird
    .>>

    gruss
    doros
     
    #9 doros, 01.02.2008
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 01.02.2008
  10. valentina-a

    valentina-a Junior-Mitglied

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    Hallo doros,
    Wenn der Laden nur schlecht geführt ist und man ihn günstig übernehmen kann, dann kann man sich unter einem neuen Namen eine Existenz aufbauen.
    (Eine Freundin von mir wird ihren Pflegedienst übrigens nicht los, obwohl sie super Gewinne macht und eine hohe Pflegequalität/Kundenzufriedenheit hat)

    Das hat ja auch niemand bestritten! :wink1: Der Markt ist bestimmt da, die Frage ist nur, wer sich den Kuchen dann teilen wird...
    Auf der einen Seite denke ich "wer nicht wagt, der nicht gewinnt", auf der anderen sehe ich Inhaber, die monatelang um ihre Zulassung kämpfen mussten, hohe Kosten und später hohe Schulden hatten. Aber vielleicht bin ich schon zu sehr in diese Materie verstrickt - mittlerweile hört man auch von Pflegediensten, die mit "harten Bandagen" gegen die Konkurrenz kämpfen.

    Haben denn die Berufsverbände wirklich keinerlei Begründung angegeben?
    Ich wünsche jedenfalls gutes Gelingen!
    Valentina :hippy:
     
  11. doros

    doros Newbie

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    hallo Valentina,
    erst mal vielen Dank für Deine Anmerkungen. Alles, was Du geschrieben hast haben die Verbände auch angemerkt, vor allem der Bürokratie und Doku Wahnsinn. vielleicht hilft ja da die neue Pflegeversicherung ab 01.07.

    Angemahnt haben die Verbände und übrigens auch die Pflegekassen vor allem eine wirtschaftliche Betriebsführung.
    Meine Meinung ist , dass wahrscheinlich die Betriebe nicht überleben
    ( siehe in der Atlanta Studie ) werden, die wirtschaftlich und finanziell nicht
    einigermassen aufgestellt sind.
    Sind diese Bedingungen aber da, müsste auch heute noch eine Neugründung
    erfolgreich verlaufen.

    Gruss
    doros
     
  12. stormrider

    stormrider Poweruser

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    Der Begriff wirtschaftliche Betriebsführung steht für mich im Widerspruch zu unserem Auftrag. Solange die Kassen uns unabhängig vom wirklichen Zeitbedarf immer noch Pauschalsätze für unsere Arbeiten zuordnen, ist ein wirtschaftliches Arbeiten nicht wirklich möglich.

    Und das sehe ich auch als Hauptproblem eines neuen Pflegedienstes an. Es dauert eine Zeit, bis du ein homogenes Gefüge an Patienten hast, wo letztendlich die Wirtschaftlichkeit erreicht werden kann. Die Zeit wird dir aber nicht gegeben und somit gehen viele Neuanfänger baden, weil sie diese Situation völlig unterschätzt haben.
     
  13. doros

    doros Newbie

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    hallo Stormrider, hallo Valentina
    wenn das Risiko so gross ist gibt es eigentlich die Möglichkeit, sich beim alten Arbeitgeber für ein Jahr beurlauben zu lassen, um sich mit einem Pflegedienst selbständig zu machen ?
    Sollte es dann nicht klappen, könnte man zumindest wieder in den alten job zurück.
    Oder haben die Kassen da auch was dagegen ?

    Gruss
    doros
     
  14. valentina-a

    valentina-a Junior-Mitglied

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    Lieber/r (?) doros,
    Kommt darauf an, ob du dich als Inhaber eines Pflegedienstes oder als Inhaber+ PDL selbständig machen willst. Bist du nur Inhaber, dann könntest du theoretisch weiter bei deinem jetztigen Arbeitgeber angestellt bleiben. Als PDL musst du in Vollzeit dem Pflegedienst zur Verfügung stehen, also nachweislich von deinem bisherigen sozialversicherungspflichtigen Job abgemeldet sein.
    Ob dein AG sich darauf einlässt, dich notfalls nach einem Jahr wieder einzustellen, musst du erfragen. Ich hoffe nur, du möchtest in seinem Dunstkreis kein Konkurrenzunternehmen aufbauen...
    In welchem Bundesland möchtest du deine Pläne verwirklichen?
    Grüße
    Valentina
     
  15. stormrider

    stormrider Poweruser

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    Ehrlich gesagt würde ich dich nicht als Angestellte behalten wollen, wenn du einen eigenen Pflegedienst aufmachen willst. Ob man dich später wieder einstellt ist sicher auch eine Frage des Bedarfes. Für dich muß ja ein Ersatz gefunden werden und jemanden befristet einstellen nur weil du evtl. mit deinem Projekt auf die Nase fallen könntest? Ich weiß nicht, würde ich nicht machen. Wer geht der geht.

    Die Kassen erwarten bestimmte Voraussetzungen die du erfüllen mußt. Klappt das nicht, wirst du mit Schulden aus dem Projekt herauskommen. Hast du dir das schon einmal überlegt?

    Ich habe mich auch längere Zeit mit dem Gedanken befasst, einen Pflegedienst zu eröffnen. Mir ist das Risiko zu groß.
     
  16. Krankenschwester78

    Krankenschwester78 Junior-Mitglied

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    Hallo,

    ich arbeite momentan noch in der ambul. Pflege. Allerdings ist der AG ein kirchlicher Träger.

    War einmal für paar Monate bei einem privaten PD. Meine damalige Chefin war psychisch fertig. Sie war tgl 12-14 Std im Dienst. Meistens jedes We. Sie hat mir nur Leid getan. Dabei war Sie so bemüht.

    Wir hatten einige Pat. zu versorgen. Trotzdem meinte Sie, Sie kommt gerade so über die Runden. Dann noch der ständige Kampf mit den Krankenkassen.
    Sie würde es nicht mehr machen. Das Privatleben leidet sehr darunter.

    Ich persönlich denke es gibt zu viele Privat PD. Es ist schwer an Pat. zu kommen. Um gutes Personal zu bekommen, muß man sich an Tarife halten. Das ist schwer für jemand der neu öffnet.

    Wir mit kirchl. Träger (Bsp Caritas, Diakonie) haben mit Krankenhäusern Verträge, die sich bei Entlassung von Pat an uns zwecks der Betreuung wenden. Ist natürlich sehr schlecht für Privat PD.

    So eine Entscheidung ist sehr sehr gut zu überlegen!!!!
     
  17. chris

    chris Junior-Mitglied

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    hallo Stormrider,

    Diese Denkensweise ist wirklich nicht geeignet, einen Pflegedienst zu führen.
    Ist euer Auftrag etwa, die Patienten so zu behandeln, dass euer Betrieb pleite geht ? Also so wie früher quasi " dem nächsten dienen " ?

    Nee, das geht heute wirklich nicht mehr.
    Tut mir leid.

    Gruss
    chris
     
  18. susisorglos27

    susisorglos27 Newbie

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    Hallo allerseits,

    ich denke Arbeit für die Pflegedienste wäre genug da. Aber so lange der MDK dermaßen mit Pflegestufen knausert, können sich die Pflegebedürftigen die Pflege nicht leisten.

    Da werden NachbarInnen animiert, die Tabletteneinnahme zu überwachen, da steigen 85 jährige lieber alleine in die Badewanne oder lassen es bleiben. Weil der Pflegedienst so teuer ist. Und man dem Papierkrieg nicht gewachsen ist.
     
  19. Mariola1981

    Mariola1981 Junior-Mitglied

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    ambulante Pflege
    Hallo!
    Also ich möchte das Thema des sich selbstständig machens mal verallgemeinern. Denn ich sehe es so;Ob man sich nun in der ambulanten
    Pflege selbstständig macht, oder mit irgendetwas anderem, sich selbststän-
    dig machen ist nun mal schwer, anfangs zumindest! Es sei denn man hat ne
    Menge Startkapital, was aber die wneigsten wirklich haben, wenn sie sich
    selbstständig machen. Die Konkurrenz ist auch immer da und wird bleiben
    also entweder riskiert man was und es klappt oder eben nicht!
    Und man muss sich einen guten Plan ausdenken, wie man was macht und
    mehr bieten als die Konkurenz, einfach versuchen besser zu sein in jeder
    Hinsicht, da dass die Leute auch zufrieden macht zu wissen das sie die bestmögliche Pflege und Betreuung bekommen und man selbst auch zufrieden
    ist. Ohne etwas riskiert zu haben kann man nie wissen ob es funktioniert!!
     
  20. Akhran

    Akhran Stammgast

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    ambulante Pflege
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    Wundmanager
    hallo,

    ich gebe zu das ich selber mal am überlegen war einen Dienst zu eröffnen aber der Bürokratie wahnsinn ist echt nix für mich....
    aber wenn du dahinter bzw. eher darüber stehst und viel Zeit und Energie und evtl. noch ein paar sehr motivierte Mitarbeiter hast kann das klappen... wichtig ist Kontakte zu Ärzten/Kassen/Apotheken/Sanitätshäuser und immer gut informiert zu sein über Gesetze und Reformen den Teilweise eröffnen sich mal ganz schnell Marktlücken die gefüllt werden können....

    Außerdem bin ich auch dafür das jeder Patient mindestens 50% mehr Pflege erhalten sollte aber ich bin im Gegenzug aber nicht wirklich bereit auch 50% mehr Sozialabgaben zu leisten... Ihr??
    also nicht immer auf die Pflegekassen schimpfen(es gibt auch dort unfähige Mitarbeiter) sondern auch mal sehen das Deutschland das bestversorgteste Land ist weit und breit.....

    mfg Akhran
     
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