Göttinger Arbeitszeitmodell

Dieses Thema im Forum "Arbeitsrecht / Gesundheitsrecht / Krankenpflegegesetz" wurde erstellt von sin, 15.11.2007.

  1. sin

    sin Newbie

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    Hallo!

    Ich möchte euch einmal ein Arbeitszeitmodell vorstellen, welches zur Zeit in einem sehr großen defizitären Göttinger Krankenhaus stations – und fachrichtungsübergreifend flächendeckend umgesetzt wird.

    Es gibt 11 verschiedene Schichten:

    F Frühdienst 06.15 – 13:30
    FK_1 kurzer Frühdienst 1 06:15 – 10:06
    FK_2 kurzer Frühdienst 2 08:15 – 12:06
    F_WE Frühdienst am WE 06:15 – 13:38
    S Spätdienst 13:30 – 20:45
    SK_1 Spätdienst kurz 1 16:15 – 20:06
    SK_2 Spätdienst kurz 2 16:30 – 20:45
    S_WE Spätdienst Wochenende 13:22 – 20:45
    N Nachtdienst 20:30 – 06:30
    ZD Zwischendienst 07:30 – 16:45
    ZDK Zwischendienst kurz 10:00 – 16:30


    In diesem Krankenhaus gibt es pro „Ebene“ 4 Stationen a 22 Betten.
    Auf den Ebenen sind unterschiedliche Fachrichtungen „beheimatet“.

    Um mehr Flexibilität zu erreichen erfolgt die Dienstplanung nicht mehr basierend auf einer Station, sondern für die ganze Ebene – alle Mitarbeiter werden überall eingesetzt.

    Der Stellenschlüssel liegt bei ca. durchschnittlich ca 39 / Ebene.

    Éine normale Besetzung sähe somit ca so aus:

    1x F
    1x FK_1
    1x S
    1x SK_2
    1x ZD
    1x N

    Leider habe ich keine Möglichkeit, die Übergabezeiten grafisch darzustellen..


    Dieses Arbeitszeitmodell ist angelehnt an das „hessische Arbeitszeitmodell“, zu dem sich im Netz allerdings wenig bis nichts finden lässt.

    So, jetzt seid ihr dran, was haltet ihr davon?
    Arbeitet jemand in einem ähnlichen Modell?

    mfG

    sin
     
  2. Susi_Sonnenschein

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    Hallo,
    wie finden denn die, die dort arbeiten dieses Modell? Ich finde, aus der Ferne ist das schwer zu beurteilen! Ich würde gerne mal die Meinungen von Mitarbietern aus diesem Haus hören, bzw. lesen :-)
     
  3. minilux

    minilux Poweruser

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    ich bin zwar auch nicht aus diesem Haus, halte aber solche oder ähnliche Modelle für lange, lange überfällig
     
  4. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Was hälst du davon?

    Deine Angaben kann ich nicht beurteilen. Mir fehlen wichtige Infos. Stationsorganisation? Pflegeaufwand? Zugänge-Abgänge pro Tag? Servicemitarbeiter, StationssekretärInnen, ArzthelferInnen? Azubis? Zivis und FSJler?

    Elisabeth
     
  5. minilux

    minilux Poweruser

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    das ist doch -für die Frage nach dem (einem)- Arbeitszeitmodell erst mal völlig egal
     
  6. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Wie kann man beurteilen, ob ein Modell sinnvoll ist, wenn man nicht die Umgebung betrachtet in dem es stattfindet?

    Das Umfeld hat sich geändert (Fallzahlerhöhung, Arbeitsverdichtung, Personalmangel) und es muss eine Anpassung an die geänderte Umgebung erfolgen. Soweit gehe ich mit dir konform.
    Wenn sich diese Änderung aber nur auf die Anzahl der Köpfe pro Dienstzeit beschränkt ist jedes Arbeitszeitmodell von vornherein zum scheitern verurteilt. Es bedarf zusätzlicher Anpassungen: Stationsablauf, Qualifikationsmix usw..
    Erfolgt dies nicht geht es zu Lasten der Kollegen vor Ort.

    Elisabeth
     
  7. minilux

    minilux Poweruser

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    weil ich aus dem Post nicht erkennen kann dass sich das Umfeld geändert hat: ich gehe vom gleichen Umfeld und der selben Qualifikation aus.
    Es scheinen ja keine neuen Nasen dazugekommen zu sein, sondern nur die vorhandenen im Sinne einer höheren Flexibilität (sowohl arbeitszeittechnisch, als auch arbeitsorttechnisch) umvertelt zu sein.
    Das halte ich -- sofern der Arbeitgeber seiner gesetzlichen Verpflichtung nachkommen möchte auch Teilzeitarbeit zu ermöglichen -- für lange überfällig. Heutzutage gibt es einfach zunehmend Berufstätige die sich halbtags nicht als 10 Arbeitstage a 8 Stunden wünschen, sondern deren Lebensumstände nach 20 Arbeitstagen a 4 Stunden schreien.
    Dass sich der Stationsablauf damit ändert, ergibt sich für mich alleine aus den neuen Arbeitszeiten

    edith sagt: natürlich muss bei einem solchen Modell ein hohes Augenmerk auf Dokumentation und Informationsfluss gelegt werden, aber davon gehe ich heutzutage einfach mal aus

    oT: btw: ich will auch mal ein sehr geschätzter Mensch werden :-)
     
  8. sin

    sin Newbie

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    Der Dienstplan ab dem 1.12. ist nach dem neuen Dienstplanmodell geschrieben.
    Es gibt bis jetzt noch keine neuen Stationsabläufe.
    Die Erstellung von neuen Stationsabläufen wird dadurch erschwert, daß sie ja interdisziplinär angepasst werden müssen.
    Wenn mit "Qualifikationsmix" gemeint ist, pflegeferne Tätigkeiten auszulagern und somit mehr Zeit für die reine Pflege zu haben: Fehlanzeige.


    Weder noch.

    Alle Mitarbeiter, egal ob Vollzeit - oder Teilzeitkraft, haben alle Dienste abzudecken.
    Somit kann zum Beispiel eine Vollzeitkraft Überstunden abbauen, indem sie kurze Dienste arbeitet.




    Ich sehe große Risiken in den quasi wegfallenden Übergabezeiten.
    Eine Bereichspflege dürfte mit diesen Arbeitszeiten nicht umzusetzen sein - der ZD koordiniert den Dienst und verteilt die Aufgaben....


    mfG

    sin
     
  9. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hallo Sin,

    welche Qualifikation haben die Mitarbeiter? Alles GuKP's oder auch KPH's und PH's?
    Welche Fachgebiete werden pro Ebene betreut?

    Ich finde solche kurzen Dienste für die TeilzeitmitarbeiterInnen sehr gut, nur murren diese bei uns teilweise, dass sie jetzt viel öfter in die Klinik kommen müssen, als bei den alten 7,7 Stunden Schichten.

    Schönen Abend
    Narde
     
  10. majosu

    majosu Junior-Mitglied

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    Hallo,

    ich als Teilzeitkraft würde auch murren.Ich arbeite aufgrund meiner chronisch kranken Kinder Teilzeit.Wenn ich dann in einem Monat nur kurze Dienste hätte,hätte ich Probleme die Arzttermine der Kinder wahrzunehmen.
    Sollten solche Dienste ab Januar an der Tagesordnung sein ,werde ich auf die Barrikaden gehen.


    Liebe Grüße
    majosu
     
  11. Susi_Sonnenschein

    Susi_Sonnenschein Bereichsmoderatorin
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    Hallo
    ich muss mich Elisabeth anschließen, wie ich auch in meinem ersten Posting gefragt habe wie die Reaktion /Erfahrungen der Mitarbeiter sind.
    Meiner Meinung nach kann man nicht beurteilen, ob ein solches Modell besser ist, wenn man keinen Vergleich hat.
    Wieviele Mitarbeiter waren nach dem alten Modell in einer Schicht, wieviele sind es nach dem neuen? Wie wird die Arbeit strukturiert, wenn einige Schichten nur kurz gehen, welche Aufgaben übernehmen die Mitarbeiter, die von 6-10 arbeiten? Führen die nur Grundpflege durch?

    Ich kann auf Grund der Beschreibung nicht beurteilen, ob das Modell gut oder schlecht ist.
     
  12. Michl

    Michl Gast

    Was ist mit diesen beiden Schichten? Warum sind die nicht "bestückt" bei Deiner Besetzungsplanung?

    Für 22 Betten 5 Vollzeitstellen in 24 Std. finde ich, sagen wir mal, zeitgemäß.

    Kurze Schichten, sehr reduzierte Übergabezeiten.

    Da dürft Ihr Euch gut organisieren. Hauptrisiko ist der Verlust von Informationen. Euerem ZD kommt da eine ganz besondere Rolle zu. Ist derjenige weniger für einen solchen Job geeignet, kann das schnell in die Hose gehen. So wie das klingt, werden ja alle Infos vom ZD gefiltert.

    Welche pflegerische Entscheidungskompetenz besitzen die "Befehlsempfänger" (die GuKs, die die Patienten versorgen) in diesem System?

    Welche Schichten machen die Azubis und wie viele hat eine Station in der Regel?
    Wie ist die Stationsleitung eingebunden?

    Grüße
    Michl
     
  13. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Bedarfsgerechter Einsatz bedeutet für mich Einsatz nach dem Pflegeaufwand. Davon kann ich hier nichts lesen.

    Elisabeth
     
  14. Michl

    Michl Gast

    Das Modell lässt erkennen, dass davon ausgegangen wird, dass ein hoher Anfall von Arbeit in den Morgenstunden gegeben ist. Durch das Überschneiden der 3 Schichten wird darauf reagiert. Ist doch wenigstens etwas. Wobei ich mal davon ausgehe, dass sich in dieser Klinik die Arbeitspitze wirklich so verhält.

    Das ginge nur über Planstellen im Pflegedienst oder Hilfspersonal. Dieses Schichtmodell versucht nur mit möglichst wenig Personaleinsatz 24 Std. rumzukriegen.
    Ich erkenne da erstmal keinen qualitativen Ansatz.

    Hier sind auch die Stationen selbst gefragt, sich den geänderten Zeiten anzupassen - und auch jeder Mitarbeiter, seine Abläufe neu zu organisieren.
    Wenn das Haus mal aus dem Defizit raus ist, besteht die Chance, dass mit Hilfspersonal später wieder Entlastungen geschaffen werden.
    (So war´s bei uns.)

    Grüße
    Michl
     
  15. sin

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    Bei den geschätzten 39 Stellen / Ebene handelt es sich um examinierte Pflegekräfte.

    Da der Stichtag der 1.12. ist, gibt es noch keine praktischen Erfahrungen.
    Ich persönlich kenne niemanden vor Ort, der in dem Modell einen positiven Fortschritt sieht.

    Bisher wurde im Dreischichtbetrieb 3-2-1 oder 2-2-1 gearbeitet, je nach Fachrichtung / Arbeitsaufwand.
    Zur Frage nach den MA im neuen Modell: habe ja bereits gepostet, wie es aussehen wird / könnte.

    Es ist davon auszugehen, daß die kurzen Dienste in Funktionspflege arbeiten.

    Mein Beispiel war eine mögliche / wahrscheinliche Variante.
    Wenn genug Überstunden (ist bereits der Fall) oder Schüler vorhanden sind, könnte man dort ja auch Leute einsetzen.
    Wie viele Schüler es durchschnittlich gibt kann ich bei mehr als 80 "Stationen" nicht sagen.

    Ist noch nicht geklärt. Sind ja alles Krankenpfleger / schwestern.
    Die Stationsleitungen wurden "degradiert" und arbeiten nun überwiegend am Bett.
    Es gibt keine Stationsleitungen mehr,
    nur noch 1 Ebenenleitung + 2 Stellvertreter.
    Nur ein paar Beispiele:

    - Ortho / NCHI / Call
    - HNO / Neph
    - Frau / Kard / Uro
    - Call / Cunf / Kard / Gastro

    mfG
    sin
     
  16. sigjun

    sigjun Gast

    Ich beneide den DP-Schreiber bei diesen Diensten nicht. Wenn der DP nicht EDV basiert ist muss dieser enorm viel rechnen, da ja auch jeder auf seine monatlichen Sollstunden kommen muss.
    Dass flachere Hierarchien geschaffen werden ist m.E. nicht ungewöhnlich und wird in vielen Krh. mittlerweile praktiziert.
    Da Ihr eh schon interdisziplinär arbeitet dürfte ein Einsatz überall nicht das Problem darstellen.

    Was ich mich frage, ob diese Dienste unabhängig von den restlichen Diagnose/Funktionseinheiten geschaffen wurden, oder sich denen durch die mgestaltung angepasst werden kann. Besser noch, die anderen Abteilungen würden sich der Pflege anpassen.( immer noch eine Vision von mir:idea:)

    Bedenklich stimmen mich die kurzen Übergabezeiten von Früh auf Spät. Dem ZD wird dabei wohl eine zentrale Rolle zugemessen und er müsste umfangreich informiert sein m.E..

    Mich würde der Grund dieser Dienstzeitenänderung interessieren?


     
  17. sin

    sin Newbie

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    Interdisziplinäres Arbeiten beschränkt sich bis jetzt überwiegend auf das selbstverständliche Helfen, wenn auf einer anderen Station einer Ebene "die Luft brennt".
    Es gibt "Stationen", auf denen mehrere ("verwandte") Fachrichtungen beheimatet sind, das ist aber der Ausnahmefall.
    Das Modell wurde erst vor wenigen Tagen "offiziell" vorgestellt, die Begrüßung des Geschäftsführers des Pflegedienstes war sinngemäß: "Guten Tag. Wir sitzen hier, weil wir ein Defizit von xx Millionen haben."

    mfG

    sin
     
  18. *Christin*

    *Christin* Gast

    Hallo,
    ich arbeite als examinierte kraft seit september in der uniklinik in göttingen,habe auch vorher dort meine ausbildung gemacht.
    Nun ja, was soll man zu diesem neuen Modell sagen.
    Sehr bitter finde ich,dass es keine dienstübergabe zwischen dem früh und spätdienst gibt,außer am wochenende.
    die zeit die man zum einlesen in jede einzelne planette benötigt,kann man auch zur übergabe nutzen,aber naja.
    die besetung war in der letzten zeit auf jeden fall bei uns auf der ebene nicht dem pflegeaufwand entsprechend.
    hinzu kommt, dass aufgrund der schulden zum jahresende die 3.Kündigungswelle im jahr 2007 kommt.echt hart für uns,also wollen sie das irgendwie mit diesem modell kompensieren.Ob das jedoch klappen wird,steht in den sternen.
    das problem ist,dass niemand weiß wie es kommen wird, da es vergleichsweise noch keine kliniken gibt.
    einen weiterer punkt ist z.b das wechseln zwischen den fachgebieten.ich arbeite auf einer orthopädischen station und dazu kommt nun die neurochirurgie gegenüber.dadurch das ich frisch examiniert bin,kann ich damit noch anders umgehen.
    Aber Pflegekräfte,die jahrelang in einem fachgebiet und dort beispielsweise in einem sehr harmonierenden team tätig waren,müssen sich nun komplett umstellen,in jederlei hinsicht.
    und die Ausbildungssituation wird für die schüler und uns auch nicht gerade leichter.ganz im gegenteil,keine bereichspflege,ständig wechselnde bezugspersonen,der zeitfaktor... .
    Ich werde es einfach auf mich zukommen lassen und versuchen, das beste daraus zu machen.
    Es gibt ja auch laut pdl eine zeitnahe evaluation,um eventuell veränderungen vorzunehmen.

    lg
     
  19. Pinguin

    Pinguin Junior-Mitglied

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    Wie wird denn der Arbeitsablauf umorganisiert um der mangelnden Übergabe Rechnung zu tragen?
    Hat diesem Modell der Betriebsrat zugestimmt?
    Habt ihr den Chef gefragt warum er das Defizit vergrößern will? Diese Konsequenz liegt jedenfalls angesichts der zu erwartenden qualitätseinbußen durch fehlende Kommunikation und Funktionspflege nahe.
    Der Einsatz auf verschiedenen Stationen ist noch akzeptabel und wohl auch
    angemessen. Die fehlende Gruppenheimeligkeit kann durch anderweitige Kontakte wieder wettgemacht werden.

    Ich denke trotzdem das dieses Modell ein Frechheit für die Arbeitnehmer ist.
    Mag es für Teilzeitkräfte noch akzeptabel sein Kurzdienste zu machen, läuft es für Vollzeitkräfte auf einen geteilten Dienst hinaus.
    die Abschaffung des geteilten Dienste in Krankenhäusern war aber eine der größten Errungenschaften der letzten Jahre.
    Angesichts immer längerer Pendelstrecken wird die Belastung in finanzieller Hinsicht grösser, die Versklavung von Pflegepersonal als jederzeit verfügbares Arbeitsobjekt immer stärker.
    Stimmt doch gar nicht?
    Wer das schreibt soll bitte vor dem posten mal auf all die anderen Geschichten achten die hier stehen und bei denen der Dienstplan erst mal nur für das Pflegevieh, nicht aber für Vorgesetzte verbindlich ist.
    Am ende empfehle ich allen in diesem Haus Beschäftigten die Organisation und bei Bedarf den Finnischen Weg.
    LG
    Pinguin
     
  20. Nein, tut es m. E. nicht. Wir arbeiten noch mit geteilten Diensten. Und ich bin durchaus auch froh darüber, obwohl ich zu denjenigen mit der größeren Pendelstrecke zähle. Was der Gewinn ist?
    Ganz einfach: Mein Frei gehört mir (in aller Regel). Da immer einer geteilt macht, der eh arbeitet an dem Tag, wird man eben sehr selten daheim wegen einspringen angerufen. Ich finde das angenehm!

    Ulrich
     
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