Gleich nach der Ausbildung ins Ausland - Chancen?

Dieses Thema im Forum "Ansprechpartner / Institutionen und Erfahrungsberichte" wurde erstellt von GKPa06_w, 21.07.2008.

  1. GKPa06_w

    GKPa06_w Newbie

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    Hallo!

    Ich möchte nach meiner Ausbildung gerne ins Ausland gehen, welches Land weiß ich noch nicht genau.
    Wie viel Berufserfahrung würdet ihr mir denn raten zu haben, bevor ich von hier weg gehe?
    hat jemand von euch schonmal im Ausland erfahrungen gesammelt?
    Welches Land würdet ihr denn empfehlen?

    freue mich über Antworten

    Liebe Grüße GKP
     
  2. Jule04

    Jule04 Newbie

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    Hallo!

    Ich bin vor 3 Jahren nach der Ausbildung nach Österreich gegangen. Habe kurze zeit in Deutschland noch im Altenheim gearbeitet aber das zähl ich jetzt mal nicht.(nur 4 monate)
    Es war also das erste mal das ich als schwester im Krankenhaus gearbeitet habe. Ich wurde super eingearbeitet und das ich keine Erfahrung hatte machte gar nichts. Ich habe alles sehr schnell dort gelernt.
    Und ich würde es immer wieder tun.

    Lg Julia
     
  3. pffanja

    pffanja Poweruser

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    Ich bin direkt nach der Ausbildung gegangen. Und habe sehr sehr viel gelernt.
    Wir sollen dir ein Land vorschlagen? Warum?
    Du musst doch Vorstellungen haben.
     
  4. GKPa06_w

    GKPa06_w Newbie

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    ja ich habe auch Vorstellungen, klar.
    aber ich würde auch gerne von euch wissen wo es sich denn lohnen könnte.
    Ich würde gerne nach österreich oder in die schweiz gehen, vllt. auch Dänemark.

    ich habe schon einiges über die Schweiz gehört, bisher nur gutes und alle die dort hingegangen sind( wovon ich gehört habe) sagen sie würden nicht mehr nach Deutschland kommen.
     
  5. Panther1968

    Panther1968 Newbie

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    Hallo, die Schweiz bietet einiges, doch ist hier auch nicht alles Gold, was glänzt. Du musst arbeiten und für gute Arbeit bekommst Du dann auch gutes Geld, was in D`land nicht so sicher ist. Wenn Du in die Schweiz willst, solltest Du es Dir vorher unbedingst anschauen. Wir haben 4 Landessprachen: Französisch, italienisch, rätroromanisch und deutsch. "Deutsch ist aber nicht ganz richtig, sondern eher verschiedene deutsch`s! Je nach region spricht man andere Dialekte, welche Sprache dann schon spannend macht. Genauso komplex sind die Mentalitäten: Basler sind anders als Berner, Zürcher oder Innerschweizer.
    Über all das musst Du Dir klar sein, bevor Du in die Schwiz gehst. In den meisten Fällen habe ich es so erlebt, dass die Deutschen entweder innert dem ersten Jahr wieder gehen oder ewig bleiben. Ich für mich, könnte nicht in Deutschland arbeiten.
    Gruss vom Vierwaldstättersee:lamer:
     
  6. pffanja

    pffanja Poweruser

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    ach und nun bleibe ich für immer hier?
    mal schauen was passiert.

    aber so wie du schon geschrieben hast, ich kann mir das arbeiten in Deutschland auch nicht vorstellen...

    @treaderöffnerin... recherchier doch über alles noch mal im internet.

    Gruss zurück an den Vierwaldstättersee. (Segeln kann so schön sein)
     
  7. Panther1968

    Panther1968 Newbie

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    ach und nun bleibe ich für immer hier?
    mal schauen was passiert.

    Klar, Niemand weiss wie es weitergeht. Ich bleibe vielleicht nicht in der Innerschweiz, aber den Fehler, in Deutschland zu arbeiten mache ich nicht noch einmal. War zwischendurch 7 Jahre dort.

    Nee, einen fehler zweimal nmache ich bestimmt nicht. Herzliche Grüsse nach Biel...
     
  8. Duitser

    Duitser Newbie

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    Gugg mal bei Arbeiten in den Niederlande da habe ich gerade etwas zu den Thema geschrieben
     
  9. leni@wr

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    was macht das arbeiten in der schweiz eurer meinung nach so viel besser als in deutschland?
     
  10. pffanja

    pffanja Poweruser

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    hast du schonmal die auslandstreads gelesen?
     
  11. Panther1968

    Panther1968 Newbie

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    Hallo leni@wr

    ich habe nach langer Tätigkeit in der Schweiz in Deutschland die Geschäftsführung eines nicht ganz kleinen Betriebes übernommen und 7 Jahre geführt. Wir beschäftigten Ärzte, Pflegefachfrauen, Arzthelferinnen und zum Teil auch Laien. Ich habe die Stelle angenommen, weil es mich reizte selber gestalten und entwickeln zu können. :emba:

    Irgendwann musste ich feststellen, dass ich den eigenen Betrieb nicht mehr regiere, sondern nur noch agiere... :knockin:

    Das ganze gipfelte darin, dass wir eine medizinische Dienstleistung in Höhe von 141 EUR abrechneten, die Krankenkasse aber der Auffassung war, dass dies keine Krankenkassenleistung sei. Nach fast zwei Jahren und der intervention eines hohen Sozialrichters, hat die Krankenkasse den Betrag (bei eindeutiger Rechtslage) bezahlt. Inzwischen waren die Verfahrenskosten auf 2500 EUR (!) angelaufen, welche von den Krankenkasse bezahlt werden musste. Unser Aufwand (Verwaltung, Berichte, Stellungnahmen mussten wir selber tragen. Es geht also nicht um die Sache... Das muss ich mir wirklich nicht geben.

    Eine andere Frage: Der Kernprozess in der Pflege ist doch das Pflegen von alten und kranken Menschen. Der verstorbene Bundespräsident Rau hat schon zu seiner Amtszeit gesagt, dass die Pflege in Deutschland überbürokratisiert sei. Was hat sich seither geändert?

    OK ein inzwischen abgewählter Wirtschaftsminister verkündete, dass sie in einer Arbeitsgruppe Kriterien entwickelt haben um den Bürokratieabbau zu regeln. BRAVO:engel:

    In der Schweiz ist sicher auch nicht alles Gold was glänzt, doch mit einiem einigermassen gesunden Menschenverstand findet man hier doch immer einen Weg und eine Lösung, von allen Partnern.
     
  12. leni@wr

    leni@wr Newbie

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    Wo du Recht hast, hast du recht...
    Alles ist zu kompliziert und weil keiner richtig Ahnung hat, ist natürlich jeder der meinung seine Auslegung der Situation und Rechtslage sei die Richtige...
    Da ich gerade erst anfange mich mit dem Thema "Pflege außerhalb Deutschlands" zu befassen, bin ich noch gar nicht auf die Idee gekommen, dass es anderswo tatsächlich noch um die bestmögliche Pflege für den Patienten gehen könnte.
     
  13. Summer2004

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    ich bin direkt nach der Ausbildung nach Irland gegangen und es ist seit einiger Zeit verdammt hart, hier als Berufsanfänger, hier einen Krankenhausjob zu bekommen. Diese Situation ist so eingetreten nachdem meine Registrierung als KS hier durch war.... meine Agency hat mich daraufhin erstmal in ein Altersheim vermittelt (hier hat man immerhin das Nettogehalt eines Assistenzarztes in deutschland :mrgreen:) und bin nach einigen Gewaltakten an einen Agency nursing job gekommen. Irland würde ich für BErufsanfänger NICHT empfehlen, denn meistens werden hier 2 Jahre Berufserfahrung verlangt.
     
  14. trolljenta

    trolljenta Junior-Mitglied

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    ich würde nicht unbedingt dazu raten direkt nach der Ausbildung ins Ausland zu gehen. Ein bisschen Berufserfahrung verschafft sicherheit und macht vieles leichter, hinzu kommt das man damit auch seine Jobchancen im Ausland erheblich verbessert.
    Im Ausland hat man schon genug anderes was neu ist. Anderes Land, andere Sprache, andere Standards in der Pflege und wenn man da wenigstens sicher ist mit dem was man macht so erleichtert dies die Sache ungemein
     
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