Gewerkschaft - Ja oder Nein?

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zur Berufspolitik" wurde erstellt von Feli, 06.10.2010.

  1. Feli

    Feli Poweruser

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    Hallo an alle,

    seit geraumer Zeit denke ich über eine Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft nach. Vom Grundprinzip her bin ich ein echter "Gewerkschaftstyp", nur frage ich manchmal, was bei den heutigen Gewerkschaften vom Grundprinzip noch übrig ist.

    Einige meiner Kollegen sind Gewerkschaftsmitglieder, andere nicht. Die, die irgendwann ausgetreten sind, haben mir Gründe genannt wie:" Als ich Probleme hatte, haben die mir auch nicht geholfen. Da bekommt man auch keine adäquate Antwort."

    Und auch: "Zu teure Mitgliedschaft."

    Der Beitrag ist tatsächlich kein Pappenstiel. 1% vom Bruttolohn...

    Ich weiß ja, dass es hier im Forum einige Mitglieder bzw. ehem. Mitglieder gibt.
    Deshalb wollte ich euch mal fragen, was ihr für Erfahrungen gemacht habt? Warum seit ihr Mitglieder, bzw keine Mitglieder oder ausgetreten?
    Ist es für eine GuK tatsächlich sinnvoll, Mitglied zu sein, oder bringt das für uns eher wenig?

    Vielen Dank schon mal!
     
  2. Mila

    Mila Gast

    Gründdsätzlich finde ich es wichtig in einer Gewerkschaft zu sein. Aber sie helfen Dir echt nicht :-( Und der letzte Tarifvertrag den die ausgehandelt hatten ist ne Frechheit:
    Du kannst ja aber mitmischen und Dich einbringen, dann kannst Du auch was verändern
    Lg Mila
     
  3. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Nach meinem aktuellen Kenntnisstand möchte ich dies dick unterstreichen. Erkenntnis: viel zu lange Geld vergeudet.

    Elisabeth
     
  4. flexi

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    Hallo Elisabeth,

    es soll auch Leute geben, denen sie geholfen haben......also mag die Erkenntnis des Nichthelfens durchaus persönlicher Problemnatur sein.
     
  5. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Ich schick dir ne PN mit der Erklärung.

    Wobei ich dir recht gebe, man muss differenzieren. Bei mir handelt es sich um verdi. Es gibt sicher andere, und vielleicht auch kleinere, die sich besser und gezielter um ihre Mitglieder kümmern. Ich kannte ehedem nur verdi.

    Elisabeth
     
  6. Markus23KP

    Markus23KP Stammgast

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    Also ich bin bei Verdi.

    Hatte 3 mal Probleme (einmal Weigerung eines AG´s mir ein Zeugnis auszustellen und später kein adäquates Zeugnis bekommen , beim dritt en Problem "verschwundene Überstunden" bei einem anderen AG) die zusammen mit meinem Zuständigen Verdi Bezirk außergerichtlich und zu meiner vollen Zufriedenheit gelöst werden konnten...! Tja die 22 € jeden Monat sind aber halt kein Pappenstiel...!
     
  7. flexi

    flexi Administrator
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    Hallo zusammen,

    ich bitte euch darum, hier nicht eine Gewerkschaft gegen die andere auszuspielen, sondern einfach grundsätzlich zur Frage Stellung zu beziehen.

    In unserem Forum schreiben Gewerkschaftsmitglieder verschiedener Gewerkschaften ohne (Eigen-)Werbung, und das soll auch so bleiben.

    Sollte dieser Thread eine (negativ-)werbeähnliche Form einnehmen, würden wir ihn kommentarlos schließen.

    Es geht hier grundsätzlich um "Gewerkschaft - Ja oder Nein?" !
     
  8. Joerg

    Joerg Poweruser

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    Die Qualität eines Tarifvertrages hängt von der Stärke einer Gewerkschaft ab. Wie stark eine Gewerkschaft ist hängt wiederum von den Mitgliedern ab die sie hat. In sofern ist dieser Teil Deines Postings sehr unqualifiziert.

    Zum Thema:
    Natürlich Gewerkschaft! Die meisten Gewerkschaften bieten ihren Mitgliedern viele reizvolle Zusatzleistungen, z.B. Arbeitsrechtschutzversicherung oder Rabatte bei diversen Firmen oder ähnliches. Zusätzlich bedeuten, wie ich in diesem Posting ja schon schrieb, viele Mitglieder auch eine starke Gewerkschaft und dann im Endeffekt auch eine gute Verhandlungsbasis bei Tarifrunden.
    Es beeindruckt einen Arbeitgeber doch vielmehr wenn bei einem Warnstreik z.B. 500 Mitarbeiter auf die Strasse gehen als wenn da 100 Hansels rumlungern.
    Klar schreckt der Beitrag viele erstmal ab, aber wenn man sich mal sinnvoll mit den Angeboten der Gewerkschaften (ich rede nur von Gewerkschaften die dem DGB angehören) befasst stellt man fest, dass man ganz locker seine Beiträge wieder rausholen kann. Außerdem, kann man die Mitgliedsbeiträge auch bei der Steuererklärung geltend machen.
    Ich selbst, gut ich bin ehrenamtlich sehr aktiv bei meiner Gewerkschaft, habe unter dem Strich mehr "gewinn" als "verlust" und das durchaus auch in Sachen Beträge! Durch die Steuerrückerstattung und meiner Teilnahme an Seminaren und ähnlichem haben ich meine Beträge locker und lässig wieder rein.
     
  9. Nasonex2001

    Nasonex2001 Senior-Mitglied

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    Kann ich nur zustimmen.

    Das einzige was die getan haben war monatlich den Beitrag abzubuchen. Ansonsten überhaupt nichts. Wenn man mal angerufen hat um eine Frage beantwortet zu bekommen, war man hinterher genauso "Schlau" wie vorher. Adäquate antworten hören sich anders an. Hab mir nach meinem austritt eine Berufsrechtschutzversicherung zugelegt. Die ist mehr als günstiger und bezahlt im "Ernstfall" einen richtigen Anwalt und nicht " bloß" jemanden von der Gewerkschaft.
     
  10. Joerg

    Joerg Poweruser

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    Das macht die Gewerkschaft auch! Aber egal erstmal Behauptungen in den Raum stellen.
     
  11. Nasonex2001

    Nasonex2001 Senior-Mitglied

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    Ja aber da habe ich doch bestimmt nicht eine Frei Wahl oder? Und ausserdem trotzdem viel günstiger.
     
  12. Feli

    Feli Poweruser

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    Erst mal vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten!
    @flexi: Es geht mir auch wirklich nicht um eine besondere Gewerkschaft, sondern nur um die eigentliche Fragestellung, als Entscheidungshilfe gewissermaßen!

    Und genau diese Gründe stehen auf meiner "Pro Gewerkschaftsliste". Eigentlich will ich auch nicht immer nur über dies, das und jenes meckern, was so falsch läuft, sondern mich - wenn ich mich denn zu einer Mitgliedschaft entschließe - auch dafür engagieren.

    Aber wie kann man sich denn da in einer Gewerkschaft eigentlich selbst einbringen?
    Nur zur Info: unser Haustarif ist an den von einer Gewerkschaft ausgehandelten Tarif angelehnt, und einige BR Mitglieder sind auch in der Gewerkschaft aktiv - falls das bei der Beantwortung meiner Frage relevant ist.

    Ich hoffe sehr auf Eure weiteren Meinungen! :klatschspring:
     
  13. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Es gibt Gewerkschaften die auch etwas weniger von deinem Gehalt wollen als Andere und auch mit bei den Tarifverhandlungen sind.

    Meiner Meinung nach unterscheiden sich die beiden Gewerkschaften die Tarife aushandeln nur in den Vergünstigungen für den Einkauf den sie ihren Mitgliedern bieten und in den Mitgliedsbeiträgen.

    Die Qualität der Beratung ist auch immer von denen abhängig die sie machen, auch in Gewerkschaftskreisen sind "Helden" vertreten.
     
  14. Joerg

    Joerg Poweruser

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    Hey narde, ich denke ich weiß welche Gewerkschaften Du vergleichst.
    Die beiden mit den 5 Buchstaben und die teurere der beiden hat zwischen dem 3 und 4 Buchstaben einen Punkt. Richtig?!
    Zur Beratungskompetenz der beiden Gewerkschaften nur soviel, die ohne den Punkt im Namen beschäftigt für die Mitgliederbetreuung nur ehrenamtliche Mitarbeiter. Die andere hat da ihre hauptamtlichen Sekretäre. Ich denke dass ist schon ein Unterschied, vor allem was die Erreichbarkeit angeht.
    Ich könnte Dir, wenn Du magst auch net nettes Beispiel geben wie die Gewerkschaft ohne Punkt arbeit und was sie für Ziele, vor allem in den Tarifrunden, verfolgt, dass aber nur auf Wunsch und per PN, denn das würde flexi hier mit Sicherheit net dulden.
     
  15. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hi Joerg,

    ich habe auf kein konkretes Beispiel gedacht. Es geht hier ganz allgemein.
    Ich habe mit beiden grossen Gewerkschaften meine Erfahrungen gemacht und kann nur sagen, was ich empfinde.

    Mein Favorit, wo ich vor vielen Jahren Gründungsmitglied war, damals hatte ich mir davon soviel erhofft, ist mangels Mitglieder und Desinteresse der Pflege eingeschlafen - Schade eigentlich, da gab es mal eine speziell für die Pflege, wonach ja sehr viel geschrieen wurde oder auch noch immer wird.
    *Ironie on* Dass sie eingegangen ist lag aber sicher nur daran, dass sie kein Tarifrecht hat *Ironie off*

    Deshalb behaupte ich mal, die beiden Grossen sind gleich gut oder gleich schlecht wie immer man es sehen will.

    lg
    Narde
     
  16. Philipp Tessin

    Philipp Tessin Senior-Mitglied

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    Rechtsberatungen u.ä. sind imo Zusatzleistungen der Gewerkschaft. Das sind gute Werbemittel, weil viele ja, wie man hier lesen kann, darauf auch wert legen (das ist völlig wertfrei gemeint!).
    Viel wichtiger ist aber, was Gewerkschaften für den ganzen Berufstand/ die gesamt Branche erwirtschaften.
    Und da muss man sich einfach mal folgende Frage stellen: Was wäre, wenn wir keine Gewerkschaften hätten? Wie sähe dann der Arbeitsmarkt aus?
    Im übrigen profitieren alle von den Gewerkschaften, ob Mitglied oder nicht. Oder was meint ihr, woher eure Tarifverträge kommen?
    Auch wenn die Verhandlungen nicht immer zufriedenstellend sind (dem stimme ich unbeschränkt zu): ohne Gewerkschaften und deren MITGLIEDER hätten wir gar keine Tarife!
     
  17. Kleingeistkiller

    Kleingeistkiller Senior-Mitglied

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    Als ehemaliges Gewerkschaftsmitglied sehe ich die Arbeit der Gewerkschaft(en) mehr als kriitisch:
    Als Arbeitnehmerinteressensvertretung: Die Tarifverträge sind zum großen Teil nicht mehr zeitgemäß und aktull. Eine kompetente weitergebildete Kollegin oder Kollege wird immer über eine aussertarifliche Zulage verhandeln - und je nach Reion mehr oder weniger Erfolg haben. Das zeigt, dass der Arbeitsmarkt sich ohne Tarifvertrag weiter entwickelt zugunsten der Arbeitnehmer!
    Der Betriebsfrieden wird durch die Gewerkschaften gestört. Für die meisten pflegenden ist es in Ordnung im Krankheitsfall einzuspringen oder zumindest sich von der Stationsleitung anrufen zu lassen, wenn es klemmt. Doch Aktionen, wie "Mein Frei gehört mir" vergiften den kollegialen Zusammenhalt und egoistische Forderungen werden gerechtfertigt, weil damit einer sogenannten angeblichen Ausbeutungsmentalität entgegengewirkt wird. Gewerkschaften sind als Arbeitgeber auch kein gutes Vorbild.
    Die Rechtsberatung ist mir nicht 1% meines Bruttos wert. Ich werde sicherlich deutlich weniger als 1% meines Lebenseinkommens für Rechtsanwaltshonorare aufwenden. Die meisten Rechtsstreitigkeiten kann man selbst vermeiden, indem man vernünftig miteinander redet.

    Dies sind natürlich alles Kontraargumente zur Gewerkschaftsmitgliedschaft. Man kann aber auch ohne Gewerkschaftsmitglidschaft eine solide linke politische Überzeugung vertreten. Man muss sich halt ein paar Gedanken mehr machen.

    Gruß KGK
     
  18. Feli

    Feli Poweruser

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    Ich hoffe, das Angebot ist für mich, denn ich nehme gerne an!
     
  19. renje

    renje Poweruser

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    Ich bin auch kein eingefleischter Gewerkschafter.

    Sehe aber dazu auch keine wirklichen Alternativen?!

    Wer soll denn für uns verhandeln und was Durchsetzen, wenns auch nicht soviel ist wie mancher (oft Nichtmiglieder) gerne hätte, ohne Gewerkschaften?

    Jeder Verhandelt selbst?

    Natürlich könnte manches besser laufen.
    Aber wie würde es laufen ohne Gewerkschaften?
    Würde überhaupt noch was Laufen?

    Was könnten wir alles Bewegen, wenn alle die unzufriedenen Organisiert wären und davon ein paar auch Aktiv wären?
    Halleluja ich wage das nicht mal zu Denken!

    Bei dem Orgnisationsgrad, dann auch noch den Gewerkschaften den Vorwurf zu machen, dass diese nicht den großen Wurf machen - das ist schon reichlich Naiv.

    Und der Quatsch mit den hohen Beiträgen kann ich auch nicht mehr hören.

    Von ca. 25€/Monat erhalte ich 30-40% über die Steuer wieder zurück. Dafür erkaufe ich mir eine tarifliche Vertretung, Arbeitsrechtschutz, Zeitschrift und diverse Vertragvergünstigungen für viel Lebenslagen. Auch vergünstigte Fortbildungen etc.

    Übrigens zahlen die meisten Arbeitsrechtschutzversicherungen beim Rechtsstreit, aber in der Regel nicht für - mal ne Beratung.

    Und nicht vergessen:
    Eine starke Personalvertretung geht nur durch eine starke Gewerkschaft im Rücken.

    Gewerkschaftslose BR oder PR sind oft williges Schlachtvieh (Alibi) für die AG, verdienen aber oft die Bezeichnung Vertretung nicht.
     
  20. Joerg

    Joerg Poweruser

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    Das war auf narde bezogen! Ich wollte nur aufzeigen, was für Politik die eine kleine Gewerkschaft gegen die große Gewerkschaft fährt. Alles unter dem Mantel der "Tarifeinheit".
     
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