Geplanter Dienst - Durchgeführter Dienst

Dieses Thema im Forum "Ambulante Pflege / Private Kranken-Altenpflege zu Hause" wurde erstellt von Miss_Eli, 17.09.2008.

  1. Miss_Eli

    Miss_Eli Junior-Mitglied

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    Hallo zusammen,
    noch arbeite ich ja in der ambulanten Pflege...gott sei dank bin ich da bald weg (selber gekündigt und neue Stelle...yippiieee..:nurse:.!)
    Nun möchte ich einen "sauberen Abgang" aus der Firma da ich mir nichts zuschulden haben kommen lassen und eben fair bin.
    Nun ja, jetzt werden mir nur steine in den weg gelegt von seiten des ag...zu viele um sie zu erörtern...aber einer stört ungemein: Eben diese letzten 2 Wochen und meine dienste sind voll ausgelastet...
    Zu heute: Dienstbeginn 15.oo - 15.15 beim ersten Pat.: Ich war schon eher im Büro um die Tour vorzubreiten ...da kommt mein chef..:streit:.."Du müsstet jetzt mal zum neuen Pat XY fahren, haben wir in der Planung heute im Frühdienst vergessen, Behandlungspflege, hier sind die Sachen, ist ja in der Nähe, fahr mal."
    Naiv wie ein schaf bin ich gefahren, war erst 15.15 wieder im Büro, musste Tour vorbereiten und war zeitlich total im verzug...na toll wieder in hektik und stress die Tour abfahren....dann manchmal so minimale Fahrzeiten (geplant 20 min - tatsächlich 40 min aufgrund Baustelle die seit wochen existiert) nur gut das ich etwas zeit "vorgearbeitet" habe.
    Irgendwie wird mir meine Tour extra schwer gemacht...habe jetzt ein komisches Gefühl das das ein racheakt wird da ich gekündigt habe...eben nicht die einzige und nicht unberechtigt - arbeit bei pat. macht mega spaß abe die arbeitsbedingungen sind zum ausflippen, hier nur ein beispiel von vielen.
    Nur gut, bin ja bald weg, aber wie seht ihr das, passiert das öfters das ihr bewußt mehr machen müsst und der chef weiß das die geplante tour "im eimer" ist (obwohl die möglchkeit bestand das eine andere pflegekraft hätte fahren können - ich war eben nur im stress und habe nichts gesagt sondern bin gefahren...) oder ihr mitten in´der Tour angerufen werden: Fahr gleich mal zu Pat AB, der BDK klemmt, kein anderer außer dir kann da fahren" Obwohl man keine zeit hat, die Tour voll ist bzw. eine 5-min-Pause augenutzt wird für eine 15 bis 20-min-sache (incl.Fahrerei)...ehrlich, das man da in Hektik und Stress verfällt ist ja klar...nur gut ist mir mit dem Auto noch nie was passiert!
    Danke für eure Meinungen udn Erfahrungen!
     
  2. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Bin nicht in der Ambulanten, aber überlege gerade.

    Wenn du jetzt angerufen wirst, "Fahr dort hin".
    Dann fährst du dorthin, machst was du sollst, und machst dann weiter.
    Angenommen du brauchst deshalb 30min mehr für deine Tour. Schreib sie dir als Überstunden auf.
    Auf Nachfrage ist der Grund ja klar ersichtlich.

    Da das Ganze ja nur noch 2 Wochen so geht, ist das ja dann doch nicht sooo schlimm, oder?
     
  3. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo maniac,
    so einfach ist es in der ambulanten Pflege nicht....:mrgreen:
    Die "kunden-Dienstleister" Beziehung ist eine andere als im stationären Bereich.
    Patienten sind auf feste Zeiten fixiert...jede Minute Verzögerung wird tlw. als Ärgernis hingenommen. Die Pflegekraft weiss das und hat schon vorher Stress; will die Verzögerung wieder raus holen und fährt "Kurierdienst-like".

    Ich schreibe hier mal einige Kausalketten im "SMS-Stil" auf:

    Kommt KS zu spät -> Pat. sauer-> beschwert sich bei Chef-> KS kriegt ärger.

    Wenn Pat. sauer, droht er mit Kündigung-> KS wird dafür verantwortlich gemacht.

    Wenn Chef sagt: fahr noch zu xy-> dann Tour durcheinader-> Pat. sauer-> KS hat schlechtes Gewissen-> Unzufriedenheit usw.

    Die Pflegekraft ist ein kündbarer Dienstleister (es gibt ja noch andere PD)und Gast im Hause des Patienten. Hiermit üben viele Kunden Druck aus...
    Der Druck kommt also von 2 Seiten. Vom Patient "Komm pünktlich" und vom Chef "fahr noch zu xy".
    Dem Patienten erklären, dass etwas dazwischen gekommen ist hilft oft nicht viel...viele PD verbieten sowas auch!
    Wenn man den Tourplan nicht einhalten kann (der bewusst viel zu eng geplant ist), und es kommt zu Beschwerden, dann wird die Schuld bei der Pflegekraft gesucht...man könntwn ja wegen ihr einen Kunden verlieren.
    Damit hat die KS den "schwarzen Peter" und muss sich zu allen Seiten hin für ihr Verhalten rechtfertigen.

    Das ist halt etwas anderes als im Krankenhaus: hier ist der Patient Gast in einer Institution und dem Rythmus der Station unterworfen.
     
  4. renel

    renel Junior-Mitglied

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    Ich Arbeite auch im ambulanten Dienst! In meiner anfangszeit war Zeitnot auch ein Problem für mich! Aber jetzt nach einigen Jahren in der abbulanten Pflege, bin ich ruhiger geworden. Wir dürfen uns jede gearbeitete Minute aufschreiben. Patienten die sich wegen verspätungen beschweren wollen können dies ruhig tun. Unsere Chefin stärkt uns den Rücken!:-)
    Aber ich bin mir sicher das so ein Arbeitsverhältnis eine ausnahme ist.:cry1:

    Ich drücke Miss_Eli die Daumen, das die zwei Wochen bei Ihr schnell rum gehen und dieses Kapitel zu ende ist. Ich würde mir trotz allem die geleisteten Stunden aufschreiben, die PDL hat sie angeordnet! Und wenn die Patienten die letzten zwei Wochen ärgerlich sind, dann erkläre ihnen das Du nichts dafür kannst.:engel:
     
  5. Sr. S.

    Sr. S. Poweruser

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    Hi!
    Kann Dir auch nur raten: Überstunden aufschreiben und am letzten Tag (nach vorheriger Ankündigung) abfeieren, sonst hast Du sie nicht nur umsonst gemacht, sonderen auch noch umsonst aufgeschrieben.
    Da Du sowieso nichts mehr zu verlieren hast, könntest Du deinen Chef auch darauf ansprechen, dass Du das Gefühl hast, er wolle Dir das Leben in den letzten Tagen noch mal schwer machen. Mal schauen, wie er darauf reagiert. Vor allem, wenn es vorher nicht auch öfter so war, dass Du als "Feuerwehr" zu fungieren hattest.

    Ich wünsche Dir viel Glück bei Neustart!
    Sr. S.
     
  6. Avantgarde

    Avantgarde Junior-Mitglied

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    Tut mir leid, aber ich kann im Moment nicht erkennen, das es sich hier um ein Racheakt handelt. Es kommt hin und wieder einmal vor, das ein gerade anwesender Mitarbeiter schnellstmöglich, zwischendurch einen Blasenkatheder legen muß, weil dieser MA die Qualifikation und das Können hat und der Pat. auf dem schnellsten Wege versorgt werden muß.
     
  7. Miss_Eli

    Miss_Eli Junior-Mitglied

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    Mit meinem Beispiel von Gestern gab es ja eine Möglichkeit, dass eine Kollegin hätte den Pat. anfahren können und keinerlei Probleme udn Stress gehabt hätte.
    Un bzgl. der Sache mit dem BDK klemmen _ wir haben einen 24-h-Rufbereitschaft, sollten Pat anrufend as es Probleme gibt und es sind noch Kollegen im Dienst ( ich dem Fall ich) dann müssen wir erst fahren, die Rufbereitschaft kommt erst raus wenn keiner mehr ein Tour fährt: Ganz toll da die Rufbereitschaft gut Geld gibt und man schön vieles auf andere Kollegen abwälzen kann, cih habe das in meiner Rufbereitschaft nie gemacht, eben weil cih kollegial bin udn anderen die Tour nicht "versaue", schließlich wird man dafür bezahlt im Notfall da zu sein.

    Na ja, ist irgendwie ******e, aber augen zu und durch, irgendwie sehe cih es schon kommen das es z.B. probleme mit dem Ausbezahlen der Überstunden gibt...es deutet vieles darauf hin...(zu lang um es zu berichten).
    Dabei habe cih lt. meiner Rechnung an die 150-180 Überstunden, meien chef wird das aber so deuxeln das ich weniger habe und ausbezahlt bekomme :-)streit:Zitat: Hier in deiner Tour ist eine Pause ( nach 2 h Arbeit)....die musst du machen....nein, zum tanken ist die nicht..../ Zack ist aus einer gearbeiteten zeit eine Pause gemacht worden anstatt mal zu überlegen das ich ja nach der Tour hätte tanken müssen, was ja auch arbeitszeit ist, und ich in der Tour noch eine Pause hatte...!)
     
  8. schwäbin

    schwäbin Senior-Mitglied

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    Hallo Miss Eli
    Hmm... da fällt mir einiges dazu ein:
    einmal: wenn ich gerade auf Station bin und ein Patient anruft dass ein Notfall vorliegt ist es für mich klar dass ich hinfahre. Es sei denn eine Kollegin ist grad in der Nähe und es liegt auf ihrem Weg.
    Mit der Zeitfixierung der Kunden sagen wir immer +/- 1/4 Stunde muss drin sein. Wenn bei ihnen ein Notfall ist brauche ich auch länger und die anderen müssen warten. Schließlich arbeiten wir an Menschen und nicht an Maschinen.
    Warum hast du nicht z.B. deine Sachen vollends gerichtet und dann eben mit dem neuen Patienten angefangen? Wenn die Behandlungspflege bis mittag warten konnte dann macht doch 1/2 Stunde auch nichts mehr aus.

    Das mit der Rufbereitschaft ist schon klar und auch bei uns so geregelt: Wenn die ausrückt bekommt sie beim ersten Einsatz automatisch 3 Arbeitsstunden gutgeschrieben. (zumindest ist es bei uns so) Da ist es für den Chef deutlich billiger eine KS die noch unterwegs ist fährt den Patienten an als die Rufbereitschaft rückt aus. Wenn kein Einsatz ist bekommen wir nur 1,5 Stunden gutgeschrieben.

    Mit deinen Überstunden: Du hast ja sicher eine Monatsabrechung aus der hervorgeht wieviele du hast.
    Ich würde schon auch deinen Chef darauf ansprechen wie er es sich vorstellt mit den Überstunden und dass du sie in Freizeit möchtest.
    Rechne dir doch vorher aus wieviele Tage du noch arbeiten müsstest damit es aufgeht. Auszahlen lassen ist immer blöd.

    Und zum Schluss: ich kann nachfühlen wie es dir geht. Mir ging es vor nicht allzu langer Zeit genauso. Es ist ein total be***nes Gefühl und man ist total blockiert.
    Aber, da du ja eh nur noch 2 wochen hast sei sicher: es geht vorbei. Und wenn du dir zu ausgenützt vorkommst: geh zum Arzt. Manchmal hilft wirklich nur noch das.
    Grüssle
    die schwäbin
     
  9. Miss_Eli

    Miss_Eli Junior-Mitglied

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    Danke für die tröstenden Worte und Einblicke in Dienste anderer Kollegen.
    Ja, du hast recht, wir arbeiten am Menschen udn das ist auch das einzige was mich bewegt immer wieter durchzuhalten - schließlich haben schon Patienten traurig geguckt und ernsthaft gesagt das es soooo schade ist das die Besten gehen....und das habe cih nicht nur von einer Pat/einem Pat gehört.
    Aber wenn Arbeitsbedingungen so mies sind und es immer aufd em Rücen der An ausgetrage wird- nein ich bin definitiv zu jung und am Beginn meiner Berufserfahrung da lasse ich mich nicht ausnutzen und habe eben den Schlusstrich gezogen.
    Nur wie du schreibst, in den Fall mit dem "Fahr mal eben" hätte eine andere Kollegin fahren können, mit der Rufbereitschaft werde ich immer in Notfällen während meienr Tour angerufen und dei Bereitschaft bleibt zu Hause ( bei usn wir generell die Rufbereitschaftszeit pauschall - aber nicht wenig- vergütet, egal wie oft oder wenig man rausgerufen wurde)
    Ich denke mir aber eben nur dass s echt fies ist, ich hoffe das es im neuen Job definitiv besser mit den Arbeitsbedingungen wird...
    Jetzt halte cih mcih über Wasser da ich eine total liebe und engagierte Schülerin habe, mit der man gut über allgemeines doer fachliches quatschen kann und die mich von trüben Gedanken während der Fahrzeit ablenkt....so kriege cih dei Zeit auch rum, auch wenn es momentan nur SD sind...12 tage, aber augen zu und durch!

    Danke nochmal für die netten Worte!

    P.S.: Wer einen Schreib-Flüchtigkeitsfehler findet darf ihn behalten!:-)
     
  10. Trisha

    Trisha Poweruser

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    Hallo Miss Eli,

    mir ging es vor wenigen Jahren ähnlich.
    Ich hatte gekündigt (aber nicht weil ich zu einem anderen PD bin, sondern weit weg zog) - und ab da war mir keiner mehr wohlgesonnen. Mein Chef war traurig, weil "sein bestes Pferd im Stall" geht - aber die PDL war so erbost und wütend, dass sie versucht hatte, mir Steine in den Weg zu legen, wo es nur möglich war. Einige Umstände, die ich hier nicht näher erläutern möchte, begründeten ihre Wut, die sie auf mich hatte - dennoch hatte ich mir nichts zuschulden kommen lassen.

    Es ging so weit, dass ich nur noch mit massiven Bauchschmerzen zur Arbeit bin und das sogar die Pat., die mich ja inzwischen bestens kannten, bemerkten.
    Aus diesem Grunde war ich damals bei meinem Arzt, der mich für die restliche Zeit (3 Wochen) krank schrieb.

    Im Nachhinein fand ich diese Art "Abgang" überhaupt nicht schön. Es gab keine Verabschiedung, obwohl wir ein super Team waren. Auch wenn das jetzt 3 Jahre her ist, ich muss noch oft darüber nachdenken, wie das damals war.

    Ich kann Dir aus meiner Erfahrung heraus nur empfehlen, dass Du diese letzten Arbeitstage so gelassen wie möglich bleibst, und vor allem bleibe freundlich und nett - auch wenn es paradox klingt weil Du Dich tief drinnen nur ärgerst.

    Meine ehemalige PDL hat mir in ihrer Wut ein entsprechendes Zeugnis geschrieben, was nicht schlecht war, aber leider auch nicht so gut, wie es mir während meiner Arbeitszeit immer mündlich bescheinigt wurde.
    Zu meinem Ärgernis habe ich dieses Zeugnis aufgrund des damaligen persönlichen Trubels drumherum nie angefochten, und heute ärgert mich dies um so mehr.

    Heute würde ich vieles anders machen. Aus dieser Erfahrung habe ich sehr viel gelernt. Und deswegen schildere ich Dir das an dieser Stelle, damit Dir nicht die gleichen Fehler passieren.

    Die letzten Tage hältst Du bestimmt noch durch - Du hast doch gute Aussichten. Viel Erfolg!

    LG
    Trisha
     
  11. Miss_Eli

    Miss_Eli Junior-Mitglied

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    Danke für die lieben Worte - ja, du hast recht mit diesem sauberen Abgang, so stelle cih es mir auch vor und versuche tapfer durchzuhalten zumal ich auch schon einige Wochen kranke war, ein Umstand der mir von seiten der Kollegen als "Urlaub" deklariert wurde und ich auch hierüber wegschaue da es begründete Probleme gabe (auch durch die körperlich schwere Arbeit + psychische Belastung durch die Arbeitsbedingungen) und cih mir echt nciht die Blöse gebe und es den Kollegen auf dei Nase binde was ich hatte bzw. habe.
    Daher versuche ich es gelassen zu sehen und immer an den 1.10 zu denken - endlich weg da, endlich andere Arbeitsbedingungen, so hoffe ich mal, aber schlimmer als jetzt kann es nicht werden!

    Und den gelben schein abzugeben liegt mir nicht, schließlich habe ich meine intensive Krankheitsphase ja überwunden und hoffe eher auf vollständige Besserung anstatt Verschlimmerung udn darausresultierender AU.

    An alle einen ruhigen Wochenenddienst!
    Gruß Miss_Eli!
     
  12. Miss_Eli

    Miss_Eli Junior-Mitglied

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    Hallo Ihr lieben Mitleser,
    habe jetzt tapfer durchgehalten bis gestern....Hexenschusss, da keine adäquaten Lagerungshilfsmittel und eben alleine lagern und umlagern....und das rächt sich soeben.
    Daher bin ich jetzt auf AU und mein Problem mit dem kuriosen Diensten mit absoluten fahrzeiten- fehlplanungen ( Mo-Sa geht alles drunter udn drüber:motzen:, So als einziger Tag Pause wie geplant...smile...)
    Aber VORBEI - Kein Stress - neuer Arbeitsplatz ich komme!!!! - ihr wisst wahrscheinlich nicht wie sehr ich mich freue da endlcih weg zu sein, jetzt hab cih bloss Scherereien wg. den Überstunden - wieviele, wie und wann ausgezahlt, Stundenzettel, Chef im Urlaub und Vertretung hat Ahnung von nix (= :weissnix:) aber egal, an meine Überstundenauszahlung komm ich noch, darauf können die Gift nehmen!!:boozed:

    So jetzt auskurieren, und den neuen Dienstplan studieren - freie Tage unter der Woche - kennt ihr das noch :cheerlead: ???? :up:!!!!!

    Liebe Grüße und toi toi toi für alle MItleser und Mitstreiter gegen fiese Mitmenschen!!!
     
  13. schwäbin

    schwäbin Senior-Mitglied

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    Liebe Miss Eli
    tja, manchmal sagt einem auch sein Körper wann es genug ist. Bei mir war es genauso. :knockin:
    Deine jetzige Gefühlslage kann ich dir sehr gut nachfühlen, denn bei mir ist es ja noch nicht lange her dass ich in dieser Situation gesteckt habe.
    die Scherereien mit den auszuzahlenden Überstunden hab ich auch grad noch, aber ich bin sicher es wird werden.
    auch ein Problem mit dem Zeugnis gibt es noch - da hoffe ich noch, dass ich es ohne Anwalt geregelt bekomme.
    Sei's drum, mir geht es an der neuen Arbeitsstelle einfach gut. Und ich bin mir sicher es wird bei dir sehr ähnlich sein. :daumen::-)

    Grüssle
    die schwäbin
     
  14. Sr. S.

    Sr. S. Poweruser

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    In Punkto Arbeitszeugnis ist es sinnvoll, wenn man es von jemandem lesen läßt, der sich gut mit Zeugnissen auskennt. Als ich mit einem Zeugnis nicht einverstanden war, habe ich das Zeugnis entsprechent meiner Selbsteinschätzung umformuliert und meinem damaligen Arbeitgeber als Gegenvorschlag angeboten, was er auch angenommen hat.

    Wünsche Dir gute Besserung, Miss_Eli!

    Gruß Sr. S.
     
    #14 Sr. S., 26.09.2008
    Zuletzt bearbeitet: 26.09.2008
  15. Miss_Eli

    Miss_Eli Junior-Mitglied

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    Das ist immer so ne Sache, aus Familien- und Freundeskreis weiß ich, dass einige AG gerne versuchen die Überstundenzahl zu drücken um eben weniger auszubezahlen da Freizeitausgleich ( so wie jetzt bei mir) nicht geht (= übrigens, wenn ein freier Tag lt. Dienstplan geplant war, man aber Krank ist, wird für den freien Tag ein Krankheitstag berechnet oder einfach frei???)
    Un die Sache mit dem Arbeitszeugnis, der Vorschlag mit dem Durchlesen eines "fachkompetenten" Menschen ist gut, eine Internetscuhmaschine bietet auch viele Formulierungshilfen - und wenn der AG sich nur quer stellt: :streit:: Eine Rechtschutzversicherung ist Gold wert, ich bezahle 18 €uro im Monat (Angestellte im öffentlichen Dienst und unter 25 Jahren!), und man ist immer finanziell abgesichert und brauch keine Sorgen haben einen Anwalt aufzusuchen, denn wenn der Ag nciht versichert ist...tja, der wird sich überlegen wie lange er Rechtsanwaltskosten und ggf. gerichtskosten tragen will oder kann, unserein braucht "nur" nerven udn zeit zu haben :spopkorns:(was jetzt nicht immer positiv ist aber wenigstens nix kostet).
    Zumal ein AG immer nicht schlecht guckt :verwirrt: wenn ein Brief einer Anwaltskanzlei mit "etwas hochgestochendem udn anwaltsgeschwollenem" drin steht...zumindest meienr Meinung und Erfahrung nach.

    Na denn, Diclo und ein Kirschkernkissen hilft gerade unheimlich gut!!!!! ......:mrgreen:.....

    Liebe Grüße!
     
  16. schwäbin

    schwäbin Senior-Mitglied

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    Hallo MIss Eli
    Das mit dem krank am freien Tag ist so eine Sache. Und von Ag zu Ag unterschiedlich.
    Bei meinem alten Dienst war es lange so, dass wenn krank dann krank.
    Ich weiß aber, und es ist wohl auch per Gesetz so geregelt, dass du, wenn du im frei krank wirst eben Pech gehabt hast - allerdings wenn du Dienst gehabt hättest dann gilt die geplante (mindestens) oder sogar die tatsächliche von einem Kollegen gearbeitete Zeit.
    Mein Zeugnis ist übrigens grad bei einem befreundeten Anwalt zur Einsicht, denn ein paar Formulierungen kamen mir schon fragwürdig vor :streit: und auch das I-net hat mir da nicht wirklich geholfen.
    Grüssle
    die schwäbin
     
  17. -Claudia-

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    Wenn Du krank bist und hattest laut Dienstplan an diesem Tag frei, gilt das - leider - als freier Tag. Meines Wissens hängt das nicht vom Arbeitgeber ab, sondern ist immer so. Wohlgemerkt "Frei" und nicht "Urlaub". Bei Urlaub gälte der Tag als "Krank" und der Urlaubstag bleibt Dir erhalten.

    Wenn Du von Montag bis Freitag im Büro sitzt und Deinen Migräneanfall ausgerechnet am Wochenende bekommst, ist das ja auch Dein persönliches Pech.
     
  18. flexi

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    und das auch nur bei Vorlage einer ärztlichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.
     
  19. -Claudia-

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    Oh? Bei uns muss man die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erst bei einer Krankheitsdauer von drei Tagen und mehr erbringen (ich weiß, DAS variiert jetzt je nach Arbeitgeber). Ist das bei Krank im Urlaub anders? Muss ich glatt nochmal meinen Arbeitsvertrag zu Rate ziehen.
     
  20. flexi

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    Steht im Bundesurlaubsgesetz:
     
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