Geplante Überstunden

Dieses Thema im Forum "Arbeitsrecht / Gesundheitsrecht / Krankenpflegegesetz" wurde erstellt von angeles7, 11.05.2013.

  1. angeles7

    angeles7 Newbie

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    Hallo ,bin zum ersten mal in diesen Forum,habe gleich mal eine Frage.
    Ist es rechtens wen man im Dienstplan Überstunden plant nur weil man mehr Geld braucht (450€) und dafür andere Kollegen ins minus
    gehen lässt ? Das macht unsere Stationsleitung jeden Monat so.
     
  2. renje

    renje Poweruser

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    Nein natürlich nicht.

    Mach deinen AG darauf Aufmerksam und stelle deine Arbeitskraft schriftlich zur Verfügung.

    Nimmt der AG deine Arbeitsleisung nicht an, dann gerät er in Annahmeverzug und dann ist das nicht mehr dein Problem, dein Geld bekommst du trotzdem.

    Was heißt 450€?
    450€ Job beim selben AG mit der gleichen Tätigkeit geht sowieso nicht.
     
  3. angeles7

    angeles7 Newbie

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    Ihr wurde es wohl genehmigt von der PDL ,sie schreibt sich im Voraus 5 Tage mehr ein und rechnet es am Monatsende als Überstunden ab, so das ein Minijob dabei raus kommt und das beim gleichen AG als Krankenschwester.
     
  4. Basmyr

    Basmyr Junior-Mitglied

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    Rechtlich kann es dir egal sein, wie renje bereits schrieb.
    Annahmeverzug bedeutet, wenn deine SL (in Vertretung des Arbeitgebers) dich mit Minusstunden plant, der AG damit selber Schuld ist und verpflichtet ist, dir dein Gehalt unter Berechnung deiner Sollstunden weiter zu bezahlen. Wenn er dir weniger zahlen will, weil er meint, dass du ja zu wenig arbeitest, darfst du ihn gerne darauf hinweisen, dass ein Arbeitsvertrag für BEIDE Seiten gilt.
     
  5. renje

    renje Poweruser

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    @angeles:
    Genehmigt hin oder her, das ist völlig wurscht.
    Wenn andere damit nicht auf ihre Stunden kommen ist das Sache des AG, aber teile dem AG, nicht der PDL mit, dass du auf deine Stunden kommen willst.
    Alternativ - sage das im Beisein einer Zeugin die dir das im Zweifelsfall auch bestätigen würde zu deiner SL.

    Minijob und ausbezahlte Mehrarbeitsstunden sind zwei völlig verschiedene Sachen.
    Das eine wäre Steuerhinterziehung, das zweite ist prinzipiell in Ordnung, wenn Stunden ausbezahlt werden.
    Aber wie gesagt, wenn du dadurch in die Minusstd. rutscht ist das nicht dein Problem.
    Wenn du bei dem AG bleiben willst, wird der irgendwann die Stunden einfordern wollen, dann hast du ein großes Problem.
     
  6. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Wenn ihr Arbeitszeitkonten habt, sieht das ganze nochmals etwas anders aus (bzgl Annahmeverzug). Da kannst du nur mit Gleichbehandlung kommen...

    Von wieviel Minusstunden reden wir eigtl?
     
  7. angeles7

    angeles7 Newbie

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    Hi es handelt sich fast bei jedem um 7 bis 9h.
     
  8. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Also einen Tag ins Minus?

    Arbeitszeitkonten, Ampelkonto, sonstiges Geschichten vorhanden?
     
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