Gehalt als OP-Pfleger/OTA: reichts?

Dieses Thema im Forum "OP-Pflege" wurde erstellt von Redactrice, 20.10.2010.

  1. Redactrice

    Redactrice Junior-Mitglied

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    Hallo zusammen,

    ich würde gerne mal wissen, wie es mit dem lieben Geld so bei euch ist :anmachen:
    Langt es für Prada und Gucci, oder eher für Currywurst-Pommes? Lässt sich von dem Gehalt eine Familie ernähren, oder sollte man lieber reich heiraten? Und vor allem: Werdet ihr leistungsgerecht bezahlt, oder seht ihr euch eher als Sparschwein im Klinikbetrieb? Gibt es an eurem Arbeitsplatz finanzielle Anreize für motivierte Mitarbeit?

    Eure Meinungen würden wir (die Redaktion von "Im OP" - wer will, findet dazu Infos in der Rubrik "Werbung") gerne für unsere Februar-Ausgabe anonymisiert nutzen. Vielen Dank!!

    Liebe Grüße
    Redactrice
     
  2. dieEv

    dieEv Poweruser

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    Ich behaupte mal, dass die Verdienstspanne inzwischen durchaus um einige 100 € zwischen den einzelnen Kliniken variiert und auch der B-Dienst sehr unterschiedlich bezahlt wird.

    Alles in allem kann man von dem Beruf, auch als Alleinerziehende, leben. Das wäre mir bspw. mit ambulanter Krankenpflege so nicht möglich. Allerdings nicht besonders ausschweifend. Es reicht gerade so, und man darf keine übergroßen Ansprüche haben. Muss man ja auch nicht.
    Dennoch sind die Ausgaben durch private Vorsorge und Versicherungen schon happig.
    Leistungsanreize durch Geld sind nicht gegeben.
     
  3. nurse1

    nurse1 Newbie

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    Das mit der Bezahlung ist wirklich so eine Sache.
    Vor allem die, von dieEv, angesprochenen B-Dienste und deren Eingrupierung nach Auslastung.
    "Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast!"
    Wie manche Klinikleitungen auf eine Auslastung von z.B. 35% kommen, ist mir ein Rätsel.
    Ich bin seit 12 Jahren im OP, und habe davon viel. 30 mal das Bereitschaftszimmer gesehen.
     
  4. Schnabelbecher

    Schnabelbecher Junior-Mitglied

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    Naja würd sagen wir nagen nicht am Hungertuch,aber Leistungsgerecht bezahlt??Nein!Definitiv nicht.Aber alles jammern nutzt ja nix,mehr werden wir eh nie verdienen.Aber klar ist,für das was wir im B-Dienst bekommen,steht der Schlüsseldienst erst gar nicht auf:mrgreen:
     
  5. living in sin

    living in sin Newbie

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    also ich für meinen teil komme gut über die runden und kann über den verdienst als op-sr. nicht klagen. wenn ich mir anschaue, was bspw. freunde & bekannte im ambulanten/stationären bereich verdienen, liege ich im mittel sicher 400-500€ netto darüber.

    ich hab ne wunderschöne wohnung in toller lage (großstadt), ein neues auto, kann mir all meine hobbies leisten, sparen und fliege mind. 2x jährlich in den urlaub. was will man mehr?

    mit mitte 20, steuerklasse 1.
     
  6. Redactrice

    Redactrice Junior-Mitglied

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    ... scheint ja nicht so düster auszusehen wie in vielen anderen Bereichen! Ich würde trotzdem gerne mal nachhaken:

    Gibt es Arbeitgeber, die bekannt dafür sind, dass sie besonders gut oder besonders schlcht bezahlen (z.B. private vs. öffentliche Einrichtungen)?

    Hat man eine Chance auf eine Gehaltserhöhung, wenn man gut mitarbeitet und motiviert ist? Das soll es in anderen Berufsgruppen ja geben...

    Von einer befreundeten Anästhesie-Schwester (die seit Jahren im OP arbeitet) habe ich gehört, dass sie nach Abschluss ihrer Fachweiterbildung netto 70 EUR mehr verdient. Das kam mir doch eher wenig vor für so eine aufwendige Weiterbildung?! Wie seht ihr das?

    LG Redactrice
     
  7. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Im TVÖD steigst Du bis jetzt nach den Jahren der Betriebszugehörigkeit in den Entgeltstufen auf. Mitarbeit und Motivation zählen da nicht. Die leistungsgerechte Bezahlung, die das ändern sollte, wurde mit der letzten Tarifverhandlung erst mal auf Eis gelegt.

    Mit der Weiterbildung (oder dem Posten der Stationsleitung z.B.) kletterst Du eine Entgeltgruppe nach oben, das macht aber finanziell nur einen sehr geringen Unterschied. Die 70,- Euro Deiner Freundin sind da gar nicht schlecht, da kann netto auch deutlich weniger raus kommen.
     
  8. matras

    matras Bereichsmoderator
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    Die meisten Betriebe unterliegen der Tarifbindung. Das ist dann meist der TVÖD oder die Kirchlichen.
    Der Unterschied zwischen Fachweiterbildung ist der, dass bei der Fachweiterbildung etwas früher eine Gehaltsstufe mehr gewährt wird als ohne. Das ist m. E. eine Jahr das durch die Fachweiterbildung einsparbar wird!
    Wie das genau aussieht kann hier jeder für sich und die individuelle Sitation überprüft werden: TVöD / TV-L Rechner

    Matras
     
  9. Quatromammy

    Quatromammy Newbie

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    Es gibt sicherlich schlechter bezahlte Berufe, ich will mal gar nicht meckern. Ärgerlich finde ich, wenn ich bei einem B-Dienst 24 Std außer Haus bin (was meine vier Kinder gar nicht toll finden) und davon gerade mal 14,4 Std bezahlt bekomme, die dann auch noch mit fast 50% versteuert werden. So verdiene ich zB am einem Sonntag gerade mal 5€ pro Stunde, das ist nicht sehr motivierend. Aber das gehört nun mal zum Job und der macht mir meisten Spaß.
     
  10. G31023

    G31023 Junior-Mitglied

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    Ob wir gut verdienen? mmmh....als OP/Int/Anä-Fachpfleger mmmh...

    da drängt sich die Frage auf: Im Vergleich zu wem...?


    zB: Bankfachwirt
    Ausbildungsweg: Bankkaufmann -> Bankfachwirt -> 3100 €

    zB: Tischler-Meister
    Ausbildungsweg: Tischler -> Tischler Meister -> 2600 €

    zB: Kfz-Meister
    Ausbildungsweg: Kfz-Mechaniker -> Kfz Meister -> 2500 €

    zB: OP/Int/Anä Fachpfleger
    Ausbildungsweg: Krankenpfleger -> OP Fachpfleger -> 2500 €

    (Brutto durchschnitt,siehe [FONT=&quot] Einkommen Gehaltsrechner für Brutto & Netto Lohn berechnen sie ihr Gehalt + Berufe)

    [/FONT]ich würde sagen: die Pflege findet sich im unteren Bereich wieder...
    zusätzlich kommen dann noch:
    - Wochenend Dienst
    - Nacht Dienst
    - Schichtdienst
    - kein Biorhythmus
    - Hochrisiko Bereich: Infektionskrankheiten
    - Hohe Strahlungsbelastung
    - Hoch Körperl Anstrengend: langes stehen im OP (mit od ohne Rö Schürze), hoch steril Bereich, (Nicht an den Kopf fassen können, weil steril...) Anä/Int: für bis zu 3 od mehr Patienten zuständig u/o verantwortlich, viel laufen
    - Hoher Stress Faktor mit Leben/Tod

    mmmh... ob WIR die Pflege gut verdient...mmmh...

    Ich denke, daß ist eine Frage der individuellen Perpektive, persönlichen Einstellung zum Beruf und mit welchen Berufsgruppen Wir verglichen werden...

    Ich denke... ICH verdiene NICHT gut...
     
  11. Bibi Kling

    Bibi Kling Junior-Mitglied

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    Die Redactrice wieder:wink1:

    Also Prada und Gucci gibts nur als Duft und nicht als Klamotte.
    Momentan sieht man bei uns zu, dass der Bereitschaftsdienst abgeschafft wird und dann sind wir wieder bei Schichtarbeit.
    Das führt dann dazu, dass viele Kollegen einen Zweitjob annehmen müssen, um die 500 Euronen aufzufangen, die dann wegfallen.
    Sicher ist Zeit auch ein Luxus, aber der nützt mir nichts, wenn ich kein Geld habe, um ihn zu gestalten.
    Ich habe jetzt mit Ausbildung,OP-Fachweiterbildung und Fachweiterbildung zur Fachkraft für Leitungskräfte in der Pflege fast 7 Jahre auf der Schulbank gesessen. Nützt es finanziell? Nein!
    Aber wir sind auch selber schuld, denn wir haben keine Lobby. Nicht mal uns selbst. In den Staaten ist es Einstellungsbedingung in vielen Kliniken, einer Krankenschwesterngewerkschaft anzugehören und wir haben noch nicht mal eine eigene Kammer. Ein Hölzchen kann man brechen, aber versuch mal 5 auf einmal, die gebündelt sind...
    Herzliche Grüße
    Bibi
     
    #11 Bibi Kling, 17.11.2010
    Zuletzt bearbeitet: 17.11.2010
  12. Redactrice

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    Hallo zusammen,

    ich finde es sehr interessant, wie weit die Meinungen hier doch auseinandergehen. Für mich sieht es ein bisschen so aus, als gäbe es viele, die das bestehende Verhältnis von "Ausbildung/Arbeitsbelastung" vs. "Gehalt" einfach als gegeben hinnehmen, oft sogar zufrieden damit sind. Kritischere Geister jedoch hinterfragen die Situation: Was verdienen andere Berufsgruppen mit vergleichbarer Verantwortung, in welche Richtung geht die Entwicklung beim Gehalt, wie sieht die gewerkschaftliche Schlagkraft aus). Da hört es sich plötzlich an, als gäbe es durchaus Verbesserungsbedarf.

    Viele Grüße an alle
    Redactrice
     
  13. Nurser5

    Nurser5 Junior-Mitglied

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    Oh ja den gibt es definitiv! Aber wie hier schon geschrieben wurde:
    Es kommt immer auf den einzelnen AN an. Ist man mit dem was man verdient zufrieden oder nicht?
    Das hängt aber auch mit der persönlichen Situation zusammen:
    -Hat man eine Familie zu ernähren und möchte den Kindern auch mal einen schönen Urlaub oder das ein oder andere extra gönnen
    -hat man teuer Hobbies
    -Hausbau, ...

    Als Single ohne Kind(er) kommt man bzw. sollte man mit dem Geld sicher besser zurecht kommen.

    Allerdings kann ich nur den Kopf schütteln wenn ich diese Tabelle sehe:


    So sehe ich das auch! Warum bekommt ein Tischlermeister mehr?

    Meiner Meinung nach steht das in keinem Verhältnis mehr!
    Die Bezahlung in der Pflege ist mehr als schlecht v.a. wenn man die Bedingungen kennt... :down:
     
  14. Redactrice

    Redactrice Junior-Mitglied

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    @bibi

     
  15. Bibi Kling

    Bibi Kling Junior-Mitglied

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    @redactrice
    Soweit ich weiß ist der DBfK mehr ein eine Institution, die Wissen bündelt und vermittelt. Er ist keine Gewerkschaft.
    Noch bin ich Mitglied bei Verdi, ganz sicher nicht mehr lange, denn was ist das für eine Gewerkschaft, die Müllmänner vertritt und gute Gehälter und Arbeitsbedingungen aushandelt (nicht missverstehen bitte, ist auch ein schwerer Job, den keiner machen möchte) und bei Pflegenden einen Tarif aushandelt, der dir empfindliche Gehaltseinbußen beschert, wenn Du den ÖD in Richtung privat verlässt und dann wiederkommen möchtest. Dann fängt man wieder mit Grundgehalt an. Nur ein Beispiel von vielen, warum ich VERDI unpassend finde, als gewerkschaftliche Vertretung der AN in der Pflege.
    Das Problem liegt auch woanders.
    Banken verdienen an uns Kunden ein Heidengeld, dass sie ihren Angestellten wieder zukommen lassen können. Ein Tischler bestimmt seinen Wert durch seine eigene Handarbeit (Angebot und Nachfrage auch), ausserdem hat er mit der Handwerkskammer, eine Institution, die Qualitätsstandards setzt und überwacht und auch bei Preisen für die gute Arbeit ein großes Wort mit zu reden hat. Schlechte Arbeit, keine Aufträge, keine Kohle.
    Wir aber werden von den Kassen bezahlt (über Budgets) und egal wie gut oder schlecht eine Schwester/Pfleger arbeitet, es werden alle über einen finanziellen Kamm geschoren. Gerecht ist was anderes...:dudu:
    So, hab heute für drei gearbeitet und geh jetzt ins Bett.
    LG Bibi
     
  16. dieEv

    dieEv Poweruser

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    Ich kann mich Bibi Kling eigentlich nur anschließen. Die Arbeitsbelastung ist immens, die Kommunikation und Wertschätzung unter aller Sau, mit Verlaub. Von "oben" gibt's dauernd irgendwelche Auflagen und Kritikpunkte, wir zerreißen uns zwischen den Sälen, sollen trotzdem überall aushelfen, alles können, alles in kürzester Zeit erledigen.
    Ich fühle mich als Mensch mit Füßen getreten.
    Mich ärgern aber auch Kollegen, die wegen ihrem angestauten Ärger ihre Arbeit nicht mehr korrekt machen, sich keine Mühe mehr geben und immer egoistischer werden.
    Und die Kohle? Ja, man kriegt halt immer wieder gesagt, wir könnten froh sein, noch einigermaßen gut zu verdienen... (siehe oben, für 500€ weniger such' ich mir ganz bestimmt was anderes, danke!)
    Ich habe das was-weiß-ich-wievielte Berufstief und noch min. 30 Jahre Arbeit vor mir. Das heisst, es muss bald was passieren. Ich bin nicht depressiv, oh nein, ich könnte vor Wut platzen! Das begleitet mich den ganzen Tag und dieses Gefühl ist wahrscheinlich der Grund, warum viele Op-Schwestern so giftig-bräsig werden!
     
  17. ExxonValdez

    ExxonValdez Junior-Mitglied

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    Was wäre denn eurer Meinung nach ein angemessenes Gehalt für eure Arbeit.
    Wenn mein Brutto Netto wäre könnte ich gut damit leben denke ich. Außerdem wäre ich für eine leistungsbezogene Vergütung und eine Sonderausschüttung der erwirtschafteten Gewinne eines Krankenhauses (falls da noch Gewinne sind :D ), da der OP nunmal das meiste Geld bringt und jeder von uns sich dort lang macht. Jeder halbwegs gut geführte Betrieb lässt seinen Mitarbeitern Boni, Geschenke oder Sondervergütungen zukommen, wenn die Zahlen stimmen. Im Öffentlichen Dienst hat man Glück wenn der Chefarzt eine Weihnachtsfeier veranstaltet, das wars dann, danke tschüss.
     
  18. matras

    matras Bereichsmoderator
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    Und warum werden Müllmänner gut vertreten und wir nicht??? Seht Euch mal die Organisationsquote von Müllmännern an und von Krankenpflegenden! - Das ist in etwa so wie bei den Ärzten, - wird da über den Sinn des Marburger Bundes diskutiert - nein, aber fast alle organisieren sich (etwa 95%) bei uns ~5%!!!
    Unser Personalschlüssel ist doch die Verschiebegröße für die Klinikverwaltungen, in den vergangenen Jahren sind die Personalzahlen der Ärzte angestiegen und die der Pflege gesunken! Also, -Prinzip Vogelnest - wer laut schreit, kriegts reingestopft!
    Und solange es Personal gibt die alles und noch mehr geben um den Mangel zu kompensieren....- warum soll man was ändern???

    Matras
     
  19. TheSam

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    Ich kann den Vorrednern nur zustimmen. Da es bei uns keinen Gewinn gibt, gibt es folgerichtig auch keine Gewinnausschüttung zu Weihnachten. Aber ich habe einen TANKGUTSCHEIN bekommen, Juhu. Soll ich lachen oder weinen wg. der Anerkennung für ein Jahr lang Arbeiten hart an der Grenze des Möglichen?
    Grüße TheSam
     
  20. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Soviel ich weiß, darf ein öffentliches Krankenhaus gar keine Gewinne (im Sinne von Überschüssen) machen, dies widerspräche der Gemeinnützigkeit. Private Häuser dürfen natürlich. Geben die sowas weiter?
     
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