Fühle mich unerwünscht auf Station!

Dieses Thema im Forum "Talk, Talk, Talk" wurde erstellt von CrunkSista01, 30.12.2008.

  1. CrunkSista01

    CrunkSista01 Junior-Mitglied

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    Hallo bin seit 15 Oktober als examinierte KS auf einer Gastroenterologie, C2-Entzug und -Diabetes Mellitus Station. Alles neue Kollegen und neuer Ablauf. Ok. Anfangs hats mir sehr gut gefallen, alle waren freundlich und offen und es hat mir jeden Tag Spaß gemacht auf Arbeit zu gehen. Jetzt jedoch ist alles anders geworden. Die Mehrzahl der Kollegen, Ist genervt wenn ich was frage, oder ignorieren mich, machen mich immer auf Fehler aufmerksam, nie was positives und schließen mich so ziemlich aus aus allen Gesprächen! Egal was ich mache und mich anstreng es is immer alles verkehrt! Grenzt doch sicher an Mobbing? Nun es is auch noch so ich bin noch in Probezeit bis Ende Februar. Hatte die erste Zeit nen eigenen Bereich und jetzt muss ich bis Ende Februar mitlaufen mit jemand ausgelernten, doch das bin ich doch auch! Nur ich fühl mich nicht so! Es ist alles sehr traurig jeder Tag dort reinzugehen....
     
  2. narde2003

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    Hallo CrunkSista,

    hattest du während deiner Einarbeitunszeit einen festen Ansprechpartner?
    Hast du das Gespräch mit deinem Team gesucht? Warum kritisieren sie dich?
    Kritisieren sie dich als Person oder ist es eine sachliche Kritik?
    Nachdem du in der Probezeit bist, hätte es doch auch Probezeitgespräche geben müssen. Nach 4 Wochen, nach 3 Monaten und jetzt zum Ende der Probezeit um deinen Standpunkt zu bestimmen.

    Dich auf Fehler hinzuweisen finde ich ok, oder wäre es dir lieber, sie würden hinter deinem Rücken über deine Fehler tuscheln, allerdings kommt es auch auf das "wie" an.


    Viel Glück
    Narde
     
  3. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Ich will dich ja nicht auch gleich mobben (btw, das ist kein Mobbing!!!), aber da wir ja grad nur dein Verhalten hinterfragen können, tu ich das direkt auch mal ;)

    Du bist jetzt seit 2,5 Monaten dort. Eigentlich müsstest du voll eingearbeitet sein.
    Deine Kollegen waren erst freundlich, sind jetzt genervt wenn du fragst und sagen dir deine Fehler offen heraus.
    Du hattest nen eigenen Bereich, darfst jetzt nur noch mitgehen...

    Dies alles legt den Schluss nahe, dass du nicht so weit bist, wie du eigentlich sein müsstest.
    Warum machst du noch Fehler? Warum fragst du noch so viel?
    Lernst du nebenbei etwas und liest dich zu Thematiken ein die du nicht drauf hast?

    Das alles soll jetzt keine Feststellkung von mir sein, nur der Hinweis dich selbst zu hinterfragen.
     
  4. CrunkSista01

    CrunkSista01 Junior-Mitglied

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    Ich weiß das die anderen neuen schon viel weiter sind als ich machen Nachtdienst, und alles alleine! Ok geb ich zu! ich brauch halt bisschen länger, was auch daran liegt das ich eine grottenschlechte Ausbildung hatte, dort durfte ich so gut wie nichts machen! Hatte nie nen eigenen Bereich, hab in meiner Ausbildung nie eine ärztliche Visite ausgearbeitet! Für mein Examen hab ich mich richtig reingehangen, die Lehrer haben mich total gelobt, das ich einer der Besten war! Und jetzt auf dieser Station kommen nun mal die Schwachstellen ans Licht, ich finde wenn man was nicht weiß, sollte man immer fragen dürfen ohne genervte Gesichter anschauen zu müssen,dadurch denkt man sich nächstes mal fragt man nicht mehr und dann passieren Fehler! Meine Einarbeitung auf Station war alles andere als gut. War voll auf mich allein gestellt. Sicher liegt das Unerwünscht sein auf der Station das die anderen es nervt das ich immer noch mitlaufe, und viele Fragen stelle die klar sein müssten, kann schon alles sein, doch sie sind mir nun mal nicht klar und lieber frag ich 10 Mal nach bevor ich einen gravierenden Fehler mach der mir meinen Job kostet! Ich fühl mich echt nicht wohl! Aber das Problem ist wenn ich jetzt die Stelle wechsel wird mich sicher keine nehmen, da ich in der Probezeit steh und sie den Grund hinterfragen werden und dort vllt auch anrufen werden! Der Job ist mittlerweile für mich nur noch ne Qual und macht mir kein Spaß mehr, die einzigen die meine Arbeit loben und ansehen sind die Patienten, doch das Team und die Ärzte respektieren mich nicht! Ich hatte schon einige Gespräche hinter mir! Sie gaben mir schon viele Chancen, was ich sehr schätze, das hätte sicher nicht jede Station gemacht. Doch Trotzdem fühl ich mich dort unwohl, ausgeschlossen! Klar ich bin kein Leichter Mensch, will mein Kopf durchsetzen und schon voll mitreden, das wird nicht gern gesehen, weil man ja die Neue ist! Doch ich bin Examiniert wie alle anderen da drin, und ich habe auch das Recht meine Meinung zu äußern und Verbesserungsvorschläge miteinzubringen! Es ist zur Zeit einfach alles schwer!!!! Und keiner versteht mich wirklich, soll kein Selbstmitleid sein, sondern so ist es! ....
     
  5. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Puh, was ist denn heute los hier.

    Bitte ein paar Absätze und mehr Satzzeichen (Edit, stimmt garnicht, nicht mehr Zeichen, nur Andere ;)

    OnTopic: Wie gesagt, wir können nicht viel dazu sagen. Sicher wär mehr Geduld wünschenswert. Habt ihr Stationsbesürechungen? Sprech es doch mal an. Oder nimm dir in Ruhe mal einen Praxisanleiter, deine Leitung, oder jemand mit dem du dich gut verstehst beiseite und sprich das Thema mal genauso offen an.

    Ansonsten wird es wohl daran liegen, dass du Vieles einfach nicht weißt, aber mitreden willst und Widerqworte gibst (sagst du selbst ;)
     
  6. Bluestar

    Bluestar Poweruser

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    Einerseits bist du noch längst nicht so weit wie die anderen aber andererseits meinst du, nur weil du jetzt examiniert bist, hättest du automatisch alle Rechte und kannst direkt überall mitreden ??? Da bist du glaube ich auf dem Holzweg. Ich an deiner Stelle würde den Ball erstmal flacher halten und weiter an meinem Wissen feilen.....
    .
    .
     
  7. narde2003

    narde2003 Board-Moderation
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    Hi,
    ich will dir jetzt nicht in den Rücken fallen, aber machst du es dir nicht ein bisschen leicht?
    In jedem Krankenhaus gibt es schlechtere und bessere Stationen, dass deine Ausbildung grottenschlecht war glaube ich so mal nicht.
    Wir haben es hier mit Erwachsenen Menschen zu tun und die müssen sich nun mal einen Teil selbst erarbeiten.
    Ich glaube nicht, dass du in deiner Ausbildung nur auf schlechten Stationen warst.
    Zum einen schimpfst du über deine Ausbildung, dennoch haben dich deine Lehrer gelobt - wie passt das?

    Such die Schuld nicht nur bei den Anderen, das Lernen geht nach der Ausbildung erst richtig los.

    Wenn die Station soooo schlecht ist, warum lässt du dich nicht versetzen?
    Warum gibt es keine Probezeitgespräche?

    Schönen Abend
    Narde
     
  8. Sanne3

    Sanne3 Stammgast

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    Hallo CrunkSista,
    wie ist denn Deine Definition für Mobbing?
    Mit diesem Ausdruck ist man sehr schnell dabei.
    Du gibst zu, dass Du scheinbar etwas langsamer handelst als sie Anderen, die schon alleine Nachtwachen machen. Woran liegt es?
    Mit vielen Grüßen
    Sanne
     
  9. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Das traurige Ergebnis, wenn man durch die Ausbildung durchgeschleift wurd und dann in der Realität ankommt.

    Tipp: Nimm das Angebot an sozusagen eine Nachreifungsphase zu bekommen: Ausbildung wärend das volle Gehalt weiter gezahlt wird.

    Du hast erhebliche Mankos und deine Station scheint es gut mit dir zu meinen. Man kann jemanden nämlich auch während der Probezeit kündigen.

    Was mich nerven würde, wenn wegen jeder Kleinigkeit nachgefragt wird. Kleinigkeit= Grundlagenwissen. Und was mich auch stören würde, wenn jemand der offensichtlich kaum Ahnung hat mir vorschreiben will wo es lang gehen soll.

    Du kannst die anderen nicht ändern- also ändere dich selbst. Setz dich auf den Hosenboden und lerne und erwarte nicht ständig von anderen, dass sie dich ausbilden. Nach dem Examen ist jeder für seinen Wissenszuwachs selber zuständig.

    Elisabeth
     
  10. Jumanji

    Jumanji Senior-Mitglied

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    Hallo!

    Ich will mir kein Urteil über deine Arbeitsleistung oder über mangelnde Fähigkeiten bilden. Das ist unmöglich, weil ich dich nicht kenne. Ich hatte nur ähnliche Erlebnisse auf meiner ersten Station nach dem Examen.

    Boah, wie hab ich mich gefreut, die Stelle zu bekommen - septische Chirurgie - Verbände bis der Arzt kommt. Interessante Wunden, Heilungsverläufe, die nach Jahren gelangen, manchmal leider auch nicht gelangen.

    Voller Elan hab ich mich in die Arbeit gestürzt. Septische Chirurgie war für mich völliges Neuland, war ich in der Ausbildung nicht. Die Neue, die mit mir zusammen ebenfalls nach der Schule anfing hatte da durch Einsätze auf entsprechenden Stationen wesentlich mehr Erfahrung - boah, war die Taff. Ich kam mir neben der so blöd vor, als hätte ich 2 linke Hände und an jeder 5 Daumen. Sie passte viel besser ins Team - ich nicht. Sie war beliebt und kam mit allen gut aus - ich stand in der Ecke, im Abseits und kam mir immer dümmer vor. Meine Praxisanleiterin mochte mich nicht und ließ mich das auch spüren. Spätdienst hatte ich mit der Praxisanleiterin alleine. Nach der Übergabe sagte sie zu mir, du machst die Station heute alleine, musst es ja schließlich lernen und wenn du Fragen hast, kannst du dich an mich wenden. Bis zur Übergabe an den Nachtdienst hat sie ihren Körper nicht ein Stück vom Stuhl wegbewegt und den ganzen Nachmittag im Schwesternzimmer fern gesehen (ja, das einzige Schwesternzimmer, was ich kennengelernt hab mit Fernseher). Ich habe so gut es ging versucht die Station zu schmeißen und sie hat mich geschnitten. Kein Wort! Wenn ich was fragte, wurden die Fragen widerwillig mit Augenverdrehen beantwortet. Ich wurde immer nervöser, immer fahriger und mir wurde immer öfter gesagt, du bist unfähig, zu blöd und weiß der Geier wat noch alles. Ich begann Fehler zu machen, einen eklatanten und Patientengefährdenden - leider! Ich habe für diese Fehler gerade gestanden, zum Glück war dem Patienten nichts passiert. Ich war heilfroh. Anschließend verschwanden Röntgenbilder, die ich verschlampt haben sollte, Medikamente, die nicht benötigt wurden, wurden angeblich von mir im Nachtdienst bestellt. Anweisungen, was ich tun und lassen sollte wechselten im 5 min Takt. Ärzte waren stinkig, wenn ich sie für Sachen holte, die ich laut Stationsschwester nicht durfte - anschließend durfte ich sie angeblich doch. Mir wurde Weihnachten und Silvester Dienst aufs Auge gedrückt 4 andere Schwestern hatten beides Frei. Ich habe versucht die Station zu wechseln, bin zur PDL. Keine Chance. Ich zitterte, wenn ich zur Arbeit ging, zitterte wieder, wenn ich nach Hause ging. Irgendwann warf man mir vor, ich könne keinen Patienten waschen. Da hab ich dann gedacht - Moment! Hier stimmt was nicht, hier läuft was ganz furchtbar schief. Du kannst nicht völlig unfähig sein, du hast ein gutes Examen gemacht. Innerhalb weniger Tage habe ich während der Probezeit - die ich wahrscheinlich eh nicht überlebt habe - der Stationsleitung die Arbeit vor die Füße geschmissen und gekündigt. Habe danach nie wieder solche Probleme gehabt und gute Zeugnisse meiner alten Arbeitgeber bekommen. Von dieser Klinik habe ich nie ein Zeugnis erhalten.

    Ich kann dir nur den Tipp geben - such dir was anderes, wenn du der Meinung bist, man mag dich da nicht. ich habe die Erfahrung gemacht, dass man zu Fehlern neigt, je nervöser man (gemacht) wird - gerade als Anfänger. Je unsicherer man wird, um so gefährlicher wird es für die Patienten und das letzte, was ich wollte, war Patienten gefährden.

    Heute fühle ich mich wohl, da wo ich arbeite und mache auch keine "dummen" und sinnlosen Fehler mehr, die sich durch Nervösität und Angst einschleichen. Zu gehen, war die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe. Wäre ich geblieben, hätte ich entweder aus lauter Fahrigkeit irgendwann versehentlich einen Patienten umgebracht oder meine Job so satt gewesen, dass ich ihn an den Nagel gehängt hätte.

    Jumanji

    P.S.: An alle Praxisanleiterinnen, die frisch examinierte unter ihre Fittiche nehmen. Wenn jemand immer noch und immer wieder scheinbar dumme und unsinnige Fragen stellt - redet mit denen - nicht immer liegt es an Unfähigkeit.
     
  11. tutut

    tutut Junior-Mitglied

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    Wenn Du denkst, es liege an der Station, stelle doch einen Versetzungsantrag. In unserem Haus wurde das schon (auch in der Probezeit) akzeptiert.
    Sei aber auch ehrlich, wenn es gar nicht klappt. Auch wenn Du denkst, in der Probezeit kündigen sieht schlecht aus, wie sieht es wohl aus, wenn Du nach einem halben Jahr die Kündigung kriegst, gerade noch zum Ende der Probezeit?
    Es gibt einige Schwestern, die so was in ihrem Lebenslauf haben, die entsprechende Erfahrung natürlich dazu, die aber deshalb sich nicht von ihrem Beruf abbringen lassen haben!!
     
  12. CrunkSista01

    CrunkSista01 Junior-Mitglied

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    Ich bin ein sehr schwieriger Mensch, meine Art, muss ich immer wieder feststellen kommt bei fast keinen Gut an :cry: Ich bin höflich und hilfsbereit, aber hab auf der anderen Seite wenn mir was nicht passt, manchmal eine zu große Klappe, weil ich mich nicht als examinierte KS fühle sondern zur Zeit wie eine Schülerin! :cry: Wenn ein nach so viel Monaten immer wieder gesagt wird, man ist noch nicht bereit für Nachtdienste oder einen eigenen Bereich alleine zu schmeißen, führt das auf Dauer zu solchen Reaktionen :cry: es macht mich traurig weil ich mich ziemlich anstrenge es jeden recht zu machen. Doch das gelingt nicht, jeder meckert immer nur rum, bekomm selten mal ein Lob zu hören! Oft schieb ich den Grund das mich viele ablehnen auf meine Verbrennungen zurück, was sicherlich ein Fehlglaube ist, aber manchmal kommt man sich dann so vor. Ich bin ziemlich am Überlegen zur Zeit, ob ich von mir aus kündigen sollte, bevor die Station das macht, weil dadurch werd ich wohl sehr schwer eine zukünftige Stelle als Krankenschwester bekommen oder? Doch wenn ich kündige, brauch ich eine neue Stelle und das ist sehr schwer, weil sie sicher fragen was ich davor gemacht hab und wenn ich begründe das ich in der Probezeit gekündigt hab, macht das kein gutes Bild :gruebel:!
     
  13. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Das Problem ändert sich doch nicht nur weil du die Flucht antrittst. Du hast Probleme mit Eigenreflexion- neigst zu Überschätzung deiner Fähigkeiten. Du kannst schlecht mit Kritik umgehen- auch wenn sie konstruktiv ist.

    Hast du schon mal überlegt, was du bei dir ändern musst? Es geht hier offensichtlich nicht nur um den Erwerb der Fachkompetenz. Es geht hier auch um die Anerkennung von Meinungen anderer.

    Elisabeth
     
  14. CrunkSista01

    CrunkSista01 Junior-Mitglied

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    Ja richtig erkannt. Das ist mein Problem ich kann sehr schwer bis gar nicht mit Kritik umgehen nehm alles persönlich. Das ist schlecht und wird mich auf Dauer fertig machen. Doch wenn man soviele persönliche Gespräche hatte, und man noch ganz neu ist, und merkt die anderen neuen sind weiter und werden mehr akzeptiert als man selbst, macht ein das doch sehr traurig und man will weg von dieser Station. Ich finde jeder sollte gleichberechtigt werden und nicht einfach ausgeschlossen werden weil man bisschen länger braucht.
     
  15. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Warum erwartest du von den anderen, dass sie sich ändern? Ist dir die eigene Änderung zu mühselig?

    Elisabeth
     
  16. catweazle

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    Fehler, die Du bei Dir selbst erkennst, kannst und solltest Du ändern. Wenn nötig mit professioneller Hilfe. Andere kannst Du ohnehin nicht ändern. Tu einfach das Deine.
     
  17. CrunkSista01

    CrunkSista01 Junior-Mitglied

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    Ich habe mich schon mehr als genug geändert, wie kannst du das einschätzen obwohl du mich nicht kennst? Ich habe mich gefügt wie gut es nur geht, doch es gibt auch Punkte die ich mir nicht gefallen lassen zu brauche. Ich bin genauso wie alle anderen in diesem Krankenhaus Examiniert. Und ich habe das Recht, auch so behandelt zu werden!
     
  18. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Aber du sagst doch selbst, dass du erhebliche Mankos infolge einer unzureichenden Ausbildung hast. Was denn nun? Du kannst doch nicht erwarten, dass man dir Verantwortung übergibt (das bedeutet nämlich Examen) wo du doch selbst eigentlich keine Verantwortung übernehmen willst/ kannst.

    Elisabeth
     
  19. Bluestar

    Bluestar Poweruser

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    Du solltest dir für die Punkte professionelle Hilfe suchen, z.B. in Form von Psychotherapie. Ohne dich selbst zu ändern wirst du immer wieder dieselben Probleme im Job haben.


    Sich zu fügen heisst nicht, dass man sich geändert hat ! Das was du ändern musst sitzt viel tiefer.
    .
    .
     
  20. Urologika

    Urologika Newbie

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    In jedem Krankenhaus gibt es schlechtere und bessere Stationen, dass deine Ausbildung grottenschlecht war glaube ich so mal nicht.
    Ich glaube nicht, dass du in deiner Ausbildung nur auf schlechten Stationen warst.
    Zum einen schimpfst du über deine Ausbildung, dennoch haben dich deine Lehrer gelobt - wie passt das?

    Such die Schuld nicht nur bei den Anderen, das Lernen geht nach der Ausbildung erst richtig los.


    Hi Crank Sista,

    Ich finde das was narde am 30.12. gesagt hat sehr wichtig. Zum einen darfst du nicht zu sehr an dir selbst zweifeln. Klar ist die Situation am Anfang überhaupt net einfach. Man muss erst Erfahrungen sammeln und darf sich nicht schämen wenn man etwas nicht kennt oder weiss. Zum Anderen haben dich doch deine Lehrer auch in der Ausbildung gelobt, und ich glaube das hätten sich nihct gemacht, wenn du dich nicht voll reingehängt hättest. Ich glaube du musst wieder den Spass finden. Kleinigkeiten dir selbst loben, die du kannst.

    Nur so kannst gewinnen.

    @ narde: Ich finde als Neuling sollte man schon mitreden. Es ist wichtig, dass man seine Meinung sagt, sonst ist man doch selbst mit sich unzufrieden. So ist es zumindest mir immer ergangen, wenn ich nur ja und amen sagen wurde. Diskutieren will gelernt sein,und das gilt nicht nur für Neulinge!!! ;)
     
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