Frust: Patient wegen mir auf IPS

Dieses Thema im Forum "Talk, Talk, Talk" wurde erstellt von danilicos, 05.10.2007.

  1. danilicos

    danilicos Newbie

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    Ich schäme mich total und mache mir wirklich ernste Vorwürfe...

    Vorgeschichte: Patient mit Gastroenteritis und Helicobacter Pylori aufgenommen.
    Meldet sich zur Übergabezeit mit plötzlichem "Durchfall" und gibt an, dieser sei schwarz. Ist dabei recht blass/ anämisch.
    Wird vonmir zum Bett begleitet, RR Kontrolle ergibt Blutdruckabfall 90/40 (sonst hat derPatient 150 systolisch),Herzfrequenz normal. Bringe ihn in Schocklage und gebe ihm eine Infusion (bitte keine rechtlichen Ausschweifungen). Sage ihm, er solle sich beim nächsten Stuhlgang melden, ich möchte diesen sehen. (Mein Verdacht: OGI Blutung)
    Der Patient ist wach und ansprechbar und orientiert, gibt an es gehe ihm schon viel besser. Ich schaue mir das letzte Labor an (leider von vor 2 Tagen der Hb ist 14) Messe den RR nochmals: 110/80
    Ich dokumentiere alles und gehe in die Übergabe, erkläre der nachfolgenden Spätschicht die Situation und erbitte eine Kontrolle und eben Beobachtung des Stuhls.

    Erfahre heute, dass im Spätdienst wohl nichts Auffälliges gewesen sei aber der Patient dann in der Nacht auf die IPS gekommen ist- OGI Blutung. Ich hatte die diensthabende Ärztin (3.Oktober, feiertag usw.) nicht informiert gehabt :(

    Dementsprechend habe ich heute von meinerLeitung den Rüffel bekommen. (Dem Patient geht es jetzt zum Glück gut, Blutungg wurde gestillt)

    Ich weiss auch nicht,weshalb ich nicht der Ärztin bescheid gesagt hatte und mache mir jetzt deswegen totale Vorwürfe! Das ist mir noch nie passiert (Jetzt 1 Jahr examiniert).
    Er hätte schon vorher endoskopiert werden können...


    Ist euch auch schonmal etwas Derartiges wiederfahren? Was sagt ihr dazu? Kann das passieren?
     
  2. ASF

    ASF Senior-Mitglied

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    Hallo "danilicos"!
    Ich will hier gar keine Vorschläge machen, was "man" hätte anders, oder besser machen können. Ich habe die Situation nicht erlebt und weiß nicht, ob ich in Deiner Haut nicht genauso gehandelt hätte. Wer weiß das schon!

    Ich denke wichtig ist, dass Du mit einem blauen Auge davon gekommen bist, dann dem Patienten geht es ja offenbar wieder gut. Und die Tatsache, dass Du über Dein eigenes Handeln frustriert bist, zeigt mir das Du Dir Gedanken gemacht hast und das ist das beste was Du tun kannst...

    Reflektiere die Situation und Überlege Dir was Du in einer ähnlichen Situation heute anders machen würdest! Das Geschehene kannst Du nicht mehr ändern, aber Du kannst in Zukunft besser reagieren!

    Wie gesagt, ich glaube konkrete Vorschläge sind hier fehl am Platze, da ich zwischen den Zeilen lese, dass Du durchaus weißt wo es "schief gelaufen" ist...

    Und Kopf hoch: Wo Menschen arbeiten passieren Fehler! Dafür sind wir alle ein Team und diesmal hat der Kollege vom ND für Dich das Steuer nochmal rumgerissen!
     
  3. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Reaktion vom Pat. erfordert Handeln
    Es besteht keine akute Lebensgefahr.
    Pflege übernimmt Erstmaßnahmen ohne ärztl. AO
    Info an nachfolgende Schicht unvollständig: Reaktion des Pat., Erstmaßnahmen, Auftrag zur gezielten Beobachtung, keine Info zur fehlenden Arztinfo

    These: Durch die Fixierung auf die eigenen medizinischen Therapieversuche gerät die Info an den Arzt über Zustand des Pat. in den Hintergrund. Die pflegersiche Dienstübergabe = Stationsabläufe werden über die Bedürfnisse des Pat. gestellt- auch in einer Notsituation.

    Ist eine derartige Verschlechterung des Pat. möglich?

    Die Frage ist eindeutig mit Ja zu beantworten.
    Teerstuhl impliziert eine bereits länger dauernde Blutung. Der RR- Abfall signalisiert einen akuten größeren Flüssigkeitsverlust, der sich durch einen einmaligen diarrhoeischen Stuhlgang nicht erklären läßt. Durch das Auffüllen des Kreislaufes mit Haes (?) wird der Verlust kurzzeitig kaschiert. Zusätzlich kommt es zu einem Verdünnungseffekt: Zufuhr von Flüssigkeit ergänzt nur die Flüßigkeit nicht aber z.B. die Erys. --> BB- Kontrolle???
    Die "Verletzung" hat Zeit unbeobachtet weiter zu bluten. Die subjektiven Symptome des Pat. sind nicht mehr so auffällig. Beim nächsten Defizit wird logischerweise der Arzt erst mal Flüßigkeit geben als Schnellhilfe. Dumm nur- jetzt bringt der Verdünnungseffekt eindeutig zu wenig Erys in den Umlauf.
    Ergo: akute Notsituation.

    Was fehlt: BB- Kontrolle nach dem "Auffüllen" des Kreislauf, kontinuierliche RR- Kontrolle, Info an Arzt über beginnende Schocksymptomatik- auch wenn hier die HF noch normal, ein Abfall von 150 auf 90 ist nicht im Rahmen der normalen Variabilität.
    Es ist eben doch nicht so einfach einen Arzt zu ersetzen.

    Ist mir das auch schon passiert?

    Mir ist es auch schon passiert, dass ein Youngster glaubte meine Tätigkeiten kopieren zu müssen. Hier war es Insulin. Das Hintergrundwissen; was, wann, wie wirkt- war nicht beachtet worden. Der Pat. ist auch bei mir glücklicherweise nicht zu Schaden gekommen.
    Seitdem achte ich intensiv darauf, immer wieder deutlich zu machen, dass neben meiner Handlung auch eine intensive Kopfarbeit erfolgt und das mir bewußt ist, dass ich die Verantwortung für mein Handeln habe.
    Tipp: Nicht die Arbeitsweise der älteren Kollegen unreflektiert kopieren.

    Selbsterlebnisse deiner Art sind mir erspart geblieben trotz mancher- aus heutiger Sicht- recht mutiger Entscheidungen.

    Elisabeth
     
  4. Aceton

    Aceton Stammgast

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    Wer weiß...vielleicht hätte ich genauso gehandelt oder aber auch nicht.
    Ich finde es gut, dass du deshalb Frust hast.
    Ich würde mich genauso fühlen.

    Du bist erst 1 Jahr examiniert.
    Solche und noch viele andere Situationen werden dir noch im Laufe deiner Berufsjahre passieren. Sei dir das bitte bewußt.
    Berufserfahrung halt. (Längjährige Examinierte werden nicht umsonst etwas höher vergütet als Frischexaminierte :D)

    Fehler sind dafür da, das sie nicht wiederholt werden.
    Lerne daraus.
     
  5. adalbert

    adalbert Stammgast

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    Ich hoffe nicht...

    Das liegt am Tarif, nicht an der Berufserfahrung... Es gibt genug "erfahrene" Pflegekräfte die nichts können, bzw. sich auf ihr wissen von vor 30 Jahren berufen, Erfahrung alleine reicht nicht.


    Ich kann nicht ganz verstehen wie man so seine Kompetenzen überschreiten kann:gruebel: das ist in meinen Augen fahrlässig.

    Weswegen ich das denke: Habe mal einen Patienten im Nachtdienst übernommen der am Morgen einen Eingriff an einer Analfissur hatte und in der Folge Temperaturen entwickelte. Das schien keinen zu stören. Als der Patient dann 41°C hatte, ist die Kollegin dann doch mal zum Arzt gegangen... Pat. war aber schon resp. insuffizient und nicht mehr ansprechbar.
    Dann wurde er zu uns verlegt, denn mit Fieber kann man ja umgehen aber mit einer Sepsis!!??

    Pat ist dann innerhalb von 1 Stunde nach Aufnahme verstorben.

    Pat war 22 Jahre alt, seit 2 Monaten in Deutschland, kam aus Somalia, seine Frau war im 7. Monat schwanger, sprach kein deutsch und war auf einmal ganz alleine.
    Ich bin ja ziemlich hart im nehmen was Patientenleid angeht aber in diesem Fall war ich echt fertig...

    Seit dem bekomme ich einen Hals wenn ich sowas höre!!

    Ich finde es aber auch gut das du deine Geschichte hier öffentlich machst, damit sowas nicht unter den Tisch fällt, was ja leider häufig der Fall ist. Für diese Courage hast du meinen Respekt verdient.

    Andererseits hoffe ich das dir das nicht noch einmal passiert... Sichere dich lieber ab 2 oder 3x ab bevor du solche Entscheidungen triffst, es geht hier um Menschen...

    Gruß

    Fehler sind dafür da, das sie nicht wiederholt werden.
    Lerne daraus.
     
    #5 adalbert, 05.10.2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 06.10.2007
  6. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Ich trau es mich kaum, aber kurz OT: Was heisst IPS? IntensivPflegeStation? Ist das einzige was mir einfällt...

    Edit @ Elisabeth:
    Sie sagt doch sie habe alles übergeben...!
     
  7. danilicos

    danilicos Newbie

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    Danke für die Antworten!

    Ja, ich hatte der Spätschicht übergeben, dass noch kein Arzt informiert wurde.

    Und ich bin eigentlich der Letzte, der den Arzt nicht ruft. Nur manchmal habe ich angerufen und wurde einfach nur angeschauzt am Telefon (Beispiel Patientin mit Zucker von 450, hat noch nie Insulin bekommen: "Spritz ihr doch irgednwas!" -aufgelegt.

    Und das is bei uns öfter so!

    Kompetenzüberschreitung-ja.
    Weshalb- vielleicht als Kompensation. Für was auch immer.
     
  8. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    @maniac- ich hab das anders wahrgenommen:
    . Ich entnehme dem nicht, dass eine Aufforderung erging den Arzt zu informieren. Gefahr erkannt und Gefahr gebannt... weiter beobachten, lese ich daraus. Die Brisanz des Problems wird nicht deutlich.

    @danilicos- lass dich nicht von einem "faulen" Arzt zu Handlungen verleiten, die dir hinterher leid tun. Ich habe in dem von dir beschriebenen Beispiel dem Doc mitgeteilt, dass ich seine Auskunft so in den Unterlagen vermerken werde und nicht aktiv werde- weil keine korrekte Ansage. "Androhung" von schriftlicheh Statements wirken oft Wunder.

    Elisabeth
     
  9. adalbert

    adalbert Stammgast

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    Sehe ich genauso. Wenn das nicht hilft den Vorgesetzten benachrichtigen und um Anordnung bitten.
    Der wird dann seinen Kollegen wohl darauf aufmerksam machen das er für Anordnungen verantwortlich ist.

    Gruß
     
  10. synapse

    synapse Stammgast

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    Hi,
    auch ich finde gut, das Du das Erlebte hier erzählst. Du weißt, was schief gelaufen ist und ich bin mir sehr sicher, das Dir dieser Fehler nie wieder passieren wird. Jedoch solltet ihr generell sehr vorsichtig sein, wenn eure Docs am Telefon ab und an solche Aussagen treffen. Elisabeths Idee mit der Androhung schriftlichen Festhaltens ist da schon sehr gut. Denn wenn ihr den Ärzten das durchgehen lasst, wird irgendwann wieder eine PK Kompetenzen überschreiten und dabei Wesentliches vergessen und, zack, ist wieder was passiert.
    Den Rüffel von der TL hätte jedoch auch der Spätdienst bekommen müssen, wenn Du übergeben hast, das der Doc noch von nichts weiß.
    Mein Tipp: Mitdenken, was sinnvoll ist, o.k., jedoch immer erste Griff (nach Vitalzeichenkontrolle) zum Telefon und artig Meldung machen, den Vorschlag, ihm eine Infusion anzulegen, kannste ja ruhig dem Doc machen.

    Gruß
    Synapse
     
  11. es

    es Stammgast

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    Hallo danilicos!

    Jeder macht mal Fehler, wir sind auch nur Menschen. Du hast einen Fehler gemacht, die Vergangenheit kann man nicht ändern, aber die Zukunft.
    Das wichtigste ist wie man mit seinen Fehlern umgeht. Du setzt dich intensiv damit auseinander und stehst auch dazu. Das find ich schon mal gut. :daumen:
    Es gibt durchaus Menschen die versuchen würden sich rauszureden bzw die "Schuld" auf den Spätdienst schieben.
    Du hast alles weitergegeben, die hätten auch den Arzt informieren können, sie wussten ja bescheid.

    Viele Grüße und Kopf hoch,
    es
     
  12. spaybell

    spaybell Junior-Mitglied

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    Hallo na,
    Finde es echt gut das du es hier erzählt hast.
    Ich bin der Meinung das du dir die Schuld nicht allein auf die Fahns schreiben sollst.
    Deine Kolleginnen hätten es auch weitergeben sollen.
    Du hattest es ja gesagt.
    Dein Verhalten an sich war supi.:daumen:

    Die Situation erkannt und gehandelt.
    Der AVD muss auch sich um die Pat. kümmern und evt euch fragen ob etwas war.
    So läuft es bei uns.

    Kopf hoch

    Spaybell
     
    #12 spaybell, 05.10.2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 06.10.2007
  13. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Also, auch wenn ich auch weiß Gott nicht auf dani... rumhacken will, aber diese Aussage ist doch übertrieben...

    Der Diensthabende ist also Schuld, ja?!
    Und unter "supi" verstehe ich auch etwas Anderes.

    Ansonsten wurde alles gesagt :-)
     
  14. Michl

    Michl Gast

    @ danilicos

    Ich denke, daß Dir dies nicht mehr so schnell passieren wird.
    Was geschehen ist, ist geschehen und wenn kein größerer "Schaden" entstanden ist, dann hast Du mal Glück gehabt.
    Wichtig bleibt trotzdem die Reflexion, warum es soweit gekommen ist und wie man das zukünftig evtl. vermeiden kann.
    Hierbei sollte es nicht darum gehen, wer jetzt "schuld" ist und ob die Spätschicht hätte nicht auch reagieren sollen usw...

    Ich denke, daß es sehr viele "Beinahmeunfälle" in Kliniken gibt, von denen wir nie etwas erfahren. Der richtige Ansatz wäre aber darüber zu sprechen, so wie Du es tust. Wir können nur draus lernen.

    Grüße
    Michl
     
  15. spaybell

    spaybell Junior-Mitglied

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    Natürlich war ihr Verhalten nicht gut.
    Sie hätte den Arzt info. sollen,
    aber alles was sie getan hat war sonst richtig und ich denke das sollte man auch mal dazu sagen.
    Vorwürfe nützen niemanden etwas und das wird auch nie wieder vorkommen.
    Spreche da aus eigener Erfahrung

    Spaybell
     
  16. Aceton

    Aceton Stammgast

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    Steht nicht in jedem Pflegeleitbild, das wir unsere Mitmenschen respektieren sollen? :D


    Es gibt leider genug Leute,sowohl Pflegepersonal und Ärzte, die dich "doof" angucken, bei mehrmaligen Fragen bzw. Nachfragerei.
    Interessant...User Danilicos erwähnt es sogar selber:
    Ich kann es dann nachvollziehen, dass bei dieser Situation jemand nicht sofort den Arzt anruft.
     
  17. mary_jane

    mary_jane Poweruser

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    hallo aceton,

    also ich ruf den arzt wenn ich es für nötig halte, egal wie spät oder wie dumm er mich anschnauzt und was es für eine vermeintliche kleinigkeit , denn dafür ist er auch da. oder glaubst du der arzt steht hinter dir wenn dem patienten was ernstes passiert. wenn der arzt dann nicht handelt ist das sein bier. also keine falsche bescheidenheit bei sowas. über solch dumme kommentare von ärzten steh ich drüber
     
  18. ernie

    ernie Senior-Mitglied

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    Hallo ,
    @ Mary Jane
    Und genau das halte ich für richtig. Der Arzt ordnet nunmal an , nicht das Pflegepersonal.
    Und ich gehe auch weiter , die Anordnungen sollten immer schriftlich fixiert werden.
    Habe schon mehr als einmal erlebt , daß telefonisch gegebene Anordnungen nachher so gar nicht mehr stimmen sollten und der schwarze Peter beim Pflegepersonal lag...

    Die Aussage im Hinblick auf das Insulinspritzen , spritz einfach irgendwas , finde ich fatal und hätte eigentlich größere Kreise ziehen müssen...Das darf man sich nicht bieten lassen.Und daraus darf nicht resultieren , daß man einfach mal macht , weil man voraussetzt , daß der Arzt ja sowieso nichts adäquates dazu sagt...
    Fakt ist , man lernt aus seinen Fehlern ( hoffe ich zumindest :fidee:) und man überdenkt vielleicht sein Tun bevor man es ausführt. Zumindest war die Einsicht ja schon da.

    LG Ernie
     
  19. Aceton

    Aceton Stammgast

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    Du sagst es ja schon selber
    Wenn du es für nötig hälst.
    User danilicos hat es in diesem Moment nicht für nötig gehalten.

    Kann ich nur groß unterstreichen. :daumen:
     
  20. synapse

    synapse Stammgast

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    Hi,
    das sehe ich nicht so.
    Je nach Hausgröße werden die AvD´s nicht auf jeder Station fragen, ob irgendetwas war. Das kann keine Entschuldigung oder Verlässlichkeit sein.

    Gruß
    Synapse
     
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