Freizeit bedeutet auf Abruf immer bereit sein?

Dieses Thema im Forum "Ambulante Pflege / Private Kranken-Altenpflege zu Hause" wurde erstellt von Finja, 22.04.2008.

  1. Finja

    Finja Junior-Mitglied

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    Hallo Leute ! :-)


    Mal ne bescheidene Frage in die Runde...
    Kennt ihr das auch, trotz geplantes Frei immer auf Abruf bereit stehen zu sollen?
    Mir sagte man mal, Frei ist nicht gleich Frei. Derjenige der zu Hause ist müsse immer einspringen können und mit einem täglichen Anruf rechnen.
    Ich arbeite nur 130 Std. im Monat, lt. Arbeitsvertrag. :rofl:
    Realität ist, ich mache im Monat immer um die 20 bis 30 Überstunden. Zusätzlich noch 7 Bereitschaftsdienste im Monat, von je 24 Std..
    Damit ich auch immer zur freien Verfügung stehen kann, bekomme ich meine Überstd. ohne gefragt zu werden ausgezahlt.
    Da wir zu wenig Personal haben, ist ein abbummeln nicht wirklich möglich.
    Habe mit meinem Freund schon stress deswegen. Kann in meiner "Freizeit" nichts richtig planen.
    Gesundheitlich geht mir das schon an die Substanz. Kann Nachts nicht richtig schlafen.
    Wo sind da die Grenzen zu setzen?
    Was soll ich tun? :knockin: Darf ich wirklich keine Freizeit haben und mein Telefon mal abstellen?
     
  2. renel

    renel Junior-Mitglied

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    Hallo!
    Bei uns ist es ähnlich, ich habe auch jeden Monat ca30 Überstunden.Aber ich verfüge ja über mein Telefon und wenn ich nicht möchte gehe ich nicht rann.Dafür gibt es ja den AB und der Chef(in)kann Dir nicht vorschreinben, wo Du dich im Frei befindest.Mein Handy habe ich außerhalb des Dienstes nich dabei. Dass heißt aber nicht das ich nie Einspringe, aber ich entscheide wann!
     
  3. Sr.Sandra

    Sr.Sandra Stammgast

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    Hallo bei uns ist es ähnlich, jedenfalls was die Schichten angeht, kann es oft sein, dass ich aus dem frei komme und sehe oh ich habe ja den nächsten Tag Spät obwohl früh geplant war.
    Wenn ich frei habe werde ich auch oft angerufen und dann heißt es ..... ist ausgefallen du musst komme oder die Pat. sind nicht richtig versorgt oder eine Kollegin muss doppelschicht fahren.
    Mein Freund ist auch schon am verzweifeln, wenn ich sage ich bin die Woche bei ihm und der Dienst wird geändert (er nimmt sich ab und zu nur wegen mir frei und ich bin dann nicht da)
    Hat jemand nen Tipp wie ich besser lerne mal nein zu sagen? Denke oft an die Pat. die mir leid tuhn und sag ja.
    LG
    Sandra
     
  4. Maniac

    Maniac Poweruser

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  5. BettinaMobil

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    " Denke oft an die Pat. die mir leid tuhn und sag ja."

    ...denken die Patienten oder Kolleginnen auch an Dich, wenn Du keine Zeit hast Dich mal zu erholen ????
    Natürlich ist es schwer mal zu sagen "Ich kann nicht einspringen". Doch das muß sein sonst wird man verheizt.
    Ich arbeite in einem sehr kleinen Team. Wenn da mal eine krank wird, springe ich auch ein. Vorausgesetzt ich bin zu Hause. Generell werden bei uns erst die 400 Euro Kräfte mobilisiert. Wenn das dann nicht klappt, bin ich auch gerne bereit mal die Kastanien aus dem Feuer zu holen. Aber ich bin nicht die Feuerwehrfrau für alle Notfälle.

    LG Bettina


     
  6. Bluestar

    Bluestar Poweruser

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    Natürlich darfst du Freizeit haben und auch dein Telefon abstellen ! Wenn ich etwas vorhabe und sehe die Nummer der Arbeit auf dem Display gehe ich erst gar nicht ran, so einfach ist das. Und wenn mein AG der Meinung wäre "frei" heisst "in Bereitschaft", dann müsste er mir diese Bereitschaft bezahlen.
    Die Zeiten wo man sich selbst für alles und jeden aufopfert sind doch wohl vorbei, oder ? Wer dankt es dir ???
     
  7. marley

    marley Stammgast

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    Hallo,

    bei mir kam mal die Aussage " schließlich heißt das Dienstplan und nicht Freizeitplan !" :gruebel:

    Seit diesem Zeitpunkt entscheide ICH ob ich ans Telefon gehe oder nicht, möchte meine ( sehr geringe) freie Zeit auch entspannen.
    Natürlich springe ich im absolutem Notfall auch ein, aber nicht auf Dauer.


    lg Marley
     
  8. schwäbin

    schwäbin Senior-Mitglied

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    ja klar ist es praktisch wenn ich meine Mitarbeiter so "halte"
    Aber wie schon die anderen vor mir geschrieben haben: Ich entscheide wann ich an's Telefon gehe und ob ich im Frei erreichbar bin.
    Bei unserer neuen PDL lag bei Planänderungen meist nur ein Zettel im Fach - wenn ich den zu spät gesehen hab war das halt mein Pech. :knockin:
    Bei einem Gespräch sagte sie dann mal: wenn es Änderungen sind die 4 Tage vorher mitgeteilt werden müsse sie mich nicht fragen - und bei kurzfristigen Änderungen sei sie auf der Station "Weisungsbefugt"!:streit:
    Mein Fazit:
    ich geh nur noch in's Büro wenn es nicht anders geht und zu Hause ans Telefon wenn ich mag (ISDN sei Dank) auch Rückrufe werden (meist) nicht sofort getätigt und haben sich dann manchmal schon erledigt weil sie jemand anders gefunden hat. (Ja, ich weiß, ich trage das auf dem Rücken meiner Kolleginnen aus - aber irgendwie musste ich Selbstschutz lernen und das war wirklich nicht leicht)
    Was nicht heißt, dass ich nicht einspringe oder Tausche- kein Problem wenn ich nichts vorhabe. Da bin ich schon sehr flexibel.
    Der Mensch ist lernfähig - wenn's schwerfällt auch im "Alter" :-)
     
  9. elli42

    elli42 Junior-Mitglied

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    hallo,
    also ich betrachte dieses thema aus zweierlei sicht zum einen wundere ich mich dass es immer noch mitarbeiter gibt denen man ein schlechtes gewissen einreden kann von wegen "sonst sind die patienten nicht versorgt" als zweites wundere ich mich über die pdl`s wie erstelleen die eigentlich ihre dienstpläne. als pdl kenne ich die misere wenn sich ein mitarbeiter krank meldet, doch ich habe gelernt vorzusorgen. ich habe nämlich tatsächlich mitarbeiter im bereitschaftsdienst, die dafür auch bezahlt werden. ich war es nämlich leid mitarbeiter emotional erpressen zu müssen und wenn alle stricke reißen, muß ich auch als pdl mal meinen hintern in bewegung setzen und eine tour übernehmen, dabei lernt man gleich zu schätzen was die mitarbeiter leisten müssen. ich habe ein gutes verhältnis zu meinen mitarbeitern, weil ich aus eigener erfahrung weiß was sie leisten und dies auch schätze und vor allem die mitarbeiter wissen lasse das ich sie schätze.
    gruß elke
     
  10. Finja

    Finja Junior-Mitglied

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    Hallo,
    sollte es mal vorkommen, das ich wirklich nicht ans Telefon gehe, habe ich Sekunden später eine SMS auf meinem Handy mit irgendwelchen Anordnungen zum Dienst zu erscheinen:x .Es gibt tatsächlich eine Kollegin die mit dem Telefon unter dem Kopfkissen schläft. Das gleiche verlangt sie dann auch von anderen. Wenn sie dann wirklich mal angerufen wird, liegt sie einem die ganze zeit in den Ohren, wie nervig das doch ist aus dem frei geholt zu werden :knockin:
    Ich springe wirklich oft ein, doch jetzt bin ich an einem Punkt angelangt, wo ich sage LECKT MICH. SORRY aber ist doch so,oder :emba:
     
  11. sisteract75

    sisteract75 Junior-Mitglied

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    Jaja das böse Handy - Teufel der Neuzeit- immer erreichbar....
    -Das Handy...das ist MEINS - und und wenn der Arbeitgeber die Nummer möchte damit ich immer erreichbar bin (was er gerne hätte) dann müßte er die Gebühren zahlen (was er natürlich nicht tut) also bleibt die Nummer MEINS .
    Ich denke ich muss nicht dazu schreiben das ich auch gerne bereit bin mal einzuspringen - kein Problem - aber nicht immerzu .
    Und das andre ist: Wenn es nicht geht - dann sag ich das auch offen-und damit gibt es kein Problem bei uns auf Station...es hat jeder mal was vor,und das wird akzeptiert.
    Wenn ich Ersatz suchen muss, dann akzeptier ich das auch bei meinen Kollegen - was die Sache zwar nicht immer einfach macht - aber nun mal ihr gutes Recht ist.
     
  12. minilux

    minilux Poweruser

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    ich hab das jetzt hier mal gelesen, und bin echt erschrocken wie viele von euch einfach nicht ans Telefon gehen.

    Bin (oder besser: war) ich im frei und konnte (oder wollte) nicht einspringen, dann bin ich sehr wohl ans Telefon und habe nein gesagt. Das geht nämlich
     
  13. nightnurse25

    nightnurse25 Newbie

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    In dem Altenheim, in dem ich als letztes war, hieß es, wenn Du nicht willst, dann ist es halt eine Dienstanweisung und dann musst Du!

    Meine Handynummer geb ich auch jetzt keinen und ans Telefon geh ich nur, wenn ich will.

    Leider war es beim meinem früheren AG meist so, dass ich grad im Dienst war, als jemand anderes sich krank gemeldet hat und wer wurde dann natürlich als erstes gefragt - die Anwesenden.
    Da wurde auch einfach so über den Nachtdienst entschieden.
     
  14. minilux

    minilux Poweruser

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    nöö:
    sein dienstgeplantes frei zunehmen ist wohl "seine Rechte in zulässiger Weise ausüben".
    Vor allem wenn so was häufiger vorkommt dürfte so eine "Dienstanweisung" vor keinem Arbeitsgericht der Welt Bestand haben.

    Lustig ist nur, dass sich Pflegekräfte so ein schlechtes Gewissen machen lassen dass sie erst mal aufs Display schauen bevor sie den Hörer abnehmen
     
  15. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Lustig ist, dass wenn ich es nicht mache, mein Vertrag nicht verlängert wird ;)

    ALso gilt das hier alles nur bei leuten mit unbefristeten Arbeitsverhältnissen - und das werden momentan nicht unbedingt mehr.
     
  16. Bluestar

    Bluestar Poweruser

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    Warum sollte ich mich denn mit meinem Arbeitgeber vor Gericht darüber streiten und meinen Job aufs Spiel setzen wenn es doch so einfach ist nicht ans Telefon zu gehen ???
     
  17. BettinaMobil

    BettinaMobil Stammgast

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    Es kommt doch auch immer auf die Gesamtsituation in der Firma an. Ich kann mit einem Freiwunsch zu meiner Chefin gehen und bekomme ihn gewährt. Da ist es klar das ich auch mal im Frei einspringe. In meinem Arbeitsvertrag steht wieviele Stunden ich im Monat zu arbeiten habe, aber nicht, das ich verpflichtet bin grundsätzlich auf Abruf bereit zu stehen.
    Also habe ich kein schlechtes Gewissen nein zu sagen, selbst wenn ich direkt im Büro gefragt werde. Wenn ich selbst Termine habe oder weg fahren werde im Frei, dann kann ich auch nein sagen ohne das es mir verübelt wird.

    Bettina
     
  18. Gego

    Gego Poweruser

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    Hallo zusammen!

    Das ist ja erschreckend, was ihr euch alles gefallen laßt!

    Der Arbeitgeber ist nur und ausschließlich nur dann Weisungsbefugt, wenn ihr euch im Dienst befindet, die Sklaverei ist ja schon seit einigen Jahren abgeschafft!

    Falls er Euch außerhalb der Dienstzeit eine Weisung erteilen will, müßt ihr dieser nicht folge leisten, droht er vielleicht sogar mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen begeht er eine Nötigung und kann deshalb erfolgreich verklagt werden!

    Wenn der Arbeitgeber nicht genügend Personal vor hält um Erkrankungsausfälle abzudecken, begeht er eindeutig ein Organisationsverschulden, d. h. der Schwarze Peter liegt beim Arbeitgeber und nicht bei Euch, laßt Euch daher nicht unter Druck setzen!

    Hier noch ein Link zu der Thematik:
    http://mein-frei.verdi.de/aktionsmaterial/data/pocketfibel

    @Maniac:
    Wenn Du das nachweisen kannst, ist der Arbeitgeber aber wegen diverser Vergehen dran!

    Schönen Gruß und laßt Euch nicht alles gefallen, Gego.
     
  19. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Wie sollte ich das nachweisen können?

    WEnn der Arbeitgeber sieht das ich mich weigere zum Dienst zu erscheinen (was ich idR nicht mache), dann verlängert er halt einfach meinen Vertrag nicht. Das muss er nicht begründen.
     
  20. sigjun

    sigjun Gast

    Recht haben und Recht bekommen sind unterschiedliche Dinge.
    Da es sich für viele sicherlich negativ auswirken könnte, wenn sie nein sagen, gehen sie den Weg, dass sie erst gar nicht in eine solche Situation gelangen.
    Kann ich gut verstehen, insbesondere auch bei denen, die auf eine unbefristete Stelle hoffen.
    Ich kann auch die verstehen, die keine Diksussionen führen wollen, oder Gefahr laufen wollen, doch ein schlechtes Gewissen zu haben beim Nein sagen.

    Letzten Endes kommt es sicher auf die gelebte Kultur in einem Unternehmen an, auf den entsprechenden Vorgesetzen. Wird ein nein akzeptiert ohne jegliche Konsequenzen, werden Wünsche berücksichtigt ist es optimal.
    Und ich würde statistisch gesehen nicht auf eine sehr hohe Zahl solcher Vorgesetzter/Unternehmen tippen.

    Es stellt sich m.E. hier nicht die Frage, was manche Pflegekräfte sich gefallen lassen, und wieso sie einen solchen Weg des passiven Widerstandes wählen, sondern warum es so weit kommen konnte.
    Darüber sollte sich mancher AG mal seine Gedanken machen denke ich. Je nach Vertragsverhältnis ist nun mal alle Macht beim AG, da nutzt es vielen nicht, dass sie im Recht sind und vor Gericht Recht bekommen, wenn sie danach bei der erstbesten Gelegenheit auf der Straße sitzen.

    Das mag traurig sein, aber in Zeiten von Unmengen befristeter Arbeitsverträge, manche sogar monatlich, bringe ich Verständnis für diejenigen auf, die sich einfach andere Möglichkeiten suchen um wirklich frei zu haben.
     
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