Freiwillige Registrierung für berufliche Pflegende

Dieses Thema im Forum "Talk, Talk, Talk" wurde erstellt von Wurstsemmel, 16.11.2009.

  1. Wurstsemmel

    Wurstsemmel Newbie

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    So wollt mich jetz bei euch mal erkundigen...
    Arbeite im Rottal-Inn tja und mein Arbeitgeber steht voll auf diese freiwillige Regestrierung... jetz weiß ich nich ob ich des tun sollte...
    Ich meine du zahlst erst 60 Euro damit du überhaupt da mitmachen darfst und dann musst du in 2 jahren 40 Punkte (durch Fortbildungen) erlangen, was jetz nicht schlecht ist dass man sich Fortbildet versteht mich ned falsch, aber dann darfst nochmals geld zahlst und wenn du des schaffst bist für die 2 jahre regestriert und wennst es nicht schaffst keine reaktion...
    Jetz is es so, die Krankenhäuser im Rottal-Inn stehen ned so gut da (grade an einem verkauf an röhn kliniken vorbeigeschlittert) und unsere Fortbildungen werden nichtmehr wirklich alle gezahlt jetz müsst ich meine Fortbildungen teils selbst zahlen aber bin jetz ned so flüssig.... wie stehen da eure Häuser so dazu und meint ihr ich sollte mich trotzallem regestrieren lassen???
    Danke für die Antworten
    lg anna
     
  2. Julien

    Julien Poweruser
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    Ich hab mich grad registrieren lassen, aus eigenem Interesse und auch, weil der Arbeitgeber mir das nahegelegt hat... So wie ich das sehe sind die vierzig Punkte nicht allzuschwer zu erreichen. Und beim ersten Mal kostet es auch nur 15 Euro.
     
  3. Toolkit

    Toolkit Poweruser

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    Habe mich vorletzte Woche wirklich frewillig registriert ;)

    Man sollte das Ganze nicht unbedingt machen nur weil der Arbeitgeber das will, auch wenn er damit etwas Gutes vorhat.

    Die 40 Punkte vollzubekommen sollte nicht allzu schwer sein, wenn man immer mal wieder ein Seminar besucht.

    Kleiner Tipp: Mit dem Eintritt in einen Berufsverband oder den Bezug/Abonnement von Fachzeitschriften sind bereits 12 Punkte sicher.


    Um ehrlich zu sein glaube ich, dass nur 0,0x% der Krankenhausmitarbeiter bei uns registriert sind. Um ehrlich zu sein hab ich es noch nie von wem gehört.

    MfG
     
  4. MoonKid

    MoonKid Stammgast

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    Hier möchte ich auf keinen Fall falsch verstanden werden. Daher sage ich nochmal ausdrücklich, dass ich sehr hinter dem Konzept der Registrierung stehe!

    Bei der derzeitigen Umsetzung gibt es aber auch Probleme.

    Das ist interessant. Dein Profil sagt mir du bist KiKra - so wie ich.

    Da sehe ich das Problem im Fortbildungsangebot. Es gibt nur wenige für KiKras sinnvolle Fortbildungen. Mit diesem spärlichen und oft über ganz Deutschland verstreuten Angebot 40 Punkte zusammenzukratzen, ohne dabei noch einen beträchtlichen Anteil des Privatlebens (für Fahrten und Kosten) zu investieren, ist sehr schwierig bis unnmöglich.

    Ich bin sehr neugierig auf deine Erfahrungen und die Fortbildungen, die du in den nächsten zwei Jahren besuchen wirst.
     
  5. Julien

    Julien Poweruser
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    Hmmm. Ich hatte hier zu Beginn meiner Anstellung schon Einführungsseminare und Notfallfortbildungen, die Punkte bringen. Dazu kommen ein Kinästhetikkurs nächstes Jahr, der Berufsverband, die Fachzeitschrift und hoffentlich viele kleine Fortbildungen, die hier vom Arbeitgeber angeboten werden. Grade in der Neo sehe ich da viele Möglichkeiten, Infant Handling, Stillen, Elternbegleitung. In Die Kinderkrankenschwester sind hinten immer ziemlich viele Fortbildungen inseriert, plus die diversen Hersteller von Säuglingsprodukten bieten immer mal wieder was an. Und dann gibt es ja noch hausinterne Arbeitskreise die je nach Thema auch Punkte bringen, wenn ich das recht verstehe. Kommt natürlich auch auf den Arbeitgeber an, hier an der Uniklinik gibt es vermutlich ein paar mehr Angebote direkt am Ort.
     
  6. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Ich sehe keinen wirklichen Vorteil darin - und spare mir das Geld...
     
  7. DerStudent

    DerStudent Stammgast

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    ...und einen Haufen öder, unsinniger, schlechter und inhaltlich bekannter Seminare dazu.


    Na gut, gibt Ausnahmen. Und wenn es mal für die permanente Weiterbilderei mehr Gehalt gegeben hätte, wär ich auch registriert. Aber so...


    DS
     
  8. Maniac

    Maniac Poweruser

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  9. Wurstsemmel

    Wurstsemmel Newbie

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    an Julien: Dir is aber scho klar dass deine Punkte erst ab deiner Regestrierung gezählt werden also wenn du dich heute regestrieren lässt kannst du die punkte von einer fortbildung gestern nicht werten also die fortbildung is dann von den punkten her nichtig....
     
  10. Julien

    Julien Poweruser
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    Ich hatte die Hoffnung es gäbe noch mehr Gelegenheiten für Punkte...
     
  11. Die Idee finde ich prinzipiell gut, aber warum sollte ich das tun? Ich bezahle Geld und besuche Fortbildungen und wenn es dann zeitlich knapp wird und mir noch Punkte fehlen, besuche ich unsinnige Fortbildungen (Zitat eines Kollegen: Ganzkörperwaschung bei Fußpilz) und dann habe ich meine Punkte für viel Geld zusammen und...
    ...was dann?
     
  12. Wurstsemmel

    Wurstsemmel Newbie

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    sicher *g* die gibts auch *g* also bei uns gibts auch auf die pflichtfortbildungen wie händedesinfektion, brandschutz und reanimation einen punkt... aber dann musst scho auf so fortbildungen gehen die den ganzen tag dauern oder so des gibt dann meist 8 punkte dann kommst eigentlich gut hin aber ich seh hald selber ned wirklich ein mir de alle selbst zu finanzieren...
     
  13. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    20 Punkte pro Jahr. Ich kann mich schwach erinnern, dass es da mal eine Liste gab, was alles wie bepunktet wurde. Wenn ich mich recht erinnere, gabs schon 3 Punkte für die Mitgliedschaft in einem Berufsverband und 2 Punkte für das Lesen von Fachzeitschriften.

    Und selbst wenn es tatsächlich 20 Stunden Eigenfinanzierung sind. Wo liegt das Problem? Es gibt im Leben nichts umsonst. Warum sollen Pflegereferenten umsonst arbeiten? Häufig sind die zu zahlenden Beiträge bei Kongressen u.ä. noch nicht mal kostendeckend sondern der Ausrichter muss einen nicht geringen Teil mitfinanzieren.

    Wenn ich die 20 Stunden mit 10 Euro ansetzt und dann noch die Jahresgebühr von 20 Euro dazu addiere dann komme ich auf 220 Euro. Das macht pro Monat einen Betrag von rund 20 Euro.

    Wenn ich meine Beiträge für verdi, den DBfK und die Registrierung zusammen rechne, sind das ungefähr 70 Euro- eine Summe, die ich schon vertreten kann.

    Elisabeth
     
  14. Trisha

    Trisha Poweruser

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    Punkte bei der Freiwilligen Regisrierung kann man seit neuestem auch nur dann beantragen, wenn der Seminaranbieter dort als Schulungsanbieter registriert ist.
    Das heißt: ein Seminaranbieter darf nur Punkte für die Freiwillige Registrierung mittels Teilnahmebescheinigung bescheinigen, wenn er eine eigene Identnummer von der Freiwilligen-Registrierungsstelle gegen eine Jahresgebühr erhalten hat.
    Man bekommt also nicht mehr einfach so Punkte für ein x-beliebiges Seminar. Nur dann wenn der Seminaranbieter eine Genehmigung dazu hat.

    Auf der Teilnahmebescheinigung erscheint das Logo der Freiwilligen Registrierung für beruflich Pflegende mit einer Identnummer dabei. Nur diese wird anerkannt um Punkte zu bekommen.
    Das wurde eingeführt, damit nicht jeder x-beliebig Punkte sammeln und/oder verteilen kann.

    LG
    Trisha
     
  15. flugelch

    flugelch Newbie

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    Was erwartet ihr? Ihr seid in der Pflege! Natürlich werdet ihr *********!
     
  16. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
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    Hallo,

    ich halte dieses System für sinnvoll...aber es sollte eben verpflichtend eingeführt werden. Das gibt es in anderen Ländern doch auch schon, dass man eine bestimmte Anzahl an Punkten ammeln muss, um die Registrierung zu behalten.
    Wer die Punkt erreicht bleibt registreit und darf weiter arbeiten- wer nicht, der kann bis zum erreichen der Punktzahl eben kein Geld verdienen (oder nimmt nicht an der nächsten Lohnrunde teil....).

    Hiermit hätten dann dei AG auch ein Interesse daran, dass die AN sich weiter qualifizieren und würde in die Pflicht genommen werden, wenigsten einen Teil der Freistellung/ Kosten zu tragen.
    Allerdings: warum sind so wenige bereit, auch mal was privat zu machen?
    Bei den Therapeuten ist sowas üblich.

    Eine Investition in Bildung ist gleichzeitig auch immer ein Aufwerten der eigene Person am Arbeitsmarkt!
    Auch wenn man erstmal nicht mehr verdient, man hat es leichter auch mal einen anderen Ag zu finden oder eben mehr Möglichkeiten, sich beruflich zu verändern.

    Ich denke, dass ein "Nicht-Weiterentwickeln" irgendwann zu einer Sackgasse wird: wenn man nur den einen Grundberuf gelernt hat und sich kein "Profil" erarbeitet hat, dann ist es schwerer, einen Job zu finden, der auch zufrieden macht!
    Je mehr ich kann, desto eher kann ich sagen: wenn es mir so gar nicht mehr gefällt, dann kann ich gehen ....
    Dieses beugt Unzufriedenheit entgegen
    Ich persönlich habe in den letzen 2 Jahren etwa 20 Tage Urlaub /ÜF und einiges an Kapital investiert für Fortbildung.
    Aktuell bin ich in einer weiteren Bildungsmaßnahme, die einen Umfang von etwa 40 weiteren Tagen einnimmt.

    Diese Dinge tue ich aber soweiso...nicht um Punkte zu sammeln.
     
  17. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Wo wirst du ***? Dir wird mit dieser maßnahme garantiert, dass die WB einem fachlichen Mindeststandard entspricht. Diese Maßnahme war längst überfällig.

    Elisabeth
     
  18. Trisha

    Trisha Poweruser

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    Was heißt denn ********?
    Ich komme nicht darauf, habe auch nicht unbedingt das Gefühl auf der Leitung zu stehen (oder besser gesagt: zu sitzen).

    Außerdem: Lille, ich stimme Dir absolut zu!
    Aber der Wille, sich weiter zu bilden, scheint bei vielen nicht vorhanden. Nicht selten vermissen gerade die eine höhere gesellschaftliche Anerkennung ihres Berufes, und zusätzlich noch mehr Lohn. Wenn man etwas nicht möchte, dann gibt man privat kein Geld dafür aus - nachvollziehbar.

    Wer eine qualitative Arbeit bieten möchte, dem bleibt nichts anderes übrig, als sich regelmäßig fortzubilden.
    Ich selbst bin stets genervt von Seminarteilnehmern, die das Glück haben, eine Fortbildungsmaßnahme bezahlt zu bekommen, jedoch gähnend und desinteressiert im Unterricht sitzen. Einen Schlaumeier-Spruch nach dem anderen zum besten geben, die Gruppendynamik stören, und dann auch noch sich erdreisten ganz offen zu sagen, das ganze Thema gehe sie nichts an, sie arbeiten so weiter wie bisher. Und schuld ist die Leitung, oder die Regierung, oder oder oder.

    Wir brauchen gute und qualifizierte Leute in der Pflege.
    Aber warum sollte man Bildung immer geschenkt bekommen???
    Den eigenen Horizont zu erweitern ist doch in erster Linie eine ganz persönliche Sache, und nicht die des Arbeitgebers oder sonst wem.

    LG
    Trisha
     
  19. karola1

    karola1 Stammgast

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    Genau so sehe ich das auch.
    Wenn mir jemand mit dem "unfassbar und untragbar hohen" Beitrag kommt, das kann ich gar nicht ernst nehmen. 15 Euro bei der Erstregistrierung, das macht in zwei Jahren pro Monat dicke, fette 63 Cent! Unglaublich, was man ansonsten mit dieser Summe alles anfangen könnte! Und dann ab der ersten Re-Registrierung 60 Euro, das ist eine Steigerung auf unglaubliche 2,50 Euro im Monat! Das ist doch Ausbeutung schlechthin, ganz klar... :schraube:
    Kann gar nichts anderes sein, oder? Schließlich reißen sich meiner Meinung nach viele Pflegekräfte um jeden noch so an den Haaren herbeigezogenen Grund, um sich selbst bemitleiden zu können.
    Diese vierzig Punkte in zwei Jahren zu sammeln bedeutet natürlich an Tagungen, vielleicht größeren Kongressen teilzunehmen. Aber auch Geräteeinweisungen, Pflichtveranstaltungen wie Reanimationstrainings oder Berufsverbandsmitgliedschaft und Abonnement einer Fachzeitschrift gehören dazu. Wer das ausschließlich für die Erzielung der Punkte macht ist selbst schuld. Es passiert nichts (in meinen Augen leider nichts), wenn die 40 Punkte nicht erreicht werden. Wovor haben also die Verweigerer, die vorgeben, des Registrierungsbeitrags wegen nicht mitzumachen, Angst? Ihnen wird nicht gekündigt, sie bekommen nicht weniger Gehalt, sie bekommen keine Brosche oder einen Aufkleber, auf dem steht "Ich habe mich in den letzten zwei Jahren so gut wie nicht fortgebildet" oder sonst was an Konsequenzen zu spüren.
    Ich glaube, Trishas Sätze geben einen guten Überblick über diese Ängste. Böse, wer da eventuell Bequemlichkeit unterstellt...
    Was ich vermisse, sind eher genau diese "Belohnungen" von Seiten des Arbeitgebers oder eine Rückmeldung vom Pflegerat, wie es denn mit statistisch verwertbaren Aussagen seit Bestehen der RbP (das F für Freiwillig ist ja immerhin schon mal aus dem Namen gestrichen) steht. Aber das ist ein ganz anderer Diskussionspunkt.
    Diesen lächerlichen Obulus tatsächlich als Hinderungsgrund zu nennen, nein Leute, wie peinlich!
     
    #19 karola1, 20.11.2009
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 20.11.2009
  20. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Eine "Belohnung" kann nicht erfolgen. Viele AG begründen dies mit der Störung des Betriebsfriedens. Das bedarf glaube ich keiner weiteren Erklärung.

    Und verdi als Tarifpartner scheint auch mehr daran gelegen, den Kommunismus in der Pflege einzuführen: alle bekommen das Gleiche unabhängig von Rang und Stand- sprich: egal wie weitergebildet und demzufolge kompetent du bist. Den AG freuts.

    Elisabeth
     
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