Fragen rund um die Übergabe

hannasu

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Hallo zusammen!

Wie ist die Übergabe bei euch im Pflegedienst geregelt?
Erfolgt sie nur schriftlich oder wird auch miteinander telefoniert? Wie oft macht ihr Übergabe und ist sie dann Arbeitszeit? Gibt es eine bestimmte Regelung, wann Übergaben gemacht werden dürfen, oder habt ihr komplett freie Wahl?

Danke schonmal an alle!!!
 

Sharice

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wird auch miteinander telefoniert?
...telefoniert wird bei uns gar nicht. Die Übergabe erfolgt stets mündlich und wir haben dafür (eigentlich) 15 Min Zeit. Und natürlich ist die Dienstübergabe Arbeitszeit :wink1: Es sind alle Pflegekräfte anwesend. Normalerweise erfolgt die Übergabe im Aufenthaltsraum, aber es kommt eben auch vor, dass sie im Dienstzimmer oder am Patienbett erfolgt.
 

Susi_Sonnenschein

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@Sharice: Hier geht's wohl um die ambulante Pflege, da läuft es etwas anders als in der Klinik (zumindest gibt's da keine Übergabe am Patientenbett :-) ).
 

Sharice

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Achso....sorry.
 

hannasu

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Hihi-und ich hab mich schon gefreut, dass jemand antwortet!!!

Dennoch dankeschön!!!
 

band1

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Ambulanter Dienst: bei uns gab es ein Übergabebuch wurde in der Dienstzeit gelesen und diente zum Austausch. Teambesprechung mindestens einmal im Monat, zum genaueren Austausch. Telefonische Übergabe von Station aus, waren bei uns noch Dienstzeit (bei wichtigen Themen). Von zu Hause aus natürlich Freizeit, da wir aber ein Superteam hatten, gerne auch mal von zu Hause aus telefoniert. Grüsse
 

sr.c.b.

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Bei uns ist es so geregelt, das ich mir eine Früh- und eine Spättour mit einer Kollegin teile, ich habe also eine Woche früh, dann eine Woche spät. Wenn wir frei haben fahren unsere Aushilfen. An meinem letzten Arbeitstag rufe ich nach Dienstende den Kollegen an der am nächsten Tag diese Tour fährt, mache telefonisch Übergabe und schreibe es auch nochmal auf. Diese Zeit ist natürlich Dienstzeit, in aller Regel 10 Minuten, da sich bei den meisten Patenten ja nicht viel ändert. Und jeder hat ein Diensthandy.

Kurzfristige Dinge wie KH-Einweisung eines Patienten oder Dinge die der nachfolgende Dienst wissen muss, melden wir telefonisch bei der PDL, die es dann entsprechend weiterleitet.

1x im Monat haben wir eine Teamsitzung, da werden aber nur allgemeine Dinge besprochen, da es bei 270 Patienten sonst auch zu lange ging und eben jeder seine feste Tour hat und die anderen Patienten meist garnicht kennt.
 

Silvermoon

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Ich habe vor der Babypause im Moment in einem kleinen Pflegedienst gearbeitet. Dort waren die Patienten so aufgeteilt, dass jede Vollzeitkraft immer diesselbe Tour hatte mit den gleichen Patienten und wenn mal eine frei hatte und eine Teilzeitkraft eingesprungen ist, dann wurde sich immer telefonisch ausgetauscht. Ansonsten hatten wir auch ein Übergabebuch, in das meine Kolleginnen immer reinschrieben, falls es im Abenddienst noch etwas sehr wichtiges für den nächsten Morgen zu wissen gab. In der Pflegedokumentation hatten wir auch Ablaufpläne, falls mal jemand zu einem Patienten musste, den er noch nicht "kannte" zur Orientierung, wie die Personen die tägliche Pflege gewohnt ist inklusive Besonderheiten oder wichtige Details. Ein Ablaufplan befand sich im Büro und einer in der Patientenakte.
 

FrauSchwester

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Bei uns ist es so, dass Übergaben, Medikamentenrichten grundsätzlich Freizeit sind. Ich selber bestehe auf Bezahlung und schreibe mir das auf. Es ist so, dass mein AG weiß, dass ich die Zeit bezahlt haben will und somit auch seitens meinen AG`s kaum bis keine Übergaben bekomme. Da hilft dann ggf.eine gute Mappe beim Pat. vor Ort.
 

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