Frage eines Patienten, bitte um Eure Hilfe

Dieses Thema im Forum "Pflegebereich Innere Medizin" wurde erstellt von Uan68, 24.10.2013.

  1. Uan68

    Uan68 Newbie

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    Hallo zusammen, ich befinde mich im zweiten Jahr meiner Ausbildung zur Altenpflegerin und heute stellte mir ein Patient eine Frage die ich aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen nicht beantworten konnte.
    Er war zum Herzecho im Krankenhaus und dort stellte man nun noch 60% Leistungsfähigkeit fest. Was hat das zu bedeuten???
    Ich habe das jetzt mal gegoogelt und weiß nun das eine Echokardiografie Aufschluß über Pumpfunktion und regional veränderte Bewegungen der Herzwand, d.h. Narbengebiete oder frühere Herzinfarkte geben kann. Ferner über Struktur und Funktion der Herzklappen, Pericardergüsse und Blutstrom im Herzen und in den herznahen Gefäßen.
    Ist dann die 60% ein "guter oder ein schlechter Wert" .
    Habe das folgende noch gefunden "
    Ejektionsfraktion beträgt also 57%. Bei Gesunden beläuft sich die EF auf über 50 bis 60%, junge Menschen haben eine EF von 65-70%. Bei Menschen mit schwerer Herzschwäche sinkt die EF sogar unter 25%, ein zu schwaches Herz kann dann den Körper nicht ausreichend mit Blut versorgen.


    Würde mich auf Informationen freuen!!
    Dankeschön!!
     
  2. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Das muss er mit dem Arzt klären. Es liegt nicht in deinem Kompetenzbereich medizinische Befunde auszuwerten.

    Elisabeth
     
  3. Fea

    Fea Senior-Mitglied

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    Wobei sich cn42929 die Frage schon selbst beantwortet hat ob 60% gut oder schlecht sind!?
     
  4. Uan68

    Uan68 Newbie

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    @Elisabeth..klar sollte ich versuchen die Frage zu beantworten wenn ich gefragt werde, es ist auch kein "auswerten" sondern lediglich das Beantworten einer Frage, finde ich jedenfalls. Als zukunftige Altenpflegerin im ambulanten Dienst kommt es häufig vor das Patienten nach Untersuchungsergebnissen Fragen stellen die im Krankenhaus unbeachtet blieben.
     
  5. Chris8421

    Chris8421 Stammgast

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    Da musst du aber auf passen, dass du da nicht mal etwas falsches erzählst. Wie Elisabeth sagte -> das ist nicht deine Baustelle.
    Eigentlich musst du auf den behandelnden Arzt verweisen.
    Grade im ambulanten Bereich kann ich mir vorstellen, dass nicht jeder niedergelassene Doc davon begeistert ist, wenn man ihm in seinen Bereich rein funkt.
    In der Klinik ist die Zusammenarbeit zwischen Arzt und Pflegekraft anderns, vorallem enger. Da kann man so etwas vielleicht mal eher machen.
    Was man damit aber macht, muss jeder für sich selbst wissen.
    Grade in der Ausbildung mit noch nicht wirklich weitreichender Erfahrung und Kenntnis sollte man um so etwas jedoch einen großen Bogen machen.
     
  6. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Mediznische Befunde wertet der Arzt aus. Er muss dem Pat. diese erklären. Die Aufgabe der Pflegekraft ist es, den Pat. dahingehend zu beraten, wie er mit ev. Einschränkungen umgehen kann.

    Als Azubi würd ich mich übrigens bei diesem Casus gänzlich zurück halten. Das könnte net nur Ärger mit dem Arzt geben.

    Elisabeth
     
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