Fortbildung zum Pflegeberater

eiseule

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Hallo!
Wer hat bereits die Fortbildung zum Pflegeberater absolviert und kann mir Näheres zu Inhalt/Konzept sagen?!
 

eiseule

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Hallo MinBonasai, hast du auch schon unterschiedliche Angebote für die Weiterbildung zum Pflegeberater erhalten? Mir ist nicht ganz klar, welche "besonderen Fähigkeiten" geschult werden sollen.
 

MiniBonsai

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nein, bisher habe ich da noch gar nicht mich informiert...bin durch deinen Thread darauf aufmerksam geworden.

Vielleicht ist das *die* nächste Möglichkeit für mich, nachdem ich letzten Monat die Weiterbildung zur ev. Diakonin abgeschlossen habe und im November die Palliative beginnen werde. ;)
 
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Hallo,
interessiere mich auch für Fortbildung zum Thema Pflegeberater. Wer kann mir einen guten Anbieter in NRW nennen, den man nach Möglichkeit noch dieses Jahr besuchen kann?
Habe mich schon mit dem Thema auseinandergesetzt und leider auch "schwarze Schafe" dabei aufgedeckt. Mir geht es um eine qualifizierte Anleitung, um in der Pflege beraten zu können oder Pflegekurse für Angehörige zu leiten.:verwirrt:

Liebe Grüße und ich warte auf eure Antwort
 

anncath

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Ich habe die Fortbildung zum Pflegeberater beim bpa in Hannover gemacht.

Lief über 3 Tage, mit u.a. diesen Themen:

- § 45 SGB XI
- Rahmenverträge TK/DAK und BEK mit Voraussetzungen, Leistungen, Forderungen, Gestaltungsmöglichkeiten
- Anwendung der Formulare Abrechnung und Qualitätssicherung
- Überleitung, individuelle Schulung und Pflegekurse
- Gesetzesgrundlagen SGB V, SGB IX und SGB XI
- Aufgaben der Pflegeberaterin, notwendige Kompetenzen
- Grundlagen der Kommunikation, Kommunikationstechniken
- Aufbau von Pflegekursen, Unterichtformen und Medien
- Abschlussarbeit

Nun darf ich individuelle Schulungen zur Förderung der Laienpflege bein den Pflegebedürftigen zu HAuse, in Ausnahmen auch noch vom Krankenhaus aus, durchführen.

Geschult wird immer die Pflegeperson, es muss immer ein praktischer Teil enthalten sein (Lagerungstechnik, Mobilisation etc).

Pflegekurse haben wir noch nicht abgehalten, da bei unserem Kundenstamm nicht die ausreichende Nachfrage besteht.

Voraussetzung für die Fortbildung sind 3 Jahre Tätigkeit als Kranken-, Kinderkranken- oder Altenpflegerin.

Ich hoffe, ich konnte euch etwas weiterhelfen.

Gruß, Anne
 

MiniBonsai

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Hallo Anne!

Lieben Dank für deine ausführliche Beschreibung insbesondere auch der Inhalte des Kurses!

Aber: kannst du mich (und vielleicht auch andere) bitte darüber aufklären, was bpa ist? Danke dir!

*mini*
(die heute total froh und erleichtert ist, weil der Palliative Care Kurs heute zu Ende ging... und um so mehr nach neuen Möglichkeiten sucht ;))
 

anncath

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Der bpa ist der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V..

Über diesen Verband muss man auch organisiert sein, wenn man nach den Rahmenvereinbarungen zwischen den oben genannten Kassen und dem bpa beraten und abrechnen will.

Dass heißt, wenn man freiberuflich beraten möchte, muss man sich einem Pflegedienst anschließen, welcher Mitglied im bpa ist, und dann für einen abrechnen darf.

Ob andere Verbände die Fortbildung anbieten und eigene Rahmenverträge mit den Versicherern haben ist mir nicht bekannt.
 

kudda12589

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Hallo!

Grundsätzlich sind alle Berufsverbände dabei Verträge mit den Kassen abzuschließen um Paragraph 45b des SGB XI abzudecken. Daher fragt Euren Chef am besten, ob er in einem Berufsverband ist und ob ein Vetrag mit Angehötigenschulungen abgeschlosssen wurde. Dann erkundigt Euch, ob er Interesse hat das Programm zu beginnen, denn noch kann man damit auch Geld verdienen und Werbung machen!
Achtuing: Pflegeberater haben weniger Freizeit, denn Schulungen und Kurse (bis zu 8 Std lang) müssen vorbereitet werden! Wird man Euch dazu freistellen.....?
kudda
 

Schwester26

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Hallo!
Ich habe zu dem Thema "Weiterbildung zur Pflegeberaterin" auch noch eine Frage.
Und zwar werden ja verschiedene Weiterbildungen angeboten, die einen gehen über 3 Tage wie z.B. von bad.ev und andere gehen fast über ein Jahr und sind dann auch TÜV geprüft...
Welche Weiterbildung reicht denn nun aus, um später auch mit den Krankenkassen abrechnen zu können?
 

kudda12589

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Der TÜV Kurs entspricht je mehr einer Gutachterausbildung. Der 3 Tage Kurs ist der Beraterkurs mit Zertifikat.
Um Abrechnen zu können, muß das Unternehmen einer Vertrag mit den Kassen abschließen, die regeln je nach Bundesland´, welche Qualifizierung ausreicht!
Viel Glück!
kudda
 

alexandrab72

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Hallo,

kann mir irgendjemand sagen, wo man sich, außer über den bpa, in Niedersachsen bzw. Hannover noch zum Pflegeberater ausbilden lassen kann? Ich hab schon gegoogelt und auch beim z. B. dbfk, drk und so weiter angefragt. Aber leider bisher nix gefunden. Beim bpa kann man diesen Kurs nur belegen, wenn der Arbeitgeber Mitglied ist.

Grüße, Alexandra
 

kudda12589

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Frage über den Berufsverband deines Arbeitgebers nach. Wenn der nicht Mitglied ist, benötigst Du den Berater auch nicht, denn es kann nichts abgerechnet werden.
Ansosnetn schau in das Programm des TÜV Rheinland, der bildet Pflegesachverständige aus, was sicher viel mehr Wert ist!
kudda
 

stuni

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Hallo,

habe nächste Woche meine Zertifizierung zum Pflegeberater. Geht mehr als um Abrechnungsmodule kennen, es geht um Menschen die eine klientenzentrierte Beratung brauchen. Ob akut oder präventiv ist egal, wir wollen unser Systhem ja nicht schröpfen sondern Gesundheitsorientiert arbeiten. Meine Weiterbildung ging übrigens 1 Jahr!
Gruss Stuni
 
G

Gelöschter User 11867

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Infos über Pflegeberater

Hallo zusammen !!!

Ich bin durch Zufall auf diese recht neue Fortbildung gestoßen und habe mich schonmla beim TÜV darüber ein wenig informiert.
Mich würde interessieren, ob hier im Forum schon welche sind, die solch eine Weiterbildung gemacht haben und/oder als Pflegeberater tätig sind.
Mich würden nämlich die Tätigkeitsprofile interessieren (und natürlich auch, wie es finanziell so aussieht:-)).
Vielen Dank für alle Beiträge!!!
 
G

Gelöschter User 11867

Gast
Oh Sorry, hatte schon einen neuen Thread zum "Pflegeberater" eröffnet.
Mich würden eure Tätigkeitsprofile und Verdienstmöglichkeiten mal interessieren.
Viele Grüße
 
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tina84

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Habe auch die Ausbildung zum Pflegeberater vergangenes Jahr (3 Tage) besucht. Arbeite in der ambulanten Pflege und kann jetzt dort die Beratungseinsätze übernehmen. Habe schon Einzelangehörigenschulungen sowie auch einen Angehörigenkurs über 10 Abende durchgeführt. Wurde bei uns sehr gut angenommen, aber wie schon berichtet wurde ist sehr gute Vorbereitung notwendig. Bei uns gibt es aber nicht mehr Gehalt mit dieser Weiterbildung.
 
G

Gelöschter User 11867

Gast
Aber der TÜV Rheinland bietet dieses Weiterbildung an, allerdings dauert diese etwas über 1 Jahr (Kostenpunkt ca. 3500 Euro!!!) !!!
Wo besteht denn da der genaue Unterschied?!?
Man liest hier immer von einer 3 tägigen Weiterbildung, vielleicht weiß jemand mehr?!?
Viele Grüße
 

eiskristall

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Krankenschwester für Pflegefachberatung
Hallo...

ich habe letzten Monat meine WB beim TÜV angefangen- Case Manager/ Pflegefachberatung. Dauer:zieht sich über 15 Monate hin, also habe ich im Mai 2009 meine Prüfungen.
Ziel ist es, als Case Manager in Beratungs Stützpunkten zu arbeiten.

Der TÜV bietet auch Pflegeberater Kurse an, dabei geht es eher um den §37 SGB XI.

Liebe Grüße
eiskristall
 

hartwig

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Moin, moin!

Die bundesweit einzige Fortbildung zum Pflegeberater mit dem Recht am Ende des Studiums auch selbstständig Pflegehilfsmittel verordnen zu dürfenbietet die Universität Witten bietet an. Dauer 720 Stunden auf drei Phasen verteilt. Die Ausbildung läuft über Studienbriefe und Präsenzphasen am Wochenende. Zugangsvoraussetzung: Dreijährige Ausbildung und mindestens dreijährige Berufserfahrung. Das Studium dauert insgesamt etwa 1 1/2 Jahre. Ich denke, gerade für die ambulante Pflege ist dies sehr interessant!


Quelle: Pflegewissenschaft 11/08 Seite 632
Internet: Universität Witten/Herdecke | Profil

Gruss Hartwig
 

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