Fördermittel zur fachlichen Weiterbildung bei chr. Erkankung + autoimmuner Erkankung?

Dieses Thema im Forum "Arbeitsrecht / Gesundheitsrecht / Krankenpflegegesetz" wurde erstellt von Inkognito, 10.05.2012.

  1. Inkognito

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    Hallo liebe Forenmitglieder,

    ich bin Krankenschwester und derzeit noch innerhalb der Probezeit in einer Kureinrichtung tätig. Neben einer lange bekannten Asthma bronchiale Erkrankung wurde nun vor einiger Zeit noch eine autoimmune Erkankung festgestellt. Aufgrund der derzeitigen Einstellung mit Medikamenten, bin ich nun schon in der 5Woche krank geschrieben. Ein Ende ist nicht wirklich in Sicht. Mein Arbeitgeber ist natürlich nicht sonderlich angetan von der Situation und hat in einem Telefonat auch schon durchklingen lassen, dass ich einen sehr schweren Stand im Team hätte, wenn ich wieder kommen sollte. Grundsätzlich hat es mir dort sehr gefallen aber im Telefonat habe ich bereits erfahren, dass von Seiten der Station nun mit unfairen Mitteln versucht wird mich loszuwerden. Sei´s drum... ich würde zwar gerne weiter dort arbeiten, sollte ich jedoch irgendwann in näherer Zukunft mal wieder arbeitsfähig sein, habe ich ehrlich gesagt auch keine Lust darauf mir meinen Stand wieder zurück " Erkämpfen" zu müssen. Nicht weil ich nicht konfliktfähig bin, sondern vielmehr weil ich im Moment jede Energie gebrauchen kann, um mein Leben zu meistern.

    Sollte ich also krankheitsbedingt längerfristig arbeitslos sein ( mit einer noch nicht optimal eingestellten Autoimmunerkrankung stellt mich ja kein neuer Arbeitgeber ein),was mache ich dann?

    Ich habe schon vor längere Zeit einmal darüber nachgedacht mich beruflich weiterzuqualifizieren. Mehrfach wurde mir angeraten ich solle doch die Pflegedienstleitung machen. Mit der Diagnosestellung kommt nun ein weiterer Grund ( abgesehen davon, dass mich einige dafür geeignet sehen) hinzu dies in Angriff zu nehmen.

    Für meine weitere Tätigkeit und berufliche Perspektive auch in Bezug auf Arbeitsfähigkeit könnte sich dies durchaus positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken wenn ich aus dem Schichtdienst heraus komme und dem alltäglichen Stationsstress.

    Wisst Ihr mögliche Förderungen, die ich vom Arbeitsamt oder anderen Stellen beantragen kann um diese Fachweiterbildung zu machen? Kann ich eine Fachweiterbildung innerhalb einer Arbeitslosigkeit machen?

    Ich hoffe auf Eure Hilfe
     
  2. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Wir haben eine Mitarbeiterin, die hat während einer länger dauernden Krankheit das Studium zum Bachelor of Nursing gemacht.
    Allerdings stand bei ihr der AG immerhinter ihr und hat sie nach seinen Möglichkeiten unterstützt. Sie wusste, warum sie das macht, weil sie wusste, dass sie nach Krankheit und Studium einen Arbeitsplatz in unserer Klinik bekommt, der ihrer Qualifikation entspricht.

    Sie managt nun unsere Zentrale Aufnahme, mit Sprechstunden, stationäre und ambulanter Terminvergabe und die ambulante und stationäre Aufnahme.

    Obwohl sie immer wieder krankheitsbedingt ausfällt, genießt sie das Vertrauen der Direktion, weil sie ihren Job gut macht und die entsprechende Qualifikation mit GuK und Studium vorweisst.

    Ich wünsche dir alles Gute für deinen weiteren Weg.

    opjutti
     
  3. Inkognito

    Inkognito Newbie

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    Naja meine Arbeit habe ich auch gut gemacht. Hatte in der Zeit zwei Gespräche mit der Stationsleitung und auch direkt nach Diagnosestellung haben Sie den Dienstplan umgestellt und mir 3zusätzliche freie Tage gegeben... Sie wollten auch auf meiner bald anstehenden Hochzeit Spalier stehen. Ich meine ich verstehe, dass Sie ange****t sind, weil bei dem Personalmangel und meiner Erkrankung Sie nun ständig Mehrarbeit leisten müssen. Aber ausgesucht habe ich mir das auch nicht. Lieber wäre es mir, tatsächlich geht es mir innerhalb der nun laufenden Medikamenteneinstellung nämlich deutlich schlechter als vor Diagnoseerkennung... ganz abgesehen von der psychischen Belastung und der Zukunftsangst.
     
  4. opjutti

    opjutti Poweruser

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    Das glaube ich dir schon, dass du gute Arbeit geleistest hast.
    Aber, wenn dein AG jetzt schon rumzickt und deine Kollegen versuchen dich mit unfairen Mitteln loszuwerden, ist das für dich natürlich zusätzlich belastend.

    Ich rate dir, erst mal an dich und deine Gesundheit zu denken. Deine Kollegen müssen die Situation nehmen, wie sie ist und du kannst nix daran ändern, geschweige denn verbessern.
    Die Stationsleitung hat die Möglichkeit bei längerem Krankheitsausfall Ersatz für dich einzusetzen.

    Dein Problem ist allerdings zusätzlich, dass du dich noch in der Probezeit befindest.
    What happenz, denk an dich und nix weiter. Alles weitere wird sich finden.
    Ich hoffe du bist auch in psychologischer Betreuung. Das könnte dir helfen, wenn die "Tiefs" kommen.

    LG opjutti
     
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