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Seit dem ich im August meine Ausbildung zur Krankenschwester abgeschlossen habe, habe ich schon über 100 Bewerbungen geschrieben und 100 Absagen bekommen! Morgen habe ich ein Vorstellungsgespräch in Kiel in der Uniklinik für eine Stelle im Zentral-OP, dabei ist es möglich eine Fachweiterbildung zur OP-Schwester oder eine OTA-Ausbildung zu absolvieren! Meine Frage welches von beiden ist besser und hat mehr Vorteile? Wie kann man sich auf das Gespräch vorbereiten?
 

Tobias

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Schwester Katrin schrieb:
... dabei ist es möglich eine Fachweiterbildung zur OP-Schwester oder eine OTA-Ausbildung zu absolvieren! Meine Frage welches von beiden ist besser und hat mehr Vorteile? Wie kann man sich auf das Gespräch vorbereiten?

Moin,
wenn Du es Dir aussuchen kannst, mache nicht die OTA-Ausbildung da die nicht eimal in gesamt Deutschlan anerkannst ist, vielleicht nur bei solchen Unis die auch sowas ausbilden. Nur da einige Unis aus der klassischen Fachweiterbildung aussteigen wollen (Kiel auch?), ist es natürlich nicht von Vorteil, wenn Du schon um Vorstellungsgespräch sagst, daß Du die OTA- Ausbildung aus oben gennannten Gründen, nicht machen würdest.

.... Schwierig ... wie soll an sich da verhalten???

Du machst das schon!
Tobis
 

Elisabeth Dinse

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Die Frage stellt sich m.E eigentlich gar nicht: OTA ist ein eigenständiger Beruf- Ausbildung z.B. in Ulm über 3 Jahre Vollzeit.
OP Schwester ist eine Zusatzqualifizierung ind geht über 1(?) Jahr berufsbegleitend. Mit dem Auftauchen des OTAs auf dem Arbeitsmarkt haben sich einige der Ausbildungsstätten für OP Weiterbildung verabschiedet. Wenn du also noch so eine Weiterbildung bekommen kannst: zugreifen.

Elisabeth
 

Thommes

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Elisabeth Dinse schrieb:
Die Frage stellt sich m.E eigentlich gar nicht: OTA ist ein eigenständiger Beruf- Ausbildung z.B. in Ulm über 3 Jahre Vollzeit.
OP Schwester ist eine Zusatzqualifizierung ind geht über 1(?) Jahr berufsbegleitend.
Elisabeth

fast :-), die fachweiterbildung zur op fachkraft beträgt 2 jahre und ist in der regel eigentlich nicht berufsbegleitend. meist werden die ausbildungskosten vom jeweiligen haus übernommen, allerdings nur wenn man sich hinterher dem haus für eine gewisse zeit verpflichtet.
du hast also eine wenn man von vornherein weiß das man im op arbeiten möchte (nur wer weiß das schon <gg>) beträgt die "klassische ausbildung 5 jahre (3 jahre krankenschwester/pfleger + 2 jahre weiterbildung) und die ota ausbildung 3 jahre, spezialisiert auf den op.

lg thommes
 

Elisabeth Dinse

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Danke für die Korrektur. Wir haben in der Familie neuerdings einen OTA. Da hab ich das erste mal staunend gehört, dass es eine 3jährige Grundausbildung in diesem Bereich gibt.

Die Weiterbildung für OP Schwestern wurde in unserem Haus vor 1,5 Jahren eingestellt, weill der Bedarf nicht mehr gegeben ist(?).
Für einAngebot zur OTA Ausbildung konnte sich das Haus aber nicht entscheiden.

Der Trend wird wohl eher zur spezialisierten Grundausbildung gehen. Die "Allgemeine Krankenschwester" scheint eine aussterbende Spezies zu sein. *fg*

Elisabeth
 

Thommes

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tja , das könnte ich mir auch vorstellen. vor allem wenn die ausbildungsrichtlinien (auf grund der eu) zb aus den niederlanden rüberschwappt ;)dort (wie auch in england und den USA) legt man sich schon wärend der normalen&quot; krankenpflegeausbildung fest welche richtung man einschlagen will.was diese entwicklung auch beschleunigen könnte ist, das es in zukunft auch lehrkrankenhäuser gibt die sich unikliniken im europäischen ausland anschließen.lgthommes
 

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