Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflege (FGKiKP)

Dieses Thema im Forum "Fachliches zur Kinderkrankenpflege" wurde erstellt von Lexchen, 26.10.2009.

  1. Lexchen

    Lexchen Newbie

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    Hallo, habe mal eine Frage. Habt ihr schon mal was von dieser neuen Weiterbildung gehört. Die Infos hab ich vom BekD. Ich habe großes Interesse an dieser Weiterbildung, nur leider finde ich keine Meinungen dazu im Netz.

    Vielen Dank:daumen:
     
  2. Svenja2604

    Svenja2604 Newbie

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  3. Meggy

    Meggy Stammgast

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    Hallo,

    es geht um eine besondere Qualifikation für den vorwiegend außerklinischen Beratungsbereich, z.B. für die Begleitung von Familien mit schwierigem familiärem Hintergrund, besonderen Gesundheitsgefahren uvam. vor allem für die Tätigkeiten im Aufgabenfeld des Jugendamtes. Sie ist aber auch geeignet für Kolleginnen, die in der ambulanten Pflege, in der Überleitungspflege, in der Neonatalbegleitung sowie in der freiberuflichen Familienberatung tätig sind.

    Informationen erhälst Du u.a. auf den Websiten der www.IG-kikra.de
    und des www.bekd.de

    Die Familiengesundheits- und Kinderkrankenpflegeweiterbildung ist analog zu den sogenannten Familienhebammen s. http://www.krankenschwester.de/foru...kinderkrankenschwestern-familienhebammen.html
    kreiert, weil dieses Arbeitsfeld für Kinderkrankenschwestern sehr interessant ist, aber vorher manchmal lieber den Hebammen vorbehalten war, weil diese hierzu weitergebildet waren.


    LG,
    Meggy
     
  4. Lexchen

    Lexchen Newbie

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    Vielen Dank für die Antworten!
    Und liebe Meggy, genau das ist meine Frage. Wenn man nun solch eine Weiterbildung macht, habe ich eine Chance gegenüber einer Familienhebamme. Denn diesen Berufszweig gibt es ja schon viel länger. Ich finde diese Weiterbilung sehr reizvoll, nur habe ich Angst das man dann wenig Chancen hat, einen Arbeitsplatz zu finden. Ich interessiere mich für das Studium der sozialen Arbeit und bin auf diesem Weg auf diese Weiterbilung gestoßen. Wenn ihr noch ein paar Meinungen habt, ich freu mich.

    Lexchen:flowerpower:
     
  5. Meggy

    Meggy Stammgast

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    Hallo Lexchen,

    die Chancen in diesem Arbeitsbereich tatsächlich tätig zu werden sind abhängig vom Wohnort, da alle Bundesländer, ja zum Teil unterschiedliche Gemeinden unterschiedliche Modelle bevorzugen.
    In Rheinland-Pfalz und dem Saarland gibt es gemeinsame Weiterbildungen, die über die jeweiligen Länder organisiert und finanziert werden.

    In Nordrhein-Westfalen gibt es eine lange Tradition von Kinderkrankenschwestern im Jugendhilfebereich, in manchen Gegenden von Bayern gibt es die "gute alte Mütterberatung" noch, z.T. als aufsuchendes Angebot, z.B. Der Hausbesuchsdienst in München.
    In vielen Städten werden aufsuchende Hausbesuche von Kinderkrankenschwestern neu installiert, z.B: Frankfurt...usw.

    Es tut sich in diesem Bereich Einiges.

    Dort wo die Kosten von den Jugendämtern, dem Gesundheitsamt oder der Kommune getragen werden sind die Chancen gut, gleichberechtigt zu Familienhebammen betrachtet zu werden.
    Wo die öffentlichen Träger jedoch die Verantwortungen an die Krankenkassen delegieren, sind die Hebammen bevorzugt, weil sie direkt mit der Krankenkasse abrechnen können.

    LG,
    Meggy
     
  6. Lexchen

    Lexchen Newbie

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    Hallo Svenja,
    wo beginnst du die Weiterbildung?
    Und bist du auch über den BekD darauf gestoßen? Arbeitest du im stationären Bereich? Ich arbeite auf einer Kinderstation und möchte aber mehr in den sozial ambulanten Bereich. Hast du schon Ideen was du danach machen möchtest?
    Grüße und nochmal vielen Dank an Euch für die Antworten!
    :klatschspring:
     
  7. Svenja2604

    Svenja2604 Newbie

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    Hallo Lexchen,

    ich bin über das DRK in der Uniklinik (stationärer Bereich) angestellt. Deswegen habe ich die Zeitschrift "Rotkreuzschwester" bekommen - dort war ein Artikel über die Weiterbildung drinnen. Da meine Schwesternschaft mit dem BekD zusammen auch das Curriculum geschrieben hat, habe ich mich bei meiner Oberin über Inhalte informiert. Eigentlich muß ich dazu sagen, dass ich z. Zt. in Elternzeit bin und ich eine geistige Herausforderung gesucht habe. Habe mir Gedanken über meine beruflliche Zukunft gemacht, über ein Studium nachgedacht usw. und als einen Einstieg habe ich die Weiterbildung genommen.
    Ich bin jetzt zum ersten Modul da gewesen und kann nur sagen, dass sich diese Weiterbildung in jeder Hinsicht lohnt!!! Natürlich arbeite ich noch nicht in diesem Bereich, aber da dieser Bereich einen immer höheren Stellenwert bekommt, denke ich, das sich über einen kurzen Zeitraum gesehen, immer mehr Zentren aufbauen werden. Zudem gibt es ja sehr verschiedene Stellen wo man arbeiten kann, z.B. Wellcome, bunter Kreis, Jugendamt, Gesundheitsamt uvm.. Man kann sich ja auch selbstständig machen. Es gibt sehr viele Möglichkeiten.
    Zunächst möchte ich noch gerne im stationären Bereich arbeiten, um dort mein Erlerntes einzusetzen, damit ich nicht unsicher in die Materie steige. Aber auf lange Sicht gesehen möchte schon gerne vom stationären Bereich weg. Ich denke aber ( bis jetzt), um das tatsächlich freiberuflich auszuführen braucht man nochmehr Hintergrundwissen - Gesetze, usw.. Es handelt sich ja hierbei nicht nur um Beratung im 1. Lebensjahr.
    Aber mal schaunen, was in der Weiterbildung noch mehr vermittelt wird.
    Zudem möchte meine Schwesternschaft auch etwas aufbauen, wo ich evtl. arbeiten könnte - mal sehen.
    Ich habegehört, dass auch in Krefeld ein Kurs gestartet ist.
    Ich wünsche dir viel Glück.

    LG Svenja
     
  8. din86HEL

    din86HEL Newbie

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    Hallo,
    ich interressiere mich auch für diese Weiterbildung. Nun es ist immer von frühen Hilfen die rede... ich arbeite in einem Mutter- Kind- Kur Haus für behinderte Kinder mit Ihren Eltern und ich frage mich ob diese Weiterbildung auch für hier etwas wäre, die problematik die ich da noch sehe ist das die "Familien" ja nur 3 Wochen bei uns sind... mich würden die genauen Inhalte dieser Weiterbildung interressieren, kann mir da jemand weiter helfen?
     
  9. Meggy

    Meggy Stammgast

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    Hallo,

    der offizielle Ankündigungeflyer ist hier zu finden:
    http://www.bekd.de/dokumente/FGKiKP Flyer Endfassung 3.06.09.pdf

    Ich denke schon, dass die Inhalte auch für Leute in der Klinik, bzw. in anderen Fachbereichen interessant sind, denn auch hier wäre es sinnvoll zu wissen, welche Institutionen sich um gefährdete Familien auch in der häuslichen Umgebung kümmern könnten, welche Hilfsmöglichkeiten es gibt, und welche Gesetze greifen.
    Wie man mit "schwierigen" Kommunikationssituationen gut umgeht und wie man Anleitungssituationen so gestaltet, dass sie bei Familien aller gesellschaftlichen Schichten gut rüberkommen, ist ja nicht nur etwas für den außerklinischen Alltag.

    LG,
    Meggy
     
  10. Meggy

    Meggy Stammgast

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    Hallo Kolleginnen,

    im Herbst beginnen wieder neue Kurse in Kiel, Krefeld und Stuttgart: IG-Kikra - online

    Liebe Grüße,
    Meggy
     
  11. hase25

    hase25 Newbie

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    Hallo,
    ich habe kürzlich von dieser neuen Weiterbildung gehört u bin sehr intressiert.
    Ich arbeite Vollzeit auf einer Früh- und Neugeborenenstation u wollte gerne mal wissen, ob ich von meinem Arbeitgeber für diese Weiterbildung eine Dienstbefreiung oder ähnliches beantragen kann!
    Vielleicht kann mir jemand, der diese Weiterbildung bereits begonnen hat oder jetzt im Herbst beginnen möchte weiterhelfen!!

    Vielen Dank schonmal!!
     
  12. Meggy

    Meggy Stammgast

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    Hallo,

    ich würde Dein Interesse offen mit Deiner pflegerischen Vorgesetzten diskutieren, in wie weit die so eine Weiterbildung, von der letztendlich die ganze Abteilung profitiert durch Dienstbefreiung und/oder Übernahme der Lehrgangsgebühren unterstützen.

    Wichtig ist, dass Du sie davon überzeugst, dass die gesamte Klinik von der Qualifkation profitiert (Außenwirkung, leichter Umgang mit schwierigen Situationen, z.B. benachteiligte Familien, gewaltbereite Familien, etc.)

    Viel Erfolg wünscht Dir,
    Meggy
     
  13. hase25

    hase25 Newbie

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    Danke für deine Antwort, habe mich bereits bei meiner Pflegedienstleitung informiert.

    Diese Weiterbildung wird bis jetzt noch nicht in Bayern angeboten, da ich aus Bayern komme u auch dort arbeite, weiß ich nicht ob mir diese Weiterbilung in Bayern anerkannt wird!
    Kann mir viell. jemand weiterhelfen, wo ich mich darüber informieren kann, ob mir die Weiterbilung in Bayern überhaupt was bringt u ob ich mit der Weiterbildung in Bayern im Gesundheitsamt,Jugendamt... arbeiten kann??
    Die Zeit drängt u ich muss mich bald für die Weiterbildung bewerben, finde es aber wichtig, mich vorher ganz genau zu informieren und hoffe das ihr mir weiterhelfen könnt!

    Danke schonmal!
     
  14. Duda04

    Duda04 Newbie

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    Hallo, zwar wurde hier schon länger nichts mehr veröffentlicht, aber ich möchte mein Glück gerne doch versuchen. Inzwischen müsste ja jemand von den vormaligen Schreiben die Weiterbildung beendet haben. Mich würde unglaublich interessieren wie euch die Weiterbildung insgesamt gefallen hat, ob ihr sie empfehlen könnt und wo ihr nun nach der Weiterbildung so arbeitet. Über Antworten würde ich mich sehr freuen.
    Viele Grüße
     
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