Fallbeispiele für das Mündliche

Dieses Thema im Forum "Rund um die Abschlussprüfung (Examen)" wurde erstellt von TineaPedis, 23.01.2009.

  1. TineaPedis

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    Hi, hat jemand von euch Fallbeispiele für die mündlichen Prüfungen?
     
  2. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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  3. TineaPedis

    TineaPedis Junior-Mitglied

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    Naja auf der seite finde ich nicht das was ich gesucht hab. Die Thiemes Bücher sind nicht so der Hit. zumindest nicht für Baden Württemberg.

    nochmal ich suche kurze Fallbeispiele die für die Mündliche Prüfung zugeschnitten sind(BW)!
     
  4. TineaPedis

    TineaPedis Junior-Mitglied

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    Also ihr nörds ich hab jetzt ein paar Fallbeispiele für die mündliche wer sie will kann sich ja mal melden!
     
  5. Honey*Honey

    Honey*Honey Newbie

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    Ich hab mal ne andere Frage zur Mündlichen Prüfung.
    Habe meine mündliche im März und lerne die Krankheitsbilder einfach nur auswendig. Langsam bekommen ich Angst, dass das nicht reicht und ich einige Sachen dann durcheinander haue oder so.
    Meint ihr mit der Schiene auswendig lernen fahre ich gut oder soll ich mir noch was anderes einfallen lassen. Wenn ja was?
    lg
     
  6. TineaPedis

    TineaPedis Junior-Mitglied

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    Naja Auswendig lernen ist nie gut, schließlich lernst du auch fürs Leben :-)

    Also ich hab mir lernblätter gemacht mit Symtome, Diagnostic, Pflege, Beratung, Risikofaktoren, Behandlung (palliativ, operativ, Konservativ) und dann die Krankheitsbilder die oft vorkommen gelernt. z.B. MS, pAVK, Herzinfarkt, Thrombose, Lungenembolie,.....

    Zusätzlich lerne ich in einer Lerngruppe vorteile sind z.B. das ihr euch gegenseitig abfragen könnt im 15 min. takt, jeder hört jeden ab und die Motivation ist erhöht
     
  7. nikipedia

    nikipedia Junior-Mitglied

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    ich hab jetzt dann auch bald diplomprüfung und bin schon ganz nervös.
    die stimmung in der klasse ist mehr als schlecht. viele werden jeden tag boshafter und rücksichtsloser...

    lerngruppen kann man da vergessen.

    ich will das jetzt so machen wie du. also MS; PAVK;Thrombose.....

    ich hab aber so angst das ich was vergesse.
    kann mir jemand noch krankheitsbilder aufzählen?
    erabeiten tu ich sie natürlich selbst:nurse:

    heut fang ich auch gleich mit MS an.

    lg
     
  8. Rummy85

    Rummy85 Newbie

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    Ich hab einige Fallbeispiele fürs Mündliche!
    Bei uns war das nur ein Vortrag, nichts mit Fragen oder so... Wir mussten alles erzählen, was uns einfällt und dann wurde bewertet...

    [FONT=&quot]Paralytischer Ileus[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Frau Jensen (50) wird heute mit dem Symptomkomplex des akuten Abdomen in der chirurgischen Ambulanz aufgenommen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Die Patientin wurde vor 6 Tagen, nach einer ambulant durchgeführten urologischen Operation, nach Hause entlassen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Sie war postoperativ beschwerdefrei, bis in der letzten Nacht die akuten Schmerzen einsetzten.[/FONT]
    [FONT=&quot]Etliche Untersuchungen konkretisierten zunächst unklare Beschwerden auf die Diagnose des paralytischen Ileus.[/FONT]
    [FONT=&quot]Besonders die Auskultation des Abdomens und das typische Bild der Röntgenaufnahme weisen auf das Krankheitsbild hin.[/FONT]
    [FONT=&quot]Zudem gibt die Patientin an, seit dem urologischen Eingriff nicht mehr abgeführt zu haben. Als Sie Frau Jensen mit dem Bett aus der Ambulanz anholen, ist die Patientin am Boden zerstört, da sie nicht damit gerechnet hat im Krankenhaus zu bleiben.[/FONT]
    [FONT=&quot]Auf Station bekommt die Patientin eine Infusion mit darmstimulierenden Medikamenten.[/FONT]
    [FONT=&quot]Zunächst soll Frau Jensen strenge Nahrungskarenz einhalten, ggf. ist im weiteren Verlauf eine parenterale Ernährung indiziert.[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Aufgaben:[/FONT][FONT=&quot] - Entstehung, Symptomatik, Diagnostik, Therapie und[/FONT]
    [FONT=&quot] Komplikationen des paralytischen Ileus[/FONT]
    [FONT=&quot]-[FONT=&quot] [/FONT][/FONT][FONT=&quot]Pflege bei Ileus[/FONT]
    [FONT=&quot]-[FONT=&quot] [/FONT][/FONT][FONT=&quot]Verabreichung der Infusionstherapie [/FONT]





    [FONT=&quot]Angina Pectoris[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Herr Schulte (55) wird heute notfallmäßig mit Angina Pectoris Beschwerden auf Ihrer Station aufgenommen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Laut Kurzübergabe der internistischen Ambulanz ist der Patient während der Arbeit (leitender Angestellter einer großen Versicherung) kurzatmig geworden. Er äußerte außerdem ein Engegefühl in der Brust mit primär linksseitiger Ausstrahlung.[/FONT]
    [FONT=&quot]Bei der Aufnahme ist der Patient medikamentös versorgt worden und alle notwendigen Untersuchungen sind gelaufen, einzig die Laborparameter des Blutes sind noch abzuwarten.[/FONT]
    [FONT=&quot]Herr Schulte soll auf der Station zunächst Bettruhe einhalten und 2 Liter Sauerstoff in der Minute bekommen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Die Vitalparameter sollen engmaschig kontrolliert werden.[/FONT]
    [FONT=&quot]In der Abteilung ist Herr Schulte ein bekannter Patient, da er vor drei Jahren schon aufgrund eines Myokardinfarktes behandelt wurde. Bislang nahm er an, sich von diesem Ereignis gut erholt zu haben, und auch die, in der Anschlussheilbehandlung erlernten Maßnahmen zur Einschränkung der beeinflussbaren Risikofaktoren, beherzigt er nahezu jederzeit.[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Auf Sie macht der Patient einen aufgeschlossenen und kooperativen Eindruck. Er wirkt jedoch ruhelos und möchte die Klinik so schnell wie möglich verlassen, da beruflich wichtige Ereignisse anstehen.[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Aufgaben:[/FONT][FONT=&quot] - Entstehung, Symptomatik, Diagnostik, Therapie und[/FONT]
    [FONT=&quot] Komplikationen der koronaren Herzerkrankung/ Myokardinfarkt/[/FONT]
    [FONT=&quot] Angina Pectoris[/FONT]
    [FONT=&quot]-[FONT=&quot] [/FONT][/FONT][FONT=&quot]Pflege bei koronarer Herzerkrankung/ Myokardinfarkt/ Angina [/FONT]
    [FONT=&quot]Pectoris[/FONT]


    [FONT=&quot]Benigne Prostatahyperplasie[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Herr Meyer (72) wurde gestern zur transurethralen Resektion einer benignen Prostatahyperplasie in der urologischen Abeilung aufgenommen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Der niedergelassene Urologe empfahl dem Patienten den Eingriff, da er bereits Miktionsstörungen hat und in der Blase ständig Restharn verbleibt.[/FONT]
    [FONT=&quot]Beim ärztlichen Aufnahmegespräch war Herr Müller sehr ängstlich und skeptisch. Er wollte detailliert erfahren, wie die Operation technisch abläuft und welche Risiken mit dem Eingriff verbunden sind.[/FONT]
    [FONT=&quot]Heute übernehmen Sie den Patienten postoperativ aus dem Aufwachraum.[/FONT]
    [FONT=&quot]Da Herr Müller in Spinalanästehesie operiert wurde, ist er wach, ansprechbar und zurzeit schmerzfrei.[/FONT]
    [FONT=&quot]Zur Urinableitung ist ein 24 CH Hämaturiekatheter gelegt worden, über den zugleich die Dauerspülung läuft, die laut Anordnung des Operateurs zunächst noch zügig weiterlaufen soll. Geblockt ist der Katheter mit 100ml Aqua, die Bremse soll nach 2 Stunden entfernt werden.[/FONT]
    [FONT=&quot]Der Blutverlust während des Eingriffs wird als normal beschrieben, aber der Patient ist postoperativ weiterhin auf Blutungen zu beobachten.[/FONT]
    [FONT=&quot]Insgesamt wirkt Herr Müller nun entspannt und zufrieden, dass er de Eingriff überstanden hat und sehnt sich nach etwas Ruhe[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Aufgaben:[/FONT][FONT=&quot] - Entstehung, Symptomatik, Diagnostik, Therapie und[/FONT]
    [FONT=&quot] Komplikationen der benignen Prostatahyperplasie[/FONT]
    [FONT=&quot]-[FONT=&quot] [/FONT][/FONT][FONT=&quot]Durchführung der transurethralen Resektion (TUR- P)[/FONT]
    [FONT=&quot]-[FONT=&quot] [/FONT][/FONT][FONT=&quot]Prä- und postoperative Pflege bei TUR- P[/FONT]



    [FONT=&quot]Hygiene[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Sie sind examinierte Pflegekraft auf einer internistischen Station. Seit einer Woche arbeitet bei Ihnen eine Unterkursschülerin in ihrem ersten Einsatz.[/FONT]
    [FONT=&quot]Im Team haben Sie schon besprochen, dass die Schülerin aus hygienischer Sicht nicht korrekt zum Dienst erscheint. Sie trägt ihre langen Haare immer offen, sowie lange, künstliche Fingernägel mit Strasssteinen. Nach dem ersten Tag ist ihr dies schon gesagt worden und sie hat sich für 3 Tage daran gehalten, jedoch hat sie die künstlichen Fingernägel noch nicht entfernt und die Dienstkleidung wurde ebenfalls seit einer Woche nicht gewechselt.[/FONT]
    [FONT=&quot]Beschwerden sind auch schon von den Patienten und den Ärzten gekommen. Sie führen mit der Schülerin ein Gespräch, indem Sie ihr die Notwendigkeit der persönlichen Hygiene und der Händehygiene erläutern.[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Aufgaben:[/FONT][FONT=&quot] - Individualhygiene[/FONT]
    [FONT=&quot]-[FONT=&quot] [/FONT][/FONT][FONT=&quot]Händehygiene[/FONT]
    [FONT=&quot]-[FONT=&quot] [/FONT][/FONT][FONT=&quot]Arbeitskleidung/ Wäschekreislauf[/FONT]



    [FONT=&quot]Gruppe/ Gruppenführung[/FONT]

    [FONT=&quot]Nun haben Sie nach 3 Jahren Zeit des Lernens Ihre Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung abgeschlossen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Vor Ihnen liegen neue aufgaben und Herausforderungen, die jetzt mit dem Antritt ihrer neuen Stelle auf einer Station auf Sie zukommen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Wie wird es sein, als neues Mitglied in einer bestehenden Gruppe aufgenommen zu werden? Si erinnern sic an die Phasen der Gruppenentwicklung.[/FONT]
    [FONT=&quot]Gibt es informelle Gruppen im Team und welche Auswirkungen werden diese auf die Gesamtgruppe haben?[/FONT]
    [FONT=&quot]Während der Ausbildung haben Sie mehrere Stationsleitungen und deren Führungsstile kennen gelernt. Auch Sie können sich vorstellen, in ein paar Jahren eine Station zu leiten.[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Aufgaben:[/FONT][FONT=&quot] - Bergriffserläuterung Gruppe[/FONT]
    [FONT=&quot] - Gruppenentstehung[/FONT]
    [FONT=&quot] - Phasen der Gruppenentwicklung nach Tuckmann[/FONT]
    [FONT=&quot] - Führungsstile[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]



    [FONT=&quot]Soziales Recht der Rehabilitationsgrundlagen[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Herr Krumme (43), wurde aufgrund der Implantation einer Totalendoprothese des linken Kniegelenkes mehrere Wochen stationär betreut.[/FONT]
    [FONT=&quot]Bei einem Motorradunfall hatte sich der Patient, neben zahlreichen Prellungen und Schürfwunden, eine komplizierte Fraktur des Knies zugezogen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Nach Beendigung seines Krankenhausaufenthaltes nimmt Herr Krumme an einer Anschlussheilbehandlung teil, in der er durch zahlreiche krankengymnastische Behandlungen wieder soweit mobil wird, dass er die Anforderungen des täglichen Lebens bewältigen kann. Seinen Beruf als Zimmermann wird er jedoch nicht wieder aktiv ausführen können.[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Aufgaben:[/FONT][FONT=&quot] - Grundlagen der Krankenversicherung[/FONT]
    [FONT=&quot]-[FONT=&quot] [/FONT][/FONT][FONT=&quot]Grundlagen der Rentenversicherung[/FONT][FONT=&quot]
    [/FONT]
    [FONT=&quot]- Rehabilitationsverfahren/ -formen[/FONT]



    Und noch viele, viele Themen mehr..............:knockin:
     
  9. TineaPedis

    TineaPedis Junior-Mitglied

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    Hi,

    TipTop vielen dank... wo hast du die den gefunden? Gibt es da noch merh???
     
  10. Rummy85

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    wo ich das gefunden habe??
    das waren ausszüge aus meinem mündlichen...
    mom, ich hab da noch was...

    [FONT=&quot]Herzinsuffizienz[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Frau Landrock (67) wurde von ihrem Hausarzt mit der Diagnose der globalen Herzinsuffizienz in die kardiologische Abteilung des Krankenhauses eingewiesen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Die Patientin hat vor 5 Jahren einen Myocardinfarkt erlitten, auf den vor ca. einem Jahr dann ein kleinerer, jedoch nicht weniger bedrohlicher Reinfarkt folgte. Seither verschlechtert sich der Allgemeinzustand von Frau Landrock zusehends.[/FONT]
    [FONT=&quot]Sie leidet unter Atemnot, die zunächst nur bei Belastung auftrat, mittlerweile jedoch so zugenommen hat, dass sie kaum noch in der Lage ist, einfache Dinge im Haushalt zu erledigen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Selbst die eigene Körperpflege kann sie zurzeit nicht ohne Pause verrichten.[/FONT]
    [FONT=&quot]Frau Landrock hat heute Morgen ihren Hausarzt besucht, da sie vergangene Nacht plötzlich so starke Dyspnoe bekam, dass sie nicht mehr flach im Bett liegen konnte. Dieses Ereignis unterschied sich von den sonstigen Atemproblemen dadurch, dass es plötzlich auftrat und viel schwerwiegender Verlief.[/FONT]
    [FONT=&quot]Auch sonst bekommt die Patientin nachts wenig Schlaf, da sie häufig aufstehen muss, um Wasser zu lassen.[/FONT]
    [FONT=&quot]In der medizinischen Anamnese lesen Sie, dass Frau Landrock bis vor 5 Jahren starke Raucherin war und seit langer Zeit einer Hypertonie hat.[/FONT]
    [FONT=&quot]Ihnen fällt bei der Patientin eine Zyanose an Lippen und Fingern, sowie eine ödematöse Schwellung der Unterschenkel auf.[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Aufgaben:[/FONT][FONT=&quot] - Entstehung, Symptomatik, Therapie und Komplikationen einer[/FONT]
    [FONT=&quot] Herzinsuffizienz[/FONT]
    [FONT=&quot]-[FONT=&quot] [/FONT][/FONT][FONT=&quot]Differenzierung Links- und Rechtsherzinsuffizienz[/FONT]
    [FONT=&quot]-[FONT=&quot] [/FONT][/FONT][FONT=&quot]Pflege bei globaler Herzinssuffizienz[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]

    [FONT=&quot]Leberzirrhose[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Frau Kron (53) wird heute aufgrund akuter Verschlechterung des Allgemeinzustandes bei Leberzirrhose aufgenommen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Bei der Patientin wurde vor 5 Jahren die Diagnose der Leberzirrhose gestellt.[/FONT]
    [FONT=&quot]Ursachen für den Verdacht waren damals der beschriebene Leistungsabfall der patientin und einschlägige Veränderungen im Blutbild.[/FONT]
    [FONT=&quot]Heute macht Frau Kron zeitweise einen Bewusstseinseingetrübten Eindruck. Zurzeit ist sie nicht in der Lage sich eigenständig zu versorgen.[/FONT]
    [FONT=&quot]An der Haut ist ein Ikterus deutlich zu erkennen, zudem kratzt die Patientin sich im Halbschlaf ständig.[/FONT]
    [FONT=&quot]Dem Aufnahmebogen entnehmen Sie, dass für nachmittags bei Frau Kron eine Punktion der mittlerweile schon drastisch fortgeschrittenen Aszites geplant ist, um die Patientin dahingehend zu entlasten.[/FONT]
    [FONT=&quot]In den nächsten Tagen soll dann eine Gastroskopie erfolgen. Ansonsten sind eine engmaschige Vitalzeichenkontrolle, eine Überwachung der Infusionstherapie und das Legen eines Blasendauerkatheters zur Bilanzierung angeordnet.[/FONT]

    [FONT=&quot]Aufgaben:[/FONT][FONT=&quot] - Entstehung, Symptomatik, Diagnostik, Therapie und[/FONT]
    [FONT=&quot] Komplikationen einer Leberzirrhose[/FONT]
    [FONT=&quot]-[FONT=&quot] [/FONT][/FONT][FONT=&quot]Krankenbeobachtung und pflegerische Unterstützung bei [/FONT]
    [FONT=&quot]Leberzirrhose[/FONT]
    [FONT=&quot]-[FONT=&quot] [/FONT][/FONT][FONT=&quot]Legen eines Blasendauerkatheters[/FONT]


    [FONT=&quot]Klassisches/ instrumentelles Konditionieren und Motivation[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Sie führen die pflegerische Versorgung von Frau Schlüter durch. Eine Unterkursschülerin begleitet Sie.[/FONT]
    [FONT=&quot]Bei der Durchführung der Grundpflege liegt der Schwerpunkt auf der Kommunikation und den Umgang mit der Patientin, da Frau Schlüter offensichtlich Angst vor dem Pflegepersonal der Station hat. Bei Berührungen fängt sie sogar an zu schreien.[/FONT]
    [FONT=&quot]Über dieses Problem haben Sie auch schon mit der Tochter der Patientin gesprochen. Diese erzählt Ihnen, dass das Verhalten ihrer Mutter so sei, seit sie ins Altenpflegeheim gezogen ist. Sie habe dort wohl schlechte Erfahrungen mit Personen im weißen Kittel gemacht.[/FONT]
    [FONT=&quot]Vor der pflegerischen Versorgung von Frau Schlüter hatten sie der Schülerin mehrere Beobachtungsaufgaben gestellt, die Sie anschließend mit ihr besprochen haben. Leider waren im Auswertungsgespräch zwei falsche Beobachtungen durch die Schülerin gemacht worden.[/FONT]
    [FONT=&quot]In der weiteren pflegerischen Versorgung steht die Mobilisation der Patientin an.[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Aufgaben:[/FONT][FONT=&quot] - Grundlagen des klassischen Konditionierens und instrumentellen[/FONT]
    [FONT=&quot] Konditionierens[/FONT]
    [FONT=&quot] - Bedürfnishierachie nach Maslow[/FONT]
    [FONT=&quot] - Leistungsmotivation[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]


    [FONT=&quot]Stressbewältigung durch Schichtdienst in Kombination mit Sucht, Abhängigkeit und Zeitmanagement[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Sie haben sich nach einer Pause mit Ihrer Freundin Melanie, die auf einer onkologischen Station arbeitet, getroffen. In dem Gespräch haben Sie erfahren, dass die Station personell sehr schlecht besetzt ist.[/FONT]
    [FONT=&quot]Da einige Kollegen schon längere Zeit krank sind, hat Melanie viele Dienste freiwillig übernommen. Als ‚Neue’ macht man das gerne. Die Mehrbelastung meistert Melanie schon seit einem halben Jahr. Was sie aber seit einigen Wochen merkt, ist eine ausgedehnte morgendliche Müdigkeit. Eine Abhilfe schafft die obligatorisch Tasse Kaffee und die Zigarette danach.[/FONT]
    [FONT=&quot]Melanie hat sich zwar versprochen mit dem Rauchen aufzuhören, aber nicht in der momentanen stressigen Situation, in der sie sich befindet und wenn es hilft, warum eigentlich?[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Aufgaben:[/FONT][FONT=&quot] - Stressoren[/FONT]
    [FONT=&quot]-[FONT=&quot] [/FONT][/FONT][FONT=&quot]Belastungen durch die Berufsrolle, Arbeit, menschliche Beziehungen, durch die Organisation[/FONT]
    [FONT=&quot]-[FONT=&quot] [/FONT][/FONT][FONT=&quot]Stressabbau[/FONT]
    [FONT=&quot]-[FONT=&quot] [/FONT][/FONT][FONT=&quot]Stressmanagment/ Zeitmanagment[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]

    [FONT=&quot]Oberschenkelhalsfraktur[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Frau Jentsch (69) ist gestern Mittag zu Hause auf der Treppe gestürzt und hat sich dabei eine Verletzung am rechten Oberschenkel zugezogen. Aufgrund der starken Schmerzen und der eingeschränkten Beweglichkeit im Bereich der rechten Hüfte wurde die Patientin mit dem Rettungstransportwagen in die Klinik eingeliefert.[/FONT]
    [FONT=&quot]Bei der folgenden ärztlichen Untersuchung stellte der behandelnde Arzt aufgrund der verkürzten und außenrotierten Extremität die Diagnose Oberschenkelhalsfraktur. Diese Diagnose konnte durch eine Röntgenaufnahme der betroffenen Hüfte bestätigt werden.[/FONT]
    [FONT=&quot]Noch am selben Tag wurde Frau Jentsch mit einer teilzementierten Hüfttotalendoprothese rechts versorg.[/FONT]
    [FONT=&quot]Sie sind am 1. postoperativen Tag für die Versorgung von Frau Jentsch zuständig. Während der Hilfestellung beim Waschen und Ankleiden berichtet Frau Jentsch Ihnen von ihrem Treppensturz und, dass sie sich schon jetzt Gedanken darüber mache wieder nach Hause zu müssen. Ihr Mann sei vor 4 Jahren verstorben und ihre Tochter lebe in München. Zudem habe sie allein ein großes Haus zu versorgen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Am gestrigen OP- Tag ist Frau Jentsch erstmals auf die Bettkante mobilisiert worden. Daher überreden Sie die Patientin, die zu Beginn ängstlich reagiert, zur Mobilisation auf den Toilettenstuhl mit anschließendem Toilettengang. Nachdem Sie der Patientin erklärt haben, dass die Mobilisation mit einer weiteren Pflegekraft durchgeführt wird, wirkt Frau Jentsch sehr erleichtert.[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Aufgaben:[/FONT][FONT=&quot] - Symptomatik, Diagnostik, Therapie und Komplikationen einer[/FONT]
    [FONT=&quot] Oberschenkelhalsfraktur[/FONT]
    [FONT=&quot]-[FONT=&quot] [/FONT][/FONT][FONT=&quot]Pflege bei teilzementierter Hüfttotalendoprothese[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Distale Radiusfraktur[/FONT]

    [FONT=&quot]Sie übernehmen Frau Göbel (88) aus der chirurgischen Notaufnahme auf die Station.[/FONT]
    [FONT=&quot]Frau Göbel ist heute Morgen auf einem glatten, Laubbefallenen Friedhofsweg gestolpert und gestürzt und hat sich eine distale Radiusfraktur am rechten Arm zugezogen.[/FONT]
    [FONT=&quot]In der linken Hand trug sie eine Tasche mit leichten Gartengeräten, so dass sie versucht hat, sich mit der rechten ausgestreckten Hand aufzufangen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Neben der Radiusfraktur hat die Patientin leichte Abschürfungen am linken Handgelenk und Prellungen an beiden Knien.[/FONT]
    [FONT=&quot]In der Ambulanz ist die Fraktur unter Plexusanästhesie reponiert worden, dann hat die Patientin zur Ruhigstellung eine Unterarmgipsschiene erhalten.[/FONT]
    [FONT=&quot]Als Sie die Patientin im Rollstuhl auf die Station bringen, weint sie, da sie sich zurzeit nicht vorstellen kann, wie es weitergehen soll.[/FONT]
    [FONT=&quot]Zudem hat sie Schmerzen im ganzen Körper und hat Angst davor, dass die ‚Narkose’ aus dem rechten Arm nachlässt.[/FONT]
    [FONT=&quot]Ihnen fällt bei der Patientin auf, dass die Finger der rechten Hand sehr geschwollen sind und die Gipsschiene vorne etwas einschneidet.[/FONT]
    [FONT=&quot]Neben der vom Hausarzt verordneten Medikamente soll die Patientin viermal täglich Schmerztropfen einnehmen und einmalig jeweils eine Ampulle Tetanol und Tetagam i.m. erhalten.[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Aufgaben:[/FONT][FONT=&quot] - Diagnostik und Therapie der distalen Radiusfraktur[/FONT]
    [FONT=&quot]-[FONT=&quot] [/FONT][/FONT][FONT=&quot]Pflege bei Gipsbehandlung[/FONT]
    [FONT=&quot]-[FONT=&quot] [/FONT][/FONT][FONT=&quot]Verabreichung einer i.m. Injektion[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]


    Mehr gibts bei Bedarf!!!

    Schönen Abend noch!!:nurse:
     
  11. TineaPedis

    TineaPedis Junior-Mitglied

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    Hi Super nochmals vielen dank, habs garnicht gesehn das du noch mehr online gestellt hast!:knockin:
     
  12. Rummy85

    Rummy85 Newbie

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    [FONT=&quot]Wahrnehmung[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Sie haben heute im Frühdienst die Aufgabe, sich um die präoperative Versorgung von Herr Kunz (44) zu kümmern.[/FONT]
    [FONT=&quot]Bei dem Patienten ist eine Hemikolektomie rechts geplant, sodass eine zeitlich umfangreiche Pflege und Aufklärung ansteht.[/FONT]
    [FONT=&quot]Prinzipiell haben Sie gar keine Lust, längere Zeit in diesem Einzelzimmer des privat Versicherten zu verbringen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Schon gestern, bei der Aufnahme, wirkte Herr Kunz arrogant und drängte, sein Zimmer beziehen zu können.[/FONT]
    [FONT=&quot]Sein Auftreten empfanden Sie als forsch und bestimmt, seine Kleidung zu schick für einen geplanten Krankenhausaufenthalt.[/FONT]
    [FONT=&quot]Als Sie nun das Zimmer betreten, lächelt der Patient Sie an und freut sich offensichtlich Sie zu sehen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Sie führen mit ihm ein nettes, offenes Gespräch und erläutern ihm ‚nebenbei’ die postoperativen Verhaltensweisen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Sie erledigen Ihre Arbeit zügig und routiniert und es macht Spaß, den interessierten Patienten hinsichtlich seiner Fragen zu beraten.[/FONT]
    [FONT=&quot]Abschließend führen Sie bei dem Patienten einen hohen Einlauf zur Darmreinigung durch, wobei Sie beide für kurze Zeit das Gespräch einstellen, da Sie sich auf viele Beobachtungsparameter konzentrieren müssen und dem Patienten den Auftrag erteilt haben, sich bei Unwohlsein zu melden.[/FONT]
    [FONT=&quot]Nach Abschluss der Pflege bedankt sich Herr Kunz bei Ihnen und freut sich schon, nach dem Aufenthalt auf der Intensivstation, auf ein Wiedersehen.[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Aufgaben:[/FONT][FONT=&quot] - Grundlagen der menschlichen Wahrnehmung[/FONT]
    [FONT=&quot]-[FONT=&quot] [/FONT][/FONT][FONT=&quot]Wahrnehmungsprozess[/FONT]
    [FONT=&quot]-[FONT=&quot] [/FONT][/FONT][FONT=&quot]Wahrnehmungsfehler, Vorurteile[/FONT]



    [FONT=&quot]Kommunikation[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Schülerin Karin geht mit ihrer Praxisanleiterin zu Frau Beier. Frau Beier ist eine zeitweise desorientierte Patientin, die vor 2 Tagen an der Hüfte operiert worden ist. Heute Morgen steht die komplette grundpflegerische Versorgung an.[/FONT]
    [FONT=&quot]Karin fällt immer wieder auf, dass Frau Beier schon bei geringsten Bewegungen das Gesicht verzieht, bei der Umlagerung zur Seite sogar einmal aufschreit, dabei jedoch stetig betont, sie habe keine Schmerzen, es sei alles in Ordnung.[/FONT]
    [FONT=&quot]Auch der Praxisanleiterin fällt diese Unstimmigkeit auf und sie beschließt der Patientin die bei Schmerzen angeordnete Bedarfsmedikation zu verabreichen. Unaufgefordert verlässt die Schülerin das Zimmer, um das Medikament zu holen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Die weitere Pflege verläuft dann zügig, ohne Besonderheiten. Später im Nachgespräch reflektiert die Praxisanleiterin die Leistung und Zusammenarbeit mit Karin.[/FONT]
    [FONT=&quot]Dabei hinterfragt sie, warum Karin direkt und ohne die Patientin zuvor zu sichern das Zimmer verlassen habe, um das Medikament zu holen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Karin erklärt, dass sie den Entschluss ihrer Praxisanleiterin die Medikation zu verabreichen, auch direkt als Aufforderung an sich verstanden hat, die Medikation zu besorgen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Abschließend erklärt die Praxisanleiterin der Schülerin das Kommunikationsmodell nach Schulz von Thun, um ihr das gezeigte Verhalten transparent zu machen.[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Aufgaben:[/FONT][FONT=&quot] - Wege der Kommunikation[/FONT]
    [FONT=&quot]-[FONT=&quot] [/FONT][/FONT][FONT=&quot]Kommunikationsmissverständnisse[/FONT]
    [FONT=&quot]-[FONT=&quot] [/FONT][/FONT][FONT=&quot]Kommunikationsmodell nach Schulz von Thun[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Cholezystolithiasis/ Cholezystitis[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Frau Groß (47) wird heute mit kolikartigen Schmerzen im rechten Oberbauch und Übelkeit mit Erbrechen in der chirurgischen Ambulanz aufgenommen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Auf Sie macht die Patientin einen matten und abgeschlagenen Eindruck, sie gibt an, die ganze Nacht erbrochen zu haben.[/FONT]
    [FONT=&quot]Sie verabreichen der Patientin die auf dem Aufnahmebogen angeordnete Infusion mit einem Spasmolytikum und einem Analgetika, zudem bereiten Sie den Zeitplan für die i.v. Antibiose vor.[/FONT]
    [FONT=&quot]Aufgrund des ständigen Erbrechens sollte bei Frau Groß eine Magensonde zur Entlastung gelegt werden.[/FONT]
    [FONT=&quot]Bei der noch durchzuführenden Temperaturkontrolle ermitteln Sie einen Wert von 38.9 °C rektal.[/FONT]
    [FONT=&quot]Als Sie später noch mal nach der Patientin sehen, fühlt sie sich besser und hat auch etwas geschlafen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Im Gespräch erwähnt Frau Groß, dass der diensthabende Arzt ihr schon erklärt habe, dass die Gallenblase in jedem Fall entfernt werden müsse, wenn sich ihr zustand gebessert hat.[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Aufgaben:[/FONT][FONT=&quot] - Entstehung, Symptomatik, Diagnostik und Therapie bei [/FONT]
    [FONT=&quot] Cholezystolithiasis/ Cholezystitis[/FONT]
    [FONT=&quot] - Pflege bei Cholezystolithiasis/ Cholezystitis[/FONT]
    [FONT=&quot] - Legen einer Magensonde[/FONT]

    [FONT=&quot]Anleitungsprozess aus Sicht einer examinierten Pflegekraft[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Auf Ihrer chirurgischen Station ist eine Mittelkursschülerin eingesetzt. Sie hat in einem Ihrer letzten Blöcke gelernt, aseptische Verbandswechsel durchzuführen.[/FONT]
    [FONT=&quot]Mehrer ZVK- Verbandswechsel hat sie schon durchgeführt und die postoperative Versorgung einer großen Bauchwunde haben Sie in der letzten Woche erfolgreich geübt.[/FONT]
    [FONT=&quot]Eine Tracheostomawundversorgung hat sie jedoch noch nicht gesehen und auch noch nicht durchgeführt. Sie möchte von Ihnen als examinierte Pflegekraft angeleitet werden. [/FONT]
    [FONT=&quot]Sie sprechen als erstes den geplanten Ablauf der Anleitung ab.[/FONT]
    [FONT=&quot]Im weiteren Verlauf zeigen sich bei der Schülerin noch Unsicherheiten im Umgang mit der Trachealkanüle.[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Aufgabe:[/FONT][FONT=&quot] - Anleitungsprozess aus Sicht einer examinierten Pflegekraft

    [/FONT]
    [FONT=&quot]Organisationsstrukturen eines Krankenhauses und Abfallbeseitigung[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Sie sind examinierte Pflegekraft und frühstücken mit Kollegen und dem Unterkursschüler Tom.[/FONT]
    [FONT=&quot]Heute steht in der Tageszeitung die Schlagzeile: „Kürzungen im Krankenhaus.“[/FONT]
    [FONT=&quot]Im Gespräch kommt bei dieser Mitteilung eine Diskussion auf und es wird ewig rege debattiert.[/FONT]
    [FONT=&quot]Der Schüler hört interessiert zu und da er vorher noch nie im Krankenhaus gearbeitet hat, fragt er nach, wie das alles funktioniert und wer wofür zuständig ist. Es muss ja alles ins Krankenhaus kommen und auch wieder entsorgt werden.[/FONT]
    [FONT=&quot]Sie erklären Tom dies gemeinsam mit ihren Kollegen.[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Aufgaben:[/FONT][FONT=&quot] - Krankenhausorganisationsstrukturen[/FONT]
    [FONT=&quot] - Krankenhausfinanzierung[/FONT]
    [FONT=&quot] - Abfallbeseitigung[/FONT]


    [FONT=&quot]Geburt und Wochenbett[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Sie übernehmen Frau Graf (30) aus dem Kreissaal auf die Station. In der Übergabe erfahren Sie von der Hebamme, dass die Patientin einen gesunden Jungen geboren hat (1. Kind).[/FONT]
    [FONT=&quot]Die Entbindung verlief unproblematisch und dauerte von der Eröffnungsphase bis zum Abnabeln des Kindes 12 Stunden.[/FONT]
    [FONT=&quot]Die Patientin erhielt zum Dammschutz eine Episiotomie. Der geschätzte Blutverlust liegt im normalen Rahmen und die Vitalzeichen sind unauffällig.[/FONT]
    [FONT=&quot]Die Hebamme weiß Sie darauf hin, dass die Patientin wegen einer bestehenden Rhesusinkompatibilität noch eine Ampulle Rhesogam i.m. erhalten soll.[/FONT]
    [FONT=&quot]Frau Graf hat den Wunsch, auf der Station in einer Rooming- In- Einheit untergebracht zu werden.[/FONT]
    [FONT=&quot]Schon bald nach der Aufnahme haben Sie die Gelegenheit, ein ausführliches Gespräch mit der Patientin zu führen, indem sie erzählt, dass sie in ihrer momentanen Situation sehr glücklich sei und ihr Baby gerne stillen möchte.[/FONT]
    [FONT=&quot]Unsicher ist sie noch im Umgang mit dem Wochenfluss, da sie bereits gehört hat, dass bestimmte hygienische Maßnahmen getroffen werden müssen, dessen Sinn sie jedoch bislang nicht verstanden hat.[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Aufgaben:[/FONT][FONT=&quot] - Verlauf der normalen Geburt/ das Frühwochenbett[/FONT]
    [FONT=&quot]-[FONT=&quot] [/FONT][/FONT][FONT=&quot]Pflege einer Wöchnerin im physiologischen Wochenbett[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Bronchialkarzinom[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Herr Wendel (71) ist seit seinem 16. Lebensjahr leidenschaftlicher Raucher. Vor einem Jahr bemerkte er, dass der morgendliche Auswurf stärker wurde und dass er zunehmend beim Spazierengehen und Treppensteigen unter Luftnot leidet.[/FONT]
    [FONT=&quot]Da sich die Symptomatik im nächsten Jahr massiv verschlechterte, suchte er einen Arzt auf. Nach einem Röntgen Thorax und einer Bronchoskopie mit Feinnadelpunktion wurde die Diagnose Bronchialkarzinom gestellt. Die im Anschluss durchgeführte Sonographie des Abdomens, die Computertomographie des Thorax und eine Skelettszintigraphie zeigen multiple Metastasen im linken Lungenflügel und in den Knochen der unteren Extremität.[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Wegen der weit fortgeschrittenen Erkrankung kommt eine kurative Operation für Herrn Wendel nicht in Frage. Zur Schmerzbehandlung und möglichen Verbesserung der Luftnot kommt er deshalb zur Bestrahlung und anschließender Chemotherapie ins Krankenhaus.[/FONT]
    [FONT=&quot]Der Patient ist bei der Aufnahme sehr still und hat Mühe beim Gehen genug Luft zu bekommen. Seine Frau begleitet ihn. Herr Wendel gibt Ihnen beim Aufnahmegespräch an, dass er in seiner Mobilität inzwischen sehr eingeschränkt sei. In der Wohnung könne er sich über kurze Strecken, z. B. zur Toilette, nur mit anschließender Pause bewegen. Außerhalb der Wohnung war er schon seit Wochen nicht mehr. Außerdem äußert der Patient, dass er sich Gedanken über die anstehende Chemotherapie mit den möglichen Nebenwirkungen mache.[/FONT]
    [FONT=&quot] [/FONT]
    [FONT=&quot]Aufgaben:[/FONT][FONT=&quot] - Symptomatik, Diagnostik, Therapie und Komplikationen eines[/FONT]
    [FONT=&quot] Bronchialkarzinoms[/FONT]
    [FONT=&quot]-[FONT=&quot] [/FONT][/FONT][FONT=&quot]Pflege bei Chemotherapie[/FONT]
    [FONT=&quot]Pflege bei Strahlentherapie




    Und immer schön lernen......... :emba:
    [/FONT]
     
  13. Honey*Honey

    Honey*Honey Newbie

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    Werden auch Psychische Erkrankungen in der Mündlichen Prüfung, Teil 3 abgefragt?
    Eine Frage noch an Rummy85: Deine Fallbeispiele sind schon aus allen drei Themengebieten zusammengewürfelt, oder? Z.B "Wahrnehmung" würde ich nicht in den Teil zur Krankheitslehre stecken, oder?
     
  14. TineaPedis

    TineaPedis Junior-Mitglied

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    Gesundheits und Krankenpfleger
    Eigentlich könnten schon psychische Erkrankungen dran kommen, aber darauf wird doch in der Ausbildung keine Rücksicht genommen.(zumindest bei uns)
     
  15. Rummy85

    Rummy85 Newbie

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    Ja, ist alles zusammengewürfelt, weil es nach dem neuen Krankenpflegesetz keine Fächer mehr gibt... Es wird geprüft Methodenkompetenz, Fachkompetenz, soziale Kompentenz und praktische Kompetenz. --> Weil: Auswendig lernen kann jeder. Deshalb gibt es im Examen keine Multiple Choice Fragen mehr, mann solls selber nachdenken...
     
  16. ruby20

    ruby20 Junior-Mitglied

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    Ich glaub, wenn wir anfangen dir die Krankheitsbilder aufzuzählen sitzen wir morgen noch hier, geh doch einfach in deinem Buch (Pflege Heute oder Thiemes, was auch immer ihr habt) von einem Organ zum anderen, dann ist die Gefahr was zu vergessen am geringsten.
    Ausschließen kannst du leider garnichts, tut mir leid!
     
  17. Silvi1988

    Silvi1988 Newbie

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    Hallo Ihr Lieben!
    Bin am verzweifeln.... Habe dieses Jahr im Sommer Examen und mache mich verdammt schwer mit den Tagen 1, 2 und 3.
    brauche fallbeispiel für BW. am besten eine Musterlösung für Tag 1, 2, 3....
    Bin für jede Hilfe dankbar!!!!
    Liebe Grüße
     
  18. Rummy85

    Rummy85 Newbie

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    Bochum
    Akt. Einsatzbereich:
    Intermediate Care
    Was meinst du mit BW und Tagen 1,2 und 3?
     
  19. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
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    Intensivüberwachung
    Kann man sowas auswendig lernen? Geht es net eher um die Darstellung kausaler Zusammenhänge? Und gibt es net jedes Jahr neue Fallbeispiele?

    Elisabeth
     
  20. Lillebrit

    Lillebrit Bereichsmoderatorin
    Mitarbeiter

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    M.Sc., Dipl.-Berufspädagogin (FH); KS; Kinaestheticstrainerin Stufe 2, QMB (TÜV)
    Ort:
    Witzenhausen
    Akt. Einsatzbereich:
    Schule
    Funktion:
    Lehrerin
    Hallo,

    bitte verwechselt nicht die schriftliche mit der mündlichen Prüfung.
    Die schriftlichen werden in Regierungsbezirken - und in Hessen sogar auf Landesebene- vereinheitlicht.
    Allerdings hat jedes Bundesland etwas andere Schwerpunkte und "Vorstellungen" im Hinblick auf die Fragen...

    Die mündlichen prüfungen werden schulintern zusammen gestellt und variieren ergo mehr als die schriftlichen Prüfungen.
    Das Fallbeispiele einer Schule durchaus in mehreren Jahren genommen werden ist nicht ungewöhnlich.
    Auswendig lernen funktioniert m.E. nach eh nicht ....in einer mündlichen Prüfungen werden ja viele Verständnisfragen gestellt und der Prüfungsablauf verläuft nie zu 100% gleich.
     
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