Fachwirt/in für Soziales und Gesundheit: Aufgaben?

Dieses Thema im Forum "Fachweiterbildung für Funktionsbereiche" wurde erstellt von Nightnurse1980, 05.10.2009.

  1. Nightnurse1980

    Nightnurse1980 Junior-Mitglied

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    Hallöchen!
    Hat hier schon jemand in diesem Forum die Weiterbildung zum "fachwirt für Soziales und gesundheit" gemacht?

    Ich habe schon viele Informationen über diese Weiterbildung gesammelt und erhalten, hört sich alles ganz toll an und ich überlege auch, ob ich das mache.Hier in Hannover wird das von der IHK angeboten,also kann nebenberuflich absoviert werden.

    Mir stellt sich die grosse frage: "Was kann ich dann mit diesem Abschluß anfangen????:?:

    Zwar wurden mehrere Möglichkeiten genannt wo man danch alles arbeiten kann, aber ich möchte doch gerne mal wissen was denn dann meine tätigkeiten sind, wenn ich diesen Abschluß habe.

    Wer kann mir da helfen?
     
  2. Nightnurse1980

    Nightnurse1980 Junior-Mitglied

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    Keiner da???? Das frustriert mich.:(
    Hier in hannover bei der IHK wurde diese Weiterbildung so toll angepriesen, aber ich lese über dieses Berufsbild so gut wie nix.

    Hat denn hier niemand sowas gemacht, oder macht es derzeit????????

    Ich dachte, ich versuche es noch mal. Würde mich freuen, wenn jemand seine Erfahrungen in diesem Thema teilt.
     
  3. papu

    papu Gast

    Hallo nightnurse,

    ich kenne niemanden, der das gemacht hat und ich denke auch, dass bei der derzeitigen entwicklung Richtung Bachelor und Master diese Weiterbildungen an Wert verlieren.Ist jetzt meine private Meinung.
    Ich studiere über die Hamburger Fernhochschule Pflegemanagement ab Januar.Dort gibt es auch den Bachelor für Gesundheits- und sozialmanagement.Dieser Studiengang läuft aber erst seit 2007 und hat derzeit noch keine Abgänger, sodass man eigentlich nicht genau weiß, wo die beruflich dann anzusiedeln wären.Ich hatte lange überlegt es zu machen,weil es inhaltlich gut klingt,habe aber letztlich mich für PM entschieden, weil vieles unklar erscheint und ich es insgesamt schwerer finde, weil alle Noten von Beginn an wirklich zählen.
    Es ist ein großes Thema.Die Frage ist doch, wo du mal hinwillst.Mein Thema z.B. wäre das Projektmanagement.
    LG
    papu
     
  4. Nightnurse1980

    Nightnurse1980 Junior-Mitglied

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    Das ist deine private Meinung. Pflegemanagement kann ich mir nicht vorstellen. Studieren kann ich auch nicht, denn ich habe kein Abi und keine Weiterbildung. Sonst hätte ich mich auch mehr über den "Bachelor of arts" informiert und das dann wohl auch irgendwann gemacht, aber so??? Ich habe nicht so viele Möglichkeiten.
    Leider. Ich sitze in der Sackgasse.
     
  5. 1_highlander

    1_highlander Newbie

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    Ich habe diese Ausbildung von Juni 2008 bis März 2009 in Rostock bei ITB gemacht. Die Ausbildung ist ziemlich umfangreich und reicht von allen SGB's über volks- und betriebswirtschaftliche Bereiche bis hin zu Rechnungswesen, Recht, Kommunikation... Vieles wird angeschnitten, aber richtig in die Materie wurde nicht eingedrungen. Ein großer Komplex war QM mit einem extra Zertifikat. Mein 3monatiges Praktikum habe ich bei einer Berufsbetreuerin absolviert. War ziemlich interessant. Praktikumsstelle kann (muss) man sich selbst suchen.
    Nach der Ausbildung habe ich mich als Heim- bzw. Einrichtungsleiter, PDL, QM-Beauftragter... beworben, aber nur Absagen aufgrund meiner fehlenden Praxiserfahrungen erhalten. Nun arbeite ich als stellv. PDL in einem ambulanten Pflegedienst und mache meinen PDL-schein nächstes Jahr nach. In diesem Bereich sind die beruflichen Perspektiven einfach besser und ein PDL wird immer mal wieder gesucht.
    Hoffentlich konnte ich dir etwas helfen.
     
  6. Nightnurse1980

    Nightnurse1980 Junior-Mitglied

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    @higlander:
    Was ist denn die ITB ? Ist das mit dem Konzept von der IHK angegelichen? Hast du das nebenberuflich gemacht? Bei der Ihk ist es nämlich so, dass der Kurs berufsbegleitend 1 Jahr oder 1 1/2 Jahre dauert.Geht dann jeden Samstag 8 Stunden und ab irgendwann dann auch noch Mittwochs abends dazu. Und pro Halbjahr dann noch eine Blockwoche, zumindest, wenn es 18 Monate dauert. Ich könnte mir vorstellen, dass das dann wahrscheinlich auch Unterschiede sind, die Inhalte sind dann wohl die gleichen, aber werden dann (so könnte ich es mir vorstellen) bei er Ihk vielleicht etwas ausführlicher dargestellt und behandelt. Deine Weiterbildung ging ja nur 9 Monate. Wievele Stunden waren das denn? Und was hat es gekostet? Die Fachweiterbildung bei der IHK kostet fast 4000€, wobei der Staat 35% zuschustert( das brauch man dan auch nicht mehr zurückzahlen). Der Rest ist Master bafög fähig. Von Praktikumsplatz hat aber keiner was gesagt, aber geht wohl auch schlecht, wenn man das nebenberuflich macht.Ich kann mir vorstellen, dass das aber nebenberuflich auch ein ganz schön hartes Brot ist, das auf die reihe zu bekommen. Wie war das bei dir?

    Und mit fehlender Praxiserfahrung meinst du die Erfahrung als Fachwirt, also sprich mit deiner Qualifikation? Oder Erfahrung in der Pflege? Aber man muss ja eh drei Jahre Berufserfahrung haben um zu dieser Weiterbildung zugelassen zu werden.
     
  7. Crashkitty1967

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    Ich bin auch am überlegen,ob ich diese Fortbildung machen soll.
    Ich warte auf eine Berufsreha, da ich in der aktiven Pflege aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten sollte.

    Ich möchte aber aus dem Gesundheitswesen nicht raus...zur Zeit arbeite ich in der ambulanten Beatmungspflege und könnte mir vorstellen dort so eine Art PDL zu machen, bzw. dies zu lernen.....

    Hätte sonst noch jemand einen Tipp.
    Ich habe die krankenpflegeausbildung und auch mein Fachabitur......stehe zur Zeit ziemlich auf dem Schlauch.....


    Es wäre klasse, wenn ihr mal eure Erfahrungen schreiben könntet.
     
  8. Nightnurse1980

    Nightnurse1980 Junior-Mitglied

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    Ich stehe leider auch ziemlich auf dem Schlauch. Aber irgendwie scheint das hier nicht so ein "heißes Thema" zu sein, bzw. es gibt offensichtlich kaum Erfahrungen zum Fachwirt im Gesundheitswesen.
    Ich habe leider kein abi, sonst würde ich wohl "Bachelor of arts" (nursing)studieren, aber so bleibt mir halt nur eine Weiterbildung. Ich bin am hin und her schwanken, zwischen Case management und halt dieser Fachwirtgeschichte. Aber, ich habe halt die starke befürchtung am Ende dann dazustehen mit einer Quzalifizierung und dann finde ich keinen Job, da das irgendwie alles noch so in den Kinderschuhen steckt. Und außerdem konnte mir noch keiner sagen "das und das macht man dann hinterher" zumindest beim Fachwirt nicht.

    @ crashkitty: was ist denn in einer beruflichen Reha das Ziel? Was wird da gemacht?
    Bei mir läuft ja auch gerade ein Gutachten vom Arbeitsamt, ob ich noch in der Lage bin, weiterhin in der Pflege zu arbeiten, deshalb frage ich.


     
  9. Crashkitty1967

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    Hallo Nightnurse,

    also berufliche Reha ist ein Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben...
    Ich war jetzt innerhalb von 13 Monaten das 2 Mal zur Rehabilitatation und dort wurde festgestellt, dass ich aus gesundheitlichen Gründen eine Umschulung oder Weiterbildung benötige um wieder aktiv am Arbeitsleben teilhaben zu können.

    Also ist das Ziel einer beruflichen Reha die aktive Teilhabe am Arbeitsleben. Damit ich das Umsetzen kann benötige ich eine Weiterbildung bzw. Umschulung, halt in die Richtung, dass die körperliche Belastung nicht mehr so hoch ist..(schwer Heben etc. ).

    Mein Beratungsgespräch hatte ich noch nicht und ich weiß auch noch nicht, ob es von der Rentenversicherung genehmigt wird.
    Ich möchte mich nur vorab informieren, was ich tun kann und vor allem möchte.

    Ich hoffe das hilft dir weiter.....Du kannst Dich bei den Berufsförderungswerken informieren für Weiterbildungsmaßnahmen informieren...


    Liebe Grüße und ein schönen weiteren Advent

    Crashkitty
     
  10. 1_highlander

    1_highlander Newbie

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    ITB ist der Name des Bildungsträgers, bei dem ich die Weiterbildung gemacht hatte. Hat sich auf das nördliche Deutschland spezialisiert (Hannover, Rostock,...).Der Kurs ging über 9 Monate Vollzeit. Bezahlt wurde er von der Dt. RV Bund. Es gab die Möglichkeit, den IHK-Abschluss zu machen oder auch nicht. Dann gab es ein Zertifikat, welches in einem Kolloquium mit der Verteidigung einer Abschlussarbeit erworben werden konnte. Es gab von 8 Teilnehmern nur 3, die IHK gemacht haben, davon sind alle in mindestens einer Prüfung durchgefallen. 2 haben nicht einmal das Zertifikat erworben und eine ist beim Kolloquium durchgefallen.
    Die Ausbildung war schon ziemlich stressig, vor allem, wenn man über 40 ist. Zumindest war das bei mir so und danach wollte ich eigentlich auch von einer weiteren Qualifikation nie wieder was hören.
    Und ja, mit der fehlenden Praxis habe ich meine neu erworbenen Kenntnisse gemeint, denn Berufserfahrung habe ich genug.

    Ich hoffe, dir ein wenig geholfen zu haben.
     
  11. Sr. S.

    Sr. S. Poweruser

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    Du solltest Dich trotz fehlendem Abitur mal an verschiedenen Fachhochschulen erkundigen, ob es die Möglichkeit gibt dort zu studieren. An manchen FH's kann man eine Aufnahmeprüfung machen, an anderen ein Probesemester studieren, wenn man eine 3-jährige Pflegeausbildung erfolgreich abgeschlossen hat.
    Interessante Infos bekommst du sich auch, wenn Du bei der IHK nachfragst, welche beruflichen Möglichkeiten sich nach der Weiterbildun
    g "Fachwirt für Soziales und Gesundheit" für Dich ergeben.

    Außerdem gibt es die FWB - PDL, mit der man in den kommenden Jahren sicherlich noch etwas anfangen kann, wenn auch die studierten PflegemanagerInnen sicher etwas bessere Chancen haben

     
  12. Snow78

    Snow78 Newbie

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    Also ich habe die Weiterbildung zur Fachwirtin in der Alten und Krankenpflege gemacht und arbeite als PDL im stationären Bereich. Nach der Wditerbildung war es überhaupt kein Problem eine Stelle erstmal als Stellvertretung zu bekommen. Studium ist meiner Meinung zu Praxisfern. Dies wurde mir auch von Seiten der Arbeitgeber bestätigt, dass sie Mitarbeiter mit einer Praxisbegleitenden Fachweiterbildung den Studierten vorziehen.
    Wichtig ist es vielleicht noch zu wissen, das der Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen zur Anerkennung als PDL bei den Kassen nicht ausreicht und Zusatzmodule absolviert werden müssen.

    Snow:mrgreen:
     
  13. Nightnurse1980

    Nightnurse1980 Junior-Mitglied

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    Hier an der Evangelischen fachhochschule in hannover kann ich nicht studieren, da habe ich mich schon informiert und ob ich jetzt umbedingt in eine andere Stadt gehen möchte, so aus meiner Situation heraus, weiß ich nicht.
    Und PDL, bei aller Liebe, ist doch ein undankbarer Job, außerdem braucht man sehr viel Durchsetzungsvermögen.Ich glaube, dafür bin ich nicht selbstbewusst genug.
     
  14. 1_highlander

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    Wichtig ist es vielleicht noch zu wissen, das der Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen zur Anerkennung als PDL bei den Kassen nicht ausreicht und Zusatzmodule absolviert werden müssen.

    Snow:mrgreen:



    Das kann ich nur bestätigen!!! Habe es am eigenen Leib zu spüren bekommen!

    Carsten
     
  15. Nightnurse1980

    Nightnurse1980 Junior-Mitglied

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    Hallo!
    Ich habe so ein bisschen das gefühl, wir reden langsam am Thema vorbei. Ich habe nicht das Erstreben Pflegedienstleitung zu werden, sonst würde ich dementsprechend eine Weiterbildung machen.

    Ich war gestern bei der FaSoWi wegen der Fachwirtweiterbildung. Ich habe micht jetzt dazu entschlossen, das zu machen. Muss jetzt nur noch mal gucken, was das Arbeitsamt dazu sagt, da bei mir nämlich noch ein Gutachten läuft, ob ich weiterhin in der lage bin, in der Pflege zu arbeiten.
     
  16. minilux

    minilux Poweruser

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    wenn 1980 (aus deinem Benutzernamen) dein Geburtsdatum ist, würde ich an deiner Stelle das (Fach-)Abi nachholen, und dann einen Studiengang anstreben.
    Alles andere ist imho wenig zukunftssicher, und du hast ja noch einige Jahre bis zur Berentung.
    Das Fachabi nachzuholen ist ohne grossen Stress machbar, und eine gute Vorbereitung auf ein Studium
     
  17. Sr. S.

    Sr. S. Poweruser

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    Nein war es nicht, ich hatte deinen Eingangsthread offensichtlich nicht gründlich genug gelesen. Entschuldige bitte.

    Ich glaube nicht, dass man als QM-Manager einen dankbareren Job hat, als als PDL. Die verantwortlichen fü das QM-Management, die ich bisher erlebt habe mussten häufig gegen eine ganze Menge Widerstände kämpfen, musste Schulungen und Infoveranstaltungen abhalten und brauchten dafür auch eine Menge Selbstsicherheit.

    Mit der Auskunft, die du bekommen hast, wäre ich etwas vorsichtig. Wie groß muss eine Arztpraxis, ein Pflegedienst oder ein Heim sein, um sich einen eigenen QM-Manager zu leisten. QM-Beauftragte sind häufig Mitarbeiter der PDL die auch andere Aufgaben haben. Nur für die Implementierung eines QM-Systems habe ich bisher an einer mittlegroßen Klinik erlebt, dass jemand befristet eingestellt wurde. Ich hoffe es ergeben sich nach der Weiterbildung auch andere berufliche Möglichkeiten für Dich.

    Ich wünsche ich Dir auf jeden Fall viel Spass bei Deiner FWB und viel Glück mit der Agentur für Arbeit.
     
  18. 1_highlander

    1_highlander Newbie

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    Ich wollte doch nur sagen, dass bei mir die Arbeitssuche nach dieser Ausbildung nicht einfach war. QM ist auch nicht jedermanns Sache und wie schon erwähnt, ist QM meist als Stabstelle der PDL oder dem Geschäftsführer untergeordnet. Du kannst natürlich selbständig werden und dich bei mehreren Häusern anbieten, die sich keinen eigenen QM leisten können.
     
  19. Nightnurse1980

    Nightnurse1980 Junior-Mitglied

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    Hm, sollte ich jetzt doch nochmal drüber nachdenken. Denn was ihr hier schreibt ist ja nicht so rosig. ich frage mich nur ganz ehrlich, warum der Staat so viel Kohle in diese Weiterbildung steckt, meint ihr nicht, dass das noch Zukunft haben könnte??? Warum werden so viele Leute auf diesen Fachwirt geschult und warum machen das so viele?
    Und man muss doch nicht nur Qm danach machen. Bin gerade etwas demotiviert!!!
     
  20. Sr. S.

    Sr. S. Poweruser

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    In Hannover gibt es einen IC-Bahnhof. Vielleicht wäre ja auch pendeln eine Möglichkeit, vor allem wenn Du berufsbegleitend etwas machen möchtest. Mir fallen spontan die Städte Braunschweig, Göttingen und Kassel ein, die für Dich eigendlich relativ problemlos und in einer annehmbaren Zeit erreichbar sein müssten. Nur mal so als Idee.
     
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