Fachweiterbildung Onkologie - sonst noch jemand?!

Dieses Thema im Forum "Pflege bei onkologischen und hämatologischen Erkrankungen" wurde erstellt von Schwester Schnecke, 02.06.2008.

  1. Schwester Schnecke

    Schwester Schnecke Senior-Mitglied

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    Hallo liebe Kollegen und Kolleginnen!

    Wie man nebenstehend sieht bin ich in der Fachweiterbildung Onkologie.
    Ich würde mich gerne zu sämtlichen weiterbildungsbezogenen Inhalten, theoretischer und praktischer Art, austauschen und stell´ jetzt mal die Frage, die mir schon länger auf der Zunge bzw. in den Fingern brennt:
    Macht eigentlich von Euch sonst noch jemand die Fachweiterbildung Onkologie?
    Falls ja, einfach mal melden. Würde halt gerne mal wissen, wie´s anderswo läuft, welche Themen Euch gerade beschäftigen (Facharbeit!?) und wie es Euch damit geht...

    Bis dann,
    Sr. Schnecke:nurse:
     
  2. Zodac19

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    Hallo,

    bin seit April 2007 in der Fachweiterbildung für Onkologie & Hämatologie in der Universitätsklinik Würzburg (Bayern). Zwischenprüfungen sind seit März/ April rum; alles gut geklappt! Mein Facharbeitsthema darf ich mir aussuchen.

    Was für Fragen hast Du noch so im einzelnen?

    Gruß,

    T-Vogue:mrgreen:
     
  3. Schwester Schnecke

    Schwester Schnecke Senior-Mitglied

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    Hi T-Vogue!

    Schön, dass Du dich gemeldet hast.
    Nein, es geht mir nicht um Fragen im einzelnen, eher um Austausch ganz allgemein.
    Habe auch im März 2007 angefangen und hatte dieses Jahr im Frühjahr Zwischenprüfung, Facharbeit ist in Arbeit, sind soweit also auf´m gleichen Stand wie´s scheint.
    Wie sieht´s bei Euch in Würzburg aus mit Klausuren und praktischen Prüfungen, wieviele habt ihr schon bzw. müsst ihr machen in den 2 Jahren?
    Hätte da einfach gerne mal einen Vergleich...

    Bis bald,
    Sr. Schnecke:nurse:
     
  4. Zodac19

    Zodac19 Junior-Mitglied

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    Hi,

    also bei uns ist es so, dass jeder einen Unterricht über ein bestimmtes Thema halten muss. Weiter hatten wir auch eine Projekt- bzw. Gruppenarbeit über "Notfälle in der Onkologie" (Erarbeiten und Präsentation). Zwischenprüfung war schriftlich über den Themenstoff des ersten Jahres und halt eine praktische über ca. 3 Stunden. Die schriftliche Endprüfung - das ist meine Facharbeit - wird erst Ende August in Angriff genommen. Unsere Kursleitung meint, wir sollen unseren Sommerurlaub noch genießen und die Zeit wird ausreichen, da die Seitenzahl bei ca. 20 liegt.

    Wir sehen uns die einzelnen Fachbereiche im Uniklinikum an, auf denen wir eingesetzt werden, und erhalten auch einen Einführungsunterricht in den jeweiligen Fachgebieten (z.B. haben wir uns die Station der Strahlentherapie und After-Loading-OP angesehen und einen allgemeinen Einblick in die Strahlentherapie durch einen Radioonkologen bekommen -> Unterricht mit Power-Point). Wir waren in der Physikalischen Therapie, Massageschule (wurden massiert - himmlisch!), Besuch in einem KH mit Schwerpunkt alterniative chinesische Medizin, Pathologie, Beratungsstelle der Bayerischen Krebsgesellschaft, und und und.

    Echt interessant! Durch die Rotation durchs Klinikum lernt man das gesamte Klinikum und dessen Mitarbeiter kennen und knüpft Freundschaften, sowie Ansprechpartner bei Fragen, die sich auf der eigenen Station immer wieder stellen und so "Expertenwissen" vermittelt werden kann.

    Huups, ich schweife wieder aus.

    Wenn Du noch was wissen willst, melde Dich einfach! Übrigens: vor 2 Wochen war ich im Urlaub in Köln. Hätten wir nen Kaffee trinken können, wenn ich das Forum häufiger besuchen würde: die Zeit halt! ;)

    Gruß,

    T-Vogue:nurse:
     
  5. Schwester Schnecke

    Schwester Schnecke Senior-Mitglied

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    Ja, @T-Vogue, dann wär ich wohl auf´n Kaffee mitgekommen...:mrgreen:

    Hm, bei uns ist einiges schon ein bischen anders als bei Euch, vieles aber auch gleich;

    >wir machen ständig Gruppenarbeiten und müssen das erarbeitete Thema vorm Kurs alleine oder in der Gruppe präsentieren, in einer Blockwoche bestimmt 3-4 mal in den verschiedensten Unterrichtsfächern (egal ob Pflege, Psychologie oder was auch immer), uns wundert´s schon wenn wir mal keine Gruppenarbeit machen...:evil:
    >Zwischenprüfung war bei uns nur mündlich
    >wir haben in den 2 Jahren insgesamt 4 praktische Testate (Praxisbegleitungen), 3 davon mit schriftlichem Teil (Falldarstellung und Pflegeplanung), 1 nur praktisch, wann man diese machst kann man sich selber einteilen
    >dafür aber (weil 1 nur praktisch) mussten wir einen Fachaufsatz schreiben im Rahmen der Palliative Care Weiterbildung (ist die bei Euch auch dabei?!):lamer:
    >ca. jedes 1/2 Jahr eine Klausur:thinker:
    >haben Erwachsenen- und Kinderhospitz besucht, Diätküche, KMT-Station, Kinderpalliativstation, Strahlentherapie etc.
    >hatten Fachdozenten aus den Bereichen komplementäre Pflegemethoden (äth. Öle, Wickel und Auflagen etc.), eine Masseurin, eine dipl. Bestatterin zum Thema Tod/Sterben im Rahmen des Palliative Care Kurses war da, dann noch die Seelsorge...
    >Einsätze in Hämatologie/Onkologie, KMT, Strahlentherapie, Gynäkologie, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Onko-Ambulanz, Kinderonkologie und Hospitz oder Palliativstation (bin ich z.Z.)

    Bin auch wirklich froh, dass ich diese Weiterbildung machen darf, macht mir nämlich total viel Spass und bringt mir auch was; den Vergleich der Pflege zu anderen Stationen, kennenlernen neuer Kollegen, etc.
    Auch Anreiz und Stimulation der grauen Zellen tun gut, vor allem deswegen habe ich mich zu der Weiterbildung entschieden, hatte einfach das Gefühl mal wieder was dafür tun zu müsssen und da ich in der Onkologie bleiben will...!

    Wäre schön, wenn wir in Kontakt bleiben könnten, vielleicht auch per PN!?

    Bis dann,
    Susanne:nurse:
     
  6. Zodac19

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    Hallo nochmal,

    kommen eigentlich nur auf Stationen, die auch Teilnehmer stellen. War schon auch Visceral- und Allgemeinchirurgie, Urologie/ Uro-Onkologie, Kinder-Stammzelltransplantation, Erwachsenen-Stammzelltransplantation (MEINE Station :-), Strahlentherapie, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie. Komme auf alle Fälle noch in die onkolog. Dermatologie, Gynäkologie, Nuklearmedizin.

    Unsere Abschlussprüfung: schriftlich (Facharbeit), mündlich (Präsentation der Facharbeit mit Power-Point, Flipchart, etc. und Beantwortung von Fragen der Prüfer), praktisch.

    Palliativ-Station haben wir uns auch angesehen. In Würzburg gibt eine kleine mit 8 Betten. Schön eingerichtet.

    Ach - wir haben leider keine Blockwochen. Wir haben jeden Donnerstag nachmittag 3-4 Stunden Unterricht (nach dem F-Dienst). Manchmal auch Studientage (8 Stunden). Zwischendurch natürlich das übliche arbeiten. Ein paar Wochen in den 2 Jahren sind Schulferien (witzig!) ;) Aber dafür müssen wir uns nicht verpflichten.

    Gib mir doch mal Deine email, hab keine PN! Kannst mir auch ne sms schreiben .

    Komme vielleicht die nächsten Monate nochmal nach Köln, würde mich dann melden. Würde mich aber ebenfalls freuen, über diese Seite weiter zu kommunizieren.

    Gute Nacht wünscht,

    T-Vogue :knockin:
     
    #6 Zodac19, 18.07.2008
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18.07.2008
  7. Steffi1984

    Steffi1984 Poweruser

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    Hi,

    also nochmal von vorne: Wie oft seit ihr dannn eigentl. auf eurer alten Station? Steht ihr da no fest im Dienstplan oder wie läuft das?
     
  8. Zodac19

    Zodac19 Junior-Mitglied

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    Hi,

    wir müssen ca. 600 Std. Chirurgie, ca. 600 Std. Innere Medizin, ca. 600 Std. Radiologie/ Strahlentherapie und ca. 400 Std. spezielle Facheinsätze (z.B. Gynäkologie, Dermatologie, Tagesklinik,...) in den zwei Jahren "erarbeiten". Den Rest der zwei Jahre sind wir auf den Heimatstationen - in meinem Fall die Stammzelltrans-
    plantation/ KMT.

    Per elektronischem Dienstplan werden wir auf die anderen Stationen "abgeordnet" und so abgerechnet!

    Schönen Tag noch,

    T-Vogue:eek1:
     
  9. Steffi1984

    Steffi1984 Poweruser

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    Und wie oft ist man dann noch auf seiner Station?Du wahrscheinllich ofter, weil die Stammzellentranspl. ja wahrscheinl. zufällig zum Einsatzplan gehört,oder?
     
  10. Schwester Schnecke

    Schwester Schnecke Senior-Mitglied

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    Meine Heimatstation ist die Hämatologie/Onkologie, Schwerpunkt Lymphomerkrankungen und ich bin in den 2 Jahren 2mal dort eingesetzt; einmal für 2,5 Monate und dann nochmal 2 Monate zum Lehrgangsende (Abschlussprüfung immer auf Heimatstation!).

    Wir haben die Einsätze aber nicht nur auf Stationen, die selber Teilnehmer stellen, auch auf anderen, sonst wären die Einsätze zu begrenzt, sind nur 5 Teilnehmer aus unserem Klinikum. Die eigene Station hat im Gegensatz zu diesen Stationen natürlich das Nachsehen...
     
  11. Zodac19

    Zodac19 Junior-Mitglied

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    Hallo,

    also leider rotieren wir nur auf Stationen, die eben Teilnehmer stellen, da es in unserem Klinikum unmöglich ist, das die eigene Station mal für 8 Wochen ohne Vollkraft ist. Chronische Unterbesetzung halt! Ich fände es anders auch besser.

    Also mal sehen: Wenn ich insgesamt so 2200-2400 Std. auf anderen Stationen bin (ca. 63 Wochen bei 38,5 Std./ Woche) in diesen zwei Jahren, dann bin ich nach Adam Riese und Eva Zwerg ca. 41 Wochen auf meiner Station = 104 Wochen = 2 Jahre Weiterbildung.

    Wir sind im Übrigen mit 11 Teilnehmern gestartet und sind jetzt noch 9 (Krank bzw. Schwanger)!

    Gruß,

    T-Vogue:emba:
     
  12. Lin

    Lin Poweruser

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    Hallo!

    Ich hätte eine Frage, deren Beantwortung leider nirgends gefunden habe. Welche Vorteile hat man von einer Onko-Weiterbildung?
    (Finanziell, Aufstiegschancen oder macht man sie, wegen persönlicher Weiterbildung?) Eine Bekannte hat diese auch gemacht, nur kann ich sie nicht fragen, da ich sie leider sehr selten sehe und trotzdem hat es mein Interesse geweckt :-).

    Vielen Dank für eure Hilfe.
    Gruß,
    Lin
     
  13. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Ich denke die meisten machen sie aus persönlichem Interesse. Finanziell lohnt es nicht wirklich, jedenfalls nicht in Deutschland, da unterscheidet sich nichts von anderen Weiterbildungen.

    Karriere ist in begrenztem Umfang möglich. Für bestimmte Stationen, z.B. Tumorzentren, muss ein Teil des Pflegeteams die Onkologische Fachweiterbildung haben. Bist Du an so einer Stelle interessiert, hast Du mit der Weiterbildung natürlich bessere Chancen.
     
  14. Lin

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    @ Claudia: Vielen Dank für die Aufklärung.

    In Österreich gibts diese Fachweiterbildung zwar auch, aber sie ist nicht sehr verbreitet. Ich denke, dass die Dauer zu lang ist und dafür die Vorteile zu wenig. Ich arbeite auch in einem Onkologischen Krankenhaus und auf meiner Station hat kein einziger diese Weiterbildung. Wie erwähnt, ich kenne nur eine Person im KH, die diese besucht. Ich muss dazu sagen, die Schule die zum KH gehört, setzt natürlich schon einen besonderen Schwerpunkt auf Onkologie und die Weiterbildung dient dann eher zur Wiederholung der Themen.

    Gruß,
    Lin
     
  15. Zodac19

    Zodac19 Junior-Mitglied

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    Hallo,

    wie schon erwähnt, gibt es aktuell in Deutschland keinen finanziellen Aufstieg mit der Weiterbildung, aber dieses befindet sich laut "Konferenz onkologisch Krankenpflegender" in Arbeit.

    Vor zwei Jahren gab es auch Teilnehmer aus der Urologie!

    Karrieremäßig sind Fachkrankenpfleger/in für Onkologie & Hämatologie gefragte Mitarbeiter für Stationen mit natürlich onkologischem Schwerpunkt (z.B. Stammzelltransplantation, KMT), aber auch für onkologische Tumor-Zentren, Arbeiten in der Praxis eines Onkologen mit ambulanter Chemotherapie. Desweiteren gibt es noch Möglichkeiten im Aussendienst im speziellen (z.B. B.Braun mit parenteraler Ernährungstherapie, Stomatherapie, Produkte aus der Onkologie wie Port-Systemen und Port-Nadeln,...).

    Habe auch die Weiterbildung zur Stationsleitung gemacht. Ich denke, ich habe danach gute Chancen eine Station zu leiten oder stellv. zu leiten, die aus der Inneren Medizin kommt und nur ansatzweise mit onkologischen Patienten zu tun hat. Onkologische Patienten gibt's ja bekanntlich überall.

    Gruß,

    T-Vogue:hicks:
     
  16. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Betreut jemand von hier einen Teilnehmer der Onkologischen Fachweiterbildung in Heidelberg?

    Hier im Haus lässt sich eine Mitarbeiterin dort weiterbilden. In Heidelberg besucht sie die Unterrichtsstunden, ihre Rotationseinsätze hat sie hier im Haus. Ich soll sie nun als Praxisanleiterin betreuen und wollte fragen, ob noch jemand diesen Job ausübt.
     
  17. Steffi1984

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    Is die Weiterbildung eigentl. schwer?
     
  18. Schwester Schnecke

    Schwester Schnecke Senior-Mitglied

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    Ob sie schwer ist...puh, gute Frage.
    Sagen wir mal so; Du wirst zwar in allen med.-onkologischen Fächern unterrichtet, von der Pike an und auch die onkologische Pflege wird von A-Z durchgenommen, aber Du solltest schon ein Minimum an Grundwissen und Erfahrung mitbringen, sonst kommst Du ins trudeln.

    Du gehst zeitmässig ja praktisch ganz normal arbeiten, rotierst im Haus, kannst Dich ständig auf neue Arbeitsabläufe und Teams einstellen.
    Nebenbei musst Du Deine Praxisbegleitungen (auch mit schriftlichem Teil) machen, für Klausuren lernen, Fachaufsatz/Facharbeit schreiben und ausserdem bekommen wir nach jedem Block eine Praxisaufgabe, so eine Art Hausaufgabe, die bis zum nächsten Block abgegeben werden muss.
    Manchmal knubbelt sich das ganzschön, dass Du Fachaufsatz und lernen für Klausur oder die Praxisbegleitung gleichzeitig hast. Dann hast Du aber auch mal wieder 2-3 Monate "Ruhe" und gehst nur arbeiten.

    Also anstrengend ist es schon, Du solltest den Willen und die Zeit das durchzuziehen mitbringen, denn es geht auch einiges an Freizeit drauf.
    Schwierig im Sinne von intellektuell zu anspruchsvoll ist es nicht, Du brauchst aber eine Basis an Grundwissen und Erfahrung auf die Du aufbauen kannst, sonst wird´s wirklich schwierig...


    Sr. Schnecke:-)
     
  19. Steffi1984

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    Vielen Dank Sr. Schnecke, so ähnlich hab ich mir das scho gedacht. Denk das man sich scho dahinterklemmen muss, vor allem wenn man des ganze mit Vollzeit arbeiten durchzieht...
     
  20. Steffi1984

    Steffi1984 Poweruser

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    Hat sonst keiner mehr was dazu zu sagen?
     
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