Fachbereichsarbeit "Angststörung"

Dieses Thema im Forum "Pflegebereich Psychiatrie/Psychotherapie/Psychosomatik/Sucht/Forensik" wurde erstellt von ThomasU, 20.06.2006.

  1. ThomasU

    ThomasU Newbie

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    Hallo alle miteinander
    Also ich wohne in Wien und hier ist es nötig mit dem abschluss der 3. Klasse eine Fachbereichsarbeit zu schreiben. ( so was ähnliches wie diplomarbeit ). Und ich habe mir das Thema Psychosomatik ausgesucht.. Was sich jedoch schwieriger als Erwartet raustellt , da ich nicht genau weiss welche Pflegerisch Relevanten Themen ich finden könnte. Ich habe mir schon vorgestellt etwas über Angststörung zu schreiben.. Nur kann mir wer irgendwas konkreteres nennen vielleicht ? Weil ich soll ja pflegerische Schwerpunkte zum Thema rausfinden.. Oder vielleicht einen anderen Bereich der Psychosomatik ? Bitte echt dringend um hilfe

    mfg
    Thomas
     
  2. angie85

    angie85 Stammgast

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    juhuuu.. noch ein wiener :hicks:

    zum thema: ich kann dir ein buch empfehen.. habs zwar selbst nicht gelesen (nur mal so durchgeblättert) aber ich denk da könntest du einige infos finden..

    schaus dir halt mal an :-)
    **Hier stand ein Link... diese Verlinkung war defekt und wurde vorübergehend entfernt**

    lg angie
     
  3. Brady

    Brady Gast

    Hallo Tomas,

    kann mir gut eine Angsstörung wie z. B. soziale Phobie vorstellen. Aber, denke musst Du selber entscheiden. Da hast Du doch genug wo Du daran arbeiten kannst. Suche Dir ein Fallbeispiel aus, macht die Sache einfacher. So wie jetzt....steht man vor der Sache und sieht nichts.

    Üben von lebenspraktischen Dingen, wie....fahren mit der Strassenbahn...oder auch nur....gehen zum Briefkasten....usw....mit Fallbeispiel einfacher...

    Liebe Grüße Brady
     
  4. ThomasU

    ThomasU Newbie

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    Jo danke für die Tipps! Ich werd mal fragen ob ich dass mithilfe eines fallbeispiels machen kann :-). Aber der tipp mit dem Fallbeispiel ist schon mal super.. Danke

    ps. In welche Wiener schule gehst denn ?
     
  5. Brady

    Brady Gast

    Hallo Thomas,

    bin nicht aus Wien. Ich bin aber fachkrankenschwester für Psychiatrie.
    Übrigens war ich auf meiner Studienfahrt in Wien. Superschöne Stadt....

    Liebe Grüße

    Brady
     
  6. ConnyS

    ConnyS Newbie

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    Ort:
    Wien
    Hi Landsmann!
    Ich arbeite auch gerade an meiner FBA und war im AKH in der Bibliothek.
    In der Kategorie Psychiatrie gibt es dort irrsinnig viele Bücher zum Thema Angststörungen, Soziale Phobien, Panikattacken u.w.s
    Ich kann dir nur empfehlen mal hinzuschauen. Hat mir auch sehr weiter geholfen
    MFG Conny
     
  7. Brady

    Brady Gast

    Hallo ConnyS,

    der Beitrag von ThomasU, ist fast 1 Jahr her. Ich hoffe, dass er seine Fachbereichsarbeit fertig gestellt hat. :P

    Liebe Grüße Brady
     
  8. bibabutze

    bibabutze Newbie

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    Tagesablauf in Forensik

    Hi Leute!

    Ich denke darüber nach, mich für die Forensik als Krankenschwester zu bewerben.Ich hab im Internet schon ein wenig darüber gelesen, aber für mich wird nicht ganz klar, was meine Aufgaben in der Pflege so sind.
    Damit meine ich nicht die allgemeinen Ziele usw., sondern eher der Tagesablauf.
    Was macht man so den ganzen Tag und auch nachts? Was erlebt man so im Alltag mit den Insassen?
    Ich arbeite gerade in einer Psychiatrie auf der Akutstation und fühle mich dort recht wohl.Da gibt es immer viel zu tun,keine Zeit zum rumsitzen und langweilen.
    Auf einer offenen Station hatte ich vorher gearbeitet,da waren die Patienten sehr selbständig.Außer Gesprächen hatte man als Personal nix zu tun, da fiel mir die Decke auf den Kopf, ich brauch mehr Bewegung.

    Ich hoffe, Ihr könnt mir helfen, es wäre sehr wichtig für mich...:nurse:

    Biba
     
  9. Brady

    Brady Gast

    Hallo bibabutze,

    ist mir unbegreiflich, dass du so wenig zu tun dort hattest. Es ist natürlich ein Unterschied von einer offenen Station zu einer geschlossenen.

    Aber dann ist auch jeweils das Konzept ein anderes. Ich arbeite auch auf einer "offenen", bzw. in einer Tagesklinik und war vorher auf geschlossener Akutaufnahme.

    Ehrlich gesagt, beides ist verdammt anstrengend. Ich habe meine eigenen Gruppen, führe Gespräche und habe inhaltlich mehr zu tun als auf einer geschlossenen. Muss mich ständig selber strukturieren.

    Auf der geschlossenen war der körperliche Anteil auch noch höher, aber der intellektuelle ist entschieden höher in der Tagesklinik. Zu vergleichen ist beides auch sehr schlecht. Nur wieviel man auf einer offenen leistet, hängt auch viel von seinem eigenen Vorstellungen und der Fachlichkeit ab.

    Auf der geschlossenen mit ständigen Aufnahmen wird der Tag von aussen bestimmt, auf der offenen auch viel von meinem eigenen Einsatz.

    Zur Forensik kann ich dir leider wenig sagen, habe in meiner Fachweiterbildung zwar eine kennengelernt, aber genaue Angaben möchte ich anderen Kollegen darüber überlassen, die mehr Erfahrung in dem Bereich haben.

    Liebe Grüße Brady
     
  10. bibabutze

    bibabutze Newbie

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    Hi Brady!

    Na klar hatte ich auch auf der offenen Station mit Gesprächen genug zu tun.Aber das war mir zu anstrengend,hat mich mit der Zeit total ausgelutscht.Ich brauche ne Kombination aus Gesprächen und Bewegung,das war mir auf der offenen zu wenig,ich war ziemlich ausgebrannt.Ich will auch so banale Dinge wie Spülmaschine ausräumen tun,um zwischendrin auch mal kurz geistig abschalten zu können und mich zu sammeln.Auf der offenen Station konnte man keinen Schritt tun,ohne sofort in ein Patientengespräch verwickelt zu werden.Und wenn man mal aus Versehen in der Küche nen Handschlag machte,wurde man rausgeschmissen (man darf ja den Patienten nicht den Küchendienst wegnehmen...):dudu:

    Deshalb will ich ja wissen,was in der Fornesik so los ist...

    Biba
     
  11. Brady

    Brady Gast

    Hallo Bibabutze,

    dann rate ich dir ganz dringend ab in die Forensik zu gehen. Denn dort wirst du genau das selbe erfahren, es werden auch keine Patienten wechseln so häufig wie in der Psychiatrie.

    Sorry, aber du hast mit dem Rausschmiß aus der Küche nicht mit bekommen wie wichtig das für Patienten ist? Dass, dies psychiatrische Pflege ist? Die "helfende Hand in der Tasche"? Auszuhalten und nicht abzunehmen? Sondern die eigene Hilflosigkeit zu spüren? Ständig präsent zu sein für Gespräche...

    Wie gerne würde ich manchmal in meiner Kochgruppe eingreifen und es gerne selber machen, wäre für mich einfacher. Aber das ist fachlich falsch.

    Ich denke, du solltest dir nochmal überlegen, ob es nicht doch für dich eine andere Möglichkeit gibt. Das ist jetzt nicht böse oder abwertend gemeint, aber du tust dir selber keinen Gefallen damit. Denn auch in der Forensik bedeutet es, dass Patienten es selber zu tun, oder lernen sollen, die Verantwortung zu übernehmen, genau die gleichen Dinge, die dir in der Psychiatrie begegnen. Auch ins Chaos hinein, wenn der Küchenablauf nicht funktioniert. Dann kommt meine Aufgabe...es zu besprechen, Möglichkeiten mit dem Patienten zu finden....

    Liebe Grüße Brady
     
  12. bibabutze

    bibabutze Newbie

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    Na klar weiß ich,daß ich die Selbständigkeit der Patienten fördern soll und dann eben auch die Finger von der Spülmaschine lassen muß.Aber es fällt mir einfach schwer,rund um die Uhr Gespräche über Selbstmordgedanken und die Sinnlosigkeit der Welt zu führen und depressive Patienten zu motivieren,wenn zwischendurch die Zeit fehlt,um sich zu sammeln.Wir waren personal immer unterbesetzt und hatten dadurch eh zu wenig Zeit für die Patienten,die haben sich ihre Gespräche halt eingefordert wann und wo es ging.Und dann war ich halt auch mal froh,wenn ich so banale Dinge wie ne Spülmaschine ausräumen tun konnte ohne mal nachdenken zu müssen.
    Ich habe immer den Anspruch,meinen Dienst bestmöglich zu erledigen und soviel wie möglich zu leisten.Da das mit dem permanenten Personalmangel nicht klappt,hatte ich immer das Gefühl,mit dem Rücken an der Wand zu stehen.
    Auf der Akutstation ist das anders,wir haben eine stärkere Besetzung und dadurch auch mehr Zeit für die Patienten und kurze Pausen zum durchatmen.Da hab ich auch kein Problem,
    Patienten beim Küchendienst anzuleiten und das auszuhalten.
    Deshalb hätte ich ja gern den Tagesablauf aus der Forensik.Ich wüßte gern,ob die Besetzung stimmt.Was man so macht.Sitzt man nur da und führt Gespräche,oder macht man aktiv was mit den Insassen.
    Wenn ich nur Gespräche führen wollte,wäre ich Psychologe geworden.Ich brauche einfach mehr Abwechslung.

    Biba

     
    #12 bibabutze, 11.06.2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11.06.2007
  13. Rübe

    Rübe Newbie

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    Hallo,
    ich hab auch mal in der Forensik gearbeitet. Es kommt darauf an zu welchen Pat. Du in die Forensik möchtest § 63 od.§64? Da gibt es grosse Unterschiede was Tagesablauf angeht. Wie gross ist denn die Forensik sind dort die Pat. in bestimmte Bereiche eingeteilt?Was z.B. die Lockerungsstufen angeht. Je nachdem wo Du hin möchtest ist der Tagesablauf ein anderer. Bei meiner Freundin (recht gr. Forensik) finden tgl. fixierungen statt die hat bestimmt keine langeweile. Ich hab mir kein Bein ausgerissen. Viel zu tun gab´s bei mir auf Stat. nicht. Die Pat. §63 waren schon lange da, also nix mit tgl. Gesprächen weil die Pat. oft gar nicht´s mehr zu erzählen haben. Und die Therapeuten wollen ja auch noch was machen. Informiere Dich vorher besser auf Stat. was dort angeboten wird sonst wirst Du ziemlich enttäuscht sein denn viel Verändern kannst Du dort nicht, leider.
    LG Rübe
     
  14. bibabutze

    bibabutze Newbie

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    Hi Rübe!
    Die Forensik wird erst noch gebaut,es wird aber wohl recht groß und viele Abteilungen geben.Wir sollen uns nun überlegen,ob wir Interesse haben,dort zu arbeiten.Leider gibt es nicht allzu viele Informationen,wie es dort dann so abläuft.
    Wie lief denn Dein Tag so ab.Hat man mit den Pat. gemeinsame Aktivitäten,oder sitzt man nur rum?Was war Deine Aufgabe als Krankenschwester?Gab es dort normalen Schichtdienst mit Früh/Spät/Nacht?

    Liebe Grüße
    Bibabutze

     
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