Expertenstandard "Förderung der Harnkontinenz in der Pflege"

Dieses Thema im Forum "Pflegestandards und Qualitätsmanagement" wurde erstellt von SAWA83, 03.07.2012.

  1. SAWA83

    SAWA83 Newbie

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    Hallo alle zusammen,
    ich habe ein Problem und ich hoffe, dass mir hier jemand helfen kann. Ich habe über die Suchfunktion nichts passendes gefunden.
    Also ich wurde von meiner PDL beauftragt den Expertenstandard "Förderung der Harnkontinenz in der Pflege" im Hause zu implementieren. Ich wurde zu einer Fortbildung geschickt, habe dann selbst eine In-House Präsentation über den Standard gehalten, dann habe ich versucht eine Bestandsaufnahme zu machen, was genau geändert werden muss, um den Standard zu implementieren und zu guter letzt hänge ich jetzt an der praktischen Umsetzung des Ganzen fest. Ich habe ein neues Miktionsprotokoll erarbeitet und möchte nun ein Dokument für eine Anamnese und ein Planungs- bzw. Umsetzungsdokument erstellen. Wie könnte sowas aussehen? Soviel nötige Infos auf möglichst kleinem Raum, wir haben keine EDV- gestützte Dokumentationsmöglichkeiten.
    Vielleicht gibt es jemanden, der den Standard auch schon implemtiert hat, der mir ein paar Tipps geben kann, ich würde mich sehr freuen.
    LG
     
  2. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Der Expertenstandard ist ja immer sehr allgemein gehalten. Er stellt auf Fachkompetenz ab. Deshalb...

    Was verstehst du unter Implementierung? Was hast du deinen Kollegen bisher vermittelt? Warum braucht es ein neues Miktionsprotokoll? Welche Art der Inkontinenz kommt eigentlich in eurer Einrichtung am meisten vor? ... Fragen über Fragen.

    Elisabeth
     
  3. SAWA83

    SAWA83 Newbie

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    Hallo Elisabeth,

    Erstmal danke für die schnelle Reaktion.
    Ich denke, ich bin jm Allgemeinen unsicher, wie ich die praktische Umsetzung in unserer Einrichtung vornehmen soll.
    Ich habe in meinem Vortrag an die Mitarbeiter erstmal nur den Standard erklärt, wer ihn entwickelt hat und was er so aussagt. Aber nun sollen die enthaltenden Aussagen ja auch jeden Tag so umgesetzt werden, und da weiss ich halt nicht so genau wo und mit was ich da anfangen soll.
    Ich dachte halt zuerst an neue Dokumente, wir hatten ein Miktionsprotokoll, das habe ich nur etwas abgeändert und nun dachte ich an Dokumente, wo man eine genaue Anamnese stellen kann, Massnahmen planen und evaluieren kann.
    Nur wie kann man diese Dokumente an besten formulieren damit es nicht noch mehr Schreibkram gibt und was muss man noch in seiner Einri htung ändern um dem Standard gerecht zu werden. Was kontrolliert der MDK?
    Lg
    Sandra
     
  4. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

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    Fängt ja alles mit Punkt S1 an.
    Was mutzt die beste Dokumentation wenn sie nur Makulatur bleibt, weil keiner Zusammenhänge erkennen kann.

    Ich hab vor Jahren mal den Expertenstandard Dekuprophylaxe eingeführt. Ich habe dabei gänzlich auf die Vermittlung von Skalen verzichtet. Mir war es wichrig, dass die TN verstehen, warum was wie entsteht und wie ich das dann verhindern kann. Die Risiken wurden innerhalb der Anamnese erfasst- man musste nur wissen, welcher Aspekt beim Dekubitusrisiko von Bedeutung ist. Ich mag keine Extrapapiere.

    Ob dem MDK das ausgreicht hat, kann ich net sagen. Ich komme auis dem klinischen Bereich. Die Zertifizierer waren in der Regel hoch zufrieden: wenig Papier mit maximaler Aussage. Verbindung von Anamnese und Maßnahmenplanung erkennbar.
    Wie das deine Prüfer sehen- keine Ahnung. Aber wofür wird was gemacht? Für den Pat./Bew./Kunden oder für den MDK? Wenn letzteres, dann den MDK ins Boot holen und um Vorgaben bitten.

    Elisabeth
     
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