Examen nicht bestanden

Dieses Thema im Forum "Talk, Talk, Talk" wurde erstellt von VaterTheresa, 17.10.2007.

  1. VaterTheresa

    VaterTheresa Newbie

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    Hallo
    Zu erst möchte ich sagen, dass mir das sehr schwer fällt darüber zu sprechen.

    Ich bin jetzt 29 Jahre alt, und werde bald 30 und komme aus Kiel. Habe im Jahre 1999 eine Ausbildung zum Krankenpfleger begonnen, nachdem ich vorher einige Praktikas sowie Zivildienst im Krankenahus absolviert habe.
    Die Ausbildung lief auch soweit ganz gut. Bis zu den Prüfungen. Angefangen haben die Prüfungen mit der Praktischen, welche ich auch relativ sicher durchgestanden und bestanden habe. Ein paar Monate später kam die schriftliche, welche ich ebenfalls bestanden habe. Dann aber folgte die mündliche Abschlussprüfung. Diese bestand wenn ich mich richtige erinnere aus vier Teilen. Im ersten Teil war Pflege dran und ich zog das Thema "Pflege bei Patienten mit Herzinfarkt". Innerlich hatte ich mich riesig über dieses gezogene Thema gefreut, aber als ich dran kam in der Prüfung war alles, aber auch wirklich alles weg. BLACKOUT und aus meinem Mund kam gar nix mehr. In den anderen drei Prüfungsteilen konnte ich mich ein wenig berappeln, mit dem Hintergedanken, dass es eh nicht schlimmer kommen konnte. Aber die Noten aus den folgenden drei Teilen konnten meinen Blackout nicht übermalen und ich bin durchgefallen.

    Komischerweise war ich nach bekanntgabe der Prüfungsergebnisse gefasst, und ich war am selbigen Abend bei der Examensfeier und habe meinen Mitschülern gratuliert.

    Ich musste ein halbes Jahr dranhängen, durfte aber weiter im selben Krankenhaus arbeiten. Zur Schule musste ich in ein anderes Lehrkrankenhaus in Kiel, welche im Gegensatz zu meiner "alten" Schule ein halbes Jahr hinterher war- sprich das Examen konnte ich exakt ein halbes Jahr später machen!

    Das halbe Jahr ging rasend schnell vorüber, und wie vor der ersten mündl. Prüfung habe ich mich exellent vorbereitet.

    Auch hier wurde die mündliche Prüfung in vier Teile aufgeteilt. Dieses mal war der erste Teil der geprüft wurde Psychatrie/Reha.
    Ich zog ein Thema in Psychatrie von dem ich noch niemals ein sterbens wörtchen gehört habe. In meiner Schule haben wir uns mit dem Thema nicht befasst. Das habe ich natürlich auch den Prüfern gesagt, aber diese hatte keinerlei Verständnis. In dieser Teil aus zwei "Teilen" bestand konnte ich mich mit Rehabilitation noch ein wenig retten.
    Das war allerdings der Anfang vom Ende
    Direkt nachdem ich dran war rannte ich aus der Klasse....ich war ziemlich fertig mit den Nerven, und obwohl ich wusste, dass ich noch alles selber in der Hand hatte mit den drei anderen Prüfungsteilen......So richtig kann man das nicht erklären, aber ich war so fertig mit der Welt und wie aus heiterem Himmel habe ich mich entschlossen alles hinzuwerfen...ich bin nach Hause gegangen und zu den anderen Prüfungsteilen nicht mehr erschienen.
    An dem Tag war noch der zweite Teil der Mündlichen, zwei weitere wären am nächsten Tag gewesen. Schulleitung und Pflegedienstleitung haben mich angerufen und gesagt, ich solle zumindest die letzten beiden Prüfungsteile wahrnehmen. Doch ich bin nicht mehr hingegangen und das Kapitel "Pflege" war für mich beendet

    Zwei Monate später: Familie und Freunde haben mich soweit wieder aufgebaut und ich war auf Job/Ausbildungsuche...aber ohne Erfolg. Dann bekam ich ein Anruf ich könnte als Pflegehelfer arbeiten in einem Pflegeheim für 3 Monate.(Gehalt ca. 1000 Euro auf 75% Basis)
    Ich wollte mit Pflege nichts mehr zu tun haben und habe erstmal abgesagt. Aber nach langem hin und her überlegen habe ich mich entschlossen doch dort erstmal zu "jobben"- nebenbei kann ich immernoch schauen was ich in Zukunft machen soll.
    na ja...Arbeitsklima dort war super, Kollegen nett- arbeit machte mir spass. Nach drei Monaten hatte ich immernoch nichts anderes gefunden und ich konnte meinen "Job" als Pflegehelfer verlängern. Es kamen weiter 3 Monate dazu.....und nach einem Jahr habe ich eine Festeinstellung bekommen und fünf Jahre später arbeite ich immernoch in dem Pflegeheim als Pflegehelfer.

    In der heutigen Gesellschaft ist es wichtig überhaupt Arbeit zu haben. Aber nun bin ich an einem Punkt (wenn auch reichlich spät!) wo ich nicht weiss wie es weitergehen soll.
    Ich möchte natürlich mehr in meinem Leben erreichen. Und natürlich auch mal mehr Geld verdienen, aber ich weiss nicht was . Eine Ausbildung in meinem Alter ist sehr schwer zu bekommen. Und in meinem Lebenslauf steht diese nicht abgeschlossene Ausbildung auch.
    Eine Möglichkeit irgendwie die Prüfung nochmal zu machen gibt es nicht...da habe ich schon nachgefragt.

    Im Moment weiss ich einfach nicht weiter. Ich bin sehr verzweifelt. Vielleicht habt ihr ja einige Tipps oder Ratschläge....
     
  2. Brady

    Brady Gast

    Hallo VaterTheresa,

    ich denke Du bist schon auf dem richtigen Weg. Komme erstmal zur Ruhe und dann schaue welche Alternativen du sonst noch hast. Diese gibt es sicherlich noch.

    Lese auch mal hier, ist eine ähnliche Geschichte wie deine.

    Kein Examen = schwieriger Lebensweg

    Alles Liebe und Gute Brady
     
  3. suzured

    suzured Junior-Mitglied

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    Hey,
    erstmal nicht verzweifeln.
    Fakt ist, Du hast doch derzeit einen Job und wenn er noch Spass macht, umso besser.
    Geld ist zwar wichtig, aber nicht alles im Leben.
    Wenn Du wirklich noch was anderes machen möchtest, tue es.
    Ich würde versuchen die Prüfungsangst mittels einer Therapie in den Griff zu kriegen.
    Lass' bloss den Kopf nicht hängen und besinne Dich auf die Dinge die sehr gut kannst.
    Wir alle haben solche Phasen, wo wir mit uns und dem Leben hadern.
    ...es kommen auch wieder andere Zeiten....
    LG Suzu
     
  4. VaterTheresa

    VaterTheresa Newbie

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    Danke euch beiden erstmal für eure Anworten

    Das mit der Prüfungsangst ist erstmal nebensächlich. Es sind ja einige Jahre vergangen, und ich glaube in der Hinsicht bin ich auch etwas reifer geworden... würde aber eine solchen Blackout (wie oben beschrieben) auch nicht ausschliessen.
     
  5. Hauttacker

    Hauttacker Senior-Mitglied

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    Ja als ich stelle Dir die Frage ganz einfach :
    Möchtest Du weiter in der Pflege arbeiten oder nicht?
    Wenn ja, ab auf die Schulbank und noch mal von vorn.
    Laß mal den Kopf nicht hängen, erkundige Dich an den Schulen oder über das Arbeitsamt welche Möglichkeiten Du hast.
    Ich kenne einige, die noch mit über 30. Jahre eine Ausbildung in der Pflege absolviert haben.
    Wieso verpfuscht nichts ist verpfuscht Du bist doch Gesund !
    Trau Dir einen neu Anfang zu.
    Das sieht man ja auch aus dem Lebenslauf von Dir und an der Beurteilung die Du Dir schreiben lassen solltest. (;O) Ganz liebe Grüße C
     
  6. VaterTheresa

    VaterTheresa Newbie

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    Sehr gute Frage: ich weiss es nicht! Einerseits macht mit die Arbeit sehr viel Spass. Andererseits könnte ich mir auch was anderes vorstellen. Im IT-Bereich zum Beispiel. Eine Ausbildung zum MTA oder Ergotherapeuten wäre auch super, allerdings muss man für solche Ausblidlungen selber zahlen. Und das kann ich mir ganz und gar nicht leisten.
    Mein Pflegedienstleiter in meinem Pflegeheim hat mir angeboten eine Ausbildung zum Altenpfleger zu machen (berufsbegleitend)..sprich: ich arbeite so weiter wie bisher nur nicht auf 75% sondern auf 100% und hab ab und zu Blockunterricht. Am Gehalt würde sich nix ändern
    Aber ich kann mich mit dem Gedanken einfach nicht anfreunden, die Ausbildung nochmal zu machen. Drei ganze Jahre nochmal die Schulbank drücken, und dann kein Krankenpfleger zu sein, sondern "nur" Altenpfleger. Ohne diesen Beruf abzuwerten. Aber mit meiner Vorgeschichte muss ich so denken ;)
     
  7. VaterTheresa

    VaterTheresa Newbie

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    Ist ja witzig. Hab mich seit Jahren mal wieder angemeldet und lese meinen Thread!
    ich bin immer noch in der Pflege als Pflegehelfer,..nicht gerade unglücklich, da festen Arbeitsvertrag auf 100% , dennoch fühle ich mich nicht ganz (wie soll man das beschreiben) "ausgefüllt"!
    Die Arbeit macht mir weiterhin Spass, werde von den Kollegen weiterhin geschätzt, und insgesamt gibt man mir auch das Gefühl, dass ich mit dem oben beschriebenen Schicksalsschlag ein recht normales Berufsleben führen kann! Trotzdem hat man ab und an noch daran zu knabbern, wenn man daran denkt, und das ich am Ende der Fahnenstange, was meine "Pflegekarriere" angeht, angelangt bin!
    Vielleicht kann man sich ja ein wenig in mich hineinversetzen, und ihr könnt mir ein paar Tipps oder ähnliches geben ... Was würdet ihr in meiner Situation machen?
     
  8. -Claudia-

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    Warum machst Du nicht eine Ausbildung als Krankenpflegehelfer oder als Altenpfleger? Wahrscheinlich könntest Du sogar in der Krankenpflege neu starten.

    Hast Du was gegen die Blackouts in den mündlichen Prüfungen unternommen? Denn ohne die geht gar nichts.
     
  9. Bildet Dein jetziger Arbeitgeber evtl aus? Fragen würde sich doch lohnen...
    Mensch Junge! Du bist doch noch jung! Nimm die Beine in die Hand, kümmer Dich um Deine Zukunft, setz Dich auf den Allerwertesten und mach was aus Deinem Leben!
    Es fühlt sich so gut an, wenn man eine Ausbildung abgeschlossen hat. Das ist so viel wert. Und Du kannst das auch! Hol Dir Unterstützung und dann leg los!!
     
  10. VaterTheresa

    VaterTheresa Newbie

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    Aufgrund meiner Ausbildung habe ich automatisch den Status Pflegehelfer (gleichzusetzen mit der Ausbildung Pflegehelfer die über 1 1/2 Jahre geht)
    Na ja...Und die Ausbildung nochmal machen 3 Jahre? Jetzt wo ich seit Jahren "gutes" Geld verdiene ( und es ist wirklich nicht sehr viel weniger als eine Fachkraft bekommt)... Das könnte ich mir finanziel gar nicht erlauben!

    ... Salz in die Wunde ... :-) nein :D
    glaube ich dir....aber nun ist das halt so gelaufen bei mir! Wie gern würde ich die Zeit zurückdrehen !? Das kannste mir glauben
     
    #10 VaterTheresa, 14.09.2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15.09.2012
  11. Du kannst nur aus der Vergangenheit lernen. Was passiert ist, das ist passiert.
    Was ich meine, ist: das Ding ist nicht gelaufen! Du kannst neu anfangen und Dir steht noch so einiges offen!
     
  12. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Falsch. Du bist Pflegehelfer, was sich jeder schimpfen kann. Krankenpflegehelfer ist eine geschützte Berufsbezeichnung.

    Für Ungelernte ist eine Karriere halt so gut wie unmöglich. Fast alle Weiterbildungen setzen eine Ausbildung voraus.

    Wie wäre es mit einer berufsbegleitenden Ausbildung zum Altenpfleger? Damit müsstest Du Dein bisheriges Gehalt weiter beziehen. Dauert dann halt fünf Jahre anstatt drei.

    Willste was ändern oder nicht? Ohne "Opfer" Deinerseits wird es kein Vorankommen geben.
     
  13. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Sehe gerade, die berufsbegleitende Ausbildung hattest Du schon vor fünf Jahren verworfen.

    Gut, dann weiß ich nicht, was ich Dir raten soll. "Ich bin nicht hundertprozentig zufrieden, aber ich will auch nichts tun, um es zu verändern" - tut mir leid, das ist "Wasch mich, aber mach mich nicht nass." Das geht nicht. Entweder Du bekommst Deinen Hintern hoch und machst was, oder Du bleibst bis zur Rente ungelernt und lebst hinterher von der Grundsicherung.
     
  14. HellBunny

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    Das Fallbeispiel könnte von mir kommen.

    Ich habe 'damals' im Anschluss an die nicht bestandene Gesundheits- und Krankenpflege-Ausbildung 'ne schulfremde Prüfung zur Krankenpflegehelferin gemacht - und bestanden.

    Anschließend ein Jahr als Krankenpflegehelferin gearbeitet. Zwischendurch die Pobacken zusammengekniffen und mich für die erneute GKP-Ausbildung geworden.

    Jetzt?

    GKP-Azubiene im zweiten Ausbildungsjahr. :-)

    Aus eigener Erfahrung weiss ich aber jetzt, dass (sofern ich nochmal vor der Entscheidung stehen würde) die kompletten drei Jahre machen würde - ein Quereinstieg ist (fachlich) immer hart. Egal mit welchen Vorkenntnissen. 'Andere Länder, andere Sitten' sozusagen.

    Könntest du dir evtl. einen Quereinstieg vorstellen? Die finanzielle Belastung würde sich (sofern eine Verkürzung in deinem Fall genehmigt wird) langfristig etwas reduzieren.
     
  15. VaterTheresa

    VaterTheresa Newbie

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    Achso und als ungelernte Kraft muss ich später mit Sozialhilfe leben?

    Hintern hoch kriegen ist gut und schön gesagt,...aber wie du gelesen hast, habe ich nicht viele Möglichkeiten! Immerhin konnte ich mit der Diskussion hier zumindest den Gedanken mit der berufsbegleitenden Ausbildung wieder mobilisieren... Erkundigen kann ich mich ja nochmal!
     
  16. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Welche Möglichkeiten suchst Du? Du hast einen Schulabschluss, aber keine abgeschlossene Ausbildung. Damit gibt es nunmal so gut wie keine Karrieremöglichkeiten, in keinem Bereich. Der erneute Versuch einer Ausbildung (oder eines Studiums natürlich, wenn Du Abitur hast) ist die einzige Möglichkeit, aus Deiner jetzigen Situation herauszukommen. Das aber wird nicht ohne Opfer Deinerseits möglich sein, ob die nun finanzieller Art sind oder an Deiner Freizeit knappsen. Es wird sich nichts ändern, wenn Du nicht selber was tust.

    Geringere Renteneinzahlung als ungelernte Kraft sind meines Erachtens durchaus ein Argument für eine berufliche Qualifikation, aber das ist Dein Bier.
     
  17. -Claudia-

    -Claudia- Board-Moderation
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    Gestern auf einer Veranstaltung hab ich von diesem Projekt erfahren: Servicestellen Nachqualifizierung Altenpflege Niedersachsen und Rheinland-Pfalz

    Wenn Du in Rheinland-Pfalz oder Niedersachsen arbeitest, hättest Du damit die Chance auf eine verkürzte Ausbildung über zwei Jahre zum Altenpfleger. Bei vollem Gehalt als Pflegehelfer statt Ausbildungsvergütung. Finde ich persönlich ein tolles Angebot.
     
  18. malu68

    malu68 Stammgast

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    Du solltest nicht darüber nachdenken, die Zeit zurückzudrehen, sondern nach vorn zu sehen.....

    Und da stimme ich Claudia zu: Du willst Tipss und Rat, was du tun kannst, lehnst aber das einzig sinnvolle ab : Die Ausbildung zu machen !!!

    Was soll man dazu sagen ?

    Malu68
     
  19. carminaburana

    carminaburana Newbie

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    Nur jammern und nörgeln bringt nichts.Du musst dich entscheiden, was du wirklich willst und das dann ohne Gejammer in angriff nehmen.Qualifikation kriegt man nicht geschenkt !!!Du musst schon selbst wollen und entsprechend daran arbeiten.Es sind dir diverse Möglichkeiten geboten worden, aber überall findest du was zu jammern.So funktioniert das (Berufs)leben nicht !!!Man muss den Hintern hochkriegen und selbst was tun.Die guten Feen mit den 3 Wünschen kommen eher selten vor, also wirst du dich selbst bemühen müssen.Viel Erfolg und Durchhaltevermögen!!!:wink1::wink1::wink1:
     
  20. Lewy-Körperchen

    Lewy-Körperchen Junior-Mitglied

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    Also, es scheint sich eigentlich doch recht gut zu leben als Pflegehelfer. Zumindest bist Du immer noch als solcher tätig. Deine Aussage bzgl. der Altenpflege allerdings missfällt mir, denn erstmal würde es in Deiner Situation ja um einen Abschluss gehen und nach Möglichkeit ja wohl um eine damit verbundene 3jährige Ausbildung. Inwiefern stellen sich Deine "Pflegequalität" und Deine "Kompetenzen" besser dar als ein "Altenpfleger"?

    Ehrlich gesagt, wäre es Dir wirklich eine Not und eine missliche Lage, hättest Du schon an genau diesem Zustand etwas geändert.
     
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