Examen 2007 in Rheinland-Pfalz, Koblenz?

Dieses Thema im Forum "Rund um die Abschlussprüfung (Examen)" wurde erstellt von Verena-Nicola, 16.05.2007.

  1. Verena-Nicola

    Verena-Nicola Junior-Mitglied

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    Hallo,

    ist hier jemand aus ner Krankenpflegeschule in Rheinland-Pfalz, speziell Koblenz? Ich schreibe mein Examen jetzt im Sommer und bei uns in der Schule ist diesbezüglich das Chaos ausgebrochen, bei Lehrern wie Schülern, weil keiner genau weiß, wie es ablaufen soll. Habt ihr Erfahrungen mit den neuen Prüfungen? Insbesondere den Fragestellungen in Rheinland-Pfalz.

    Es grüßt
    Verena
     
  2. Grinsegnom

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    Halli Hallo :-)

    Lerne auch in Koblenz und werde auch in knapp nem Monat mein schriftliches Examen absolvieren.
    Zu unserer Schule ist zu sagen, dass sich unsere Lehrer wirklich viel Mühe geben, eineige selbst bei der Konzeption der neuen Prüfungsmethodik mitgewirkt haben und eine Lehrerin von uns sogar ein Buch zur neuen Prüfungsvorbereitung geschrieben hat.
    Wir werden schon seit Anfang/Mitte Mittelkurs auf diese Prüfungsmethode vorbereitet, arbeiten hauptsächlich in POLs usw haben auhc unsere Zwischenprüfung in Form der Tag 1 Prüfung alle erfolgreich absolviert.
    Eigentlich fühle ich mich recht wohl dabei.
    Panik bricht gelegentlich bei Prüfungstag 2 aus, da man die Maßnahmen ja auch begründen muss usw...
    Welche Fragen bzgl. der Prüfung hast du denn?

    Liebe Grüße Marion
     
  3. Verena-Nicola

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    Hallo Marion,

    mensch, schön, jemanden hier aus Koblenz zu finden.

    Wir haben nur die Pflege bei Schlaganfall über POL gemacht. Ansonsten üben wir seit Februar Fallbeispiele zu bearbeiten. Mit mäßigem Erfolg. Das Problem ist einfach, dass die Lehrer nicht genau wissen, wie geprüft wird und dass sich die Lehrer wenig untereinander austauschen. Das hat zur Folge, dass unserer Lehrerin in Pflege ihre Fallbeispiele anders bewertet als unser Lehrer in Psychologie. Wir sind also absolut verunsichert, wie wir die Fälle bearbeiten sollen. Zu dem kommt noch, dass wir bisher nur den 1. Prüfungstag geübt haben. Nächste Woche bearbeiten wir dann den 2. Tag. Naja und im Juni gehe ich wieder in die Praxis. Viel Zeit bleibt also nicht. Wie ich finde, einfach schlecht organisiert!!! Und alles geht auf unsere Kosten. Der 3. Prüfungstag ist irgendwie an mir vorbeigegangen in Bezug auf die Vorbereitung über die Schule. Unser Lehrer ist jetzt in Urlaub gegangen.

    Wie Du siehst, sind meine Tachykardien nicht ganz unbegründet. Ich ärgere mich auch ziemlich über diese miese Prüfungsvorbereitung.

    Ich habe ziemliche Bedenken, dass ich mit der Zeit nicht hin komme. Da wir ja absolut nicht wissen, welches Thema am 1. Tag dran kommt. Es könnte ja sein, dass Schlaganfall zu bearbeiten ist, da kann man sich ja dumm und dusselig schreiben. Das schaffe ich in 2 Stunden gar nicht. Und auf der anderen Seite, was ist, wenn so ein kleines Thema dran kommt, worüber ich nicht so viel weiß, was weiß ich, vielleicht Achalasie oder so?? Dann steh ich nämlich da....!

    Wir haben noch nicht mal Urlaub vor der Prüfung bekommen, ich bin jetzt ab Juni für 4 Wochen auf Intensiv. Ist ja auch kein Pappenstiel!!!!

    Naja, dir noch ein schönes Wochenende!!
     
  4. Grinsegnom

    Grinsegnom Junior-Mitglied

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    Nun ja, klingt alles schwer ******e. Bin froh, dass ich an so ner tollen SChule landen durfte, die immer auf dem neusten Stand ist.
    Wo lernst denn du? Kemperhof oder Stift?
    Wir haben jetz gerade 2 Wochen Urlaub und dann halt 4 Wochen Station und dann 2 Tage frei und dann Prüfung :-)

    Hast du denn schon angefangen zu lernen?
    Unsere schriftliche Prüfung wird vom 8.-10.7. sein *zitter*
    Aber die Lehrer werden doch wissen, wie die Prüfung funktioniert, schließlich schicken die doch ihre Vorschläge beim Landesamt ein.
    N gutes Buch für den Tag 1 zu trainieren ist das von unsrer Fr. Fischer "schriftliche Prüfung Tag 1" ausm Thieme Verlag.
    Dazu gibts auch noch n Buch von Tag 2, welches ich persönlich nicht soooo toll und nützlich zum lernen finde.
    Tag 2 ist sowieso eher praktisch orientiert und du kannst fast alles aus deiner täglichen Arbeit von Station ableiten.
    Tag 3 haben wir bisher auhc nur einmal geübt, wenn du möchtest schau ich mal nach den Fragen und schreib sie dir als private Nachricht.

    Grüße und Kopf hoch :-) Marion
     
  5. Verena-Nicola

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    Hallo,

    ja ich bin im Stift gelandet. Eigentlich sollte man meinen, dass die Lehrer Bescheid wissen sollten, aber sie vermitteln uns leider ein total verunsicherndes Gefühl. Aber das wissen die auch und naja, sie bemühen sich uns Sicherheit zu geben. Aber manchmal reicht bemühen einfach nicht aus....:besserwisser:
    Wenn du mir ein paar Infos geben würdest aus deinem Buch über die schriftl. Prüfung wäre ich dir echt dankbar.

    Unsere Schriftliche ist am 09., 10. und 11. Juli. Wir haben auch 2 Tage vorher frei.

    Angefangen zu lernen? Ich dreh schon am Rad vor lauter Definitionen, Ursachen, Symptome.....etc.
    Ich versteife mich sehr auf Krankheitslehre und Anatomie, wo doch die anderen Bezugswissenschaften genauso von Bedeutung sind.
    In Bezug auf den 3. Tag werde ich mich hauptsächlich auf mein logisches Denken :schraube: und meine gesammelten Erfahrung auf Station verlassen (so wie du halt geschrieben hast). Ich sehe das ähnlich.

    Naja, für Tag 2 gilt eigentlich das Gleiche :verwirrt:

    Wie sieht es bei Euch eigentlich mit Übernahme aus? Bei uns wurden keine konkreten Aussagen gemacht. Meine Bewerbung habe ich zwar abgegeben, aber wir bekommen erst im August Bescheid.

    Machs gut, lg
    Verena
     
  6. Verena-Nicola

    Verena-Nicola Junior-Mitglied

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    Hallo Marion,

    ich bins nochmal. Ich habe noch eine Frage zum 1. Tag. Es geht um die Frage 3. Und zwar müssen wir ja da Probleme und mögliche Ressourcen des Patienten angeben. Ich stehe da ein bisschen auf dem Schlauch.
    Hier mal ein Beispiel: Pat. ist dekubitusgefährdet, da er seine Lage im Bett nicht selbstständig verändern kann.
    Ressource: Pat. kann sich bei gewünschter Lageveränderung, sowie Beschwerden durch Druckbelastung verbal und non-verbal bekmerkbar machen.

    Was hälst du davon? Wäre das okay?
    Inwiefern muss ich noch was zu meinen pflegerischen Kenntnissen schreiben. Kannst du mir da helfen?

    Gruß
    Verena
     
  7. Grinsegnom

    Grinsegnom Junior-Mitglied

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    HalliHallo :-)

    Naja, ich würde es ein wenig anders formulieren, das Problem, aber das macht ja jeder individuell. Als Ressource könnte man halt auch sowas wie "Pat kann Mirkolagerung selbst durchführen" nehmen, aber deine Ressource ist prinzipiell auch gut, denke ich.
    Zu deinen pflegerischen Kenntnissen musst du halt so Sachen schreiben wie.... (ich nehme mal das Beispiel Asthma bronchiale):
    Krankenbeobachtung von
    - Atemfrequenz, -tiefe, -rhythmus
    - Hautbeobachtung (Zyanose)
    - Temperatur (intrinsic asthma bronchiale)
    - RR, Puls
    -...
    Anleitung zu Atemtechniken, Umgang mit Dosieraerosolen
    Beratungen zu Selbsthilfegruppen und Lebensumstellung

    ...und so weiter...
    Du musst quasi nur die Maßnahmen nennen und nicht beschreiben oder den Inhalt nennen!

    Verständlich formuliert?

    Grüße Marion

    Achso... Vorstellungsgespräche bei uns im Haus sind schon gelaufen. Nä, wat bin ich gespannt.
    Scheinbar sind etwa 3 Stellen frei... und bei euch???
     
  8. Islandjana

    Islandjana Newbie

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    hallo,
    habe auch im Juli mein Examen allerdings in Hessen (Fulda) und bei uns sieht es ähnlich aus das keiner so richtig weiß wie das alles ablaufen soll die Lehrer sagen zwar alle das wäre alles halb so wild aber ich verfalle auch langsam in Panik!!! Haben ein paar fallbeispiele bekommen die auch in der prüfung dran kommen die habe ich alle ausgearbeitet!!!! wenn ihr möchtet sende ich euch mal unsere Fallbeispiele zu!!!
     
  9. Grinsegnom

    Grinsegnom Junior-Mitglied

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    Ihr habt die Fallbeispiele, die im Examen drankommen bekommen? Boah wie fies!!!
    Ja klar, poste sie doch mal hier, zur Übung schadet das nie!
     
  10. *Christin*

    *Christin* Gast

    Hallöchen,
    ich schreibe jetzt von mi bis fr. in niedersachsen und bekomme jetzt echt n bissl ******,weil auch ich nicht weiß was da so richtig kommt.
     
  11. Verena-Nicola

    Verena-Nicola Junior-Mitglied

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    Ohh jaaa, ich wäre auch sehr dankbar über die Fallbeispiele aus Hessen.
     
  12. Verena-Nicola

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    Hallo Marion,

    in Bezug auf die freien Stellen: bei uns wurde letztens erwähnt, dass ein Überhang an Pflegenden da ist, wir uns bei Interesse aber dennoch bewerben sollen. Also, die Chancen sehen nicht wirklich gut aus.

    Eine Kollegin von mir hatte letzte Woche bei Euch ein Vorstellungsgespräch, lief wohl ganz gut.

    Nochmal zum Tag 1, ja?:emba:
    Also, Ihr habt gelernt am 1. Tag bei der 3. Frage zu den Problemen und Ressourcen Maßnahmen zu nennen?

    Ich dachte das gehört zum 2. Tag?:verwirrt::verwirrt::gruebel:

    Naja, ich muss jetzt los; Spätdienst!

    Danke für deine Mühe,
    LG
    Verena
     
  13. Islandjana

    Islandjana Newbie

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    Also hier hab ich mal eins als beispiel aufgeführt wer noch mehr haben möchte kann mich ja privat anmailen dann versnde ich sie per email ist vielleicht einfacher!!!! :P hoffe es hilft euch ein bisschen weiter


    Frau Stein ist deutsche Staatsangehörige, 46 Jahre alt, seit 26 Jahren verheiratet und hat 2 Töchter (23 und 21). Sie macht einen gepflegten Eindruck, wiegt 80 kg und ist 1,65 m groß.
    Seit 5 Jahren ist sie wieder in ihrem Beruf als Fachverkäuferin in der Fleischabteilung eines Lebensmittelladens tätig. Ihr Mann ist in der Computerbranche beschäftigt. Die große Tochter ist Gesundheits- und Krankenpflegerin, die kleine studiert Grafik-Design.
    Die Familie wohnt in einem Dorf im Odenwald.
    Frau Stein ist sehr kontaktfreudig und kommunikativ. Das Ehepaar hat einen großen Bekanntenkreis. Im Sommer treffen sie sich alle 14 Tage zum Grillfest.
    Beide gehören dem Skat-Club im Ort an. Einmal wöchentlich gehen sie gemeinsam
    zum Skat spielen.
    Frau Stein war, außer zur Geburt ihrer beiden Töchter noch nie im Krankenhaus.
    Sie befanden sich gerade beim alljährlichen Eisbein-Essen ihres Skat-Clubs, als
    sie plötzlich krampfartige Schmerzen im rechten Oberbauch bekam, die bis in die rechte Schulter ausstrahlten. Außerdem war ihr übel und sie musste sich übergeben.
    Ihr Mann brachte sie nachts in die Klink, da die Schmerzen nicht besser wurden.
    Der diensthabende Arzt stellte die Diagnose: Verdacht auf Cholelithiasis mit Gallenkolik.
    Als die Schmerzen etwas nachließen, gab sie an, dass sie manchmal unter einem Druckgefühl im rechten Oberbauch, einem Blähbauch und Aufstoßen leide. Gelegentlich bemerke sie auch eine Unverträglichkeit auf fette Speisen.
    Frau Stein soll, wenn die Schmerzen nachgelassen haben, operiert werden.



    1.Situationsanalyse

    Erfassen Sie in Stichpunkten die Ist-Situation + Ressourcen anhand folgender Merkmale:
    • Persönliche Daten
    • Gesundheitszustand, Gesundheitsverhalten
    • Biographie, momentane Lebenssituation
    • Verhalten der Person
    • Familiensituation
    • Soziales Umfeld
    • Vorerfahrung mit dem Gesundheitssystem
    • Institution/Rahmenbedingungen

    2. Problemerfassung

    2.1. Formulieren und begründen Sie aufgrund der Situationsanalyse
    drei Pflegeprobleme.

    2.2. Fragen zum Hintergrundwissen/Assessmentinstrumente aus den Pflege- und Bezugswissenschaften: (Auswahl)

    2.2.1 Beschreiben Sie den Weg der Galle von der Leber bis ins Duodenum.
    2.2.2 Erläutern Sie die Funktion des Gallensaftes.
    2.2.3 Welche (2) Funktionen hat die Gallenblase?
    2.2.4 Welche (4) Risikofaktoren für ein Gallensteinleiden sind bei Frau Stein vorhanden?
    2.2.5 Welche (5) Komplikationen können bei Frau Stein auftreten?
    2.2.6 Welche drei unterschiedlichen Möglichkeiten der Therapie gibt es?
    (jeweils mit einem Beispiel)
    2.2.7 Wie schätzen Sie den Ernährungszustand von Frau Stein ein?
    Welches Instrument nutzen Sie?
    2.2.8 Welche (4) Assessmentinstrumente stehen zur Verfügung, um
    Schmerzen einzuschätzen?
    2.2.9 Welche (5) Kriterien sind bei der Einschätzung des Schmerzes von Bedeutung?
    2.2.10 Erläutern Sie die Bedürfnishierarchie nach Maslow.
    2.2.11 Erläutern Sie (3) Motive, die bei Frau Stein zu einer Änderung der
    Lebensweise führen könnten.


    3. Pflegebedarf

    3.1. Formulieren und begründen Sie den Bedarf an Pflege, Gesundheitsvorsorge, -prävention (Reha) und –beratung vor und nach der Operation
    bzgl. Ernährung (4 Angaben), Bewegung, Freizeitverhalten

    3.2 Wie gehen Sie methodisch bei der Beratung von Frau Stein vor?
    (4 Angaben) Begründen Sie Ihre Aussagen.
    (Frau Stein, mit Antworten)

    1. Situationsanalyse

    Erfassen Sie in Stichpunkten die IST-Situation und Ressourcen von Frau Stein
    anhand folgender Merkmale:
    • Persönliche Daten
    • Gesundheitszustand, Gesundheitsverhalten
    • Biographie, momentane Lebenssituation
    • Verhalten
    • Familiensituation
    • Soziales Umfeld
    • Vorerfahrung mit dem Gesundheitssystem
    • Institution/Rahmenbedingungen
    Merkmal

    0.
    Persönliche Daten
    Name ,Alter…
    Alter:46 Jahre
    Gewicht:80 kg
    Größe: 1,65 m
    1.
    Gesundheitszustand : aktuell. Medizinische Parameter
    Gesundheitsverhalten: förderliches oder negatives Verhalten
    Gesundheitsempfinden: wie gehe ich mit meiner Krankheit um / welches Krankheitserleben gab es in der Vergangenheit

    • Macht gepflegten Eindruck
    • krampfartige Schmerzen im re. Oberbauch
    • Ausstrahlung in die re. Schulter
    • Übelkeit, Erbrechen
    • Druckgefühl im re. Oberbauch
    • Leidet unter Blähungen und Aufstoßen
    • Unverträglichkeit auf fette Speisen
    2.
    Entwicklungsstand:
    körperlich, geistig, seelisch
    Selbständigkeitsgrad

    3.
    - Biographie/ Momentane Lebenssituation

    • Seit 5 Jahren wieder in ihrem Beruf als Fachverkäuferin in der Fleischabteilung eines Lebensmittelladens tätig
    4.
    Persönlichkeit
    Charakter
    • Kontaktfreudig
    • Kommunikativ
    5.
    Kultur: Sprache, Ernährung, Kleidung
    Religion

    6.
    Familiensituation

    • Seit 26 Jahren verheiratet
    • 2 Töchter (23 und 21J.)
    • alle haben Beruf bzw. sind in der Ausbildung
    • eine Tochter ist in der Pflege tätig
    7.
    Soziales Umfeld : Verein, Wohnsituation, Gesellschaftssystem, soziale Systeme
    • Großer Bekanntenkreis
    • Grillfest alle 14 Tage
    • Wohnen im Dorf im Odenwald
    • Skat-Club (1x wöchentlich)
    8.
    Vorerfahrung mit dem Gesundheitssystem

    • War nur zur Geburt der Töchter im Krankenhaus
    9.
    Institution- Rahmenbe- dingungen
    - Wo findet die Pflege statt?
    - Wie erfolgt die Einweisung?
    • Kommt nachts akut ins Krankenhaus
    • Soll, wenn die Beschwerden nachgelassen haben, operiert werden



    2. Problemerfassung

    2.1. Formulieren und begründen Sie aufgrund der Situationsanalyse
    drei Pflegeprobleme
    · Schmerzen durch Steineinklemmung in den Gallenwegen
    · Übelkeit und Erbrechen, da das Brechzentrum durch die Schmerzen erregt wurde
    · Unverträglichkeit von fetten Speisen, da, wenn der Stein im Gallengang eingeklemmt ist, keine Gallensäure ins Duodenum gelangt, Fette können nicht verdaut werden

    2.2. Fragen zum Hintergrundwissen/Assessmentinstrumente aus den Pflege- und Bezugswissenschaften:

    2.2.1 Beschreiben Sie den Weg der Galle von der Leber bis ins Duodenum.

    · Ductus hepaticus dexter und sinister
    · Vereinigung an der Leberpforte zum d.hepaticus communis
    · D. cysticus zweigt ab zur Gallenblase
    · In der Gallenblase Aufbewahrung der Galle
    · d. Choledochus über den d. cysticus
    · mündet auf der Papilla vateri ins Duodenum


    2.2.2 Erläutern Sie die Funktion des Gallensaftes?

    · Vor allem die Gallensäuren sind für die Fettverdauung verantwortlich, indem sie die Oberflächenspannung zwischen Wasser und Fetten herabsetzen, dadurch feine Verteilung der Fette im Dünndarm möglich
    · Durch Zusammenballung der Fettpartikel und Gallensäuren (Mizellen) gute Angriffsfläche für Lipasen zur Spaltung

    2.2.3 Welche (2) Funktionen hat die Gallenblase?

    · Konzentration der Galle durch Wasserrückresorption und Aufbewahrung
    · Portionsweise Abgabe von Galle durch Kontraktion der Muskelschicht der Gallenblase ins Duodenum, wenn diese benötigt wird

    2.2.4 Welche (4) Risikofaktoren für ein Gallensteinleiden sind bei Frau Stein vorhanden?

    · Weiblich
    · Über vierzig
    · Übergewicht (BMI 28)
    · Fruchtbar (hat 2 Kinder)
    · Hellhäutig

    2.2.5 Welche (5) Komplikationen können bei Frau Stein auftreten?

    · Cholezystitis, Cholangitis als Folge der Steineinklemmung
    · Gallenblasenhydrops, durch Verlegung des ductus cystikus
    · Gallenblasenempyem
    · Akute Pankreatitis
    · Leberabszess
    · Gallensteinileus
    · Penetration des Gallensteins in benachbarte Organe
    · Peritonitis
    · Porzellangallenblase/Schrumpfgallenblase, Verhärtung der Gallenblasenwand, Risiko: Gallenblasenkarzinom

    2.2.6 Welche drei unterschiedlichen Möglichkeiten der Therapie gibt es? (jeweils mit einem Beispiel)

    · medikamentös bei akuten Gallenkoliken: Spasmolytika und Analgetika
    · endoskopisch: ERCP und Papillotomie, Stoßwellenlithotripsie
    · Operativ: Cholezystektomie (meist laparoskopisch) oder konventionell

    2.2.7 Wie schätzen Sie den Ernährungszustand von Frau Stein ein?
    Welches Instrument nutzen Sie?

    · BMI
    · Übergewicht

    2.2.8 Welche (4) Assessmentinstrumente stehen zur Verfügung, um
    Schmerzen einzuschätzen?

    · Eindimensional:
    - Visuelle Analog Skala
    - Numerische Rating Skala
    - verbale Rating Skala
    - Wrong/Baker Gesichter Skala
    · Mehrdimensional

    2.2.9 Welche (5) Kriterien sind bei der Einschätzung des Schmerzes von Bedeutung?

    · Beginn
    · Lokalisation
    · Dauer
    · Verlaufsform
    · Rhythmus

    2.2.10 Erläutern Sie die Bedürfnishierarchie nach Maslow.

    2.2.11 Erläutern Sie (3) Motive, die bei Frau Stein zu einer Änderung der
    Lebensweise führen könnten.

    · Steigerung des Wohlbefindens
    · Schmerzfreiheit
    · Will am gesellschaftlichen eben teilnehmen



    3. Pflegebedarf

    3.1. Formulieren und begründen Sie den Bedarf an Pflege, Gesundheitsvorsorge, -prävention (Reha) und –beratung vor und nach der Operation
    bzgl. Ernährung (4 Angaben), Bewegung, Freizeitverhalten

    Ernährung
    · Nahrungskarenz präoperativ, um Gallenkolik zu verhindern bzw. solange Beschwerden vorhanden
    · Hinweis auf Gewichtsreduktion, da Adipositas Risikofaktor ist
    · Ausschließen von unverträglichen Speisen, z.B. Kaffee, scharf Gebratenes, Hülsenfrüchte, Kohl, Zwiebeln, Pilze, Eier
    · Alkohol sollte vermieden werden
    · Fettarme Kost bevorzugen, da Fette Gallenblasenkontraktion auslösen und somit zu Koliken führen können




    Bewegung
    · Frau Stein hat eher bewegungsarme Hobbys, deshalb Hinweis auf Wichtigkeit der Bewegung bzgl. Gewichtsreduktion und Förderung der Verdauung

    Freizeitverhalten
    · Durch den großen Bekanntenkreis, die regelmäßigen Grillfeste und die Skat-Abende ist davon auszugehen, dass sie sich nicht besonders gesund ernährt (zu viel Fett, event. „Knabbereien“, Alkohol)
    · Selbst im Beruf hat sie viel mit Fleisch und Wurst zu tun
    · Auf Wichtigkeit des Ausgleiches hinweisen

    3.2 Wie gehen Sie methodisch bei der Beratung von Frau Stein vor?
    (4 Angaben) Begründen Sie Ihre Aussagen.

    · Vorerst mit Ratschlägen zurückhaltend sein
    · An Vorwissen anknüpfen
    · Gemeinsam nach Lösungen suchen, z.B. bei der Gewichtsreduktion
    · Nach Vorlieben bzgl. Bewegung fragen
    · Die wesentlichen Punkte deutlich machen und Zusammenhänge aufzeigen


    Begündung:


    Frau Stein ist eine selbständige Frau, die mitten im Leben steht,
    sie weiß wahrscheinlich selbst schon viel (Fachverkäuferin) oder auch
    Informationen von ihrer Tochter (Gesundheits- Krankenpflegerin)
    Gerade bei der Gewichtsreduktion muss sie Einsicht von der Patientin
    selbst kommen, sonst bringt es meistens nichts
     
  14. GustavAnders

    GustavAnders Newbie

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    lerne in trier im mutterhaus und wir wurden auch gut vorbereitet, allerdings herrscht absolutes chaos bei uns in der klasse, weil wir doch nich genau wissen wie es aussieht, hab mir jetzt von thieme das buch zum 1. tag gekauft, das is sehr informativ!
    damit kann man was anfangen!
     
  15. jackdanielsx84x

    jackdanielsx84x Gesperrt

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    Tachchen,

    also Verena, das heißt doch jetzt Stiftungsklinikum Mittelrhein :-) außer ich bin nicht mehr auf dem laufenden. :P
    Leider kann ich zu dem Thema der neuen Prüfungen nicht viel sagen , da wir noch aus dem Fragenpool der Dozenten geprüft wurden.
    Es wundert mich jedoch das sich im "Sift" niemand damit auskennt, da sie sich zu meiner Zeit schon mit dem "Fragenumbruch" beschäftigt haben.



    Gruß
    Dennis
     
  16. jo5ch

    jo5ch Newbie

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    Hey...
    Ich lern in Lautern im Westpfalzklinikum und kenn dein Problem sehr gut.
    Bei uns war die Vorbereitung in den ersten 2 jahren gleich null und jetzt im letzten Schulblock von 5 wochen haben wir ein Fallbeispiel nach dem anderen auf den Tisch geknallt bekommen....
    Bin da auch nich happy drüber....
    Da es Examen ja noch von der Schule eingereicht wird, isses ein enormer Vorteil, da dann auch ein Thema drankommt das auch im Unterricht behandelt wurde( uns fehlen leider auch noch einige Themen).
    Wir haben jetzt 3 wochen (lern)Urlaub und ich werde mich auf die Themen konzentrieren, die unsere Dozentin in Krankheitslehre uns genannt hat und meinte eins davon kommt auf jeden fall am ersten tag dran.
    Vll hilfts euch ja auch weiter....
    -KHK
    -Herzinsuffizienz
    -Vorhofflimmern
    -Angina Pectoris / Herzinfarkt
    -paVK / tiefe Beinvenenthrombose / Emobolie
    -Ulcus ventriculi / -duodeni
    -Diabetes
    -Leberzirrhose / portale Hypertension
    -Ileus
    -Peritonitis /- Appendizitis
    -Arthrose / Coxarthrose
    -Apoplex
    -Mamma Ca / Leukämie
    -Pneumonie / Lungenemphysem / Pneumothorax

    Kann mir vll noch jemand was zu Tag 3 sagen, da hab ich noch keinen Plan was ich lernen soll.
    Ansonsten macht euch ma ncih so viele gedanken. --> LEUTE WIR PACKEN DAS!!!!
    gruß Josch
     
  17. heida

    heida Newbie

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    Hallo Verena,

    ich verstehe deine Situation, ist nicht einfach der Vorläufer für etwas Neues zu sein, man kann niemanden fragen der Erfahrung hat. Aber so wie ich dich kenne, packst du das mit Sicherheit super gut, und mach dir wegen einem zukünftigen Arbeitsplatz nicht so viel Gedanken , du gehst schon deinen Weg! Bis bald....:P
     
  18. Meli320i

    Meli320i Newbie

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    Hallo zusammen!

    Bin grade mitten im Examen und vielleicht ein kleiner Tip:
    Bei uns waren an den ersten beiden Pfüfungstagen

    Diabetes Mellitus
    Niereninsuffizienz
    Dialyse
    Leukämie und
    Amputation

    die Schwerpunkte. Also denke ich kann man das für die nächsten Examen dieses Jahr ausschließen.

    Macht euch nicht verrückt, ist alles nur halb so schlimm, versprochen und viel Erfolg!
     
  19. GustavAnders

    GustavAnders Newbie

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    also kann man daraus schließen das es ein multimorbider patient war im fallbeispiel?
    sowas dachte ich mir nämlich, wie waren die fragen zur hygiene und soziologie (sprich der bezugswissenschaften)????????
    danke im vorraus!
     
  20. Meli320i

    Meli320i Newbie

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    ja so ist es. wobei ihr die fragen größtenteils (80%) ohne die fallbeispiele bearbeiten könnt.
    hygiene war nur im bezug auf umkehrisolation dabei, soziologie nichts und 4 fragen zur psychischen situation des patieneten wobei hierzu kein psychohintergrund wissen sondern gesundes einfüllungsvermögen zur beantwortung ausreicht.

    alles echt nur halb so schlimm!
     
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